Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Star Wars VIII: The Last Jedi

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man wird ja noch hoffen dürfen und habe mir dann doch in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können, dass Disney Star Wars so extrem ausschlachtet.

Glaube ich muss mir das Wochenende mal wieder Episode IV ansehen oder eines der besseren Star Wars Bücher zur Brust nehmen, um mein Hirn wieder reinzuwaschen.
 
Ich kann kaum glauben was ich hier für Feedbacks von euch lese, Jungs. So unterschiedlich kann die eigene Wahrnehmungen dann doch auch im eigenen Fankreis sein. @Bexter @Trayal ;)

Dennoch muss ich die Frage stellen: sucht ihr gezielt das Schlechte in euren Filmen? Lasst euch auf das Abenteuer ein, genießt und geht um Himmels Willen mal nicht so verkopft an die Geschichte ran. Was jucken mich Schnitttchniken und die gelegentlichen Joky-Jokes (btw ihr habt "Die Rückkehr der Jedi" schon auch gesehen, oder?:D), wenn es doch soviele unbezahlbare Charakter-Momente in diesem Film gibt. Leia und Luke sind für mich die Stars des Films und beide wurden mit maximalem Effekt und toll eingesetzt.

Man muss auch in der Lage sein anzuerkennen, dass ein Film immer noch ein Kunstwerk ist (sein kann), das von einem Regisseur inszeniert wird und dass George Lucas eben nicht Irvin Kershner und Rian Johnsson nicht J.J. Abrams ist. Jeder hat da seine individuelle Erzählweise und da sind das Pacing, die Perspektive und Herangehensweise an Story & Charaktere dementsprechend auch mal "anders". War für mich z.B. überhaupt kein Problem.

Leia ist im Film wie gesagt ein Träumchen. In EpVII war sie nicht mehr als ein Statist. Genauso Luke. Dazu einige andere Szenen, die für mich tolle Bögen zu Ep.IV-VI geschlagen haben, sodass ich am liebsten weinen möchte. :liebe:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann kaum glauben was ich hier für Feedbacks von euch lese, Jungs. So unterschiedlich kann die eigene Wahrnehmungen dann doch auch im eigenen Fankreis sein. @Bexter @Trayal ;)

Dennoch muss ich die Frage stellen: sucht ihr gezielt das Schlechte in euren Filmen? Lasst euch auf das Abenteuer ein, genießt und geht um Himmels Willen mal nicht so verkopft an die Geschichte ran. Was jucken mich Schnitttchniken und die gelegentlichen Joky-Jokes (btw ihr habt "Die Rückkehr der Jedi" schon auch gesehen, oder?:D), wenn es doch soviele unbezahlbare Charakter-Momente in diesem Film gibt. Leia und Luke sind für mich die Stars des Films und beide wurden mit maximalem Effekt und toll eingesetzt.

Man muss auch in der Lage sein anzuerkennen, dass ein Film immer noch ein Kunstwerk ist (sein s), dass von einem Regisseur inszeniert wird und dass George Lucas eben nicht Irvin Kershner und Rian Johnsson nicht J.J. Abrams ist. Jeder hat da seine individuelle Erzählweise und da ist das Pacing und die Herangehensweise an Story & Charaktere dementsprechend auch mal "anders". War für mich z.B. überhaupt kein Problem. Gerade im 2. Akt war der Film auch kein Dauer-Rollercoaster und hat Raum zum Atmen gegeben.

Leia ist im Film wie gesagt ein Träumchen. In EpVII war sie nicht mehr als ein Statist. Genauso Luke. Dazu einige andere Szenen, die für mich tolle Bögen zu Ep.IV-VI geschlagen haben, sodass ich am liebsten weinen möchte. :liebe:
Hört sich eigentlich gut an. :d ich denk ich werd sonntag mittag reingehen, so kann urlaub beginnen.
 
Episode 1 ist im Vergleich zu Episode 8 ja fast schon ein Meisterwerk...auf alle Fälle mehr Star Wars.

