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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das hat wohl kaum etwas mit aufgeilen zu tun, wir gehen nur aufgrund der von @Mingo geschilderten Situation davon aus, das sie trotz der Öffnung der Beziehung weiterhin zusammen bleiben wollen bzw. sie haargenau deswegen öffnen. Und von daher sollte zumindest die bestehende Möglichkeit mal thematisiert werden, dass da ungewollt ein dritter Mann oder eine dritte Frau samt Kind ins Leben treten könnte.

Warum jetzt so getan wird, als sei dieser Gedankengang überaus dämlich erschließt sich mir nicht.
 
Ich finde die Entscheidung von @Mingo und Frau einen echt mutigen Schritt. Ich habe mir schon mehrfach überlegt, ob eine offene Ehe ein Konzept sein könnte, das für mich irgendwie funktioniert. Zu einem endgültigen Ergebnis bin ich aber nie gekommen. Ich glaube zwar, dass die Trennung von Liebe und Sex möglich ist (und ich habe das Gefühl, dass diese Trennung für mich mit zunehmendem Alter einfacher würde), aber ich bin auch der festen Überzeugung, dass eine offene Beziehung eine Menge an Offenheit und Kommunikation bedarf. Und das noch mehr als eine klassische Beziehung. Ich drücke euch alle Daumen!
 
Ich glaube es geht darum, wenn man fremdgeht und jemand anderes schwängert, wird die eigentliche Freundin zu Recht den Hut nehmen (dürfen, muss sie natürlich nicht, aber ich halte es für wahrscheinlich). Schwängert man bei einer bewusst offenen Beziehung jemanden (oder wird geschwängert), muss das irgendwie eine besprochene Situation sein, selbst wenn man sich auf "In dem Fall bin ich weg" geeinigt hat ^^

Ja, aber noch mal.

Wenn ich fremdgehe und Frauen schwängere, dann ist das in einer exklusiven Beziehung natürlich ein Problem. Dann muss man sich als Paar entscheiden, wie man damit umgeht. In den meisten Fällen ist der Partner dann weg. Ist auch klar. Mit den Konsequenzen, aka dem Kind, muss man dann leben.

Wenn ich eine offene Beziehung habe, führe ich das Gespräch eben vorher. Es ist klar, dass, wenn man Sex hat, auch Frauen schwängern könnte. Da sollte schon Einigkeit herrschen, oder man lässt es bleiben oder trennt sich. Wie bei exklusiven Beziehungen auch.

Wenn ich exklusiv lebe und meine eigene Frau schwängere, bin ich zwar nicht fremdgegangen, aber mit dem Kind muss ich ja trotzdem umgehen.

Das ist doch, egal welche Beziehungsform vorliegt, immer das gleiche Problem, wobei bei der exklusiven Beziehung sogar noch ein Problem im Fall des Fremdgehens (Vertrauensverlust) hinzukommt.

Auch hier sehe ich generell kein Argument gegen eine oder die andere Beziehungsform.
 
Es hat glaub ich auch nicht mit einem Sterbenswörtchen jemand dagegen argumentiert. Die Frage kam auf, Mingo hat mit "Ja, hmmm, uff. Keine Ahnung." geantwortet und dann wäre es durch gewesen :)
 
Das hat wohl kaum etwas mit aufgeilen zu tun, wir gehen nur aufgrund der von @Mingo geschilderten Situation davon aus, das sie trotz der Öffnung der Beziehung weiterhin zusammen bleiben wollen bzw. sie haargenau deswegen öffnen. Und von daher sollte zumindest die bestehende Möglichkeit mal thematisiert werden, dass da ungewollt ein dritter Mann oder eine dritte Frau samt Kind ins Leben treten könnte.

Warum jetzt so getan wird, als sei dieser Gedankengang überaus dämlich erschließt sich mir nicht.

Der Gedankengang ist ja nicht dämlich, nur das festmachen an eine spezielle Beziehungsform halte ich für unangebracht. Und da würde ja so getan, als käme ich vom Mond.
 
Es wird ja auch nicht an einer speziellen Beziehungsform festgemacht, sondern nur an dem einen von Mingo vorgetragenen Sachverhalt. Alle drölftausend anderen Beziehungsformen sind in dieser Diskussion grad völlig egal.

