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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist natürlich ein anderer Punkt der mich auch schon aufgestoßen ist. Mein Vater war 34 als ich zur Welt kam, ist jetzt halt 70 aber noch fit.

Ich bin im Moment halt noch sehr aktiv was Unternehmungen angeht und das würde dann definitiv nicht mehr möglich sein.... und ich weiß nicht ob es mir das "wert" ist ein Kind zu bekommen, auch wenn sich das natürlich etwas doof anhört. Ich bin eh niemand der mit Kindern viel anfangen kann.... Merke ich auch am Sohn meines Schwagers, der ist jetzt 1,5 Jahre alt und jeder geht total auf ihn ab, außer mir.

Ja, aber ehrlich jetzt mal. Ich meine, du bist jetzt verheiratet und ihr seit glaub ich schon ewig zusammen. Das wird ja bei euch mal ein Thema gewesen sein, oder?
 
Bei uns Männern ist das, was @Gerri da schildert, nicht unnormal.

Die meisten Männer können sich nur schlecht so in die Vaterrolle versetzen, dass sie ihr eigenes Leben dafür gerne aufgeben. Selbst in der Schwangerschaft der Frau ist das noch gebremste Euphorie.

Mutter Natur hat es aber so hinbekommen, dass das wohl wirklich mit dem ersten Mal auf den Arm nehmen alles anders ist.
 
Ja, das mag sein. Aber gerade wenn man schon verheiratet ist, zählt ja nicht mehr alleine nur was du willst. Und er hat jetzt immer nur von sich gesprochen. Daher meine Frage :D
 
Ja, das mag sein. Aber gerade wenn man schon verheiratet ist, zählt ja nicht mehr alleine nur was du willst. Und er hat jetzt immer nur von sich gesprochen. Daher meine Frage :D

Na ja, bevor man heiratet sollte man so elementare Dinge natürlich geklärt haben. Es zählt zwar nicht nur das, was der Einzelne will, aber wenn einer nicht will, sollte man es am besten schon vorher vergessen.
 
Das ist natürlich ein anderer Punkt der mich auch schon aufgestoßen ist. Mein Vater war 34 als ich zur Welt kam, ist jetzt halt 70 aber noch fit.

Ich bin im Moment halt noch sehr aktiv (mit meiner Frau zusammen) was Unternehmungen angeht und das würde dann definitiv nicht mehr möglich sein.... und ich weiß nicht ob es mir das "wert" ist ein Kind zu bekommen, auch wenn sich das natürlich etwas doof anhört. Ich bin eh niemand der mit Kindern viel anfangen kann.... Merke ich auch am Sohn meines Schwagers, der ist jetzt 1,5 Jahre alt und jeder geht total auf ihn ab, außer mir.

Ich würde mir da keinen großen Stress machen.
Ich bin jetzt 40 und habe immer noch keinen Bezug zu Kindern und auch nicht den Wunsch nach einem eigenen. Da denke ich mir schon dass die Hauptkriterien (um ein guter Vater zu sein) nicht gegeben sind und das Schicksal eines Menschen in die Hoffnung zu stecken dass es alles anders wird, wenn es da ist, nicht ausreicht.
Es mangelt mir an nichts, ich genieße mein Leben und bin auch nicht so vermögend als das ich es nach meinem Ableben weitergeben müsste.
 
Das ist natürlich ein anderer Punkt der mich auch schon aufgestoßen ist. Mein Vater war 34 als ich zur Welt kam, ist jetzt halt 70 aber noch fit.

Ich bin im Moment halt noch sehr aktiv (mit meiner Frau zusammen) was Unternehmungen angeht und das würde dann definitiv nicht mehr möglich sein.... und ich weiß nicht ob es mir das "wert" ist ein Kind zu bekommen, auch wenn sich das natürlich etwas doof anhört. Ich bin eh niemand der mit Kindern viel anfangen kann.... Merke ich auch am Sohn meines Schwagers, der ist jetzt 1,5 Jahre alt und jeder geht total auf ihn ab, außer mir.

