Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist nicht so, dass wir darüber nicht geredet hätten. Vielleicht noch nicht explizit genug, aber sie weiß wie es mir geht und wir wissen beide, dass die Beziehung darunter leidet. Nur wird die Situation halt allein dadurch nicht besser. Es ist eher so, dass sich meine Laune und Distanzierung und die Beziehungsmüdigkeit nach so vielen Jahren mit simplen Haushaltproblemen eher aufschaukeln und ich das Gefühl habe, dass alles zugrunde geht und ich aktuell am liebsten einfach wegschauen würde.

Naja, danke auf jeden Fall. Musste irgendwie raus, weil ich sonst mit niemandem darüber sprechen kann und will. Ich werde mit ihr die Tage noch mal darüber sprechen. :/

Na, erzähl doch mal, was macht dich denn so unzufrieden? Wenn du meinst es gibt noch andere Dinge als die Freundin.
 
Habt ihr mal an frischen Wind gedacht?
Unternehmungen, Spielzeug, Swingerclub, Rollenspiele etc
ich denke nicht, dass bei solchen Problemen Änderungen auf der sexuellen Ebene was bringen. Das ist dann doch eher was für die Brigitte-Beziehungstipps imo...

auch mein Senf: So wie du das beschreibst, würd ich das auch nicht einfach hinwerfen. Nach 9 Jahren kann man ja über alles miteinander vernünftig reden. Daher denke ich, dass Kommunikation der Schlüssel ist.
Musst ja nicht unbedingt gleich mit der Tür ins Haus fallen, aber sie wissen lassen, dass sie nicht der Grund ist. Dann kann sie Verständnis für die aufbauen und ihr könnt gemeinsam schauen, was die Lösung sein kann, dich zufriedener zu bekommen, ohne die Beziehung zu gefähredn.
Bloß nicht einfach in dich reinfressen, denn dann wirst du immer unzufriedener, kapselst dich mehr und mehr ab und wenn sie nicht weiß, was eigentlich der Grund ist, distanziert sie sich ebenfalls, anstatt an deiner Situation zu arbeiten. Und dann hat niemand was davon.
 
@.hack//Haseo
Sicherlich eine gute Sache, wenn man neuen Schwung in der Beziehung braucht, aber denke irgendwie nicht, dass das bei uns das Problem ist. Also Sex ist jetzt weniger das Problem.

@Dow Jones
Könnte ich jetzt sicherlich hier ausführen, aber weiß gar nicht, ob ich das will und auch nicht, ob es überhaupt hilft. Meine oberflächlichen Probleme sind ziemlich trivial. Müsste mit meiner Freundin reden, mir einen neuen Job suchen, mein Studium endlich abschließen, blabla und wäre dann wahrscheinlich entspannter. Aber weiß gleichzeitig auch nicht, ob ich das alles wirklich will. Aber so ganz verstanden habe ich mich auch noch nicht.
 
@.hack//Haseo
Sicherlich eine gute Sache, wenn man neuen Schwung in der Beziehung braucht, aber denke irgendwie nicht, dass das bei uns das Problem ist. Also Sex ist jetzt weniger das Problem.

@Dow Jones
Könnte ich jetzt sicherlich hier ausführen, aber weiß gar nicht, ob ich das will und auch nicht, ob es überhaupt hilft. Meine oberflächlichen Probleme sind ziemlich trivial. Müsste mit meiner Freundin reden, mir einen neuen Job suchen, mein Studium endlich abschließen, blabla und wäre dann wahrscheinlich entspannter. Aber weiß gleichzeitig auch nicht, ob ich das alles wirklich will. Aber so ganz verstanden habe ich mich auch noch nicht.

Wenns um Studium nicht abschließen geht, dann bin ich leider so das Paradebeispiel. Ich studiere irgendwie schon ewig, hab mich da in was hineingeritten und komme nicht mehr raus. Obwohl eigentlich sonst alles in Ordnung ist (tolle Freundin - die mich eh unterstützt wie sie nur kann, Freunde und Familie ist auch alles ok) zieht mich diese eine Sache (Studium) so dermaßen hinunter, dass irgendwie nur noch alles schlecht ist. Und das zeige ich wohl auch den ganzen Tag, dass ich extrem unzufrieden bin. Gott sei dank hab ich so eine Freundin die zu mir steht, jede andere hätte schon mit meinen Launen längst das Handtuch geworfen
 
Natürlich ist es nicht die Allzwecklösung aber warum bist du dagegen? Was hat bei deinen FReunden nicht geklappt, das dich abschreckt? Wie gesagt ein Coach ist die Liteversion und kann auch sehr viel helfen. Jedenfalls brauchst du eine neutrale Person mit Erfahrung, die dir neue Perspektiven eröffnen kann. Das Forum kann auch hilfreich sein klar aber so ein F2F Gespräch ist schon sehr wertvoll.
 
Ist wahrscheinlich in erster Linie Überheblichkeit, dass ich mir nicht vorstellen kann, was mir ein Psychotherapeut erzählen soll, dass er mir hilft. In den Fällen meiner Freunde hat es jetzt auch allenfalls kurzfristig etwas gebracht oder lief auf eine lebenslange Medikation aus, die jetzt zumindest oberflächlich nichts bringt.

Naja, ich geh jetzt joggen und dann arbeiten. Aber danke für alle Antworten. :)
 
Find das auch immer sehr schade wenn Leute drauf und dran sind alles hinzuschmeissen ohne wenigstens einen Psychologen aufzusuchen. Schaden wirds nicht, warum also nicht wenigstens probieren... wäre deiner Freundin gegenüber auch nur fair oder?

