Die Simpsons waren früher klasse, sie hatten einen ganz eigenen Flair, waren ganz subtil gesellschaftskritisch und am Ende gab es fast immer ein Happy End. Kern einer jeden Folge war meist ein wirtschaftlicher, politischer oder familiärer Konflikt, Ausnahmen wie beispielsweise die Akte Springfield oder die Treehouse of Horro Folgen wurden (jedenfalls von mir) als erfrischend aufgenommen. Zu meinen Lieblingsfolgen zähle ich Der Bierbaron, Die Akte Springfield, Die Babysitterin und das Biest, Ein Sommer für Lisa, Homer und gewisse Ängste, Wer erschoss Mr. Burns, Das verlockende Angebot......
und ab Staffel 10 ist Schluss. Tut mir leid, aber während die Simpsons ab Staffel 3 eine stete Qualitätssteigerung erfuhren ging es ab diesem Zeitpunkt erst langsam aber dann stetig bergab. Die Folge "Kennst du berühmte Stars" (andere Folgen der 10. Staffel sind z.T. noch gut) ließ fast erahnen, was die Simpsons in den nächsten Jahren prägen sollte:
Belanglose Gastauftritte. Gähn.
Immer abgefahrenere Stories, quer über den Kontinent, immer höher, schneller, weiter.
Und kein Skinner mehr, kein Kernkraftwerk, keine lokalen Belanglosigkeiten, die aber mit einem gewissen Charme, der schwer zu beschreiben ist, Simpsons Folgen zu etwas sehr besonderem gemacht haben.
South Park dagegen ist immer besser geworden, immer bissiger, ohne dass der Humor flöten ging.
Die Jungs, allen voran Eric sind immer noch klasse, tolle Nebencharaktere wie Randy und Butters sind dazu gekommen und die Folgen nehmen vor allem die Promis (Bono, Tom Cruise, Diddy z.B.

) so dermaßen auf die Schüppe, ohne ihnen eine heuchlerische Plattform zu bieten, wie es die Simpsons mittlerweile auf unerträgliche Art und Weise tun.
Verleiche man alleine die Auftritte von Spears bei den Simpsons (Schnarch) und bei South Park:
Und die Folge rund um Spears neuen Look, ließ einen trotz Kopfschuss Komik mehr mit ihr mitfühlen, als so mancher Simpsons Auftritt.