Dow Jones
ASCEND TO ULTRA
Strike Suit Zero: Director's Cut
Expose
Ich habe die erste Campagne gerade durchgespielt. Das reicht imo für ein Review. Bevor ich jetzt jedoch zum Spiel komme, muss ich etwas weiter ausholen. Ich liebe Space Combat Games! Die Offenbarung traf mich damals mit StarLancer. Dieser Titel hat mich einfach brachial umgehauen. Da stimmte alles, der Dogfight, die großen Raumschiffe, die Torpedos, die Grafik und auch diese kleinen Sachen dazwischen. Die kleinen Dialoge und Figuren. Klar, es war nicht bombastisch inszeniert, aber es war stimmig und rockte einfach nur derbe die Scheiße aus meinem Rechner! Hab sogar einen Joystick dafür gekauft. Eines der besten MS-Produkte, die ich jemals hatte. Sidewinder! Egal, ich schweife ab. Ich mochte auch FreeLancer und Freespace und Freespace 2, ich glaube ich habe damals alles gezockt, was in diesem Genre vertreten war. Selbst Bridge Commander war damals ein grandioses Spiel, wenn auch ein wenig anders aufgebaut. Doch das Genre starb und keiner wagte sich mehr mit einem größeren Projekt an die Sache.
Umso überraschter war ich, dass Strike Suit Zero auf die PS4 kam. Und als es erschien, musst ich es auch sofort zocken.
Story
Die Story ist durchaus zweckdienlich. Obwohl hier keine Überraschungen auf einen warten. Die Erde befindet sich im Krieg mit ihren ehemaligen Kolonien. Streitpunkt war ein Wrack, welches ein mysteriöses Signal aussandte, was den modernen Raumflug überhaupt erst möglich machte. Die Kolonien greifen die Erde an und der Krieg beginnt. Unnahbar fliegt die Flotte auf die Erde zu....und wer kann sie daran hindern? Na, wer wohl? Sag schon! Sicher doch, ICH SELBSTVERSTÄNDLICH. Denn ich habe den Strike Suit. Ein Raumschiff, dass sich verwandeln kann und im Nahkampf alles bügelt. Das is so also erstmal GEIL.
Grafik
Vor allem an der Grafik sieht man, dass es keine AAA-Produktion ist. Die Oberflächen und Schiffe sind alle ein wenig kantig und bis auf ein paar nette Nebeneffekte gibt es hier nichts besonders. Läuft aber flüssig und gibt ein stimmiges Bild ab. Sieht vom Stil her schon so aus wie StarLancer. Und, wenn wir ehrlich sind, kann das ja nun auch nichts schlechtes sein. Wird also keinen umhauen, schadet aber auch nicht, da die Atmo gut über den Fernseher flimmert
Gameplay
Dieses Spiel ist Space Combat pur und deshalb gibt es in den 13 Missionen nur Space Combat. Fighter zerlegen, Bomber zerlegen, Großkampfschiffe zerstören. Repeat. Es gibt viel mehr vom Gleichen, aber wer darauf abfährt, kommt voll auf seine Kosten. Die Story trägt einen ja auch durch das Spiel und sagt einem, warum das gerade besonders wichtig war. Kleine Idee: Wer optionale Missionsziele erfüllt bekommt ein besseres Ende, also laufen die Leistungen zum Schluss auch wieder zusammen. Ich werde die Missionen auf alle Fälle noch mal spielen, damit ich mir das bessere Ende angucken kann. Die Idee hatte mich damals schon bei StarLancer begeistert und ich bin angetan, dass sie hier auch wieder auftaucht.
Die Kämpfe gehen alle geschmeidig von der Hand, die Zielsuche funktioniert in 99% aller Fälle sehr gut und wenn man das mit dem Suit erstmal gecheckt hat, fliegen die Raketen nur so durchs all. Es ist sehr spritzig und kurzweilig und die Missionen dauern auch nicht so lang. Wer doch mal abbrechen muss oder stirbt, kann bei den Checkpoints weitermachen. So gibt es also wenig Backtracking. Die Missionen haben im Schnitt eine Dauer von 20-30Minuten. Das ist also völlig okay.
Kaufempfehlung
Für mich ist die Sache klar. Wer Space Combat mag und keine allzu hohe Ansprüche an Grafik und Präsentation hat, kann sich diesen Titel gerne besorgen. Der kostet zudem mit 17€ auch nicht die Welt und weiß für ein paar Abende gut zu unterhalten. Nichts wirkt überfrachtet und ist ready to got. Fragt sich nur, ob man sich auf den Ritt einlassen möchte. Ich empfehle das Spiel an alle Weltraumbegeisterten.
