Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

PC SteamBox: PC-Gaming zum Preis eines gebrauchten Kleinwagens!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Trayal schrieb:
Steffko schrieb:
Ich würde eigentlich eher fest davon ausgehen, dass die Steambox(en) primär gerade NICHT für die "Power Gamer" (okay, diesen Begriff müsste man jetzt erstmal sauber definieren :ugly: ) gedacht sind, sondern für Durchschnittsnutzer, die sonst im MM vor den Regalen stehen und auch für Konsolennutzer, also ganz aktiv als Konkurrenz für PS4/Xbone/WiiU.

Ja, das ist eigentlich auch mein Gedankengang.

Und meiner ist, dass - wenn es der Vermarktungsansatz von Valve sein sollte - da keine große Chancen existieren, da nen auch nur annähernd großes Stück vom Kuchen abzubekommen.
 
@Trayal:
Erstens suche ich bestimmt nicht nach Fakten, die deine Behauptung untermauern. Wenn du glaubwürdig sein willst, musst du das schon selber machen und hier zitieren.
Zweitens hat unsere Diskussion doch eh keinen Wert. Wir haben beide konträre Standpunkte, und die Wahrheit wird sich erst zeigen, sobald diese "Machines" auf dem Markt sind.
Solange das nicht passiert können wir uns gegenseitig "Fakten" an den Kopf werfen bis wir umfallen, oder wir machens einfach wie ich jetzt: ich akzeptiere deine Meinung, halte sie aber für nicht richtig. Damit ist das Thema jetzt für mich durch, ich meld mich bei dir nochmal, wenn man das Zeugs kaufen kann.
 
Trayal schrieb:
el_barto schrieb:
Und ich red nicht unbedingt von Selbstbau, sondern von selbst zusammenstellen. Das kann man auch mit ein paar Klicks bei Alternate und Konsorten erledigen lassen...

Konfiguratoren gibt es reichlich, ja, auch von DiTech Dell und co., aber die meisten davon kommen auf einen ähnlichen Preis wie es auch ein Komplettsystem tut, wenn es sich nicht gerade um einen Shop mit Hardware Tiefpreisen handelt, der noch dazu günstig zusammenstellt (zB Hardwareversand). Will ich wirklich max. billig davonkommen, dann muss ich aus unterschiedlichen Shops bestellen und schrauben.
Bei ersterem kann ein gut konfiguriertes Steam-System für bequeme Abhilfe sorgen, ohne das Internet oder irgendjemanden mit Ahnung zu konsultieren.

Ja, und wer sagt, dass man ne Steam Machine zu einem großartig niedrigeren Preis bekommt, als es bei herkömmlichen Komplettsystemen oder Konfiguratoren der Fall ist?
Guck dir mal diesen Piston an, der rauskommen soll... 1000€ ist schon ein Wort. Natürlich liegt das da auch am Formfaktor und die richtigen Machines werden wohl nen anderen Stellenwert bei Valve bekommen. Aber wenn man ein möglichst kleines, möglichst starkes und möglichst leises System haben will, wird man auch bei Valve und ihren Herstellern der Machines ordentlich die Hand aufhalten.

Valve wird zu Beginn keine wirklich großen Stückzahlen in den Dimensionen der drei Konsolenhersteller fahren können, also kann man nicht mal annähernd in deren Bereiche an Massenrabatt der Komponenten kommen. Dazu hat man keine Erfahrungen und somit keine Kontakte zu den HW-Herstellern, die einem ausufernde Partnerschaften und "Freundschaftspreise" bieten. Folglich wird man weitaus höhere EK-Preise haben als Sony oder MS pro Stück an AMD zahlen, bei den Abermillionen an garantierten Abnahmen über die nächsten 7-10 Jahre.
Natürlich könnte Valve da jetzt ordentlich Kohle reinbuttern und subventioneren, was das Zeug hält, aber da glaub ich nicht so recht dran. Erstens, da man ja anscheinend selbst gar keine HW herstellt, sondern nur als "Vertriebspartner" der extern gefertigten Machines dient und zweitens weil auch ein Valve kein Geld zu verschenken hat.

