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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also ich habe Frauen kennengelernt die würden sich genau so einen Mann wünschen dessen Gedanken so um die Partnerin schwirren und der emotional so verbunden ist.
Ich stand da oft auf der genau anderen Seite und es ist in diesen Fällen deswegen auch immer außeinandergegangen.
Ich würde nicht behaupten dass ich bisher nicht die Frau fürs Leben kennengelernt hätte, aber es läuft immer darauf hinaus dass ich allein einfach besser funktioniere und zufriedener bin. Sobald ich das Gefühl habe das wohlbefinden meines Partners ist von mir abhängig ist mir das zu viel Ballast und ich entferne mich innerlich immer mehr aus der Beziehung.
Dafür hatte ich noch nie ein Problem allein zu sein, ganz im Gegenteil. Wenn ich diesen Freiraum in einer Beziehung vermisse fühle ich mich richtig eingeengt. Und dabei rede ich nicht vom Feiern gehen, Flirten oder sowas - kein Interesse - sondern einfach nur Zeit für mich, ohne kompromisse einzugehen.
 
Also ich habe Frauen kennengelernt die würden sich genau so einen Mann wünschen dessen Gedanken so um die Partnerin schwirren und der emotional so verbunden ist.
Ich stand da oft auf der genau anderen Seite und es ist in diesen Fällen deswegen auch immer außeinandergegangen.
Ich würde nicht behaupten dass ich bisher nicht die Frau fürs Leben kennengelernt hätte, aber es läuft immer darauf hinaus dass ich allein einfach besser funktioniere und zufriedener bin. Sobald ich das Gefühl habe das wohlbefinden meines Partners ist von mir abhängig ist mir das zu viel Ballast und ich entferne mich innerlich immer mehr aus der Beziehung.
Dafür hatte ich noch nie ein Problem allein zu sein, ganz im Gegenteil. Wenn ich diesen Freiraum in einer Beziehung vermisse fühle ich mich richtig eingeengt. Und dabei rede ich nicht vom Feiern gehen, Flirten oder sowas - kein Interesse - sondern einfach nur Zeit für mich, ohne kompromisse einzugehen.
Klingt für mich irgendwie so, als wäre deine "Angst" sich emotional zu binden. Oder es ist einfach eine andere Art von Beziehung, möchte das jetzt auch nicht bewerten. Steht mir null zu.

Ich weiß nicht, ob man das jetzt, was ich auch gerade durchmache, als direkte Abhängigkeit beschreiben kann.
Ich bin einfach tottraurig, dass sich diese Person gegen mich entschieden. Vllt. auch aus den oben genannten Gründen.

Oder es mag auch keine Angst, sondern man ist hier einfach schlicht inkompatibel.
Ich will ja auch meinen Freiraum und Sachen und Dinge tun. Sie wollte das auch.

Aber ich versteh dich schon.
 
Unterm Strich tust du dir vor allem selbst leid Das ist der Kern deines Elends. Das hat nicht so sehr viel mit der Person an sich zu tun. Die kennst du ja kaum. Das hast du jetzt nicht unbedingt exklusiv, das ist bei den meisten so, die sowas durchmachen. Also irgendwie ein gestörtes Ego, könnte man auch sagen. Vielleicht kann man daraus ableiten, dass je größer der Hang, sich selbst zu bemitleiden ist, desto größer das gefühlte Leid?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Fanatic

Das ist ja für jeden anders ... ganz persönlich zu mir: Vielleicht ist es ein bisschen "Bindungsangst" aber Angst passt da dann irgendwie nicht rein. Warum denn überhaupt dieses Wort? Ich hab doch kein Problem mich nicht zu binden und stelle mittlerweile ja eher in Frage warum dieses Modell für mich überhaupt relevant sein sollte.
Das passt eben nicht für jeden sich so auf jemanden einzulassen und ich habe über mich genug gelernt und kann sagen dass mir das eher schwer fällt und mich auf Dauer unglücklich macht.
 
Ja, ich weiß dass das so nicht okay ist. Aber ich bin halt ein Schisser in der Hinsicht. Ich packe das einfach nicht so einfach. Zumal wir ja auch schon 14 Jahre verheiratet sind...

Ihr seid 14 Jahre verheiratet und jetzt fühlst du nichts mehr für sie?

Da komm ich jetzt gerade nicht mit klar. Mal abgesehen, dass man in einer Ehe auch über so Sachen wie Körpergewicht/Figur jederzeit miteinander reden können muss (und auch sollte), ist die emotionale Entfremdung ja kein Prozess von 5 Minuten. Warum hast du ihr nicht unmittelbar, als du das das erste Mal gespürt hast etwas gesagt? Da hätte man doch vielleicht noch etwas tun können.