Das mit den Unternehmungen stimmt so im Normalfall erfahrungsgemäß aber nur für die Anfangszeit, gerade wenn man ein Kind hat. Die können dann schon mal bei Opa, Oma, Onkeln oder Tanten übernachten. Das fand ich sehr beruhigend, ich hatte nämlich auch Angst um unsere gemeinsame Zeit. Aber klar, die erste Zeit ist das schon ein ganz schöner Verzicht wenn man das gewohnt ist.

Und mit Kindern außer den eigenen kann ich heute noch nichts anfangen. Das ist wie mit Püpsen. Die eigenen riecht man nicht. Aber dafür mag man die eigenen Kinder ab nem gewissen Punkt umso mehr.
 
Ja, das mag sein. Aber gerade wenn man schon verheiratet ist, zählt ja nicht mehr alleine nur was du willst. Und er hat jetzt immer nur von sich gesprochen. Daher meine Frage :D

ne das nicht, auch bei meiner Frau ist es relativ offen auch wenn sie schon eher ein Kind will aber zur Zeit ist da noch kein Wunsch da.

Sie sagt halt: sie will ein Kind aber nicht jetzt. Ob sich das jetzt weiter verschiebt ist halt ne andere Sache.
Ich würde mich auch sicher nicht gegen ein Kind wehren. Ist halt alles garnicht so leicht. Hätte man da ein Umtauschrecht wärs einfacher :ugly:
Kinder sind halt in dem Sinne das Endgültigste für das man sich im Leben entscheiden kann/muss und gleichzeitig muss man es tun oder auch nur irgendeine Erfahrung zu haben/ zu wissen ob man es will.
 
Du kannst jetzt vor dem Frühstück Sex mit deiner Freundin haben. Später wirst du um 6 Uhr einen kleinen Stinker zwischen euch liegen haben. Sex gibt es nur noch wenn a) das Kind nicht da ist oder b) schläft. :D

Zocken ist in der Anfangszeit auch schwierig(er), verschwindet aber auch aus der Prioritätenliste. Das geht aber später wieder besser. Vor allem, wenn das Kind a) nicht da ist oder b) schläft. :D

Also immer genug Schlafmittel im Haus haben. :deal:
 
ne das nicht, auch bei meiner Frau ist es relativ offen auch wenn sie schon eher ein Kind will aber zur Zeit ist da noch kein Wunsch da.

Sie sagt halt: sie will ein Kind aber nicht jetzt. Ob sich das jetzt weiter verschiebt ist halt ne andere Sache.
Ich würde mich auch sicher nicht gegen ein Kind wehren. Ist halt alles garnicht so leicht. Hätte man da ein Umtauschrecht wärs einfacher :ugly:
Kinder sind halt in dem Sinne das Endgültigste für das man sich im Leben entscheiden kann/muss und gleichzeitig muss man es tun oder auch nur irgendeine Erfahrung zu haben/ zu wissen ob man es will.

Ich kann deine Gedanken und Überlegungen alle total nachvollziehen und hatte vieles davon auch bereits selber an gewissen Punkten im Leben mal im Kopf. Der springende Punkt ist aber, dass du sagst, dass du dir nicht vorstellen kannst mal 65 zu sein und ohne Kinder dazustehen. Ich sag dir mal was zu meinen eigenen Erfahrungen da ich auch immer gezögert habe...

- Du wirst nicht eines Tages wach werden und erleuchtet sein. Es wird nicht der Tag kommen an dem du sagen wirst: „Jo, cool. Jetzt bin ich bereit für ein Kind“. Du wirst sehr wahrscheinlich immer abwägen und ein gewisser Zweifel wird dich ständig begleiten. Vor allem da es eine Ungewissheit mit sich bringt und eine unwiderrufliche Entscheidung ist. Ich hab oft den Eindruck Frauen tun sich dabei leichter als Männer.