Daher sag ich ja, dass imo die Steam Machines "nur" ein neues Branding für wohnzimmertaugliche Spiele-PCs werden, die ausschließlich an Gamer vermarktet werden.
 
el_barto schrieb:
Trayal schrieb:
Steffko schrieb:
Ich würde eigentlich eher fest davon ausgehen, dass die Steambox(en) primär gerade NICHT für die "Power Gamer" (okay, diesen Begriff müsste man jetzt erstmal sauber definieren :ugly: ) gedacht sind, sondern für Durchschnittsnutzer, die sonst im MM vor den Regalen stehen und auch für Konsolennutzer, also ganz aktiv als Konkurrenz für PS4/Xbone/WiiU.

Ja, das ist eigentlich auch mein Gedankengang.

Und meiner ist, dass - wenn es der Vermarktungsansatz von Valve sein sollte - da keine große Chancen existieren, da nen auch nur annähernd großes Stück vom Kuchen abzubekommen.


Das ist aber das einzige, was halbwegs sinnvoll erscheint. Wieso sollte man die User ansprechen, die sowieso schon den PC (und damit praktisch automatisch auch Steam) als (primäre) Spieleplattform nutzen? Steam bringt es nichts, wenn z.B. ich mir eine Steambox kaufe, weil ich sowieso schon PC/Steam Spieler bin.
Das ganze Unterfangen ergibt nur dann Sinn, wenn es darum geht den eigenen Markt zu erweitern. Und m.E. geht das einmal dadurch, dass man den Konsolen User ablockt und desweiteren ggf. auch, in dem man Leute, die zwar dem PC an sich nicht abgeneigt sind, aber kaum/gar nicht zocken durch solch ein Gerät einen "einfachen" Weg zeigt, wie sie einsteigen können.
 
Steffko schrieb:
el_barto schrieb:
Trayal schrieb:
Steffko schrieb:
Ich würde eigentlich eher fest davon ausgehen, dass die Steambox(en) primär gerade NICHT für die "Power Gamer" (okay, diesen Begriff müsste man jetzt erstmal sauber definieren :ugly: ) gedacht sind, sondern für Durchschnittsnutzer, die sonst im MM vor den Regalen stehen und auch für Konsolennutzer, also ganz aktiv als Konkurrenz für PS4/Xbone/WiiU.

Ja, das ist eigentlich auch mein Gedankengang.

Und meiner ist, dass - wenn es der Vermarktungsansatz von Valve sein sollte - da keine große Chancen existieren, da nen auch nur annähernd großes Stück vom Kuchen abzubekommen.


Das ist aber das einzige, was halbwegs sinnvoll erscheint.

Und jetzt weißt du auch, wieso ich Valve mit ihrem Vorhaben keinen wirklichen Erfolg voraussage.
Man wird sich eine Nische erarbeiten und sicher auch erfolgreicher werden als die Ouya, aber das wars dann auch schon.

Die Machines werden bis auf nen HDMI-Anschluss, schniekes Aussehen und damit einfache Unterbringung im TV-Rack keine der Vorteile der Konsolen besitzen, dank uneinheitlicher Hardwarebase und mangelnder Macht gegenüber HW-Lieferanten.
 
el_barto schrieb:
Guck dir mal diesen Piston an, der rauskommen soll... 1000€ ist schon ein Wort. Natürlich liegt das da auch am Formfaktor und die richtigen Machines werden wohl nen anderen Stellenwert bei Valve bekommen. Aber wenn man ein möglichst kleines, möglichst starkes und möglichst leises System haben will, wird man auch bei Valve und ihren Herstellern der Machines ordentlich die Hand aufhalten.