Jetzt bist du mit der Sache durch und wirst sie irgendwann vor vollendete Tatsachen stellen. Stell dir mal nur vor, es wäre andersrum.

Mir liegt es jetzt fern, dich zu kritisieren, dafür kenne ich dich und die Situation zu wenig. Aber das ist schon irgendwie heftig.
 
Ihr seid 14 Jahre verheiratet und jetzt fühlst du nichts mehr für sie?

Da komm ich jetzt gerade nicht mit klar. Mal abgesehen, dass man in einer Ehe auch über so Sachen wie Körpergewicht/Figur jederzeit miteinander reden können muss (und auch sollte), ist die emotionale Entfremdung ja kein Prozess von 5 Minuten. Warum hast du ihr nicht unmittelbar, als du das das erste Mal gespürt hast etwas gesagt? Da hätte man doch vielleicht noch etwas tun können.

Jetzt bist du mit der Sache durch und wirst sie irgendwann vor vollendete Tatsachen stellen. Stell dir mal nur vor, es wäre andersrum.

Mir liegt es jetzt fern, dich zu kritisieren, dafür kenne ich dich und die Situation zu wenig. Aber das ist schon irgendwie heftig.
Ich denke das ist ein schleichender Prozess der über Jahre geht. Man kann doch dann nicht beim ersten Anzeichen, das man als solches gar nicht deutet, sofort zu seinem Partner rennen und sagen: ich glaube ich Liebe dich nicht mehr!

Ich vermute auch, dass es nach 14 Jahren eine ganz andere Art von „Liebe“/Verbundenheit ist.
 
Beim ersten Anzeichen sicher nicht. Aber davon ist hier ja auch längst nicht mehr die Rede.

Ich hab mir die vorherigen Posts dazu auch durchgelesen und hier ist es ja eher so, dass ein Partner innerlich schon vor längerer Zeit komplett abgeschlossen hat.

Ich geh einfach mal davon aus, dass es einen Zeitpunkt X gegeben hat, wo man hätte entweder das Gespräch suchen oder die Reissleine ziehen können.

Aber gut, ich will das nicht bewerten. In der Form fand ich nur krass.
 
Ich vermute auch, dass es nach 14 Jahren eine ganz andere Art von „Liebe“/Verbundenheit ist.

Genau so ist es bei mir. Wir sind jetzt 18 Jahre verheiratet und die Art/Qualität der Liebe hat sich verändert. Dieses “Schmetterlingsverliebtsein“ hat sich in eine Tiefe Verbundenheit gewandelt. Meine Frau ist praktisch ein Teil von mir geworden.
Dieser Wandel kann auch Zweifel auslösen und ich glaube das ist auch normal, das hat aber nichts damit zu tun, dass die Liebe weg ist.
Diese erste Phase des “Schmetterlingsverliebtseins“ kann niemand ewig festhalten, wer das versucht muss scheitern (dazu gibt es sogar wissenschaftliche Untersuchungen).
Wenn die Zweifel allerdings nicht verschwinden und die Oberhand gewinnen, muss möglichst schnell ein klärendes Gespräch geführt werden, das gebietet die Fairness und der gegenseitige Respekt.
 
Das mit dem Gespräch ist so ne Sache. Denn es ist ja meist eine gewisse Sprachlosigkeit, die sich in Langzeitbeziehungen einschleicht und wie ein Geschwür die Beziehung durchsetzt. Insofern ist der Vorwurf gegenüber Joker, nicht früh genug etwas gesagt zu haben, ein wenig kurz gedacht.
Deswegen muss man bei Einsetzen dieses "zweiten Stadiums" einer Langzeitbeziehung, wenn die Schmetterlinge weg sind, gegen diese Sprachlosigkeit arbeiten. Den Partner als besten Freund sehen, dem man alles erzählt, dem man sich immer und wegen allem anvertrauen kann und im Gegenzug echtes Interesse für alle Anliegen des Partners haben.

Dann kommt es imo von ganz alleine, dass man solche Probleme bereits im Aufkeimen sieht und miteinander bespricht. Nicht mit dem Kumpel bei 5 Bier auskotzen, wenn etwas scheiße ist, sondern bei dem Partner auskotzen und reine Luft machen.
War bei uns im Zuge des Nachwuchses auch so. Wir haben erkannt, dass sich da schlechte Angewohnheiten einschleichen, die stören und längerfristig evtl. zu Entfremdung führen können, haben uns darüber unterhalten und gegengesteuert. BEVOR es so weit ist, dass die Entfremdung da ist und die Liebe erlischt. Denn dann ist es einfach zu spät.
 
