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Roland Austinat traut sich: "Spiele sind zu billig!"

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Absolut lächerlich. Wohin sollen die Spielepreise denn wandern?
Ab jetzt 70€ für ne 4 Std. Kampagne wie MW 2 :vogel:
Was er scheinbar ganz vergisst ist das Spiele früher auch deutlich länger waren als heutzutage. Ich denke schon, dass die Hersteller den Mehraufwand bei der Produktion durch unglaublich kurze Titel und die Wiederverwertung der meisten Texturen, Objekte und Gameplaymodi so wie jetzt bei MW2 kompensieren können und sich trotzdem dumm und dämlich verdienen.

Der Typ scheint ein Lobbyist der Gamespublisher zu sein. Für so jemanden hab ich kein Verständins.
 
Ja das können sie ja Robert Austinat erzählen...
Wenn sie meinen so viel Kohle für Werbung ausgeben zu müssen dann ist das ihre Sache, das zähle ich nicht zur Spieleproduktion.
 
So siehts aus ... und wenn ich dann Zwischenüberschriften wie "Es gibt kaum noch schlechte Spiele" lese und dabei an den Thread von Bexter denke, dann muss ich laut loslachen! Da wird dann der objektive Tester zum Lobbyisten - auch sehr fein!

Abgesehen davon weiß ich nicht, was der Artikel eigentlich aussagen möchte: Um allgemeine Spielepreise geht es nur periphär, eher schon ums Raubkopieren und darum, dass Spiele auch dann kopiert würden, wenn die UVP drastisch reduziert würde. Das ist soweit auch richtig, deswegen halte ich das genauso wie der gute Hr. Austinat für keine gute Idee.

Die reißerische Überschrift hat er im Endeffekt aber gar nicht näher beleuchtet - und das ist auch gut so. 60€ sind für mich eine ziemliche Schmerzgrenze, dabei ist es mir eigentlich relativ egal, ob diese Preise seit Jahren konstant geblieben sind oder nicht. Denn genauso wie man bedenken muss, dass Spiele früher ein Nischenmarkt waren, hat die Softwareindustrie heute Hollywood überholt. Die gestiegenen Produktionskosten machen sie also durch ein größeres Publikum mehr als wett. Und noch ein Vergleich mit Hollywood: Richtige Mega-Blockbuster kommen heute nicht mehr mit einem Budget unter einem dreistelligen Millionenbereich aus. Spiele hingegen schon (GoW2 - irgendwas bei 12 Millionen €, wobei da glaube ich die Vermarktung nicht drin war?)! Und für solche Idiotien wie CoD4-2, welches absolut unverständliche 50 Millionen in der reinen Entwicklung und nochmals 150 Millionen für die Vermarktung gekostet hat ... für sowas habe ich kein Verständnis und sowas unterstütze ich sicher nicht mit eine höheren Verkaufspreis. Da sollen die nur mal richtig auf die Schnauze fallen, damit sie sehen, dass man auch mit "niedrigerem" Budget und weniger Werbeausgaben erfolgreich sein kann.
 
Seo schrieb:
Aber angeblich kostet so ein Spiel doch mal eben 200Mio in der Entwicklung. ;)

100 Mille für die Werbung und 50 Mille für die Wertungen, machen 50 Mille Entwicklung wobei dsas das eine Frage des Wirtschaften ist.

Es bringt halt nix ein Spiel so teuer zu machen, dass sich das keine Millionen Menschen leisten wollen und tun. Man kann auch sagen, ein Spiel müsste 1000€ kosten, kann sein, aber ihr verkauft keine Spiele für 1000€. Die Branche sollte umdenken und Spiele so entwickeln, dass sie einen Preis von hier 50€ max. 60€ beträgt. Ansonsten verkaufen sie halt deutlich weniger Spiele, alles ihr Problem.

Im Kino stöhnen die Chefs auch weil weniger Leute noch bereit sind, 3,60€ für ein Bier auszugeben. Ach was? Hätt ich ja nie gedacht. Man kann nicht die Preise unendlich erhöhen wenn die Menschen mit der Zeit weniger verdienen und allgemein die notwendigen monatlichen Unkosten steigen. So macht man die Wirtschaft kaputt.
 
Aber seid doch mal ganz ehrlich!

Wer von euch zieht den Konsequenzen daraus?

Und damit mein ich jetzt nicht nen Raubkopierer der nimmer fürs game bezahlt und trotzdem zockt?

Wer von euch ist so konsequent und verzichtet ganz ehrlich auf ein game weil Ihm die Politik dahinter nicht passt?

Ich versuchs gerade aber ganz ehrlich... ich werds wohl nicht durchhalten.

und ich trau mich wetten das fast niemand hier grossartig standhaft ist!
 
Ich würde für CoD auch mehr bezahlen.

Spiele sind zu billig.

Die Aussage ist mit zu schwarz weiß. Es gibt Spiel da sind 60 € zu viel es gibt aber auch Spiele da könnte mann locker 80-100 € verlangen.

CoD hat einen kurzen Single part ok aber der Online part hält für Monate wenn nicht sogar für Jahre. Das sieht aber jeder anders manche wollen nur Singleplayer und der Multiplayer ist ihnen egal. Mir ist der Singleplayer egal ich spiele CoD nur im Multiplayer.
Es müssten neue Konzepte her.
Vieleicht CoD für 40€ und wenn man den Multiplayer zocken will zahlt man extra.
 