Das kommt ganz darauf an wie custom das alles ist. Im Falle des Piston ist das ja eine völlige Custom-Anfertigung, wenn man beachtet wie extrem winzig der ist. Das geht natürlich ins Geld. Wer bereit ist das zu bezahlen, der tut das eben.

Ich kann aber auch hergehen und ein am Markt verfügbares, tolles, kleines Case nehmen, die dazu verträgliche Hardware, dazu etwas auf die Geräuschkulisse bei ihrer Auswahl achten und die normalen Lüfter gegen Silents austauschen. Das kostet mir kein Vermögen, sondern ist gegen einen recht geringen Aufpreis, im Vergleich zu einem Midi-Tower, problemlos möglich.

Kommt eben ganz darauf an was ich machen möchte bzw. womit ich locken möchte: Gutes P/L-Verhältnis oder Custom-Anfertigungen, die ich anders nicht bekommen würde und zum Selling Point werden.


el_barto schrieb:
Daher sag ich ja, dass imo die Steam Machines "nur" ein neues Branding für wohnzimmertaugliche Spiele-PCs werden, die ausschließlich an Gamer vermarktet werden.

Da stimme ich dir ja zu, aber eben als Klientel nicht den "Enthusiasten" hat, der sich selbst seine gewünschte Hardware heranschaft. Das wäre auch ziemlich sinnlos und dessen ist man sich bei Valve mit Sicherheit auch bewusst.
Das dient wie Steffko bereits erwähnt hat dazu Neukunden zu locken und lässt bestimmt so einige Komplettsystem-Käufer schwach werden.
 
Trayal schrieb:
el_barto schrieb:
Guck dir mal diesen Piston an, der rauskommen soll... 1000€ ist schon ein Wort. Natürlich liegt das da auch am Formfaktor und die richtigen Machines werden wohl nen anderen Stellenwert bei Valve bekommen. Aber wenn man ein möglichst kleines, möglichst starkes und möglichst leises System haben will, wird man auch bei Valve und ihren Herstellern der Machines ordentlich die Hand aufhalten.

Das kommt ganz darauf an wie custom das alles ist. Im Falle des Piston ist das ja eine völlige Custom-Anfertigung, wenn man beachtet wie extrem winzig der ist. Das geht natürlich ins Geld. Wer bereit ist das zu bezahlen, der tut das eben.

Ich kann aber auch hergehen und ein am Markt verfügbares, tolles, kleines Case nehmen, die dazu verträgliche Hardware, dazu etwas auf die Geräuschkulisse bei ihrer Auswahl achten und die normalen Lüfter gegen Silents austauschen. Das kostet mir kein Vermögen, sondern ist gegen einen recht geringen Aufpreis, im Vergleich zu einem Midi-Tower, problemlos möglich.

Kommt eben ganz darauf an was ich machen möchte bzw. womit ich locken möchte: Gutes P/L-Verhältnis oder Custom-Anfertigungen, die ich anders nicht bekommen würde und zum Selling Point werden.


el_barto schrieb:
Daher sag ich ja, dass imo die Steam Machines "nur" ein neues Branding für wohnzimmertaugliche Spiele-PCs werden, die ausschließlich an Gamer vermarktet werden.

Da stimme ich dir ja zu, aber eben als Klientel nicht den "Enthusiasten" hat, der sich selbst seine gewünschte Hardware heranschaft. Das wäre auch ziemlich sinnlos und dessen ist man sich bei Valve mit Sicherheit auch bewusst.
Das dient wie Steffko bereits erwähnt hat dazu Neukunden zu locken und lässt bestimmt so einige Komplettsystem-Käufer schwach werden.

Was aber alles keine Argumente dafür sind, wieso man dabei erfolgreich sein sollte, damit dem Konsolenmarkt in Konkurrenz zu treten...