Episode 1 ist ein dampfender Haufen Scheiße und wird auch immer ein dampfender Haufen Scheiße bleiben :deal:

Der neue Star Wars war insgesamt schon ganz gut. Kein Story-Klon, von den Handlungssträngen völlig anders als jeder SW-Film, durchaus guter Humor und noch die ein oder andere Wendung.. passt
Hier und da hat man es mit dem Humor allerdings leider etwas übertrieben und es zu sehr drauf angelegt. Mir fehlte da einfach etwas die Ernsthaftigkeit und dann gab es natürlich auch noch 1 – 2 Szenen, welche man sich wirklich hätte sparen können

7/10
 
@cubeikon

Großartige (Charakter) Momente? Meinst du...

  • Leias peinliche Weltraum Szene?
  • Lukes fragwürdiger Abgang oder doch eher beim Alien-Melken?
  • Yodas sinnbefreiten Auftritt?
  • Chewbacca beim grotesken Hähnchen essen?
  • Der wilde Ritt mit den Alien Rennpferden, der aus Pirates of the Caribbean stammen hätte können?
  • Die blasse Figur des Snokes, samt seines jämmerlichen Abgangs?
  • Lukes beiläufige Begegnung mit C-3PO?
  • Del Toros Figur, quasi ein Jack Sparrow im Weltall, die nichts aber auch rein gar nichts zur Story beitrug oder Rose die mal eben als einfallloser Love Intereset für Finn geschaffen wurfe?
  • Ben Solos baby rage?
  • [...]

Weiß gar nicht wo ich da anfangen und aufhören sollte.
 
Dem muss ich leider recht geben. Bin auch gerade wieder zu Hause angekommen und kann es einfach nicht fassen :traurig:

Was war das denn? Viel zu viel Slapstick und wer hat diese Story bitte durchgewunken?
Schon alleine der Anfang und die Szenen zwischen Luke und Rey, die genau da weiter geht wo Episode geendet hat. Sie gibt ihm das Laserschwert und er wirft es einfach weg? Und solche Szenen gab es ja relativ häufig. Besonders am Ende wo sich Luke und Leia das erste mal wieder sehen. "Ich weiß was du denkst, ich habe eine neue Frisur" Echt jetzt? Das meinen die ernst?
Immer wenn sich eine gewisse Atmosphäre aufbaut, versaut man es mit einem lahmen und teilweise sehr unpassendem Witz.
Und Snoke, das soll es gewesen sein. Der große dunkle Lord merkt sowas nicht?:fp:
Immerhin der Kampf der beiden gemeinsam gegen die Garde von Snoke war ein Highlight des Films.
Reys Eltern waren nur Schrotthändler und sonst nichts, okay.

Muss das alles erstmal sacken lassen und ne Nacht drüber schlafen.
1) War völlig unerwartet und somit durchaus ein gelungener Lacher
2) Es brauchte 2 "Jedi" um Snoke zu erledigen. Kylo benutzt Rey um sein Ziel zu erreichen.. völlig schlüssig und für die Entwicklung von Kylo zum Oberbösewicht auch wichtig
3) Ebenfalls völlig schlüssig. Bereits Skywalkers Eltern bzw. Mutter war ein absoluter Niemand

Gestört hat mich dagegen zB. die Superleia Szene :lachweg:
 
die gehobeneren Kritiken von uns Star Wars Nerds
Oh, der feine Herr Nerd... :grins:

Die Hoffnung, dass es jemals wieder einen Film nach den Vorstellungen der "Star Wars Nerds" geben wird war doch ohnehin schon nach Episode 1-3 mehr oder weniger obsolet. Wenn nicht mal der Schöpfer dieser Welt seine eigene Welt und alles, was ihren Reiz und ihre Faszination ausmacht, nicht mehr versteht...

Und mit der Übernahme von Disney war doch klar, dass hier die große Geldmaschine angeworfen werden soll. Das musste einfach jedem und jeder klar sein.
Was zu diesem Zeitpunkt noch zu hoffen war, dass es wenigstens Filme werden, die - in den Maßstäben heutigen Hollywoodkinos - den Zeitgeist einigermaßen zufriedenstellend treffen, so dass auch nachfolgende Generationen in die Star Wars-Welt eintauchen können und gleichzeitig noch so viele Elemente enthalten sind, dass auch alte Fans mit einem guten Erlebnis nach Hause gehen.