- Der Umgang mit „fremden“ Kindern ist etwas grundlegend anderes als der mit einem eigenen Kind Und kein Indikator dafür ob man einer solchen Situation dauerhaft gewachsen oder generell ein guter Vater ist. Ich konnte auch nie was mit den Kleinkindern aus der Familie oder von Freunden anfangen. Ein eigenes Kind ist ein komplett anderes Thema. Das versteht man aber erst wenn man eins hat. Solche Dinge und Gefühle kann man keinem adäquat beschreiben.

- Vermutlich wirst du irgendwann, wie auch schon von Mandos beschrieben, an den Punkt kommen wo du dir denkst: “hätte ich doch mal früher angefangen“. Ich hätte das auch nie geglaubt aber so ging es auch mir. Ich habe auch immer gezögert und auf den Tag der Erleuchtung gewartet. Der kam aber nie und ich hatte auch oft die Befürchtung zu viel von meinem eigenen Leben zu opfern. Oft hilft es zu sehen, dass die Kumpel auch weiter leben und nich nur noch Papis sind.

- Natürlich entbehrt man vieles für Kind und Familie. Aber irgendwann stellt sich recht schnell eine neue Normalität ein und die eigenen Prioritäten verschieben sich. Zudem ist es ja auch nicht so, dass man mit Kind keine Unternehmungen mehr machen könnte.
 
Erstmal danke für deinen Text :)

Wo ich mir die ersten beiden Punkte sehr gut vorstellen kann, zweifel ich leider an den beiden Letzten.

-Ich sehe es bei manchen Kumpels leider dass sich deren Leben KOMPLETT verschiebt, was ich als Freund natürlich sehr schade finde.

-Klar kann man auch noch Unternehmungen machen, wir gehen halt zb. viel auf Konzerte die auch weiter weg sind etc., da brauch ich kein Kind und auch keinen Jugendlichen mitzunehmen.....

Wir sind halt gerade beide eigentlich sehr! glücklich und ich hab die Befürchtung, dass ein Kind dass ordentlich in die andere Richtung verschiebt, nicht umsonst ist die Scheidungsrate gerade beim 1. Kind in den ersten Jahren sehr hoch....
 
So, bei mir kommt nun mal ein Themenwechsel:

Bin letzte Woche in Griechenland gewesen und habe dort eine sehr attraktive Italienerin kennengelernt. Was aber auch von Beginn weg klar gewesen ist, war der Altersunterschied. Sie sieht blendend aus, ist aber doch einiges älter als ich (es sind etwas über 10 Jahre). Jedenfalls bin ich sie für ein paar Tage noch in Italien besuchen gegangen. Und das war verdammt schön. Sie nahm sich Zeit für mich, wir haben Sachen angeschaut, viel Zeit miteinander verbracht, geredet und auch mehr. :D
Es ging jetzt aber nie sehr ins Detail. Von ihrem Job erzählte sie nie gross was, nur dass sie oft nicht gut schlafen könne. Und obwohl sie viele Sachen angetönt hat, zum Beispiel wieso sie keinen Partner und keine Kinder hatte (stellte Karriere immer über das Privatleben), habe ich nun erst im Nachhinein respektive über LinkedIn rausgefunden was sie macht... Sie ist ein verdammt hohes Tier und gehört zur High-Society in "ihrer" Stadt. Das hat man ihr aber nicht wirklich angemerkt, jedenfalls verhielt sie sich immer verdammt cool. Wie eine richtige Traumfrau halt. Jaja, ich weiss, ich habe mich ein wenig in sie verkuckt, obwohl ich weiss, dass sie kein wirkliches Interesse an einer Beziehung mit mir hat.

Wollte dies nur mal reinschreiben, für mich waren das wirklich ein paar sehr schöne Tage und eine unglaubliche Erfahrung, welche so wohl nie wieder kommen wird. :liebe: Trotzdem wäre es irgendwie schön, wenn sich mehr daraus entwickelt hätte. Oder auch nicht, denn ich bin mir nicht wirklich schlüssig (Altersunterschied, sehr unterschiedliche Lebensstile etc.).
 
