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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

mir wurde grad furchtbar übel... mein aufrichtiges Beileid @silbex
es gibt wohl keine worte, die dich jetzt trösten können, aber gib dir bitte keine schuld... es war ihre Entscheidung... ich wünsche dir alle kraft der welt für die nächste zeit :traurig:
 
Danke für eure Anteilnahme.
Mein Brüder sind dankbarerweise bei mir und stehen mir bei.

Meine Gedanken rotieren im Akkord. So viele Fragen, so viele Schuldgefühle und so viel Trauer.

Sie hat in ihrem Leben sehr viel ertragen müssen. Seit ihrer Kindheit. Ich war so stolz, dass sie die letzten zwei Jahre nach einem schweren Schicksalsschlag so stark gewesen ist.

Der schmerzhafteste Gedanke ist, dass sie nicht mehr da ist.

Ich war für sie der wichtigste Mensch. Und sie für mich. Wir haben uns damals kennengelernt, als wir beide am Ende waren. Dadurch dass wir beide Depressionen haben, konnten wir das immer nachempfinden. Ich wusste einfach, dass sie mich unendlich liebt. Deswegen hatte ich ihr auch alles verziehen.

Ich habe das Gefühl, dass ich sie alleine gelassen habe. Der letzte Kontakt war, dass sie wollte das ich zu ihr komme. Ich habe gesagt das ich keine Zeit habe, da ich schon die Tage davor bei ihr war... Und weil ich zu Hause die E3 Konferenzen gucken wollte.

Ich habe sie dafür alleine gelassen...
 
Mein Beileid! Der Vater eines guten Freundes hat sich vor 2
Jahren auch das Leben genommen. Das ist unglaublich hart! Wünsche dir ganz viel Kraft.
 
Ich habe das Gefühl, dass ich sie alleine gelassen habe. Der letzte Kontakt war, dass sie wollte das ich zu ihr komme. Ich habe gesagt das ich keine Zeit habe, da ich schon die Tage davor bei ihr war... Und weil ich zu Hause die E3 Konferenzen gucken wollte.

Ich habe sie dafür alleine gelassen...

Gib Dir trotzdem nicht die schuld dafür! Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht was ich sagen soll. Aber Du sagst dass Ihr beide an Depressionen leidet, aber letztendlich muss jeder mit seinen eigenen Dämonen kämpfen. Ich hoffe dass Du diese schwere Situation irgendwie überwindest.
 
Kann mich den Beileidsbekundungen nur anschliessen - nicht vorstellbar, was du zur Zeit durchmachen musst. Tut mir unendlich leid für dich. Auch wenn einem die Vernunt die Wahrheit sagt, nämlich dass man nicht schuld ist, plagt einem das trotzdem. Ich kenne erschreckenderweise mehrere Leute, die dasselbe Schicksal durchgemacht haben, ein naher Verwandter ersrt vor einogen Wochen. Nur die Zeit vermag diese Wunden zu heilen, klingt abgedroschen, ist aber so. Egal obs was nützt auch von mir: du darfst und sollst trauern soviel du willst, aber lass dir von niemandem - auch nicht von einem Teil von dir - einreden, du würdest eine Schuld tragen.
 
Danke für eure Anteilnahme.
Mein Brüder sind dankbarerweise bei mir und stehen mir bei.

Meine Gedanken rotieren im Akkord. So viele Fragen, so viele Schuldgefühle und so viel Trauer.

Sie hat in ihrem Leben sehr viel ertragen müssen. Seit ihrer Kindheit. Ich war so stolz, dass sie die letzten zwei Jahre nach einem schweren Schicksalsschlag so stark gewesen ist.

Der schmerzhafteste Gedanke ist, dass sie nicht mehr da ist.

Ich war für sie der wichtigste Mensch. Und sie für mich. Wir haben uns damals kennengelernt, als wir beide am Ende waren. Dadurch dass wir beide Depressionen haben, konnten wir das immer nachempfinden. Ich wusste einfach, dass sie mich unendlich liebt. Deswegen hatte ich ihr auch alles verziehen.

