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GAME Spielen abseits der Flimmerkiste - Der Brett-, Karten- und Gesellschaftsspielethread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann über Dust aus Erfahrung sagen, dass es nicht gut für 2 Spieler taugt, ist zu schnell vorbei und funktioniert einfach nicht gut :D. Ab 3 ist aber alles ok.
 
Haben heute eine erste Partie Risiko Evolution gespielt und macht echt derbst Spaß!
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Spiel ist so ausgelegt, dass es sich mit jeder Partie verändert. Man klebt Sticker auf das Brett, öffnet verschlossene Päckchen und kritzelt auch mal etwas auf das Brett drauf und benennt bei einem Sieg einen Kontinent, so wie man möchte.

Saugeil!!! :dhoch:
 
Jein, an sich schon, aber das Spiel lebt auch davon, dass es sich halt immer ändert. Du kannst Gebiete verändern, kannst dir Boni erspielen, indem du siegst und Kontinente benennst. Zudem wählt man bei jeder neuen Partie eine Fraktion, die dir noch spezielle Vorteile gibt.
 
mh hört sich eigentlich interessant an v.a. weil ich Risiko mag aber es dann doch zu simpel ist auf Dauer aber 55€ ist schon en stolzer Preis und ich hadere gerade schon mit GoW :D
 
Viele Leute sehen das so, daß sie Risiko Evo nur 15mal spielen können, was ja nicht ganz stimmt...nach dem 15. Mal ist das Spiel bloss fertig und erst dann wird es statisch, aber mal ehrlich, wenn man ein großes Brettspiel 15mal auf den Tisch bekommt, hat es seine Schuldigkeit für Gewöhnlich auch getan und einmal ist mir so ein Experiment 50€ wert...allerdings haben wir es erst einmal gespielt und ich glaub, die Verwirrung war deshalb etwas größer, weil es doch irgendwo nur Risiko ist und die Leute komplexere und sinnigere Spiele gewöhnt sind mitlerweile...wenn dann so ein Dinosaurier wie Risiko daherkommt, ist man spontan unterfordert :lol:
 
Oxblood schrieb:
Man kann das durchaus unterscheiden. Sehr simple Spiele, die meisten Partyspiele wie Activity, Nobody´s perfect, Uno, Skip-Bo, Phase 10, das sind für mich Casualspiele, weil man weder besondere Konzentration noch besonders viele Regeln braucht um das halbwegs effektiv spielen zu können, dasselbe gilt für "Klassiker" (und wenn ich Klassiker sage, meine ich seit 50 Jahren überholten Blödsinn ;)) wie Monopoly oder Risiko. Simpel, fast ausschliesslich Glücksbasiert, fast immer mit der uralten würfeln-und-bewegen Mechanik.

Die nächste Stufe von da aus war für viele Siedler von Catan. Hier kommt es schon etwas mehr auf´s taktieren und vor allem auf die Kommunikation zwischen den Spielern an.

Von da aus wird es aber für viele wieder sehr dünn, was Brettspiele angeht. Siedler hat den Mainstream erobert, ist aber seinerseits schonwieder etwas veraltet mitlerweile. Aber wohin wendet man sich da? Die wirklich guten Spiele (mMn) sind schwer zu sehen oder zu finden, wenn man sich nicht mit dem Hobby beschäftigt. Woher sollst du z.B. wissen, daß Summoner Wars gut ist? Ja, das Spiel gibt es stellenweise auf deutsch, aber man würde es nie in nem normalen Kaufhaus finden. Dort würdest du allerdings 7 Wonders finden mitlerweile und das ist das, was ich als modernes Siedler bezeichnen würde momentan. 7 Wonders tut für das Hobby ähnlich viel wie Siedler damals, wenn auch anders. 7W ist blitzschnell, elegant, leicht verständlich UND es dauert immer gleich lang, egal ob mit 2 oder 7 Spielern.

