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Scheiß Liebe! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

toll, aber dafür hat man anscheinend keine Zeit mehr für seinen Partner ... ist ja wie Pest gegen Cholera
imo (auch ohne eigene kinder, bisher) ist das schlicht ne typ und organisationsfrage. ich kenne durchaus einige paare, die genau das trotz eigener kinder noch immer sind. sie kämpfen aber sehr bewusst um paar-zeit, haben hilfe von der familie und sind auch bereit, ihre kinder mal ein paar tage in andere hände zu geben. geschenkt wird einem da nichts, das ist klar. man muss sich bemühen, aber das ist definitv möglich und machbar.
 
Mit 20 klang ich exakt wie Marius :lol:

Wenn man mich da nach Kindern gefragt hätte, hätte ich jedem einen Vogel gezeigt :grins:. Mit 25 erst Recht, weil ich da in einer ganz wilden Phase war. Mit 30 sah das dann schon anders aus.

Das Leben ändert sich halt. Früher war Freizeit selbstverständlich und man konnte machen was man wollte, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit Familie trägt man Verantwortung und muss sich um Dutzend Dinge kümmern.
Kleines Beispiel aus der letzten Woche: Kinder müssen in bestimmten Abständen zu Untersuchungen, dann war Donnerstag Elternabend, Freitag Sommerfest in der Kita, zuvor bei einem der Jungs eine Platzwunde mit dem ich dann den Rest des Tages bis spät Abends im Krankenhaus war, Samstag früh wieder arbeiten. Samstag nach der Arbeit Wocheneinkauf und Haushalt. Sonntag dann mal ein Tag als Familie zu viert gechillt bevor Montag wieder der Trott weitergeht.

Und nebenbei kümmert man sich halt um seine eigenen Eltern die auch nicht mehr die gesündesten sind.

Wie gesagt, alles nicht dramatisch, nur eben anders als erwartet und sehr viel stressiger. Planung nur begrenzt möglich.

Und dann kommen die kinderlosen Freunde und beschweren sich das man keine Zeit hat und vergleichen es mit dem Aufwand von Haustieren :nein::lol:
 
Toll, dafür kommt mit 40 die Kriese und man muss sich zwischen selbstmord oder Fremdfick entscheiden :gerri:

Das ist auch ohne Kinder so.

Eben. Die kommt auch ohne Kinder.

Mit dem Unterschied, dass man mit Kind(ern) einen Sinn im Leben gefunden haben sollte, und man sich diese Frage dann nicht mehr stellen muss, was ein paar User/innen hier im Forum ja vor kurzem erst geschrieben haben. Ist halt ne Antwort, die keiner wahrhaben will.
 
Kein Babysitter des Vertrauens? Ist ganz wichtig das man jemanden hat der die Kinder mal betreut wenn die Familie weiter weg wohnt.
Ja doch, ohne die wären wir auch aufgeschmissen, weil die die Kinder öfters mal von der Kita abholt.
Sie hat auch einen Schlüssel zur Wohnung.

Nur ist unsere Kleinste ja auch erst 2 (hat heute Geburtstag :) ), und da ist es mit außer Haus schlafen ja noch etwas schwierig.
Das klingt jetzt auch wahrscheinlich für jdm ohne Kinder viel negativer als es ist. Sind ja nicht nur die Kinder. Arbeit, Hausbau, Weiterbildung etc, das kommt halt alles zusammen.

Ich denke, dass meine Frau und ich uns der Problematik bewusst sind, ist ja schon mal ein erster Schritt. Hab eben auch einen Tisch für ein Abendessen zu zweit gebucht. Mit Babysitterin abgeklärt und meine Frau wird heute abend damit überrascht. Sind dann nur ein paar Stunden, aber immerhin. :)
 
Freundin macht langsam auch schon schön druck was Kinder betrifft. Lange werde ich dem nicht mehr entgehen können. Es sind auch diese ganzen Horrorgeschichten die einem verunsichern. Alle ihre Freundinnen haben schon Kinder (gut sie ist jetzt auch schon 33). Und eines hat sich gezeigt: man sieht die nicht mehr. Früher gabs hin und wieder einen Pärchen Abend mit der besten Freundin und ihren Freund. War immer sehr lustig. Vor 6 Jahren kamen die Kinder. Bis auf zwei Mal Nachmitagskinderjause, nie mehr gesehen. Ich will einfach nicht so werden. Und die hätten ja auch genug Familie die direkt ums Eck wohnt.

Gibt da noch 1000end andere Beispiele. Vielleicht sehe ich das anders wenn ich selbst ein Kind habe aber ich verstehe es einfach nicht, wie es nicht möglich sein kann, sich in 6 Jahren einmal (!) frei zu nehmen.
 
