Kommt auf den Krankheitsverlauf an und einige nehmen sich bestimmt auch bei schwerem Verlauf (Stichwort Pflegefall) das Leben aber die durchschnittliche Lebenserwartung gilt mittlerweile als kaum noch verkürzt, bei entsprechend ärztlicher Betreuung der schweren Fälle (Stichwort Folgeerkrankungen, die hier das Problem sind). Bei schweren Fällen liegt die Mortalität statistisch betrachtet bloß bis zu 10 Jahre unter gesunden Menschen. Gut ein Drittel aller MS Patienten lebt nur mit sehr geringen Beeinträchtigen, ein weiteres Drittel hat mit neurologischen Beeinträchtigen im Alltag zu kämpfen aber kann damit teilweise sogar noch dem Beruf nachgehen. Das andere Drittel sind die schwereren Verläufe, die bishin zu Pflegefällen reichen. Kenne selbst einige Menschen mit MS (privat und beruflich) und habe mich auch schon öfter mit behandelnden Ärzten im Nachtdienst darüber unterhalten.
Will die Krankheit damit jetzt nicht kleinreden, auf gar keinen Fall, besonders für die schweren Verläufe...aber sie hat doch irgendwie den Mythos anhängen, dass sie eine tödlich verlaufende sei. Das wollte ich damit dementieren.