Ein NAT, das direkt vom Provider betrieben wird.
Manche Provider verwenden ein Carrier Grade NAT, weil sie es verschlafen haben, sich rechtzeitig genügend große Reserven an IPv4-Adressblöcken einzukaufen, so dass sie jetzt nicht mehr genügend öffentliche IPv4-Adressen für alle Kunden besitzen.
Daher bekommt man bei der Einwahl nur eine private (nicht routbare) IPv4-Adresse zugewiesen, die Umsetzung in eine öffentliche IP-Adresse geschieht beim Provider selbst... im Prinzip so, wie dein Router zu hause auch die Umsetzung zwischen der (einzelnen) öffentlichen IP-Adresse und den privaten IP-Adressen der angeschlossenen Netzwerkkomponenten bewerkstelligt.
Der Nachteil dabei ist, dass man keine Ports ins eigene LAN forwarden kann, da man als Kunde logischerweise keinen Zugriff auf das CGN hat, was den Betrieb von Heimservern, Hausautomation u. A. schwierig macht.
Wenn das CGN korrekt implementiert ist, sollte es keine Auswirkungen auf die Share Play-Funktionalität haben, da das aber nicht gerade trivial ist, bekommen das auch größere Provider nicht immer hundertprozentig hin (wie das z. B. momentan auch hier in Deutschland bei den TV-Kabelnetzverbindungen von Unity Media der Fall ist).
Wirklich viel tun kann man dagegen nicht. Hier in Deutschland kann man sich immerhin manchmal beim Provider umstellen lassen, die Möglichkeit gibt es aber bei vielen kleineren Providern in der Schweiz und in Österreich nicht.