--- Edit ---

Will dir eigentlich gar nicht rein reden @eape

Ich denk mir halt einfach: wie du selbst sagst soll es mit dir im moment eher weniger schön sein für sie, aber scheinbar weiss sie ja auch wie es mal war und hofft warscheinlich auch einfach dass es wieder besser wird. Und wenn der Psychiater was auf dem Kasten hat und deine Probleme nicht wirklich extrem Gross sind (wovon ich aber aufgrund deiner Schilderungen nicht wirklich ausgehe) werden da auch keine Medikamente gebraucht sondern nur ein paar mehr oder weniger grosse Veränderungen. Wie gesagt, fänd es schade wenn du ja scheinbar weisst was du an ihr hast und nichts probierst um das zu retten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich glaube aber auch nicht, dass ein Psychologe @eape helfen kann.

Diese Art von Problem hat er ja nicht. Der Psychologe stellt sich auch nicht hin und sagt: Mach das, dann geht es dir besser. Eape braucht weder eine Verhaltenstherapie, noch eine Psychoanalyse. Wenn der zum Psychologen geht und sagt, er findet seinen Job doof und sein Studienfach macht ihm keinen Spaß, dann weiß er doch, wo der Schuh drückt. Was soll man da therapieren?
 
@Dow Jones
das stimmt aber auch nur, wenn das die wirklichen ursachen sind. vielleicht irrt er sich? ein blick von aussen kann nicht schaden und es muss kein psychologe sein. ein berater/coach täte es auch. vielleicht fehlt ihm ja auch der drive, die nötige veränderung voranzutreiben. psychologe wäre nicht meine erstwahl in seinem fall aber auch kein mittel, was ich nicht in erwägung ziehen würde, um diese beziehung zu retten. oftmals ist es mit einem kurzen beratungsgespräch getan. jede uni bietet das schon an.
 
Ja, ich glaube aber auch nicht, dass ein Psychologe @eape helfen kann.

Diese Art von Problem hat er ja nicht. Der Psychologe stellt sich auch nicht hin und sagt: Mach das, dann geht es dir besser. Eape braucht weder eine Verhaltenstherapie, noch eine Psychoanalyse. Wenn der zum Psychologen geht und sagt, er findet seinen Job doof und sein Studienfach macht ihm keinen Spaß, dann weiß er doch, wo der Schuh drückt. Was soll man da therapieren?

Ist halt wie eine zweite Meinung. Also mir gings damals so. Obwohl ich eigentlich wusste (oder vermutete) was mein Problem ist, änderte ich erst was als mir einer den entscheidenden Arschtritt verpasst hat :grins:
 
@Dow Jones
das stimmt aber auch nur, wenn das die wirklichen ursachen sind.

Ja, welche Gründe hast du denn davon auszugehen, dass das nicht die wirklichen Ursachen sind? Er scheint nicht traumarisiert zu sein, er kriegt seinen Alltag auf die Reihe, er ist voll zurechnungsfähig etc pp.

vielleicht irrt er sich? ein blick von aussen kann nicht schaden und es muss kein psychologe sein. ein berater/coach täte es auch. vielleicht fehlt ihm ja auch der drive, die nötige veränderung voranzutreiben. psychologe wäre nicht meine erstwahl in seinem fall aber auch kein mittel, was ich nicht in erwägung ziehen würde, um diese beziehung zu retten. oftmals ist es mit einem kurzen beratungsgespräch getan. jede uni bietet das schon an.

Ja, aber wenn er keine Probleme hat, die von einem Psychologen beleuchtet werden müssen, dann kann er das auch einfach mit einem seiner Freunde/innen besprechen. Dazu braucht er dann auch keinen Coach. Wenn es denn so wäre, dass die Beziehung Makel hätte, dann könnte man vielleicht zu einem Paartherapeuten gehen. Aber der wird auch keine Empfehlung abgeben. Zudem hörte sich das so an, als hätte er einfach keine Lust mehr, nicht, dass ihn etwas sehr spezifisches ärgert, verstehst, was ich mein?

Zumindest sollte er diese Entscheidung nicht leichtfertig treffen und sich dabei viel Zeit lassen.
 
eape hat's doch schon selbst erkannt, wo seine wahren Baustellen sind. Wäre schade, wenn er deswegen die Beziehung aufgibt. Klar sind 9 Jahre ne lange Zeit, aber wie er ja selbst schon erkannt hat, es wird sehr schwer, für diese Frau eine Alternative zu finden. Wenn er sie wegschickt, wird's doch nicht besser. Daher:

Halt dich an deiner Liebe fest! :deal:
 
@Dow Jones
Paartherapeuten und Co sind im auch Psychologen. Freunde können helfen und sind sehr wichtig aber eben oft zu tief eingebunden und eventuell nicht genug entfernt. Ein Coach ist meistens fokussierter ohne seinen Freunden zu Nahe treten zu wollen. Er muss oder sollte sowieso erstmal die üblichen Dinge tun, bevor er größere oder drastische Dinge in Erwägung zieht. Reden, Leben umstellen, neue Freunde, Hobbies, Studium beenden etc und das wird hoffentlich reichen. Wenn es das nicht tut, liegt der Kern des Problems eventuell eben doch tiefer. Motivationsprobleme, kleine Despressionen usw. werden ja oft kleingeredet. Ich finde die negative Haltung gegenüber Experten allerdings Schade. Medikation wird nur von Psychiatern durchgeführt und das sind eher Ärzte und keine Psychologen. Und wie kommst du darauf, dass ein Paartherapeut keine Empfehlung abgeben wird? Das versteh ich jetzt nicht.
 
Zurück
Oben