Ja doch, ohne die wären wir auch aufgeschmissen, weil die die Kinder öfters mal von der Kita abholt.
Sie hat auch einen Schlüssel zur Wohnung.

Nur ist unsere Kleinste ja auch erst 2 (hat heute Geburtstag :) ), und da ist es mit außer Haus schlafen ja noch etwas schwierig.
Das klingt jetzt auch wahrscheinlich für jdm ohne Kinder viel negativer als es ist. Sind ja nicht nur die Kinder. Arbeit, Hausbau, Weiterbildung etc, das kommt halt alles zusammen.

Ich denke, dass meine Frau und ich uns der Problematik bewusst sind, ist ja schon mal ein erster Schritt. Hab eben auch einen Tisch für ein Abendessen zu zweit gebucht. Mit Babysitterin abgeklärt und meine Frau wird heute abend damit überrascht. Sind dann nur ein paar Stunden, aber immerhin. :)
dreh es um. geht über nacht ins hotel.
 
Meine zwei sind 7 und 16 beides Mädels die schlafen aber von selbst schon sehr oft bei Freundinnen oder wenn dann schläft die ganze Rasselbande bei uns. Also wir haben immer mal Zeit essen zu gehen oder Kino oder uns abzuschießen auch mit Freunden. Was auch wichtig ist dass sich jeder Zeit für sich ganz alleine nimmt. Ich geh meistens zocken und Frau liest ihre Bücher.

Kinder sind absolut das wunderschönste was einem im Leben passieren kann. Man muss sich nur wirklich Auszeiten nehmen um sich mal Luft zu machen. Das ist ganz wichtig.
 
Mit dem Unterschied, dass man mit Kind(ern) einen Sinn im Leben gefunden haben sollte, und man sich diese Frage dann nicht mehr stellen muss, was ein paar User/innen hier im Forum ja vor kurzem erst geschrieben haben. Ist halt ne Antwort, die keiner wahrhaben will.

Also für mich ist die Frage nach dem Sinn im Leben jetzt nicht so vordergründig. Ich grübel darüber nicht nach. Was aber nichts zwingend was mit meinen Kindern zutun haben muss. Wie Mandos schon geschrieben hat, man hat ja eigentlich in unserem Alter seinen festen Platz im Leben und ist damit erstmal auch mehr oder weniger zufrieden. Es zeichnet sich am Horizont aber verschärt die Endlichkeit des Ganzen ab und das führt (bei mir zumindest) wohl dazu, dass man das Leben vielleicht noch intensiver und bewusster genießen möchte. Vielleicht auch das eine oder andere nachholen, was man glaubt verpasst zu haben. Will sagen, was für mich so alles den Sinn des Lebens definiert, darüber brauche ich nicht lange nachdenken. Ich will einfach Leben!

Was die Kinder angeht: Streng biologisch betrachtet habe ich den Sinn des Lebens mit ihrer Geburt verloren. Klar, in den ersten Jahren, wenn sie noch total hilflos sind und auf uns angewiesen, dann ist das sicherlich sehr intensiv und man hat nen klaren Job zu tun. Schöne Jahre sind das. Später ist es auch toll, wenn sie sich zu richtigen Menschen entwickeln, aber dann heißt es auch zunehmend loslassen und sie ihre eigenen Wege gehen lassen. Und spätestens dann fängst du ja automatisch an zu gucken, was bei dir noch so geht. Und ich muss feststellen, da geht noch ne ganze Menge.
 
Deshalb muss aber nicht jeder Mensch auf der Welt auch ein Kind kriegen oder gleich mehrere.
Von daher ist es auch ganz gut, dass ein paar Leute daruaf verzichten, sonst wäre alles noch bevölkerter als es ohnehin ist.
Biologisch ist der Fortbestand der Art natürlich Sinn des Lebens, aber ich denke als Mensch kann man das auch für sich anders definieren wenn man möchte. Es gibt auch Leut, die ein erfülltes Leben haben mit einem definierten Sinn haben, auch wenn man keine Kinder hat.
 
