So siehts aus ... und wenn ich dann Zwischenüberschriften wie "Es gibt kaum noch schlechte Spiele" lese und dabei an den Thread von Bexter denke, dann muss ich laut loslachen! Da wird dann der objektive Tester zum Lobbyisten - auch sehr fein!
Abgesehen davon weiß ich nicht, was der Artikel eigentlich aussagen möchte: Um allgemeine Spielepreise geht es nur periphär, eher schon ums Raubkopieren und darum, dass Spiele auch dann kopiert würden, wenn die UVP drastisch reduziert würde. Das ist soweit auch richtig, deswegen halte ich das genauso wie der gute Hr. Austinat für keine gute Idee.
Die reißerische Überschrift hat er im Endeffekt aber gar nicht näher beleuchtet - und das ist auch gut so. 60€ sind für mich eine ziemliche Schmerzgrenze, dabei ist es mir eigentlich relativ egal, ob diese Preise seit Jahren konstant geblieben sind oder nicht. Denn genauso wie man bedenken muss, dass Spiele früher ein Nischenmarkt waren, hat die Softwareindustrie heute Hollywood überholt. Die gestiegenen Produktionskosten machen sie also durch ein größeres Publikum mehr als wett. Und noch ein Vergleich mit Hollywood: Richtige Mega-Blockbuster kommen heute nicht mehr mit einem Budget unter einem dreistelligen Millionenbereich aus. Spiele hingegen schon (GoW2 - irgendwas bei 12 Millionen €, wobei da glaube ich die Vermarktung nicht drin war?)! Und für solche Idiotien wie CoD4-2, welches absolut unverständliche 50 Millionen in der reinen Entwicklung und nochmals 150 Millionen für die Vermarktung gekostet hat ... für sowas habe ich kein Verständnis und sowas unterstütze ich sicher nicht mit eine höheren Verkaufspreis. Da sollen die nur mal richtig auf die Schnauze fallen, damit sie sehen, dass man auch mit "niedrigerem" Budget und weniger Werbeausgaben erfolgreich sein kann.