Aber lassen wirs. Ich bleib dabei: Die Machines werden keinen großen Erfolg haben und die Konsolenhersteller werden komplett unbeeindruckt dabei zusehen, was Valve so schafft.

Wir werden irgendwann noch sehen, wer recht hatte.

EDIT: Nochmal zum Piston/FOrmfaktor: Auch wenn man absolute Standard-Komponenten von der Stange nimmt, hat man trotzdem nicht die Hebel gegenüber den Komponentenlieferanten, wie sie MS oder Sony besitzen. Da wissen alle beteiligten Lieferanten von AMD bis hin zum Lieferant der Schrauben, dass sie mittelfristig, also über die nächsten 7-10 Jahre einen absolut garantierten Absatz von mehreren Millionen Stück haben werden.
Davon ist bei Valve nicht auszugehen, v.a. nicht aus Lieferantensicht, die bei dem Projekt sicherlich risikoaverser agieren als Valve.
Damit kann Valve niemals für 400€ eine Kiste zusammenstellen, die einer PS4 in jedem Aspekt Paroli bieten kann.
 
el_barto schrieb:
Und jetzt weißt du auch, wieso ich Valve mit ihrem Vorhaben keinen wirklichen Erfolg voraussage.
Man wird sich eine Nische erarbeiten und sicher auch erfolgreicher werden als die Ouya, aber das wars dann auch schon.

Du siehst das imo völlig falsch.
Valve geht es darum mittels Maßnahmen (SteamOS und unterschiedliche Komplettsysteme die mit SteamOS vorinstalliert daher kommen) mehr Steam Kunden zu generieren und kein völlig neues System am Markt zu etablieren. Wenn sie das tun wollten, dann würden sie eine völlige custom Hardware auf den Markt geworfen, statt dies mit mehreren, noch dazu von unterschiedlichen Herstellern zu tun.

Edit drin...
Die Dinger müssen sich gar nicht im Sinne einer PS4 verkaufen, um für Valve profitabel zu sein - ganz besonders da im Vergleich zu einer Konsoleneinführung wohl kaum Geld dahinter stecken wird. Die wollen einfach nur mehr Steam User, die bei ihnen einkaufen und ihr SteamOS als Windows Konkurrenz/Alternative im Gaming positionieren (nachdem Valve ja eines der größten Lästermäuler gegen Microsoft ist und schon lange auf Linux pocht) und dahingehend prophezeie ich ihnen auch Erfolg, mit ihrem Konzept, sofern Entwickler und GPU Hersteller mitspielen.
 
Trayal schrieb:
el_barto schrieb:
Und jetzt weißt du auch, wieso ich Valve mit ihrem Vorhaben keinen wirklichen Erfolg voraussage.
Man wird sich eine Nische erarbeiten und sicher auch erfolgreicher werden als die Ouya, aber das wars dann auch schon.

Du siehst das imo völlig falsch.
Valve geht es darum mittels Maßnahmen (SteamOS und unterschiedliche Komplettsysteme die mit SteamOS vorinstalliert daher kommen) mehr Steam Kunden zu generieren und kein völlig neues System am Markt zu etablieren. Wenn sie das tun wollten, dann würden sie eine völlige custom Hardware auf den Markt geworfen, statt dies mit mehreren, noch dazu von unterschiedlichen Herstellern zu tun.

Edit drin...
Die Dinger müssen sich gar nicht im Sinne einer PS4 verkaufen, um für Valve profitabel zu sein - ganz besonders da im Vergleich zu einer Konsoleneinführung wohl kaum Geld dahinter stecken wird. Die wollen einfach nur mehr Steam User, die bei ihnen einkaufen und ihr SteamOS als Windows Konkurrenz positionieren (nachdem Valve ja Lästermaul Nr. 1 gegen Microsoft ist und schon lange auf Linux pocht) und dahingehend prophezeie ich ihnen auch Erfolg.

