G
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Gast
Der Film schließt qualitativ nahtlos an den ersten Teil an - im positiven, leider aber auch im negativen Sinne. Der Film ist Hochglanz- und Popcornkino par excellence, bietet hervorragende Schauwerte, epische Momente, tollen Cast und hat seinen Humor behalten.
Aber: Abrams hat diese Richtung imo in diesem Film etwas zu sehr ausgereizt. Ich kann gar nicht alle Momente mehr aufzählen, aber in gefühlten 20 Minuten Abständen beamt sich wer GERADE RECHTZEITIG noch aus der Gefahr, wird irgendwas EINE SEKUNDE vor Timer-Ende geschafft oder wird kurz vor Tod X noch eine Lösung gefunden. Sowas gehört zum klassischen Hollywood-Film sicherlich dazu, aber mir ist es bei diesem Film echt derbe aufgefallen und etwa aber der Hälfte des Films auch ziemlich auf die Nerven gegangen.
Hinzu kommt, dass - wie Mixer richtig anmerkt - Abrams seinen Bösewicht einmal mehr versauern lässt. Zugegeben, er macht es besser als seinerzeit mit Bana im ersten Teil, aber mit einem (wie ich finde) sensationellen Darsteller wie Cumberbatch kann man SO VIEL mehr machen. Leider bekommt er höchstens drei Momente, in denen er seine Klasse zeigen kann, ehe er - insbesondere zum Ende hin - zum zweckdienlichen Gegenspieler verkommt.
Bis zur Mitte hatten Story und Bösewicht echt Potenzial...
Leider fällt der Film in der letzten Stunde ab, weil er inhaltlich zu eingleisig und sicher fahren will, den Showdown zu früh, ab da zu lange und zu laut fährt, und mit den üblichen Klischees spielt.
Das ist jetzt viel Gemeckere, einfach weil etwas Enttäuschung ob der versäumten Möglichkeiten und der (wenn auch zu erwartenden) üblichen Popcornkino-Schiene mitspielt. Insgesamt habe ich mich aber zu keiner Sekunde gelangweilt und wurde gut unterhalten - er ist letztlich nicht schlechter als den ersten Teil, aber eben auch nicht "reifer" oder besser.
PS: Die Rolle von Alice Eve als Carol ist auch zum Kopfschütteln. Mehr als ein bloßer Eyecatcher für die Trailer mit ihrem Körper war wohl nicht geplant.
Aber: Abrams hat diese Richtung imo in diesem Film etwas zu sehr ausgereizt. Ich kann gar nicht alle Momente mehr aufzählen, aber in gefühlten 20 Minuten Abständen beamt sich wer GERADE RECHTZEITIG noch aus der Gefahr, wird irgendwas EINE SEKUNDE vor Timer-Ende geschafft oder wird kurz vor Tod X noch eine Lösung gefunden. Sowas gehört zum klassischen Hollywood-Film sicherlich dazu, aber mir ist es bei diesem Film echt derbe aufgefallen und etwa aber der Hälfte des Films auch ziemlich auf die Nerven gegangen.
Hinzu kommt, dass - wie Mixer richtig anmerkt - Abrams seinen Bösewicht einmal mehr versauern lässt. Zugegeben, er macht es besser als seinerzeit mit Bana im ersten Teil, aber mit einem (wie ich finde) sensationellen Darsteller wie Cumberbatch kann man SO VIEL mehr machen. Leider bekommt er höchstens drei Momente, in denen er seine Klasse zeigen kann, ehe er - insbesondere zum Ende hin - zum zweckdienlichen Gegenspieler verkommt.
Bis zur Mitte hatten Story und Bösewicht echt Potenzial...
...als unklar war, wer jetzt eigentlich die Fäden zieht - Marcus oder Khan
Leider fällt der Film in der letzten Stunde ab, weil er inhaltlich zu eingleisig und sicher fahren will, den Showdown zu früh, ab da zu lange und zu laut fährt, und mit den üblichen Klischees spielt.
Das ist jetzt viel Gemeckere, einfach weil etwas Enttäuschung ob der versäumten Möglichkeiten und der (wenn auch zu erwartenden) üblichen Popcornkino-Schiene mitspielt. Insgesamt habe ich mich aber zu keiner Sekunde gelangweilt und wurde gut unterhalten - er ist letztlich nicht schlechter als den ersten Teil, aber eben auch nicht "reifer" oder besser.
PS: Die Rolle von Alice Eve als Carol ist auch zum Kopfschütteln. Mehr als ein bloßer Eyecatcher für die Trailer mit ihrem Körper war wohl nicht geplant.
