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GAME Rocket Beans | Game Two | RPG HeaveN

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann deine Sicht teilweise nachvollziehen. Aber es hat die Konsolen und Spiele halt auch einzigartig gemacht, oftmals auch in der Optik. Heute gibt es vielleicht noch eine Hand voll Grafik-Engines. Und davon teilen sich zwei mehr als die Hälfte des Marktes auf. Und bei jedem UE Spiel kotze ich im Strahl. Ich hasse diese Engine.
Das große Alleinstellungsmerkmal neben den Exklusivtiteln damals (zumindest für mich) war halt immer, dass du die Konsolen einfach an den Fernseher anschließt, du setzt dich auf die Couch, nimmst einen Controller in die Hand und los geht's.

Das war ja zu Beginn und Hochzeit der Konsolen beim PC ja nicht der Fall. Klar, man kann sich auch einen PC ins Wohnzimmer stellen und alle Controller gehen mittlerweile problemlos und das ganze Setup ist deutlich leichter geworden. Aber die Hauptzielgruppe hat halt keinen Bock auf den ganzen initialen Aufwand und die Entshceidungen, was man überhaupt für eine Hardware kaufen soll. Da erfordert der Konsolenkauf und die -einrichtung nicht mal ansatzweise den gleichen initialen mentalen Aufwand.

Aber jetzt mit Richtung Steambox usw. könnte sich das schon drehen, wenn es auch preislich einigermaßen attraktiv bleibt. Dann ist es nämlich ja genau so - du schließt es an und kannst direkt loslegen. Kein geistiger Aufwand vorher.
 
Kann ich alles genauso unterschreiben.

Ich denke für sehr viele, die einfach direkt von der Couch aus loszocken wollen wir es in Zukunft auch immer öfer so sein, dass die streamen. Mit Amazon Luna, was ja bei Prime dabei ist, kann man beispielsweise direkt Hogwarts Legacy loszocken. Auch wenn viele passionierte Gamer, also auch die meisten, die noch in Foren unterwegs sind, sowas ablehnen ist es dennoch so, dass das immer größer und besser wird. Und für die nachwachsenden Generationen wird das immer mehr zum Standard.

Und da stellt sich die Frage wie lange es sich noch lohnt ne klassische dezidierte Konsoleninfrastruktur am Leben zu erhalten. Für Microsoft wohl jetzt nicht mehr, sonst würden sie die Umstellung nicht machen.

Nintendo lasse ich mal außen vor, weil die einerseits slebst primär von den Exklusivspielen leben aber andererseits viele Multiplattformspiele ja auf der Plattform nicht existieren.

Und noch vor Ende des Jahrzehnts hat man daher für Gaming auf der Couch die Wahl zwischen Streaming, ner Plug & Play-Steam Machine mit Konsolenerlebnis, der Microsoft-Variante, die auch ein PC mit Frontend ist wie die Steam Machine und der Playstation als einzige noch reguläre Heimkonsole für AAA-Spiele.

Und es stellt sich die Frage, wie lange das Modell noch hält. Wenn Sony wüsste, dass das für die Ewigkeit so bleibt, würden sie ja nicht ihre Spiele auch für PC bringe oder auch Streaming anbieten, weil sie ihr Angebot unattraktiver machen. Das machen sie, weil sie wissen ,dass es in Zukunft sowieso unausweichlich ist und sie für diese Zukunft sich anders aufstellen müssen. Den Schritt der Microsoft jetzt schon geht.

Und wir sind jetzt in der Transitionsphase, weil Streaming jetzt ist valide wird und es jetzt erst PC Gaming im WOhnzimmer gibt ohne sich erst einen eigenn PC mit Stam Big Picture selbst konfigurieren zu müssen.

Und ich habe das Gefühl, dass viele Leute, die sagen, die denken, dass Streaming oder sowas wie die Steam Machine sich nicht durchsetzen und argumentieren, dass es technisch nicht ausgereift ist oder die Leute es nicht akzeptieren, in die Vergangenheit schauen und mit der Vergangenheit argumentieren ohne zu merken, dass wir gerade in der Wechselphase sind.
 