Also doch "nur" ein weiterer Hersteller von Komplettsystemen, sag ich doch :p
Trotzdem erschließt sich mir nicht, wie man damit großartig mehr Steam-Nutzer generieren will, wenn man eh nicht im Terrain der Konsolenhersteller- und käufer fischen geht. Damit schafft man, dass PC-Zocker ihr nächstes System halt von Valve kaufen und auf die Weise Umsatz generieren...

Was man natürlich auch noch bedenken muss (wo ich aber nicht informiert bin): Wie sieht es denn im Augenblick mit dem Linux-Support bei neueren Games aus?
 
Jop, Valve hat schon erreicht, dass "PC zocken" und "Steam" Hand in Hand gehen und es zumindest für Gamer unmöglich ist beides zu trennen. In den letzten Jahren haben sich auch typische Konsolenmultititel wie Asssassin's Creed wahrscheinlich auch dank 360-Controller auf dem PC etabliert. Immer mehr Gamer zocken am PC im Wohnzimmer. Es braucht nicht viel und eigentlich wird nur eine "natürliche" Entwicklung gepusht, wenn Valve versucht Konsolenspieler mehr und mehr an den PC zu locken.
 
el_barto schrieb:
Steffko schrieb:
el_barto schrieb:
Trayal schrieb:
Steffko schrieb:
Ich würde eigentlich eher fest davon ausgehen, dass die Steambox(en) primär gerade NICHT für die "Power Gamer" (okay, diesen Begriff müsste man jetzt erstmal sauber definieren :ugly: ) gedacht sind, sondern für Durchschnittsnutzer, die sonst im MM vor den Regalen stehen und auch für Konsolennutzer, also ganz aktiv als Konkurrenz für PS4/Xbone/WiiU.

Ja, das ist eigentlich auch mein Gedankengang.

Und meiner ist, dass - wenn es der Vermarktungsansatz von Valve sein sollte - da keine große Chancen existieren, da nen auch nur annähernd großes Stück vom Kuchen abzubekommen.


Das ist aber das einzige, was halbwegs sinnvoll erscheint.

Und jetzt weißt du auch, wieso ich Valve mit ihrem Vorhaben keinen wirklichen Erfolg voraussage.
Man wird sich eine Nische erarbeiten und sicher auch erfolgreicher werden als die Ouya, aber das wars dann auch schon.

Die Machines werden bis auf nen HDMI-Anschluss, schniekes Aussehen und damit einfache Unterbringung im TV-Rack keine der Vorteile der Konsolen besitzen, dank uneinheitlicher Hardwarebase und mangelnder Macht gegenüber HW-Lieferanten.


Sie haben eben all diese Vorteile, die ein PC gegenüber Konsolen besitzt:
- Günstigere Spielepreise
- Keine Kosten fürs Onlinezocken
- Riesen Spielebibliothek vom Start weg
- besser geeignet als Media Center
- höhere Flexibilität (SteamOS oder [zusätzlich] anderes OS auf die Box drauf: mach was immer du willst), gleichzeitig ein vollwertiger PC
- Leistung/Kosten je nach Geldbeutel, statt nur ein einziges Gerät mit fixer Leistung/fixen Kosten X/Y
- eine riesige Menge an erhältlichen Zubehör, Eingabegeräten usw.
- SteamOS selbst wird vermutlich so aufgebaut sein, dass es sehr einfach/minimalistisch zu bedienen ist und damit gar nicht weit vom "Konsolenerlebnis" entfernt sein wird


Die spannendere Frage ist imo, was außer den jeweiligen Exclusives, überhaupt noch der Vorteil einer Konsole sein soll :grins:


Trotzdem erschließt sich mir nicht, wie man damit großartig mehr Steam-Nutzer generieren will, wenn man eh nicht im Terrain der Konsolenhersteller- und käufer fischen geht. Damit schafft man, dass PC-Zocker ihr nächstes System halt von Valve kaufen und auf die Weise Umsatz generieren...


