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Scheiß Liebe!

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Eben, und selbst Anfang 30 macht es schon Sinn, gleich zu Beginn klarzustellen, was man sich aus einer Beziehung erhofft. Das ist ja nicht gleich zu verstehen mit "Lass uns ein Kind am 4. Date machen". Aber warum soll sich eine Frau mit Kinderwunsch dann noch womöglich ein paar Jahre mit jemandem einlassen, der dann einfach keine Kinder möchte? Dann steht sie nämlich wirklich blöd da und es wird mitunter etwas hektisch.

Ich hab sogar schon so blöde Sprüche mitgehört wie "sollen sie halt adoptieren, ist ohnehin nicht so egoistisch, wie eigene Kinder zu bekommen". Mal abgesehen dass an diesem Satz so einiges falsch ist, ist man in Deutschland mit > 35 grundsätzlich raus aus dem Auswahlverfahren.
 
Echt da ist man raus? Krass... Da stellt man ja eigentlich erst fest dass man die Option in Betracht ziehen könnte
 
Das muss dann aber relativ frisch sein ... mein bester Kumpel ist 30 und sein Adoptivvater ü70.
Korrekter gesagt geht es um den Altersunterschied zwischen Adoptiveltern und Kind. Das wurde sogar von 35 auf 40 Jahren angehoben vor 10 Jahren oder so, in der Praxis hast du dann aber kaum noch eine Chance gegen jüngere Paare. Da es hier ja konkret um Babies geht, hab ich verkürzt > 35 Jahre geschrieben.
 
Ja stimmt. Ich habe früh geheiratet und deshalb konnten wir uns länger Zeit lassen. Wenn ich unsere Freunde und Bekannte angucke, da kannst du bei der Hochzeit den Timer auf 9 Monate stellen, dann ist das Kind da, oder halt umgekehrt: erst schwanger, dann schnell heiraten.
Das kommt mir bekannt vor... :roll:
Ich habe das allerdings ganz bewusst so gemacht.
Ich habe über 7 Jahre lang eine Beziehung ohne Heirat geführt...
In dieser Zeit haben wir viele Höhen und vor allem auch Tiefen durchlebt, Phasen, die für viele andere Paare (verheiratet oder nicht) Grund zur Trennung gewesen wären.

Aus meiner Sicht heiraten viele Paare zu früh bzw. ohne den Partner auch in wirklich schweren Lebenslagen oder in richtigen Beziehungskrisen kennengelernt zu haben. Natürlich ist eine späte Heirat kein Patentrezept und ich will niemanden entmutigen, den frühen Gefühlen freien Lauf zu lassen.
Für mich fühlte es sich mit der gewonnenen Erfahrung besser an, meiner Frau zu versprechen, in guten und in schlechten Zeiten ein guter Mann zu sein.

Jetzt folgt im März unser erstes Kind. Und wir haben geheiratet als meine Frau bereits schwanger war.
Für mich war die Hochzeit aber mehr der Grundstein für die Familienplanung als ein wichtiges Kriterium für die Partnerschaft:)
 
das problem ist, dass schwangerschaften (mit dem ersten kind) ab 35-37 risiko-schwangerschaften sind. wenn da also nichts in aussicht ist, kann man schon mal nervös werden und/oder sich sorgen machen.

Ja klar. Kann ich ja auch nachvollziehen... Überstürzen und auf biegen und brechen vom nächsten halbwegs brauchbaren Kerl besteigen lassen ist jetzt aber auch nicht besser.

Hat sie zwar ein Kind, aber langanhaltend dicke andere Probleme.
Ob das so geil ist... In der heutigen Zeit gibt's da auch andere Möglichkeiten.

Edit: okay, das was Cloud sagt wusste ich nicht.
Bitter... Wird vom Staat das auch noch erschwert
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurzer Zwischenbericht. Ich komme mit der Trennung doch null klar.
Heute den ganzen Tag geheult und ich schaffe es nicht, mich abzulenken. Bin gerade echt froh, mich etwas beruhigen zu können.
 
So komisch das auch klingen mag aber die Emotionen zuzulassen ist mehr damit klar kommen als sie zu unterdrücken oder verdrängen. Achte darauf wenn du selbst das Gefühl hast das es Maße annimmt wo du das Gefühl bekommst nicht mehr du selbst zu sein und scheu dich dann nicht hilfe in Anspruch zu nehmen aber ansonsten lass es einfach zu. Umso schneller kannst du damit abschließen. :knuddel:
 
Ich dachte, ich hätte damit abgeschlossen und jetzt merke ich, dass ich damit nicht abschließen kann. Ich liebe sie so sehr und ich habe den wichtigsten Menschen in meinem Leben einfach fallen lassen.
 
Moment. Was ist denn deiner Meinung nach das Ziel eines Menschen bzw der Menschheit? Ohne Fortpflanzung wäre schnell Schicht im Schacht und du wärst auch nicht auf der Welt. Also ein klein wenig egoistisch ist das schon ;)

In der Evolution gibt es keine Ziele. Und was für den Arterhaltungstrieb gilt, so trifft das nicht auf Menschen zu. Wenn sich die Menschheit morgen dazu entschließt sich das Licht auszuknipsen und in den Ozean zu laufen, dann wäre das legitim.
 
Ich dachte, ich hätte damit abgeschlossen und jetzt merke ich, dass ich damit nicht abschließen kann. Ich liebe sie so sehr und ich habe den wichtigsten Menschen in meinem Leben einfach fallen lassen.

Normale Phase im Laufe einer Trennung, insbesondere wenn es so auseinander gegangen ist. Das wirst du aber überstehen. Wird eine schwere Zeit, aber man darf sich nicht in der Trauer verlieren. Habe selber die Erfahrung gemacht, dass ich mich und mein eigentliches Ziel im Leben aus dem Blick verloren und viele Fehlentscheidungen getroffen habe. Wenn man Hilfe braucht, dann sollte man welche annehmen. Nicht umbedingt in professioneller Hinsicht, aber zumindestens in freundschaftlicher. Oder einfach drüber reden. Auch wenn es nur im KT ist, reden hilft. Ist 'eh immer doof sowas zu sagen, aber ich fühle mit dir, Bro.

Wenn was ist, teil dich uns einfach mit, Bro. Wir sind auf jeden Fall für dich da. :knuddel:
 
Bis heute konnte ich auch mit allen darüber normal reden. Erst gestern habe ich mich mit einem sehr guten Freund darüber länger unterhalten und war so nüchtern, dass ich mir sehr kalt vorkam. Mit ihr war ja auch alles gut. Wir haben auch noch zu zweit etwas unternommen, waren schwimmen und essen und alles war freundschaftlich gut. Und dann hat sie mir heute per Whatsapp zum Geburtstag gratuliert und mir gesagt, dass eine Kleinigkeit im Nachtschrank für mich ist und keine Ahnung, aber ich bin emotional völlig ausgerastet. Ich habe geweint und ihr geschrieben, dass sie mich einfach in Ruhe lassen soll. Und dann habe ich mich bei Facebook gelöscht, Kontakte bei Whatsapp blockiert und mein Handy erst einmal ausgemacht. Und dann hatte ich immer wieder so Hass-/Trauerattacken. Ich bin echt so unendlich traurig. Ich vermisse die Zukunft mit ihr.
 
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