Ich habe das Gefühl, dass ich sie alleine gelassen habe. Der letzte Kontakt war, dass sie wollte das ich zu ihr komme. Ich habe gesagt das ich keine Zeit habe, da ich schon die Tage davor bei ihr war... Und weil ich zu Hause die E3 Konferenzen gucken wollte.

Ich habe sie dafür alleine gelassen...

Solche Gedanken die sie hatte müssen auch geteilt werden.
So böse es jetzt auch klingt, aber sowas wächst in einem und ist in seltensten Fällen eine spontane Sache... und man muss aus eigenen Antrieb damit umgehen und das offen legen. Erst dann kann man diese Gedanken behandeln und gemeinsam daran mit professioneller Hilfe arbeiten.

Wenn sie dazu nichts gesagt hat und es für dich aus heiterem Himmel kommt, dann hat sie es auch nicht offen kommuniziert und deswegen gib dir bitte nicht die Schuld dafür.

Tut mir Leid, das du da durch musst. Lass dir Zeit beim Trauern und nimm sie dir auch.

Das KT ist hinter dir.
 
Danke für eure Anteilnahme.
Mein Brüder sind dankbarerweise bei mir und stehen mir bei.

Meine Gedanken rotieren im Akkord. So viele Fragen, so viele Schuldgefühle und so viel Trauer.

Sie hat in ihrem Leben sehr viel ertragen müssen. Seit ihrer Kindheit. Ich war so stolz, dass sie die letzten zwei Jahre nach einem schweren Schicksalsschlag so stark gewesen ist.

Der schmerzhafteste Gedanke ist, dass sie nicht mehr da ist.

Ich war für sie der wichtigste Mensch. Und sie für mich. Wir haben uns damals kennengelernt, als wir beide am Ende waren. Dadurch dass wir beide Depressionen haben, konnten wir das immer nachempfinden. Ich wusste einfach, dass sie mich unendlich liebt. Deswegen hatte ich ihr auch alles verziehen.

Ich habe das Gefühl, dass ich sie alleine gelassen habe. Der letzte Kontakt war, dass sie wollte das ich zu ihr komme. Ich habe gesagt das ich keine Zeit habe, da ich schon die Tage davor bei ihr war... Und weil ich zu Hause die E3 Konferenzen gucken wollte.

Ich habe sie dafür alleine gelassen...

An sowas hat keiner Schuld...

Einer Mutter im Bekanntenkreis gings vor ein paar Monaten ähnlich. Ihr Sohn hat sich das Leben genommen. Ihre Sichtweise auf das ganze fand ich bemerkenswert. Sie sagte Sie kommt damit besser klar als wenn Ihr Sohn einen Unfall gehabt hätte. Er wurde nicht einfach so in jungen Jahren durch einen Unfall, ein Verbrechen oder eine Krankheit aus dem Leben gerissen, sondern es war seine eigene Entscheidung. Er wollte nicht mehr auf dieser Welt sein und hat für sich entschieden zu gehen. Diese Entscheidung respektiert Sie.
Eine bewundernswerte Sichtweise, die den Verlust für Sie "erträglicher" macht.

Ich wünsche Dir viel Kraft!
 
Ich nutze den Thread, um mich nochmal auszutauschen.

Mir geht es grausam. Ich komme mir wie in einem Tunnel vor. In dem die Trauer, das einzige Gefühl das ich noch fühle, manchmal so überhand nimmt, dass ich zusammenbreche.

Mittlerweile weiß ich, dass sie das wirklich geplant hat. Es gibt auch einen Abschiedsbrief, der bislang noch bei der Polizei liegt.

Ich bin erschüttert. Ich wusste, dass sie solche Gedanken hat. Die hat sie schon seitdem ich sie kenne. Aber sie war sich eigentlich immer bewusst, was das bedeutet und wie sehr sie damit ihr Umfeld verletzt.

