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MOVIE Star Wars VIII: The Last Jedi

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann gebe ich auch mal meinen Senf ab

War ja mit dem Sohnemann drin, welcher 8 ist. Und wir hatten beide auf jeden Fall unseren Spaß gehabt. Die leuchtenden Augen bei ihm waren schon den Eintritt wert. Da sieht man mal, daß Kinder heute davon genauso begeistert sind wie die Kinder damals bei der Ur-trilogie.

Auch ich fand den einen oder anderen Gag etwas daneben, aber geschenkt. Habe meistens trotzdem gelacht. Man darf halt nicht alles so furchtbar ernst nehmen. Das sollte man auch bei den alten Teilen nicht.

Weiß nur noch nicht so recht wo sie mit Ben hinwollen?! Habe das Gefühl, dass die das bei LucasArts und Disney auch noch nicht so genau wissen. Eigentlich wurden alle Handlungsstränge (bis auf die ewigwährende Rebellion und Keylo Ren natürlich) abgeschlossen. Bin ich mal gespannt, wie es hier nun weiter geht
 
Auch nach der zweiten Sichtung bleibe ich dabei, dass es sich für mich um einen sehr guten Film handelt.

Ich bin froh, dass Star Wars fortgesetzt wurde und bin auch sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie sie das gemacht haben.
Nun ist ja Abrams nicht unbedingt dafür bekannt, Geschichten gut zu Ende zu bringen. Das ist eigentlich meine größte Angst bezüglich dem letzten Teil der Trilogie... aber schau mer mal.

Ich möcht auch nicht irgendwelche X-von-10-Wertungen unter die einzelnen Teile schreiben, weil ich eine zusammengehörende Trilogie eigentlich auch nur als Gesamtwerk bewerten möchte... wenn überhaupt.
 
Das mit Ben fand ich eigentlich einen echt guten Ansatz
Auf alles Scheißen und sein eigenes Ding machen. Allerdings dann genau auf der gleichen Schiene weitermachen und das Universum beherrschen - geschenkt...
 
im Prinzip fasst die Auflösung des Cliffhangers, mit dem Episode VII geendet hat, die perfekte Metapher für das was passiert ist, als für Episode VIII ein neuer Regisseur fürs Skript verantwortlich gemacht wurde. Tausche Rey mit J.J. Abrams und Luke durch Rian Johnson aus und es fasst ganz gut zusammen, wie viele Fans sich fühlen.

Freu mich trotzdem auf die Zweitsichtung demnächst.
 
war jetzt ein zweites mal drin und es bleibt dabei: Der Film hat richtig tolle Szenen
- die Weltraum-Schlachten sind klasse
- Luke im Falken
- Luke bei der Endschlacht
- Yodas Auftritt, der mir bei der ersten Sichtung noch nicht so gut gefallen hat, aber vermutlich der beste Dialog des ganzen Films ist
- Der Konflikt zwischen Rey & Kylo
- Der Kampf in Snokes Thronsaal
dann aber auch wirklich Szenen, in denen ich mir wirklich an den Kopf gegriffen hab
- Casino, darüber wurde ja schon genug gesagt
- Maz Katanas "Gewerkschaftsdisput", bei dem ich als das Wort "Meistercodeknacker" fiel wirklich aufpassen musste nicht zu lachen
- die Szene, in der Rose Finn durch ihre selten dämliche Aktion mit viel Glück tatsächlich rettet, anstatt beide umzubringen und dann tatsächlich diesen Spruch raushaut, man solle retten was man liebt anstatt zu zerstören was man hasst, während im Hintergrund die riesige Kanone gerade ihren Strahl Richtung Tor abgibt und damit im Begriff ist, den letzten Rest der Rebellen zu vernichten

Ein bisschen Angst macht mir aber, was Rian Johnson einem im Film anscheinend die ganze Zeit mitgeben will
die Personen, denen die Macht zuteil wird, sind egal. Sie strebt anscheinend immer nach Gleichgewicht und somit muss Positives immer auch mit Negativem ausgeglichen werden und umgekehrt. Jeder kann quasi Teil dieser Geschichte sein. Ist zwar nur meine Meinung, aber dieses Weichgespülte brauch ich nicht. Irgend ein Stalljunge weiß schon wie er ganz lässig nen Besen zu sich ziehen kann?

