So, nun habe ich mich -nach einiger Zeit des mitlesens- ebenfalls dazu entschlossen hierzu meine bescheidene Meinung zu äußern.
Zunächst möchte ich sagen:
Etwas zu erschaffen ist erstmal immer gut. Aber...und in deinem Fall, ist das ein wirklich, wirklich großes aber, man sollte sich überlegen für welches Publikum man etwas erschafft.
Nehmen wir als kleines Beispiel doch einfach mal die Notizen in der Schule, welche sich jeder hier anwesende zweifellos schon einmal gemacht hat. Wenn ich anfange, mir etwas von der Tafel abzuschreiben überlege ich mir:
Muss nur ich das lesen können?
Sofern ich dies bejahen kann, kritzle ich mit einer mordsmäßigen Sauklaue drauflos und schere mich weder um Gliederung noch um sonstwas.
Sollte ich diese Notizen aber meinem/meiner besten Freund/besten Freundin geben da sie an diesem Tag krank war und sich so auf dem laufenden halten kann, notiere ich anders. Ganz anders.
Ich achte auf die Grammatik, das Schriftbild und all den Kram der mir, wenn der Aufschrieb nur für mich dient, herzlich egal ist.
Ebenso ist es mit deinen Kurzgeschichten. Ich muss sagen...was Themis sagt, hat Hand und Fuß. Diese Geschichte kommen mir allerdings, ebenso wie einige ihrer Protagonisten, teilweise grammatikalisch sowie inhaltlich reichlich amputiert vor, wenn du verstehst was ich meine.
Insofern sehe ich das wie Eventer. Man sollte sich überlegen wer die Dinge, die man so verfasst, am Ende lesen wird. Aber da es dir (ja, ich habe deine Geschichten gelesen!) reichlich egal zu sein scheint, wie die Kritik zu deinen Werken ausfällt, ist das für mich ein Beweis dafür, dass du dich gar nicht ändern willst.
Schon bei deinen "Romanen" hat man dir oft genug gesagt, dass deine Rechtschreibung wirklich sehr zu wünschen übrig lässt und bereits bei selbigen war deine Antwort stets dieselbe: Ja, ich versuche mich zu verbessern.
Allerdings kommt es mir, aufgrund der Zeit die inzwischen verstrichen ist, ganz so vor, als hättest du diesen Vorsatz in deine "Vorsätze-die-ich-niemals-einhalten-werde-Kiste" gepackt und diese gut verborgen hinter etlichen Manuskripten zweifellos großartiger Romane in deinem Keller versteckt.
Aber...wie dem auch sei. Der langen Rede kurzer Sinn:
Wenn man etwas veröffentlicht sollte man stets darauf bedacht sein, welche Reaktion man damit erreichen möchte. Und wenn ich deine Geschichten so lese, wird mir recht schnell klar, welche Reaktion du damit anstrebst.
In diesem Sinne: Lies mehr dann wird deine Schreibe besser.
Gruß
Aronin