Das mit dem Gespräch ist so ne Sache. Denn es ist ja meist eine gewisse Sprachlosigkeit, die sich in Langzeitbeziehungen einschleicht und wie ein Geschwür die Beziehung durchsetzt. Insofern ist der Vorwurf gegenüber Joker, nicht früh genug etwas gesagt zu haben, ein wenig kurz gedacht.

Hö?

Sprachlosigkeit in einer langen Beziehung? Ich würde noch gelten lassen, dass man sich vielleicht nicht mehr über alles beim Partner aufregt oder Belanglosigkeiten einfach runterschluckt, statt ein Fass aufzumachen.

Ich spreche jetzt nur für meine Person. Aber wenn ich merke, dass meine Ehe gerade den Bach runter geht, dann versuche ich etwas daran zu ändern. Wenn ich es denn will. Und selbst wenn ICH es nicht will, so habe ich diese Verpflichtung meinem Partner gegenüber!

Wir sprechen ja hier über einen Fall, wo die Entfremdung dem Partner gegenüber bereits seit wirklich langer Zeit anhält und sich immer weiter ausbreitet. Wir sprechen über das Gefühl von mangelnder körperlicher Attraktivität beim Partner und gleichzeitig seit 5 Jahren das Gefühl von "Liebe" einer anderen Frau gegenüber. Von dem Willen einer eigenen Wohnung und der Einsicht, dass man ein "Schisser" ist und "kein Freund von klärenden Gesprächen".

Die Posts lesen sich so, als wäre das schon ein sehr lang anhaltender Prozess und ich finde, der eigene Ehepartner hat das Recht, nicht erst dann informiert zu werden, wenn es zu spät ist.

Wenn man miteinander spricht, kann man fast alles klären. Nicht immer zum Positiven, klar. Aber dann kann man wenigstens versuchen, das Ganze gut über die Bühne zu bringen. Das hier klingt für mich so, als käme irgendwann einfach der Tag X und die Koffer stehen vor der Tür, während der Partner vor vollendeten Tatsachen steht.

@joker1971

Sorry, wenn ich das jetzt hier so schreibe. Mir liegt es fern, dir hier Vorwürfe zu machen. Dafür kenne ich dich, deine Frau und eure Beziehung viel zu wenig. Ich kann nur das beurteilen, was du hier schreibst. Wenn ich mir vorstelle, wie es mir gehen würde, wenn meine Frau irgendwann so zu mir käme, dann wäre das echt kein toller Tag...
 
Irgendwie werde ich aus meiner neuen Bekanntschaft nicht schlau.
Sie macht mir in letzter Zeit immer mal wieder Kompliment, dass sie dies, oder das an mir attraktiv findet und warum ich mich vor Körperkontakt scheue (ich war bei den ersten 1-2 Treffen halt sehr zurückhaltend).
Sie ruft mich auch fast jeden Tag sehr gerne an und quatscht stundenlang mit mir, oder treffen uns in letzter Zeit auch oft.
Auf der anderen Seite meinte sie dann aber, dass sie momentan keine Beziehung oder sonstiges möchte und sie sich bei den Komplimenten nichts weiter gedacht hätte.
Ich werde aus dieser Frau einfach nicht schlau.
Ich sagte ihr heute auch, dass ich keine Lust habe warm gehalten zu werden. Sie erwiderte nur, dass man sich Freunde ja nicht warm halten braucht.
 
Irgendwie werde ich aus meiner neuen Bekanntschaft nicht schlau.
Sie macht mir in letzter Zeit immer mal wieder Kompliment, dass sie dies, oder das an mir attraktiv findet und warum ich mich vor Körperkontakt scheue (ich war bei den ersten 1-2 Treffen halt sehr zurückhaltend).
Sie ruft mich auch fast jeden Tag sehr gerne an und quatscht stundenlang mit mir, oder treffen uns in letzter Zeit auch oft.
Auf der anderen Seite meinte sie dann aber, dass sie momentan keine Beziehung oder sonstiges möchte und sie sich bei den Komplimenten nichts weiter gedacht hätte.
Ich werde aus dieser Frau einfach nicht schlau.
Ich sagte ihr heute auch, dass ich keine Lust habe warm gehalten zu werden. Sie erwiderte nur, dass man sich Freunde ja nicht warm halten braucht.

Für mich ist das auch eindeutig eine Freundschaft. Scheint mir auch ein bisschen mit dir zu spielen.
 
In ganz seltenen Fällen sicherlich aber geh mal von nem Nein aus.

Vllt. Brauch sie Selbstbestätigung oder weiß der Geier, wichtig ist nicht warum sie es tut sondern dass sie es tut.
 
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