Aber das ist ja schon von der Ausgangssituation nur auf Kompromisse und Konzessionsentscheidungen ausgelegt. Wenn man nun nicht gerade der Typ ist, der es hardcore abfeiert, wenn ein Film aus so vielen Kompromisse wie möglich besteht, sondern wie die meisten Menschen in erster Linie seine Vorstellungen bedient wissen will, dann ist hier einfach viel Potential für Enttäuschung vorhanden.

Wenn man all diese Punkte aber nicht in seine Erwartungshaltung einfließen lässt und sich unabhängig dieser, ich sag mal... Unwegbarkeiten, Filme nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen vom Star Wars Universum ausmalt, dann... wie gesagt, gibt es Enttäuschungen.
Die wenigsten Leute sind bereit dazu, sich darauf einzulassen und zu akzeptieren, dass sich das Star-Wars-Universum verändern wird, weiterentwickeln, und vielleicht nicht in eine Richtung, die man selbst unbedingt so gewollt hätte.
Aber das macht es nicht weniger zu Star Wars.
Sowas z.B.
So reagiert Luke Skywalker sicherlich nicht.
Ganz offensichtlich tut er es doch, wer hätte das gedacht?

Ich bin da inzwischen relativ entspannt und bereit, mich auf all das einzulassen. Ich bin kein Nerd, ich feiere die erste Trilogie, ich verachte die zweite Trilogie, das expanded universe geht mir am Arsch vorbei.
Ich finde Ep. VII ist nicht nur ein toller Film sondern auch ein grandioser Star-Wars-Film (!).
Das nochmal vorneweg

Ok, jetzt zu Ep. VIII.
Ich finde auch einige Sachen im Film nicht so toll:
- z.B. diese süßen Pinguin-Viecher. Aber ich kann da gut drüber hinwegsehen, weil ich weiß, dass nicht ich damit angesprochen werden soll und übermäßig rausgezogen werde ich da auch nicht durch.
- Physik spielt immer nur dann eine Rolle, wenn man es zur Dramaturgie benötigt. Leia wird ins All rausgezogen, weil das Kommandodeck auseinandergenommen wird, aber an allen Ecken und Enden wird in offenen Hangaren gekämpft etc.
Naja, fällt halt doch auf wenn's so beliebig-unlogisch wird.
- Snoke wird gar nicht erklärt? Wird ein ziemlich mächtiges Unterfangen in nur einem verbliebenen Film eine nun bereits im Jenseits befindliche Figur und ihre Motivation (in Rückblenden?) zu beleuchten.
- Luke ist am Entstehungsort der Jedi, aber kein Schwein weiß wo das ist?
- Für meinen Geschmack war da ein bisschen viel Thelepatie zwischen Rey und Ben :)grins:), einfach ein bisschen cheap gelöst finde ich
- Es passiert sehr viel, es gibt verdammt viele Sideplots und Charaktere, die einerseits wichtig sind, anderseits nicht wirklich auserzählt werden können weil, nunja... viel passiert. Symptomatisch dafür ist sicherlich, dass sich Poe und Rey am Ende des zweiten Films (sic!) das erste Mal treffen und gegenseitig vorstellen
- Casinotown als Schauplatz unnötig wie sonstwas

Gibt sicherlich noch mehr Sachen, die ich weniger berauschend fand, aber es gab auch viele positive Aspekte:

- starke weibliche Note:
die letzte Jedi ist eine Frau, wie geil ist das denn?
Poe fliegt mit seinem Mansplaining mal ordentlich auf die Fresse.
Ohne Rose wäre Fin Matsch.
- Geiler Look, der Salzplanet am Ende sah richtig fett aus und hatte sogar einen Zweck abseits vom Geil-Aussehen: Luke hat im Gegensatz zu Ben keine Fußspuren hinterlassen. Ist mir nicht aufgefallen, aber eine Freundin hat im Kino drauf geachtet.
- Die allermeisten Charaktere sind sympathisch (auf der guten Seite) oder irgendwie interessant. I'm in love with Rey, Fin, Rose, Poe, Leia, Luke...
Ok, irgendwie nicht so viele Punkte gerade, aber ich hab mich einfach unterhalten gefühlt und ich hatte durchweg das Gefühl: ja, das ist Star Wars wie Star Wars im Jahr 2017 funktioniert.
Oder vielmehr: klar ist da noch mehr... Es ist einfach das Gesamtpaket das unterm Strich stimmig war.
Ich fand Lukes Struggle mit "seiner Religion" geil und glaubwürdig und nachvollziehbar. Und in dem Kontext btw auch der "unehrenhafte" Umgang mit dem Laserschwert.
Ich fand auch Fins Struggle cool, dass er die "gute Seite" geil finden will, aber immer wieder Momente für ihn kommen, die ihn zweifeln lassen.
Insgesamt einfach das Aufzeigen von Gut/Böse als reine Fassade und die Botschaft, dass es vielleicht auch im Star Wars-Universum nicht so einfach sein kann mit bewertungen ala schwarz oder weiß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass es auch anders geht, sprich, dass man einen guten Film abliefern kann, der treu seiner alten Vorlage ist, hat dieses Jahr zum Beispiel ein Villeneuve höchst eindrucksvoll mit seinem Blade Runner bewiesen. Das war ein Nachfolger, der durch und durch den Geist seines Vorgängers geatmet hat, ihn sinnvoll erweiterte, nicht bloß 1:1 kopierte und ein Ergebnis ablieferte, welches mindest auf Augenhöhe mit dem alten Klassiker ist.
 
... und langweilig war (ich übertreibe) und bei wo der Auftritt von Harrison Ford (ebenfalls) reiner Fanservice war. ;)

Blade Runner ist halt auch nicht Star Wars.
Dass man mit Blade Runner Merchandising sich keine goldene Nase verdienen kann weiß man selbst in Hollywood.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Vergleich zu Star Wars ist Blade Runner ja nun auch eher Art House Kino und kommt mit einem ganz anderen Anspruch daher. Äpfel und Birnen.

Ich finde halt ihr hängt euch an ganz schönen Details auf und verpasst dabei FÜR EUCH die Chance ein neues Abenteuer in unser aller Lieblings-Scifi-Universum zu genießen. Aber das ist ja nun euer Problem und nicht meines. Ich hoffe, dass sich alle Mitleser davon nicht ihre Vorfreude nehmen lassen, denn das wäre schade. :popcorn:

Und ohne jetzt behaupten zu wollen Ep. VIII sei ein "für die Allgemeinheit perfekter Film" gehe ich gerne auf deine Punkte ein. @Trayal
  • Leias peinliche Weltraum Szene? --> Dass Leia machtempfänglich ist, wissen wir. Dass sie in einer lebensbedrohlichen Situation auf diese Fähigkeit zugreifen kann, macht für mich Sinn. Why not?
  • Lukes fragwürdiger Abgang oder doch eher beim Alien-Melken? --> Was du fragwürdig nennst war für mich würdevoll und wunderschön. Kein gewaltsamer Tod, sondern der Übergang zur "Macht". Er hat das sprichwörtliche Zepter an Rey übergeben wie Yoda und Obi Wan einst vor ihm.
  • Yodas sinnbefreiten Auftritt? --> Obi/Yoda sind schon in der alten Trilogie als Stimmen der Vernunft in Zeiten der Krise und Unsicherheit zu Luke gekommen. Warum nicht hier? Er will die Bücher der Jedi verbrennen und steckt in einer Sinnkrise. Ärger dich doch lieber darüber, dass sie zusammen mit Anakin in Ep. VI an der "We beat the Empire"-Superparty teilgenommen haben. Macht das etwa mehr Sinn ;)
  • Chewbacca beim grotesken Hähnchen essen? --> Den geb ich dir. Ich fands dennoch witzig, spiele aber auch locker im #TeamPorg. :grins:
  • Der wilde Ritt mit den Alien Rennpferden, der aus Pirates of the Caribbean stammen hätte können? --> Den geb ich dir gerne auch. Pod Racing war spannender!
  • Die blasse Figur des Snokes, samt seines jämmerlichen Abgangs? --> Es ist erstens noch nicht Ende aller Tage. Zweitens ist das ganz einfach der Weg der Sith (gewesen). Der Schüler tötet den Meister. Die Regel der Zwei. Kylo hats offenbar verstanden und packt in Ep. IX hoffentlich einen neuen Schüler dazu (Knights of Ren anyone?). Mal im Ernst: wäre dir ein formelhafter Tod Snokes am Ende von IX wirklich lieber gewesen? Ich sage: let's wait and see. Vielleicht erfahren wir über ihn ja noch etwas.
  • Lukes beiläufige Begegnung mit C-3PO? --> Kein Plan was dich daran jetzt gestört hat.
  • Del Toros Figur, quasi ein Jack Sparrow im Weltall, die nichts aber auch rein gar nichts zur Story beitrug oder Rose die mal eben als einfallloser Love Intereset für Finn geschaffen wurfe? --> Geschmackssache! Rose passt für mich in VIII besser zu Finn, der mich im ganzen immer noch nicht von sich überzeugt hat. Rey wiederum passte in VII null zu Finn und ich fand die romatischen Anspielungen schrecklich. Nicht so mit Rose.
  • Ben Solos baby rage? --> Again: weiß nicht, was dich stört. Ein paar meiner Kollegen, die penetrant auf Kylo Ren rumhaten, haben nach Episode VIII (teilweise) ihre Worte mir gegenüber gefressen. Ich finde er entwickelt sich (ganz besonders im Gegensatz zu einem Prequel-Anakin) glaubwürdig. Sein inneres Ungleichgewicht ist interessanter und ganz einfach besser dargestellt.
  • [...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine so ikonische Saga wie die Ur-Trilogie zu schaffen, kann man einfach nicht nach Belieben wiederholen. Wer das erwartet, der erwartet wohl zu viel.

Dennoch sind die bisherigen beiden neuen Episoden eine würdige Fortsetzung. Ich hoffe nur, dass in der letzten Episode noch irgendein Aha-Erlebnis hinsichtlich der Geschichte kommt. In der Hinsicht ist Ep 8 wirklich eher enttäuschend. Aber wenn am Ende noch der "Ich-bin-dein-Vater-Moment" gekommen wäre, dann hätte man ihm wieder zu viele Parallelen zur alten Trilogie vorgeworfen.

Fakt ist, dass mir der Film als Kind den Kopf weggeblasen hätte. Und danach bemesse ich die Qualität eines Star Wars Films. Trudelnde TIE-Fighter, emotionale X-Wing Piloten, AT-AT's die bedrohlich auf etwas zu marschieren, Lichtschwertduelle.... Das macht Star Wars für mich aus und davon gab es in keiner anderen Episode bisher mehr oder Besseres. Hier wurden echt ikonische Szenen geschaffen, finde ich. Ob ich damit Recht habe, wird die Zeit zeigen.

Der Film liegt für mich auch deutlich über dem Niveau einer Marvel Produktion. Dass mir erlaubt wird, den Film nur auf dieser Ebene geniessen zu dürfen, finde ich fast schon ein wenig arrogant.
 
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich meinen Lebtag keinen Film mehr sehen werde, der so eine Magie entfaltet, wie es die Filme (allgemein gesprochen) in meiner Kindheit getan haben. Dafür hat man einfach zu viel gesehen und gelebt. Interessant wird es eher, wenn man Kindern die aktuellen zeigt und beobachtet wie diese darauf reagieren. An dieser emotionalen und nostalgischen Hürde kann ein neuer Film ja letztlich nur scheitern. Damit möchte ich Episode VIII ungesehener Weise nicht in Schutz nehmen, Kritik ist gewünscht. Nur muss man einfach darauf achten, dass man nichts ins emotionale abdriftet, wenn man etwas kritisiert.
 
Zurück
Oben