Letztlich ist alles Schönsauferei. Die Publisher wollen Geld und darum machen sie die ingame Käufe so reizvoll wie möglich. Noch mag es irgendwie gehen und noch mögen die typischen Argumente kommen wie "ist nur kosmetisch, es geht auch ohne, ich hab alles so freigespielt", aber die Entwicklung wird voranschreiten und früher oder später zum nächsten Videogamecrash führen. Man kann Leute nur bis zu einem gewissen Grad ausnehmen und irgendwann hat auch der letzte Verteidiger dieser Praktiken keinen Spaß mehr, wenn er vor der Wahl steht, 30 Stunden im Tutorial zu grinden oder 1,90 Euro für einen XP Boost zu zahlen.
Meiner Meinung nach darf man hier nicht differenzieren. Es darf keine Optionen geben, in gekauften Spielen mehr Geld zu lassen. Ein für Geld erworbenes Spiel muss komplett sein und darf keinerlei weitere Optionen anbieten, keine DLC, keine Waffen, Skins, EXPs, keine Themes, Wallpaper, nichts, null. Mehr als 60 Euro darf niemand für ein Spiel ausgeben können, selbst wenn er wollte!!! Alles andere ist nicht akzetabel. Alles andere führt nur dazu, dass wir keine Videospiele mehr kaufen, sondern nur noch Plattformen, die uns weitere Angebot bieten.
Ich sagte es schon vor Jahren, die gehen sonst immer weiter, bis sie irgendwann sagen: Warum eigentlich so umständlich? und uns einfach auf der nächsten E3 erschießen und ausrauben.