Der_Geächtete schrieb:
Aber seid doch mal ganz ehrlich!

Wer von euch zieht den Konsequenzen daraus?

Und damit mein ich jetzt nicht nen Raubkopierer der nimmer fürs game bezahlt und trotzdem zockt?

Wer von euch ist so konsequent und verzichtet ganz ehrlich auf ein game weil Ihm die Politik dahinter nicht passt?

Ich versuchs gerade aber ganz ehrlich... ich werds wohl nicht durchhalten.

und ich trau mich wetten das fast niemand hier grossartig standhaft ist!

Das hängt davon ab wie scharf ich auf das Spiel bin... Bei CoD: MW2 werd ich es wohl locker durchziehen können. Momentan hab ich so ziemlich überhaupt keine Lust auf nen shooter...

Würde jetzt Aksys sagen, dass man für BB:Continuum Shift nächstes Jahr wieder brav für Vollpreis kaufen dürfte (wovon ich schwer ausgehe, wobei mir in diesem fall ein Add-on DLC zu stark reduzierten preis lieber wäre), würde ich wohl nicht nein sagen können.
 
mir sind mittlerweile schon 60 euro zu teuer und deswegen habe ich dieses jahr genau 2 spiele zum vollpreis gekauft. den rest entweder gebraucht oder wenn der preis selber gesunken ist.
 
Der_Geächtete schrieb:
Wer von euch ist so konsequent und verzichtet ganz ehrlich auf ein game weil Ihm die Politik dahinter nicht passt?

Ich versuchs gerade aber ganz ehrlich... ich werds wohl nicht durchhalten.

und ich trau mich wetten das fast niemand hier grossartig standhaft ist!

Die momentanen Preise, am Konsolenmarkt, sind für mich schon an der äußersten Schmerzgrenze und ich importiere mir das meiste schon, weil es einfach günstiger kommt. Sollte es nochmal eine Erhöhung geben, hänge ich einen Teil meines Hobbys an den Nagel und werde mich auf Handhelds (billiger) beschränken oder vielleicht wieder zurück zum PC wechseln.

Wahrscheinlich hast du aber recht und ich könnte auch nicht widerstehen...allerdings nicht, wenn es darum geht, noch höhere Unsummen für Spiele auszugeben, sondern der Verlockung des Raubkopierens zu widerstehen.
 
Meine persönliche Schmerzgrenze sind eigentlich 50€, aber das auch nur in der Ausnahme. Sonst schaue ich dass ich alle meine (wenigen) Spiele für unter 30€ bekomme.
Unterm Strich bekomme ich doch nur ein wenig digitale Unterhaltung, und das ist mir nicht mehr Wert als der oben genannte Betrag. Wenn es den Entwicklern nicht passt, dann produzieren sie entweder günstiger oder ich kaufe nicht ;)
 
Was Herr Austinat in seiner Argumentationskette auch nicht berücksichtigt, ist dass der Umsatz von Videospielen in den letzten Jahren exponential gestiegen ist...

Lächerlich ist unteranderem, dass er den Raubkopierern die Schuld in die Schuhe schiebt, dass Studios von EA etc. geschlossen werden und nicht etwa das fehlerhafte kapitalistische Wirtschaftsmodell anzweifelt; oder zumindest liest sich das so :roll:
 
Ich nehm das aber auch unterschiedlich wahr. Ich habe kein großes Problem damit, für ein...sagen wir Arkham Horror-Brettspiel 60, 70 Euro auszugeben, da hab ich was handfestes. So´n Videospiel, da weiss ich, hab ich auf lange Sicht weniger von, was Teils an mir, Teils aber auch an den Spielen liegt.

Nehmen wir mal ein Brütal Legend. Nettes Spiel, keine Frage, aber nach 12 Stunden vorbei. Da würd ich mir in den Arsch beissen, wenn ich dafür Vollpreis ausgegeben hätte und es nicht mehr verhökert bekäme.
 
Also ich würde mir tatsächlich mehr kaufen wenn die Spiele billiger wären. Cod 4 Teil 1 hab ich deswegen auch nie gekauft, ich fande, das Spiel sah bombig gut aus in den Videos, ich hätts wirklich gerne gezockt aber ich habs mir wegen dem Neupreis nicht gekauft und da es gebraucht kaum angeboten wurde hab ichs bis heute nicht.

Für ein Gears of War 3 würd ich allerdings auch 100€ bezahlen wenn der Multi mir genauso Spaß macht wie Teil 1 und 2. Ich spiel 2 ja immer noch online. :D Aber 100€ halt auch nur wenns einen Onlinemodus hat den ich spiele, ansonsten tendiere ich so zu 40€ pro Spiel wenn er einen kurzen Solo hat, etwas mehr für Spiele wie Fallout oder Bioshock, da bekommt man eben auch was fürs Geld. Aber für einen 4h Solopart bin ich nicht zu haben wenn mich der Multi nicht juckt, das kauf ich mir nicht.

So 60€ ist schon meine persönliche Schmerzgrenze.
 
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