Die Macht war für mich immer ein Energiefeld, das alles umgibt. So wie Yoda es erklärt hat. Aber man ist sich dessen nicht bewusst. Man muss erst lernen, es zu erfassen und für sich zu nutzen. Dazu brauch man am besten nen guten Trainer und ein bisschen die Veranlagung. Ich hab das Gefühl durch den Ansatz von Johnson wird das alles über den Haufen geworfen. Jeder hat das Zeug dazu und sollte sich das mit der Herkunft von Rey bewahrheiten ist es wohl so, dass die Macht sich random irgendjemanden als Gegenpol aussucht. Das wäre so, wie wenn man sagen würde, jeder hat das Potenzial der beste Fußballer der Welt zu werden. Nen Trainer brauchste eigentlich nicht dafür, das meiste kommt von selbst. Egal ob du Talent hast oder nicht.

Das geht einfach gegen meine Vorstellung, die mir durch die alte Trilogie gegeben wurde. Und anscheinend denken viele ähnlich. Ich kanns nachvollziehen, andere vielleicht nicht. Aber für mich ist diese Vorstellung, wie die Macht funktioniert, genau so ein Bullshit wie der Midichlorianer Dreck den George Lucas in seine Prequels eingebaut hat.
Von daher muss ich Rian Johnson seinen eigenen blöden Spruch letztlich selbst um die Ohren hauen, wenn es darum geht, wie er mit dem "Erbe" Star Wars umgegangen ist und wie er einfach interessante Konzepte von Episode VII (aber auch der gesamten Filmreihe) über den Haufen wirft, obwohl er selbst von sich behauptet, riesen Star Wars Fan zu sein: Rette was du daran liebst und bekämpfe nicht das, was du daran hasst
 
Nach der gestrigen Sichtung habe ich den Film innerlich mehr oder weniger schon wieder vergessen: arg belangloses Popcorn-Kino, das in mir keinerlei Emotionen ausgelöst hat und sich stattdessen im Netz der Marvel/Disney-Maschinerie verfängt. Audiovisuell beeindruckend, aber das war's dann irgendwie auch schon.

Schlechtes Pacing, unbequem konstruierte und vor allem unnötige Nebenschauplätze/Story-Arcs, Logiklöcher und Handlungsbrüche im Kontext zu VII, komplett verschenkte Charaktere (del Toro, Phasma, ...), überdrehter Humor mit Drang zum abstrus Karikativen, penetrantes Disney-Trademark mit Porgs & Co., teils aus der Stimmung reißende Fremdscham-Szenen, und und und.

Wirkt für mich zunehmend so, als wüssten die Macher selbst nicht so genau, wohin sie mit ihrer neuen Trilogie wollen. Entsprechend zweifelhaft blicke ich in Richtung IX.
 
@HamillHimself 19 Std.
I regret voicing my doubts & insecurities in public.Creative differences are a common element of any project but usually remain private. All I wanted was to make good movie. I got more than that- @rianjohnson made an all-time GREAT one! #HumbledHamill

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Ja hat mich schon gewundert das man ihm nicht direkt einen Maulkorb verpasst hat, der Rest ist nur noch Schadensbegrenzung.

Ach, naja, er hat ja nur gesagt, dass er für Luke eine andere Vision verfolgt hat. Das ist imo ok und sagt auch nichts über den eigentlichen Film. Aber die Fans, die den Film nicht mochten, haben aus diesem Interviews eben geschlossen, dass sie "Recht" haben.
 
Ach, naja, er hat ja nur gesagt, dass er für Luke eine andere Vision verfolgt hat. Das ist imo ok und sagt auch nichts über den eigentlichen Film. Aber die Fans, die den Film nicht mochten, haben aus diesem Interviews eben geschlossen, dass sie "Recht" haben.