Die andere Schiene, die jemand gehen könnte, wäre, wenn er früher Hero oder Starquest gehabt oder sogar verstanden und gespielt hat (bei mir nicht der Fall, ich war zu jung um wirklich zu raffen, was das Spiel von mir will, hab lieber mit den Miniaturen gespielt :D) Von da aus ist es ein leichter Schritt zu Warhammer, Tabletop oder Wargames, was zwei andere Seiten des Hobbies darstellt (allgemein unterscheidet man, von simpel nach komplex in Familienspiel, Partyspiel, Ameritrash/American Style, Eurospiel, Tabletop, Wargame. Kartenspiele, Sammelkartenspiele und Subkategorien lass ich mal aussen vor)

Also...ja, man kann da durchaus unterscheiden. Ein Schneckenspielchen ist weit simpler vom Design her als, sagen wir Advanced Squad Leader, eines der beliebteren Wargames, bei dem man viel Statistik wälzt und seeehr bedacht stragisch vorgeht und all so ein Fnaff.

In der Aussage ist mir zuviel persönliche Sicht ohne es von deiner Seite aus unter Anführungszeichen zu stellen. Ich will deine Aussage ja gar nicht abstreiten aber es ist eben keine allgemein gültige Aussage.

Die von dir genannten Spiele schrecken mich persönlich zb beim ersten googeln einfach ab. Sowas will ich nicht spielen. So sieht es zumindest aus. Das ist einfach das Problem dieser "hyper komplexen und man braucht kein Glück zu gewinnen sondern Skill und es macht voll dolle Spaß weil ich bin so ein Pro" Brettspiele.

Das ist als würde dich jemand fragen:" Hey hast du Ahnung von Konsolen
Ballerspielen? Ich würde da ganz gerne mal was spielen!" Und du sagst darauf er soll ein Call of Duty Ranglisten Spiel spielen. Da wird er keinen Spaß haben weil er schlicht überfordert ist.

Die Spiele die ich allesamt gerne spiele würdest du nicht einmal mit dem Po ansehen.

Carcassone, Herr der Ringe Risiko (das sich imo besser spielt als das Original), Dixit, Imagine, Jenga, Uno und sogar Monopoly, Das verrückte Labyrinth oder gar Activity.

Und da geht es einfach nicht darum wie anspruchsvoll eine Spielmechanik ist.

Du wirst jetzt sagen du streitest mir ja auch nicht ab dass sowas Spaß machen kann aber.....

Ich wollte diesen Post aber verfassen weil ich bei dir so ne Art allgemeinen Rechtsanspruch raus gelesen habe und das störte mich etwas.

Solltest du dennoch einen tollen Spieltipp für einen dummen anspruchslosen Spieler wie mich haben dann lass es mich ruhig wissen :)
 
Der_Geächtete schrieb:
In der Aussage ist mir zuviel persönliche Sicht ohne es von deiner Seite aus unter Anführungszeichen zu stellen. Ich will deine Aussage ja gar nicht abstreiten aber es ist eben keine allgemein gültige Aussage.

Die von dir genannten Spiele schrecken mich persönlich zb beim ersten googeln einfach ab. Sowas will ich nicht spielen. So sieht es zumindest aus. Das ist einfach das Problem dieser "hyper komplexen und man braucht kein Glück zu gewinnen sondern Skill und es macht voll dolle Spaß weil ich bin so ein Pro" Brettspiele.

Das ist als würde dich jemand fragen:" Hey hast du Ahnung von Konsolen
Ballerspielen? Ich würde da ganz gerne mal was spielen!" Und du sagst darauf er soll ein Call of Duty Ranglisten Spiel spielen. Da wird er keinen Spaß haben weil er schlicht überfordert ist.

Die Spiele die ich allesamt gerne spiele würdest du nicht einmal mit dem Po ansehen.

Carcassone, Herr der Ringe Risiko (das sich imo besser spielt als das Original), Dixit, Imagine, Jenga, Uno und sogar Monopoly, Das verrückte Labyrinth oder gar Activity.

Und da geht es einfach nicht darum wie anspruchsvoll eine Spielmechanik ist.