Wer sagt denn, dass man das nicht macht?
 
el_barto schrieb:
Also doch "nur" ein weiterer Hersteller von Komplettsystemen, sag ich doch :p

Ja, etwas anderes sage ich doch auch nicht, seitdem das Konzept vorgestellt wurde. Wir scheinen da gehörig aneinander vorbei geredet zu haben...aber es ging uns ja eher um die unterschiedliche Zielgruppe. :D


el_barto schrieb:
Was man natürlich auch noch bedenken muss (wo ich aber nicht informiert bin): Wie sieht es denn im Augenblick mit dem Linux-Support bei neueren Games aus?

Besonders bei den Indie Entwicklern erfreut sich Linux immer größerer Beliebtheit. Bei den AAA-Titeln siehts aber scheiße aus - wundert aber auch nicht, da diese Titel gewinnoptimiert und darauf ausgelegt sind massig Cash zu produzieren und Linux aufgrund seiner Userbase im Gaming Bereich daher uninteressant ist.
Für die Entwickler bedeutet es ja, dass sie zwei verschiedene Versionen bringen müssten: Einmal eine Direct3D/X basierte Version für Windows und eine auf Basis von OpenCL und co. (zB OpenAL, für Audio). Außer sie würden das proprietäre DirectX fallen lassen und nur mehr auf offener Basis arbeiten, denn was hier auf Windows funktioniert, ist auch unter Linux schnell lauffähig.

Link: Derzeitige Steam Titel für Linux

Entwickler Support (damit werden dann auch regelmäßige Treiber Updates von AMD und Nvidia einhergehen) sehe ich als die größte Achillessehne, denn damit wird SteamOS entweder untergehen oder ganz groß rauskommen und Microsoft auf dauer vielleicht auch das Wasser abgraben - sollte sich SteamOS als DAS (noch dazu freie) OS für Gamer entpuppen.
 
Gut, wenn der Linux-Support bei AAA-Titeln tatsächlich noch so schwach ist wie ich mir gedacht hab, dann braucht man ja eh nicht mehr über Erfolg oder Misserfolg der Machines auf dem Massenmarkt zu reden.

Wer kauft sich denn bitte n Gerät, bei dem er bei keinem kommenden Spiel weiß, ob er das auch wirklich spielen kann und bei dem er eh auf die meisten Titel verzichten muss? Erklär das mal Otto Normal, der von PCs keine Ahnung hat und eigentlich nur ne Konsole wollte, in die er einfach Spiele einlegen und loslegen kann...
Und für Indies? Da tuts wie gesagt auch der eh vorhandene Laptop/PC in 99% aller Haushalte... Diese "für Indies ists supitoll" Idee hat schon der Ouya nix gebracht.
Zudem kann immer noch kein Indie-Spiel (außer Phänomene wie Minecraft) auch nur ansatzweise so viele Massen begeistern wie AAA-Fortsetzung Teil drölf... Als Zugpferd also ungeeignet.

Das Problem wird sein: Um Entwickler dazu zu bekommen, Linux zu unterstützen, müssen die sich sicher sein, dass sich der (wohl nicht zu geringe) Mehraufwand auch lohnt.
Damit sich die Steam Machines an Leute verkaufen, die damit so problemlos zocken wollen wie an Konsolen, muss aber der Spielesupport sehr breit aufgestellt sein.
Sieht mir nach Dilemma aus...
 
An SteamOS bin ich persönlich nachwievor sehr interessiert. Ich hab einen relativ potenten Rechner am TV hängen und hätte gerne ein simples frontend um dort auch angenehm zu spielen, ohne mich groß durchklicken zu müssen. Könnte ich mit Sicherheit heute schon haben aber eine einheitliche, regelmässig gepfelgte Option würd ich da vorziehen.
Cool fände ich es z.B. wenn es die Option gäbe beim anschalten des Pc über den Steam controller automatisch SteamOs zu booten und bei klassischem Einschalten Windows.
 
el_barto schrieb:
Gut, wenn der Linux-Support bei AAA-Titeln tatsächlich noch so schwach ist wie ich mir gedacht hab, dann braucht man ja eh nicht mehr über Erfolg oder Misserfolg der Machines auf dem Massenmarkt zu reden.

