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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wo bin ich denn aggressiv?

Du bist doch ebenso einseitig. Stellst alle Drogenabhängigen als Opfer da, als träfe keinen eine Schuld. Ist das nicht etwas naiv? Dass es kranke Menschen gibt die durch beschissene Schicksale in die Drogen geraten sind kann es ja durchaus geben, aber auch hier muss man sich fragen, musste das sein.

Wenn ich im Internet nach Tilidin google um zu erfahren wie das wirkt und wie man es besser dosieren sollte, weisst du was ich dann vor allem finde? Zahlreiche Beiträge wo Leute Tipps suchen wie man das ganze am besten mit anderen Mitteln mischen kann, damit das Zeig richtig schön kickt und einem in den siebten Himmel katapultiert. Und solche Leute nehmen dann auch anderen Scheiß. Und damit soll ich dann Mitleid haben? Nö.

Und wenn ein Musiker mit 50 Millionen auf dem Konto nur von Koks und Nutten lebt, und dann durch Drogen drauf geht, soll ich sagen ach der arme Kerl, der hatte aber auch ein stressiges Leben? Nö.

Wenn du das anders siehst, gerne. Aber lass mir bitte auch meine Meinung.
Ein Satz noch dazu: Nein, ich entbinde diese Leute nicht komplett ihrer Schuld.

Aber jeder Fall ist anders. Jeder Abhängige/Kranke hat eine andere Geschichte.
Und von vornherein zu sagen, pff, selbst schuld, nimm halt keine Drogen ist so unfassbar eindimensional und traurig.

Simpler Vergleich: Sag einer depressiven Person, sie soll halt nicht traurig sein. Hat den gleichen Effekt.
 
ein dj der in der Branche nix zu sich nimmt, nicht mal ein Bier, mit keinem Fan vögelt, ja das will ich sehen während alle anderen vor seiner Nase das aber vormachen. :lol:
 
Sehr traurige Nachricht. Habe die Musik von Avicii immer gerne gehört:

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Ein Satz noch dazu: Nein, ich entbinde diese Leute nicht komplett ihrer Schuld.

Aber jeder Fall ist anders. Jeder Abhängige/Kranke hat eine andere Geschichte.
Und von vornherein zu sagen, pff, selbst schuld, nimm halt keine Drogen ist so unfassbar eindimensional und traurig.

Simpler Vergleich: Sag einer depressiven Person, sie soll halt nicht traurig sein. Hat den gleichen Effekt.

Nur mit dem Unterschied dass ein depressiver Mensch die Depressionen einfach so bekommen kann. Das ist eine Krankheit. Nicht jeder Drogenabhängige ist durch ne Krankheit darein gerutscht.

Ihr werft mir Eindimensionalität vor, seid aber auf der anderen Seite nicht besser.

Was ist denn jetzt bitte mit den Leuten die sich das Zeug reindonnern weil sie es geil finden. Die sich jeden Abend ne Flasche Vokda trinken weil sie es nicht anders wollen. Haben die alle keine Schuld??

Ist dieses Denken nicht auch irgendwie eindimensional?

Und ich werde hier jetzt angefahren, weil ich das kritisch betrachte?

Übrigens, mein Vater hatte Depressionen. Schwere sogar. Dann bekam er noch einen Schlaganfall. Zwei Jahre später verstarb er. Ohne Drogen und ohne Alk. Meine Mutter war sau schwer krank. Keine Drogen.

Meine Güte. Man kann doch nicht alle Leute irgendwie entschuldigen, die Drogenabhangig sind.

Aber das artet jetzt echt aus hier. Soweit sollte das gar nicht kommen.
 
Aber du urteilst über Leute, über die du überhaupt keine Ahnung hast. Du kennst die Umstände nicht. Die seelische Verfassung. Und letztendlich stigmatisierst du eine ganze Gruppe von Menschen. DAS ist eindimensional.

edit: zwischenbart.

Und ihr macht es umgekehrt genauso. Bei euch ist jeder Abhängiger unschuldig und kann nix für sein Dasein.
 
Naja, niemand kommt als Drogensüchtiger auf die Welt und Hilfsangebote gibt es genüge.
Falsch, du kannst erblich vorbelastet sein.
Oder in folge medikamentöser Behandlung abhängig geworden sein (siehe die Heroinepidemie in den USA).

Hilfsangebote gibt es, natürlich.
Aber wie bei jeder Krankheit gibt es keine 100%ige Heilungschance.
 
Falsch, du kannst erblich vorbelastet sein.
Oder in folge medikamentöser Behandlung abhängig geworden sein (siehe die Heroinepidemie in den USA).

Hilfsangebote gibt es, natürlich.
Aber wie bei jeder Krankheit gibt es keine 100%ige Heilungschance.
Ja, das ist auch mein Eindruck aus der Praxis. Alle sind vorbelastet und krank, nur eines ist niemand: verantwortlich für sein eigenes Leben.
 
Ja, das ist auch mein Eindruck aus der Praxis. Alle sind vorbelastet und krank, nur eines ist niemand: verantwortlich für sein eigenes Leben.
Du hast es vermutlich dann aber auch meistens mit Straftätern zu tun, oder?

Natürlich ist das ein probates Mittel zu sagen, ich bin nicht verantwortlich für meine Sucht, ich kann nichts dafür.
Genau das wird dann in der Therapie aufgearbeitet.
Ein trockener Alkoholiker oder Cleaner wird dir garantiert nicht sagen, dass er/sie nicht mit verantwortlich war für sein/ihr Tun.
Ernsthaft? Jetzt kommt man mit Menschenhandel oder Abhängikeit durch medikamentöser Behandlung. :roll:
  • Schätzungsweise 1,4 - 1,5 Millionen Menschen sind abhängig von Medikamenten mit Suchtpotenzial
  • Davon sind 1,1 - 1,2 Millionen Menschen abhängig von Benzodiazepinen
  • Weitere 300.000 - 400.000 Menschen sind abhängig von anderen Arzneimitteln
  • Andere Schätzungen rechnen mit 1,9 Millionen medikamentenabhängigen Menschen
http://www.medikamente-und-sucht.de/presse/zahlen-daten-fakten.html

Und ein Großteil wird abhängig, weil er Arzt es verschrieben hat und zack, nach wenigen Wochen kannst du in einer Sucht gefangen sein.
 
Ja, das ist auch mein Eindruck aus der Praxis. Alle sind vorbelastet und krank, nur eines ist niemand: verantwortlich für sein eigenes Leben.
Einem Toten brauchste jetzt nicht vorwerfen dass er nicht die Verantwortung übernommen hat. Aber dazu müsstest doch gerade du als Richter wissen dass man Fakten bemessen sollte. Ich bezweifel dass der Kerl sich tot gesoffen hat so wie hier getan wird.

Das man weniger lang lebt wenn man extreme lebt, ok, das gilt ja allem, denk damit kann jeder auch leben, aber mit 28 sterben ist noch mal was ganz anderes und das kommt auch nicht vom puren saufen sondern von anderen unständen / Vorerkrankungen.

Hatte vor paar Tagen Samuel Koch (Wetten dass) im kino, hätte ich ihm sagen sollen dass er selbst schuld ist im Rollstuhl zu sitzen?
 
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