Bis auf das Kinder so toll sind (die eigenen) hör/seh ich nie was positives zu Kinder haben. Fast alle, die man draussen mit ihren Kindern sieht sind fix und fertig (und sehen so aus). Ein Großteil streitet sich dazu noch parallel mit dem Partner total entnervt. Vllt. liegt es an mir, aber so ne Familie zu sehen, wo man denkt, wow das will ich auch, kommt nur seeehr selten vor, im Vergleich zu den immens abschreckenden Schreihälsen und total fertigen Müttern die man gefühlt überall sieht. Es vermittelt einem immer das Gefühl, dass das eigene Leben bzw. das mit dem Partner vorbei ist, wenn man Kinder kriegt. Das dann nur noch kleine Momente dein Leben erhellen. Hobbies, Liebe etc. weg. Nur noch Geschrei, Rumgerenne und Schuften.
Ich frage mich wirklich oft (und meine Verlobte auch), wie man da Lust auf Kinder bekommen soll.

Und ich weiß, jeder der Kinder hat, sagt dann immer mit dicken Augenrändern und Gammellook: Wenn sie dich dann einmal anlächeln, ist alles wieder super. Nä. Ich hab das Gefühl, das reden die sich ein. Ích kenn auch in der näheren Bekanntschaft niemanden, bei dem das irgendwie gut klappt. Wie schon hier gesagt, verschwinden alle sobald sie Kinder haben. Sind dann mit denen 90% ihrer Zeit beschäftigt, ihre Ehe leidet immens, soziale Kontakte auch, von ihren Hobbies mal zu schweigen oder ihren Interessen.
Versteht mich nicht falsch, ich würde auch gern Kinder haben wollen, eines Tages. Aber wie bitte soll man nicht demotiviert sein? :( Viele der Ratschläge sind den meisten heir sicher auch selbst gekommen, und trotzdem macht man sie nicht oder findet keine Zeit für. Klappt also scheinbar nur bei einem geringen Prozentsatz, eine Ehe aufrecht zu erhalten, seine eigenen Interessen zu behalten, und Kinder zu haben. Und dabei glücklich, gesund und noch Freunde zu haben. Oder seh ich das falsch?:traurig:
 
Dieses verschwinden ist mir früher auch aufgefallen. Jetzt bin ich selbst verschwunden. Das kommt aber daher, dass man feststellt wie die Welten sich verschieben. Mit vielen hat man sich nichts mehr zu sagen. Die Gesprächsthemen sind plötzlich andere. Mich interessiert es nicht mehr wer wen aufgerissen hat, oder wo wer gekotzt hat, welcher Sänger Band xy verlassen hat etc. Das ist alles so uninteressant und irgendwie klein und unwichtig worüber man sich oft unterhalten hat. Und umgekehrt sind fürs gegenüber irgendwelche Storys über die Kids uninteressant weil sie gar keinen Bezug zu haben. Also ist man schwups in der Elternsekte und trifft sich eben lieber mit anderen Eltern. Da hat man Verständnis und die gleichen Themen. Unser Freundeskreis hat sich diesbezüglich schon auch stark geändert. Man ist also nicht weg sondern wo anders.
 
Tut mir leid diese Floskel zu nutzen die ich selbst gehasst habe früher, aber das versteht man alles wirklich erst wenn man selbst Eltern ist. Das ist eben so ein Erlebnis im Leben das alles ändert. Das kann man sich vorher nicht geistig überlegen und theoretisch durch gehen. Mich selbst hat das auch total umgehauen. Konnte ich mir vorher nicht vorstellen. Aber es ist halt so, wenn dann erstmal so ein junger Mensch zum ersten Mal in deinen Armen liegt, der vorher einfach nicht existiert hat und nur durch dich und deine Frau am Leben ist und existiert ist das einfach nur Wahnsinn und nicht zu beschreiben. Und dann tritt halt alles zurück. Was ist dagegen interresanter? Nix. Ne neue Xbox, Auto, Haus, alles toll. Aber Gegenstände. Ist doch normal das man viel darüber redet was einen dermaßen beeindruckt. Und dabei bleibt halt nicht. Du spürst die Riesenverantwortung und keiner hat dir ja beigebracht wie es ist als Vater, also braucht man Austausch mit anderen um Ideen und Hilfestellungen zu bekommen. Es bestimmt einfach dein Leben. Für Außenstehende wirkt das halt negativ weil sie es einfach nicht verstehen können. Wie auch?
 
Ja, das glauben wir ja auch alle.
Aber es gibt doch auch noch Themen ausser Kinder.
Natürlich ist das für Eltern ein zentrales Ding und so, aber man kann doch mit Freunden auch über was anderes reden.
Kriegen Freunde von mir ja auch gut hin. Selbst 2facher Vater, trotzdem ist das Zusammensein wie früher.
Wir reden auch über Kinder, ich frage auch manches von mir aus Interesse nach.
Aber wir kriegen auch nachwievor eine ausgezeichnete Freundschaft hin ohne dass sich der Kosmos da einzig und allein nur um Kinder dreht.
 
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