Mal sehen, gut möglich dass es so kommt. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass der gesamte Gaming Sektor in Krisenzeiten kollabiert, dann noch mal deutlich höher. In der Vergangenheit wurden Hersteller und Publisher von der Core Kundschaft gerettet, wenn der Casual Markt in der Krise war. Das ist in den letzten Jahren zwar schon immer weiter gesunken, aber Streaming Kunden sind wirklich die "wertlosesten" Kunden die man haben kann. Die kommen und gehen wie der Wind.
 
Wenn man Nintendo betrachtet, kann man der Aussage irgendwie zustimmen. Zumindest für Konsolen. die 100 Millionen der Wii waren durch einen Boost an Casual-Spielern. Wenn das wegfällt dann bleibt der harte KErn. Der bei Nintendo für Konsolen ohne Handheld-Komponente aber zu wenig ist um sie zu retten.

Aber ansonsten finde ich die Aufteilung in Core und Casual glaube ich da zu unterkomplex. Wenn man sich den klassischen Core-Gamer betrachtet und damit den meint, der ne Konsole hat und damit viel spielt sprich 30, 40 oder mehr Spiele für ne Konsole hat und auch immer mindestens eine Current-Gen hat, dann wird der Core-Gamer wohl noch eine Zeit lang von Streaming abgeschreckt sein.

Aber Leute die seit Jahren zehntausende Spielstunden in einen Multiplayer-Shooter stecken und da auf nem kompetitiven Niveau mit nem Skill Fortnite, Valorant, Apex Legends, Counter Strike 2... spielen, dass sie mit jedem klassischen Konsolenspieler, der primär mit dem Gamepad immer wieder die großen AAA-Singleplayer-Spiele spielt, den Boden aufwischt, ist nicht das was man sich als Casual-Spieler vorstellt, wenn man so die Wii-Fraktion im Auge hat.

Aber diese Spiele wie Counter Strike 2, Fornite, Valorant... die sind sowieso Free2Play und leben von Lootboxen und anderen Service-Game Mechaniken. Spicht man kauft nicht ein Spiel, was man dann für immer beistzt. Sondern es ist alles Accountgebunden. Wenn das Streaming technisch gut genug ist, dass man damit gut spielen kann, dann werden die Leute auch nicht darauf bestehen es auf eigener Hardware zu machen. Und das Spielverhalten der Leute ist das was die Zukunft dominiert. Als Bethesda 2006 mit Oblivion Mikrotransaktionen wie die Pferderüstung auf Konsoel gebracht hat, gab es Aufschreie der Empörung. Auf der Konsole war man es gewöhnt, dass man ein Spiel kauft und dann ist es gut so. Auf dem PC gab es noch große DLCs. Heutzutage ist es vollkommen normal, dass die größten und wirtschafltichen ertragreichsten Spiele für Konsole entweder Vollpreisspiele mit zusätzlichen Bezahlmechaniken sind (EA Sports FC) oder kostenlos und ausschließlich mit solchen Mechaniken. Und das sind nicht di Spieler, die reine Casuals sind.

Einerseits gibt es in dr Theorie ja auch di Möglichkeit AAA-Spiele zu kaufn und zu streamen. Das heißt Streaming ist auch ohne Abo und so möglich. Aber ich glaube auch das wird Nische. Wie Filme bei Prime einzeln kaufen. Dominant sehe ich abseits von Nintendo für den Mainstream diese Modelle.

Undd das ist schlimm. Denn wenn der Kunde 20 Euro im Monat zahlt und dann mehrere AAA-Singleplayer-Spiele wie Elden Ring und so spielt ist das ja teurer als wenn der einfach nur dauerhaft Fortnite zockt und man lediglich neue Skins und so anbietet und ihn so bei Stange hält. Ich sehe es auch nicht, dass der Gaming-Sektor davon Leben kann große Singleplayer-Spiele durch Abos zu finanzieren. Aber das Resultat wird sein, dass die Masse in wenige Service-Games gedrückt wird. Und die Jungen Leute machen das freiwillig. Und natürlich wird es Leute geben, die wollen noch auf eigener Hardware zocken, die wollen abgeschlossene Singleplayer-Spiele mit einmaliger Zahlung ohne Service-Game-Mecaniken... und es wird auch Entwickler geben die das wollen. Aber für die lohnt es sich wohl immer weniger ne Konsoleninfrastruktur offen zu halten. Von daher muss das ja fast auf PCs ausweichen.
 
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