Sollte es einfach ein genereller Hinweis gewesen sein, dass Schwangerschaft von Sex kommen kann, dann würde eher ich mir veralbert vorkommen :ugly:
 
Doch deine Argumentation hat nur mit Stolz (Gesicht behalten) und Macht (Eigentumsgedanke und Befehlshochheit von wegen was möchte ICH) zu tun. zumindest sehe ich kein anderes Argument im Sinne von Liebe oder was auch immer... Was nicht schlimm ist, ich sag ja nur.



Was hat das denn jetzt mit irgendwas zu tun? Hauptsache sobald man etwas nicht nachempfinden kann, jeden noch so dummen Scheiß damit in Verbindung bringen.

Wie gesagt kann ich mit all dem auch nichts anfangen, aber wie hier manche Argumentieren ist ja wohl lächerlich.

Man muss nicht stolz sein, ich finde es ist normaler Menschenverstand, wenn man nicht will das ein anderer Typ die Freundin vögelt. Als Frau hat man es sowieso viel leichter Typen zu finden die nur auf Sex aus sind, als Typ darauf einzugehen gleicht einem Beziehungs Kill. Wie gesagt, ich würde eher schluss machen anstatt darauf einzugehen.
 
Es wird ja auch nicht an einer speziellen Beziehungsform festgemacht, sondern nur an dem einen von Mingo vorgetragenen Sachverhalt. Alle drölftausend anderen Beziehungsformen sind in dieser Diskussion grad völlig egal.

Na, dann richte deine Worte nicht an mich, sondern an @maXX

Ich bleibe dabei: Kinder als Ergebnis von Sex sind für jede Art von Beziehung eine Herausforderung. Ob nun exklusiv oder nicht. Wo hier noch ein relevanter Unterschied in der Form liegt, erschließt sich mir nicht.
 
Wie heißt noch diese Pornodarstellerin, die auch auf Malle "singt"? Deren Manager ist doch auch seit Jahr und Tag ihr Ehemann und es funktioniert (offensichtlich). Ich glaub wenn man selbst von sich weiß, dass man das von der grundsätzlichen Basis her nicht könnte, braucht man auch keinen weiteren Gedanken dran verschwenden.

Ich bleibe dabei: Kinder als Ergebnis von Sex sind für jede Art von Beziehung eine Herausforderung. Ob nun exklusiv oder nicht. Wo hier noch ein relevanter Unterschied in der Form liegt, erschließt sich mir nicht.

Weil die Frage an denjenigen gerichtet war, der dann nicht an dem Kind beteiligt ist. In einer monogamen Beziehung kommt so das Fremdgehen definitiv nachweisbar heraus und wäre ein Vertrauensbruch, in einer offenen muss man sich der Möglichkeit bewusst sein, dass sowas passieren könnte ohne dass Vertrauen gebrochen wurde.

Das macht im Fall der Fälle den Unterscheid aus zwischen einem "Waaas? Du bist fremdgegangen, fick dich, mich siehst du nicht wieder!" und "Tja, die mir bewusste Möglichkeit ist eingetreten, ich handle nun so oder so!".
 
Zuletzt bearbeitet:
Und vor allem nicht mit dem (einzig wahren) Menschenverstand um sich werfen... Am lächerlichsten sind doch diese "Beziehungskiller" und "Frauen habens einfacher" Begründungen. Wenn man die Beziehung nur dadurch halten kann, dass man die Frau vor der Außenwelt und anderen Männern abschirmt, hat man nämlich scheinbar ohnehin nicht viel zu bieten.

Mal ganz zu schweigen davon, dass "einfacher haben" nicht gleichzusetzen ist mit "jeden nehmen" und dass entsprechende Männer ja auch erstmal dazu bereit sein müssen. Hier spricht einfach nur die Unsicherheit mancher Kerle...

Ich persönlich finde ja auch, dass eine Beziehung bedeutet, sich seinem Partner komplett hinzugeben... aber weil man es möchte und nicht weil man es muss oder weil es von einem erwartet wird.

Ich wäre mal gespannt wie viele Kerle einen Dreier mit ihrer Frau + einer guten Freundin mitmachen würden, aber nicht anders rum. Spätestens dann zeigt sich genau, ob es wirklich um die Beziehung oder das eigene Ego geht.
 