Du wirst jetzt sagen du streitest mir ja auch nicht ab dass sowas Spaß machen kann aber.....

Ich wollte diesen Post aber verfassen weil ich bei dir so ne Art allgemeinen Rechtsanspruch raus gelesen habe und das störte mich etwas.

Solltest du dennoch einen tollen Spieltipp für einen dummen anspruchslosen Spieler wie mich haben dann lass es mich ruhig wissen :)

Ächti, ALLES was ich sage, ist von gigantischen Anführungszeichen eingefasst, sie heissen Grendel und Herr von Doom ;)

Ich sage doch, man kann in dem Bereich genauso unterschiedlich vorgehen, wie bei jedem anderen Hobby. Die einen wollen Komplexität, die anderen nicht, die einen wollen Glück, die anderen Taktik. Es sieht nur eben so aus, daß Spiele, bei denen der Glücksfaktor extrem hoch ist, eher im leichtgewichtigen Bereich anzusiedeln sind, denn, wenn sowieso das Glück entscheidet (größtenteils), wer gewinnt, je mehr Entscheidungen das Spiel einem abnimmt, desto weniger interaktiv wird ein Spiel und desto mehr spielt es sich quasi im Autopiloten und das finden viele Leute (zu denen ich auch gehöre) nicht besonders gut.

Ein moderater Glücksfaktor macht ein Spiel natürlich viel zugänglicher, kein Schachanfänger wird jemals gegen einen Profi gewinnen, aber bei einem Spiel, bei dem das Können und Wissen des Spielers nur eine sekundäre Rolle spielt, sieht das wieder ganz anders aus.

Und ich hab gegen keins der von dir genannten Spiele was...ausser gegen Monopoly :P Sie sind nicht die Art Spiel, die ich bevorzuge, aber ich spiel auch zwischendurch sowas wie UNO oder so. Dixit fällt da z.B. ganz raus, weil das ja, soweit ich mich erinner ein Spiel ist, das von der Kreativität der Spieler angetrieben wird, was ich wieder ziemlich toll finde.

Der Punkt ist, nachdem ich mich jetzt langsam wieder dran erinner, was ich vor gefühlten 100 Jahren vor dir geschrieben hab, Brettspiele haben sich weiterentwickelt, in alle möglichen Richtungen, es gibt wunderbare Casualspiele, genauso wie wunderbare (vermutlich) Wargames. Ist ja hier dasselbe wie bei Videospielen, Rennspiele pack ich beispielsweise mit der Kneifzange nicht an, weil ich sie einfach saudämlich und langweilig finde, aber es gibt genug Fans, die die Existenz des Genres rechtfertigen, also wird ja objektiv was dran sein :D

Ich bleibe übrigens dabei, spiel 7 Wonders, das Spiel ist absolute Klasse und das für beinahe jeden Spielanspruch. Genauso wie Dominion im Grunde, aber mir persönlich gefällt 7 sehr viel besser.
 
So hab mir nun 7 Wonders auf Amazon ein wenig angesehen und werde es denke ich nicht kaufen.

ich bin hie eben in der Situation dass ich entweder ein Spiel für 2 will dass etwas an Strategie benötigt und nicht nur auf gegeneinander würfeln rausläuft. Hier hab ich aber eben leider bis auf Schach und Petting nicht viel Erfahrung was es gibt.

Das ander wären Spiele für meist 4 bis max. 6 Spieler.

Das Spiel darf aber nicht zu komplex sein und desweiteren habe ich das Problem ein Spiel wie Dominion schmackhaft zu machen da ich es selbst nicht gespielt habe und deswegen nicht sagen kann wies ist und die Leute hier Kartenspiele eher nicht so reizvoll finden. Was nicht bedeuten soll dass Sie's versucht hätten :ulgy:

Ich persönlich hätte ja mal Lust auf so ein "Dungeon" Spiel. Nennt man die so? Also wo man zusammen was löst. Ach wir spielen einfach Monopoly weiter. Das is am einfachsten ^^
 
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