Die meisten Fans hatten wohl für Luke ne andere Vision, abseits von Slapstick und Midlife-Crisis.. :D
 
Angeblich machen unter anderem extreme Rechte den Film runter, weil sie etwas gegen starke Frauen haben.

https://derstandard.at/2000071069273/Wertungs-Sabotage-Gruppe-von-Star-Wars-Fans-laeuft-Sturm-gegen

Vor eineinhalb Wochen ist der jüngste Teil der "Star Wars"-Reihe in den Kinos angelaufen. Die Rückkehr von Luke Skywalker an der Seite von Rey stößt in den Medien bislang auf positives Echo. Wirft man allerdings einen Blick auf das US-Rezensionsportal "Rotten Tomatoes", ergibt sich ein ungewöhnliches Bild. Im "Tomatometer", das bisher 340 Rezensionen von erfahrenen Seitenmitgliedern abbildet, rangiert der Film bei einem hohen Score von über 90 Prozent. Die allgemeine Publikumswertung, in die über 150.000 Wertungen einfließen, liegt jedoch nur bei 52 Prozent. Eine ungewöhnlich hohe Diskrepanz. Schuld daran will eine Gruppe sein, die lautstark gegen den Umgang von Disney mit "Star Wars" und anderen bekannten Werken protestiert. Angst, dass Luke Skywalker schwul werden könnte "Down with Disney's Treatment of Franchises and their Fanboys" (Nieder mit Disneys Umgang mit Franchises und ihren Fanboys) nennt sich die Gruppe, deren öffentlicher Auftritt bislang aus einer Facebook-Seite mit 330 Fans besteht. Man habe mithilfe von Bots massenhaft schlechte Wertungen für "The Last Jedi" hinterlassen, sagte ein Betreiber der "Huffington Post". Die Kontaktperson bezeichnete sich in dem Gespräch unter anderem selbst als Mitglied der "Alt-Right". Als Gründe für seine Kritik am Sci-Fi-Streifen gibt er etwa die zunehmende Einführung weiblicher Charaktere an. Außerdem fürchtet er, dass Luke Skywalker "homosexuell gemacht" werden könnte. Er fordert, dass Männer in Filmen wieder in die ihnen gebührende Führungsrolle gesetzt werden. Alt-Right-Protest gegen weibliche Helden Dass es Wertungssabotage durch Bots und bzw. oder durch konzertierte Aktionen von Mitgliedern des berühmt-berüchtigten Forums "4Chan" gibt, berichtete auch "Polygon". "Vanity Fair" beobachtet wiederum einen Backlash aus Netzkreisen, in denen US-Präsident Trump hohes Ansehen genießt. Inwieweit die Betreiber der Anti-Disney-Gruppe tatsächlich eine Rolle bei der Wertungsmanipulation spielen, lässt sich freilich nicht eruieren.
 
Hab mir den Film heute auch angeschaut.
Joah, kann die Kontroverse darum gar nicht nachvollziehen, aber vielleicht fehlt mir dafür einfach das Star Wars-Herzblut. Fand den Film ganz okay, aber für die Länge hatte er tatsächlich ne zu dünne Story. In der Mitte wurde mir bisschen langweilig. Viele Szenen dort hatten kein Gewicht und nur wenig Bedeutung. Die Story vom letzten Jedi, der sich abgewandt hat und nun, wie so ne Zicke am Strick sich gegen seine Bestimmung wehrt, okay, mein Sohn hat sie wahrscheinlich zum ersten Mal gesehen. Aber für mich ist das ne unendlich oft erzählte Nummer. Die konnte mich jetzt nicht wirklich mitreissen. Der Parallelstrang, mit Finn, der zu diesem Casino reist, läuft ja letztlich komplett in's Leere. Den Humor fand ich eigentlich ziemlich gut. Wäre nie drauf gekommen, dass sich Leute daran reiben könnten.

Was mich hier, wie in Episode 7, erstaunt ist die Tatsache, dass der Oberbösewicht ein kompletter Honk ist, der einfach mal nix geschissen kriegt. Dass das wirklich funktioniert. Ich find's auch nicht schlimm und störe mich daran nicht. Ich nehme es nur erstaunt zu Kenntnis. Hatte teilweise den Eindruck, die Macher machen sich darüber selbst schon lustig. :ugly:

Wertung?

7/10
 
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