Wer kauft sich denn bitte n Gerät, bei dem er bei keinem kommenden Spiel weiß, ob er das auch wirklich spielen kann und bei dem er eh auf die meisten Titel verzichten muss? Erklär das mal Otto Normal, der von PCs keine Ahnung hat und eigentlich nur ne Konsole wollte, in die er einfach Spiele einlegen und loslegen kann...
Und für Indies? Da tuts wie gesagt auch der eh vorhandene Laptop/PC in 99% aller Haushalte... Diese "für Indies ists supitoll" Idee hat schon der Ouya nix gebracht.
Zudem kann immer noch kein Indie-Spiel (außer Phänomene wie Minecraft) auch nur ansatzweise so viele Massen begeistern wie AAA-Fortsetzung Teil drölf... Als Zugpferd also ungeeignet.

Das Problem wird sein: Um Entwickler dazu zu bekommen, Linux zu unterstützen, müssen die sich sicher sein, dass sich der (wohl nicht zu geringe) Mehraufwand auch lohnt.
Damit sich die Steam Machines an Leute verkaufen, die damit so problemlos zocken wollen wie an Konsolen, muss aber der Spielesupport sehr breit aufgestellt sein.
Sieht mir nach Dilemma aus...
Gib SteamOS etwas Zeit. Big Picture ist jetzt ein Jahr alt und langsam unterstützen alle sinnvollen Neuerscheinungen Controller. Linuxsupport nimmt zu, braucht aber sicher noch eine Weile bis er eine ernstzunehmende Alternative zu Windows ist. Das Ziel muss es sein die relevanten Engines und Tools kompatibel zu machen. Valve ist da zusammen mit Unity3d Vorreiter. Andere werden hoffentlich nachziehen. Und dann braucht das halt zwei, drei Jahre. Der Vorteil ist, dass Valve eine wachsende Userbasis hat und nicht aus dem Stand Millionen Systeme an den Mann bringen muss. Ich bin optimistisch, wenn man bedenkt wie sich Steam vom Half-Life-DRM zum erfolgreichsten Spielestore entwickelt hat.

Was die Zielgruppe angeht: Das sind Leute, wie ich, die schon immer neidisch auf das grandiose Steam lineup geschielt haben, aber halt die simple Plug&Play-Erfahrung wollen. Da ist SteamOS die richtige Richtung und wenn Valve ala Google Nexus einen zuverlässigen Prototypen bringt, umso besser.
 
Was bei Big Picture ein Jahr gebraucht hat, wird bei SteamOS sicher länger dauern, 2, 3, vielleicht 4 Jahre. Aber Valve ht die Zeit, das ist die Kernaussage. Sie haben die Userbasis und können von dort aus langsam in andere Marktsegmente expandieren. Das geht bei den Konsolenherstellern nicht, die fangen alle paar Jahre bei Null an. Und das kann schief gehen wie das Beispiel Nintendo zeigt.
 
Die Specs des Steambox-Prototypen:

GPU: some units with NVidia Titan, some GTX780, some GTX760, and some GTX660
CPU: some boxes with Intel : i7-4770, some i5-4570, and some i3
RAM: 16GB DDR3-1600 (CPU), 3GB DDR5 (GPU)
Storage: 1TB/8GB Hybrid SSHD
Power Supply: Internal 450w 80Plus Gold
Dimensions: approx. 12 x 12.4 x 2.9 in high

http://www.vg247.com/2013/10/04/steam-machine-prototype-details-specs-posted-by-valve/
 
Zurück
Oben