Erstmal danke für deinen Text :)

Wo ich mir die ersten beiden Punkte sehr gut vorstellen kann, zweifel ich leider an den beiden Letzten.

-Ich sehe es bei manchen Kumpels leider dass sich deren Leben KOMPLETT verschiebt, was ich als Freund natürlich sehr schade finde.

-Klar kann man auch noch Unternehmungen machen, wir gehen halt zb. viel auf Konzerte die auch weiter weg sind etc., da brauch ich kein Kind und auch keinen Jugendlichen mitzunehmen.....

Wir sind halt gerade beide eigentlich sehr! glücklich und ich hab die Befürchtung, dass ein Kind dass ordentlich in die andere Richtung verschiebt, nicht umsonst ist die Scheidungsrate gerade beim 1. Kind in den ersten Jahren sehr hoch....
deine beiden kritikpunkte betrachtest du von der falschen seite, nämlich deiner eigenen, ohne kind.
wenn du selbst in der situation bist, ist dir das scheißegal und vermutlich wirst du nix vermissen (also natürlich wirst du etwas vermissen, aber nicht so, dass es unerträglich wäre), weil das kind für dich dann das wichtigste ist und alles andera automatisch hinten ansteht. kommst du also irgendwann in die situation vater zu sein, wirst du daran nicht oft denken und falls doch, wirst du jedes mal wenn du dein kind siehst sehen, wofür du verzichtest und dann wirds auch völlig okay sein.
 
-Ich sehe es bei manchen Kumpels leider dass sich deren Leben KOMPLETT verschiebt, was ich als Freund natürlich sehr schade finde.

Das ist natürlich immer ein individuelles Thema. Dass man einfach so weiterlebt ist natürlich illusorisch. Dass man danach nichts mehr mit seinen Freunden unternimmt liegt aber natürlich an jedem
selbst. Nur eins darf man dabei nicht ausser acht lassen. Irgendwann werden die allermeisten aus dem
Freundeskreis eine Familie haben. Und dann ist man im Zweifel der einzige oder einer der ganz wenigen die noch ihrem „alten“ Lebensmodell nachgehen aber es ist kaum mehr einer dabei der in der Frequenz mitmacht. Das heißt natürlich nicht, dass man Kinder bekommen soll nur weil es die anderen auch machen. Soll eher aufzeigen, dass wenn man sich selbst grundsätzlich Kinder gut vorstellen kann, sollte man sich mMn nicht davon abhalten lassen weil man meint man würde dauerhaft sein aktuelles Lebensmodell leben.

-Klar kann man auch noch Unternehmungen machen, wir gehen halt zb. viel auf Konzerte die auch weiter weg sind etc., da brauch ich kein Kind und auch keinen Jugendlichen mitzunehmen.....

Wenn du Oma(s), Opa(s) oder anderen Support hast, geht das nach der ersten Zeit auch recht schnell wieder mit Kind. Zudem ist doch grad eine super Zeit, sind ja eh auf absehbare Zeit keine Konzerte. :ugly:

Wir sind halt gerade beide eigentlich sehr! glücklich und ich hab die Befürchtung, dass ein Kind dass ordentlich in die andere Richtung verschiebt, nicht umsonst ist die Scheidungsrate gerade beim 1. Kind in den ersten Jahren sehr hoch....

Kann ich verstehen. Dann solltet ihr vielleicht auch einfach wirklich nichts überstürzen. Auf der anderen Seite gibt es leider keine Simulation die euch aufzeigt ob ihr mit Kind(ern) nicht noch glücklicher wärt. Da ist man dann wieder bei meinem ersten Punkt. Es wird keinen Tag der Erleuchtung geben. Eigentlich muss man sich „nur“ die Frage stellen was man vom Leben will. Gehört eine Familie zur Selbstverwirklichung dazu oder will man lieber ungebunden und nur eigenverantwortlich leben.
 
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