Wie heißt noch diese Pornodarstellerin, die auch auf Malle "singt"? Deren Manager ist doch auch seit Jahr und Tag ihr Ehemann und es funktioniert (offensichtlich). Ich glaub wenn man selbst von sich weiß, dass man das von der grundsätzlichen Basis her nicht könnte, braucht man auch keinen weiteren Gedanken dran verschwenden.
Mia Julia? :D
Mia-Julia-3.jpg
 
Na, dann richte deine Worte nicht an mich, sondern an @maXX

Ich bleibe dabei: Kinder als Ergebnis von Sex sind für jede Art von Beziehung eine Herausforderung. Ob nun exklusiv oder nicht. Wo hier noch ein relevanter Unterschied in der Form liegt, erschließt sich mir nicht.
würde mir meine freundin fremdgehen (und ein kind von einem anderen erwarten), würde ich die beziehung beenden da ich keinerlei vertrauen mehr habe und mit so jemandem mein leben nicht teilen möchte, geschweige denn ein kind großziehen, das nicht von mir ist.

würde ich meiner freundin das "okay" geben mit jemand anderem ins bett zu stiegen und sie dabei versehentlich schwanger werden sähe die sache anders aus, da es so abgesprochen war und dementsprechend kein vertrauen missbraucht wurde. ist einfach dumm gelaufen.

im zweiten fall treten ein kind welches nicht von mir ist und ein vater ungewollt in mein leben und verändern die komplette beziehung, was nicht bedeutet, dass sie zwangsweise am ende ist.

mag sein, dass es leute gibt, die dort keinen unterschied sehen. für mich ist das ein gewaltiger unterschied und es spielt sehr wohl eine rolle, wie die beziehungsform aussieht.
 
Ja furchtbar. Überall sind sie, man unterhält sich irgendwo mit einem Mädel und aus dem Nichts springt ein Kerl daher, legt den Arm um sie oder stellt sich dazu mit einem inhaltsleeren aber doch sehr aussagekräftigen "Hey......" und alle weiteren Sätze werden überwacht.

Ja, ich weiss, gibt es garantiert auch andersrum, aber so erlebe ich es nunmal nicht live ^^
 
Nach etwas über vier Jahren monogamer Beziehung haben meine Freundin und ich uns nun auf ein offeneres Beziehungsmodell verständigt.
Wir haben da jetzt einige Wochen immer wieder drüber gesprochen und uns Gedanken gemacht und sind zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass sich dieser Schritt zum jetzigen Zeitpunkt sehr richtig anfühlt. Das verlangt natürlich maximales Vertrauen und Ehrlichkeit und viel Kommunikation.
Vermutlich wird sich erst mal gar nicht viel ändern, aber mal sehen wie es sein wird, wenn jemand von uns dann das erste Mal sexuell aktiv ist außerhalb unserer Beziehung.
Führt von euch jemand eine Beziehung abseits der klassischen monogamen Paarbeziehung?
Hm. In meinem Freundeskreis gibt es da ein paar Fälle. Und die bedienen alle ein Stück weit ein Klischee: Selbst in sehr erwachsenen und gefestigen Beziehungen, die man - sei es nun aus Respekt oder anderen Gründen - als symetrisch bezeichnen würde, kam durch das Öffnen der Beziehung eine Assymetrie rein, mit der mindestens eine Hälfte der ursprünglichen monogamen Beziehung nicht zurecht kam. Und zwar die einfache Beobachtung, dass Frauen offensichtlich im Allgemeinen um mindestens eine Größenordnung mehr Gelegenheiten für die neue Freiheit bekommen als Männer. Ja, es ist kein Wettbewerb, aber dennoch wird es sehr wahrscheinlich Thema werden und entsprechende Emotionen aufkommen. Aber auch anders herum kam dann Eifersucht ins Spiel, die man sich nicht eingestehen wollte und andere Gründe letztendlich für den ein oder anderen Zoff vorgeschoben wurden, ob nun bewusst oder unbewusst.
 
Und vor allem nicht mit dem (einzig wahren) Menschenverstand um sich werfen... Am lächerlichsten sind doch diese "Beziehungskiller" und "Frauen habens einfacher" Begründungen. Wenn man die Beziehung nur dadurch halten kann, dass man die Frau vor der Außenwelt und anderen Männern abschirmt, hat man nämlich scheinbar ohnehin nicht viel zu bieten.

