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RIP - rest in peace (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kann es sein, dass er krank war? Auf seiner Facebook Seite hat er vor zwei Jahren ein Foto gepostet, da sah er total abgemagert aus :schock:

FB_IMG_1518979078843.jpg

Vier Monate zuvor hat er einen Grabstein mit seinem Namen drauf gepostet. Gut, er war schon immer etwas morbide, aber so hat das jetzt n unangenehmen Beigeschmack :(

Ist natürlich nur eine Vermutung.
 
Habe ne Vermutung von wegen Multipler Skerose gelesen.
Würde vielleicht erklären warum er ,wie du sagst , ein Bild von seinem
Grabstein gepostet hat. Aber wer weiß.....
 
Die MS ist nicht direkt tödlich, durch diverse Begleiterscheinungen bei fortschreitender Krankheit ist die Lebenserwartung aber definitiv kürzer. Das mit einem gesunden Menschen zu vergleichen ist albern, sorry.

Kommt auf den Krankheitsverlauf an und einige nehmen sich bestimmt auch bei schwerem Verlauf (Stichwort Pflegefall) das Leben aber die durchschnittliche Lebenserwartung gilt mittlerweile als kaum noch verkürzt, bei entsprechend ärztlicher Betreuung der schweren Fälle (Stichwort Folgeerkrankungen, die hier das Problem sind). Bei schweren Fällen liegt die Mortalität statistisch betrachtet bloß bis zu 10 Jahre unter gesunden Menschen. Gut ein Drittel aller MS Patienten lebt nur mit sehr geringen Beeinträchtigen, ein weiteres Drittel hat mit neurologischen Beeinträchtigen im Alltag zu kämpfen aber kann damit teilweise sogar noch dem Beruf nachgehen. Das andere Drittel sind die schwereren Verläufe, die bishin zu Pflegefällen reichen. Kenne selbst einige Menschen mit MS (privat und beruflich) und habe mich auch schon öfter mit behandelnden Ärzten im Nachtdienst darüber unterhalten.

Will die Krankheit damit jetzt nicht kleinreden, auf gar keinen Fall, besonders für die schweren Verläufe...aber sie hat doch irgendwie den Mythos anhängen, dass sie eine tödlich verlaufende sei. Das wollte ich damit dementieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass speziell MS Erkrankte der letzten 10-15 Jahre bessere Behandlungen erhalten haben zu Krankheitsbeginn wird sicherlich etwas verändert haben, aber auch heute sterben Menschen mit der stärksten Verlaufsform noch daran. Ich kenne aber keine Statistiken. Aber am Donnerstag ist der zweite Todestag meiner Mutter, die in den letzten Jahren dann von der schubförmigen MS in die chronische wechelte, und letztendlich an den Begleiterscheinungen gestorben ist.

Ob man das heute besser behandeln kann als früher ist vollig egal, das ist eine unberechenbare Krankheit.
 
Mein aufrichtiges Beileid Freezi. Wollte damit jetzt keinen wunden Punkt ansprechen und wie oben bereits erwähnt überhaupt nichts kleinreden.

Ist schon ok, habe vor zwei Jahren hier sehr viel Beistand im Forum erhalten. Heilen wird solch eine Wunde nie gänzlich, aber zwei Jahre später lebt man damit natürlich schon ein wenig anders.

Ich habe es halt nur selbst erlebt wie die MS jemanden zu Grunde richten kann. Diese Krankheit kann einfach alles kaputt machen, kognitiv wie körperlich. Da können dann so viele Dinge passieren, und irgendwann ist man vermutlich nicht mehr stark genug. So war es bei meiner Mutter. Die erkrankte allerdings Anfang der 80er daran, da war speziell die Behandlung noch eine ganz andere als heute.

Aber ich denke auch heute ist das kein Zuckerschlecken.

Bevor Domian Ende 2016 mit seinem Night Talk aufhörte, sprach noch ein junger Kerl unter 30 mit ihm, der MS hatte und dem es immer gut ging. Dann bekam er laut Aussage einen richtig schweren Schub, und ist seit dem ein kompletter Pflegefall. Der wird sicherlich keine 80 werden.

Wie gesagt. Die Krankheit ist unberechenbar, egal wie gut die Behandlungsmöglichkeigen mittlerweile auch sein mögen.

Aber um das noch mal klarzustellen, ich habe deinen Beitrag nicht böse aufgenommen.
 
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