Expose
Ich habe die erste Campagne gerade durchgespielt. Das reicht imo für ein Review. Bevor ich jetzt jedoch zum Spiel komme, muss ich etwas weiter ausholen. Ich liebe Space Combat Games! Die Offenbarung traf mich damals mit StarLancer. Dieser Titel hat mich einfach brachial umgehauen. Da stimmte alles, der Dogfight, die großen Raumschiffe, die Torpedos, die Grafik und auch diese kleinen Sachen dazwischen. Die kleinen Dialoge und Figuren. Klar, es war nicht bombastisch inszeniert, aber es war stimmig und rockte einfach nur derbe die Scheiße aus meinem Rechner! Hab sogar einen Joystick dafür gekauft. Eines der besten MS-Produkte, die ich jemals hatte. Sidewinder! Egal, ich schweife ab. Ich mochte auch FreeLancer und Freespace und Freespace 2, ich glaube ich habe damals alles gezockt, was in diesem Genre vertreten war. Selbst Bridge Commander war damals ein grandioses Spiel, wenn auch ein wenig anders aufgebaut. Doch das Genre starb und keiner wagte sich mehr mit einem größeren Projekt an die Sache.
Umso überraschter war ich, dass Strike Suit Zero auf die PS4 kam. Und als es erschien, musst ich es auch sofort zocken.
Story
Die Story ist durchaus zweckdienlich. Obwohl hier keine Überraschungen auf einen warten. Die Erde befindet sich im Krieg mit ihren ehemaligen Kolonien. Streitpunkt war ein Wrack, welches ein mysteriöses Signal aussandte, was den modernen Raumflug überhaupt erst möglich machte. Die Kolonien greifen die Erde an und der Krieg beginnt. Unnahbar fliegt die Flotte auf die Erde zu....und wer kann sie daran hindern? Na, wer wohl? Sag schon! Sicher doch, ICH SELBSTVERSTÄNDLICH. Denn ich habe den Strike Suit. Ein Raumschiff, dass sich verwandeln kann und im Nahkampf alles bügelt. Das is so also erstmal GEIL.
Grafik
Vor allem an der Grafik sieht man, dass es keine AAA-Produktion ist. Die Oberflächen und Schiffe sind alle ein wenig kantig und bis auf ein paar nette Nebeneffekte gibt es hier nichts besonders. Läuft aber flüssig und gibt ein stimmiges Bild ab. Sieht vom Stil her schon so aus wie StarLancer. Und, wenn wir ehrlich sind, kann das ja nun auch nichts schlechtes sein. Wird also keinen umhauen, schadet aber auch nicht, da die Atmo gut über den Fernseher flimmert
Gameplay
Dieses Spiel ist Space Combat pur und deshalb gibt es in den 13 Missionen nur Space Combat. Fighter zerlegen, Bomber zerlegen, Großkampfschiffe zerstören. Repeat. Es gibt viel mehr vom Gleichen, aber wer darauf abfährt, kommt voll auf seine Kosten. Die Story trägt einen ja auch durch das Spiel und sagt einem, warum das gerade besonders wichtig war. Kleine Idee: Wer optionale Missionsziele erfüllt bekommt ein besseres Ende, also laufen die Leistungen zum Schluss auch wieder zusammen. Ich werde die Missionen auf alle Fälle noch mal spielen, damit ich mir das bessere Ende angucken kann. Die Idee hatte mich damals schon bei StarLancer begeistert und ich bin angetan, dass sie hier auch wieder auftaucht.
Die Kämpfe gehen alle geschmeidig von der Hand, die Zielsuche funktioniert in 99% aller Fälle sehr gut und wenn man das mit dem Suit erstmal gecheckt hat, fliegen die Raketen nur so durchs all. Es ist sehr spritzig und kurzweilig und die Missionen dauern auch nicht so lang. Wer doch mal abbrechen muss oder stirbt, kann bei den Checkpoints weitermachen. So gibt es also wenig Backtracking. Die Missionen haben im Schnitt eine Dauer von 20-30Minuten. Das ist also völlig okay.
Kaufempfehlung
Für mich ist die Sache klar. Wer Space Combat mag und keine allzu hohe Ansprüche an Grafik und Präsentation hat, kann sich diesen Titel gerne besorgen. Der kostet zudem mit 17€ auch nicht die Welt und weiß für ein paar Abende gut zu unterhalten. Nichts wirkt überfrachtet und ist ready to got. Fragt sich nur, ob man sich auf den Ritt einlassen möchte. Ich empfehle das Spiel an alle Weltraumbegeisterten.