Mal ganz zu schweigen davon, dass "einfacher haben" nicht gleichzusetzen ist mit "jeden nehmen" und dass entsprechende Männer ja auch erstmal dazu bereit sein müssen. hier spricht einfach nru die Unsicherheit mancher Kerle...

ja ich glaub solche Männer sind echt verdammt unsicher und haben komplexe.
Ich war mit ner wunderschönen freundin zusammen (echt ne 10/10 evtl 9/10 wenn man ne Skala nimmt natürlich persönlicher Geschmack) die hatte alleine beruflich so viel mit Typen zu tun die objektiv betrachtet schöner und erfolgreicher waren als ich... Juckt? xD
Bin trotzdem der coolste Typ wer nicht will soll halt gehen. Klingr arrogant und überheblich ist es aber eigentlich nicht... Bin nur zufrieden mit mir als Person (gut optisch geht immer was aber das versteht man nur als Bohnenstange xD)

Wobei gut das bringt manchmal auch probleme mit sich. Mimimi du bist nicht Eifersüchtig du liebst mich garnicht.
hab mittlerweile gelernt das in den passenden Momenten vorzutäuschen.
 
Man muss nicht stolz sein, ich finde es ist normaler Menschenverstand, wenn man nicht will das ein anderer Typ die Freundin vögelt. Als Frau hat man es sowieso viel leichter Typen zu finden die nur auf Sex aus sind, als Typ darauf einzugehen gleicht einem Beziehungs Kill. Wie gesagt, ich würde eher schluss machen anstatt darauf einzugehen.
Das mit dem normalen Menschenverstand überlese ich mal wohlwollend, aber abseits davon "gehe" ich auf nichts "ein". Denn das klingt so, als hätte mich meine Freundin förmlich mit der Idee bedrängt und ich wäre dann irgendwann eingeknickt. So war es aber mitnichten.
 
Führt von euch jemand eine Beziehung abseits der klassischen monogamen Paarbeziehung?
Ich. :)
Ich würde es nicht wirklich als offene Beziehung betiteln, weil ich auch kein Interesse daran habe, einfach Sex mit jemandem zu haben. Meine Liebe und Zuneigung ist halt einfach nur keine Kekstüte, die irgendwann aufgebraucht ist und dann kommt die nächste und die leere wird weggeworfen. Ich kann diese Gefühle gleichzeitig für mehrere entwickeln und zwar gleichwertig.

Tatsächlich würde ich es am ehesten poly beschreiben und tatsächlich haben weder ich, noch mein Partner, in dieser Beziehung bisher weitere Partner*innen gehabt. Weil diese Beziehungsform nicht dazu da ist, sexuelle Frustrationen zu kompensieren. Sie ist einfach da. Das bringt mich zum nächsten Punkt: ich kann Intimität auch erleben, ohne Geschlechtsverkehr zu haben und da ich pan bin, bin ich zudem auch nicht darauf beschränkt, von einem anderen Typen “weggebuttert” zu werden. :roll:

Achja und weil ich keine Schwangerschaft will, wäre es so oder so ein Alptraum, schwanger zu werden, egal von wem und in welcher Beziehung.
 
Zuletzt bearbeitet:
würde mir meine freundin fremdgehen (und ein kind von einem anderen erwarten), würde ich die beziehung beenden da ich keinerlei vertrauen mehr habe und mit so jemandem mein leben nicht teilen möchte, geschweige denn ein kind großziehen, das nicht von mir ist.

würde ich meiner freundin das "okay" geben mit jemand anderem ins bett zu stiegen und sie dabei versehentlich schwanger werden sähe die sache anders aus, da es so abgesprochen war und dementsprechend kein vertrauen missbraucht wurde. ist einfach dumm gelaufen.

im zweiten fall treten ein kind welches nicht von mir ist und ein vater ungewollt in mein leben und verändern die komplette beziehung, was nicht bedeutet, dass sie zwangsweise am ende ist.

mag sein, dass es leute gibt, die dort keinen unterschied sehen. für mich ist das ein gewaltiger unterschied und es spielt sehr wohl eine rolle, wie die beziehungsform aussieht.

Ich sehe den Unterschied ja durchaus. Schlussendlich wollte ich nur darauf hinaus, dass ungewollte Schwangerschaften für jede Form ein Problem sind!

Entweder ist die Beziehung vorbei, das ist oft nicht so schön, oder man gründet eine Familie, das ist auch ein ziemlicher Einschnitt! Von daher ist das -bei ungewollten Schwangerschaften- immer eine Katastrophe!

So zu tun, als wäre das nur ein Problem für @Mingo und für exklusive Paare nicht, ist imo nicht richtig.
 
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