Im Nachhinein sehe ich auch auf den Bildern, wie schlecht es ihr zuletzt ging. Ich hätte das rechtzeitig sehen müssen, dass es diesesmal wirklich ernst war.

Ich fühle mich weiterhin schuldig. Dafür dass ich sie alleine gelassen habe und dafür das ich ihr bei Streits immer und immer wieder ihre tat aus dem letzten Jahr vorgeworfen habe. Das hat sie immer mitgenommen.

Ich frage mich nun, was im dem Abschiedsbrief steht. Wobei ich auch Angst davor habe.
Genauso wie vor dem Tag der Beerdigung.
 
Du solltest die Last aber jetzt auch nicht auf deine Schultern nehmen.
Man kann nicht jeden Tag und rund um die Uhr bei jemanden sein und alles was ist sehen oder helfen oder machen.
Jeder ist auch für sich selbst und sein eigenes Leben verantwortlich und Du kannst da nur eine Stütze sein, die Du sicherlich auch über die ganze Zeit gewesen bist. Vielleicht hätte Sie das sonst noch viel eher gemacht.
Nimm also nicht neben dem Schmerz und der Trauer auch noch die Schuld auf Dich, das hätte Sie mit Sicherheit auch nicht gewollt.
 
Das hört sich jetzt vielleicht etwas hart an, aber wenn sie SELBSTmord gemacht hat, hat sie selbst die Verantwortung dafür. Was die Umstände dafür sind, ist wieder ein anderes Thema. Du hast aber keine Schuld daran! Mein Opa hat sich auch umgebracht und ich finde es immer noch "unfair" und "gemein" das er dadurch die ganze Familie in Trauer und Schuldfindung zurück gelassen hat. Aber ich merke selbst beim Schreiben, dass das ein schwieriges Thema ist bei dem man eher persönlich mit jemandem reden sollte. Mein Mitgefühl hast du. Und du hast keine Schuld an ihren Suizid!
 
Ich nutze den Thread, um mich nochmal auszutauschen.

Mir geht es grausam. Ich komme mir wie in einem Tunnel vor. In dem die Trauer, das einzige Gefühl das ich noch fühle, manchmal so überhand nimmt, dass ich zusammenbreche.

Mittlerweile weiß ich, dass sie das wirklich geplant hat. Es gibt auch einen Abschiedsbrief, der bislang noch bei der Polizei liegt.

Ich bin erschüttert. Ich wusste, dass sie solche Gedanken hat. Die hat sie schon seitdem ich sie kenne. Aber sie war sich eigentlich immer bewusst, was das bedeutet und wie sehr sie damit ihr Umfeld verletzt.

Im Nachhinein sehe ich auch auf den Bildern, wie schlecht es ihr zuletzt ging. Ich hätte das rechtzeitig sehen müssen, dass es diesesmal wirklich ernst war.

Ich fühle mich weiterhin schuldig. Dafür dass ich sie alleine gelassen habe und dafür das ich ihr bei Streits immer und immer wieder ihre tat aus dem letzten Jahr vorgeworfen habe. Das hat sie immer mitgenommen.

Ich frage mich nun, was im dem Abschiedsbrief steht. Wobei ich auch Angst davor habe.
Genauso wie vor dem Tag der Beerdigung.
leider ist die trauer immer dieser tunnel, der nie ein ende zu haben scheint... da kannst du letztendlich jeden fragen, der einen verlust erlitten hat, unabhängig von der art und weise, ob Unfall, Krankheit, alter oder halt wie in deinem fall Selbstmord... die ersten tage vergehen meist wie in Trance, ohne dass man realisiert, was passiert ist... die eigentliche trauer beginnt erst einige zeit danach, sobald man Beerdigung, etc. überstanden hat und der sogenannte alltag wieder einzug erhält...

die Ungewissheit, was in dem Brief steht, ist mit Sicherheit erstmal das schlimmste überhaupt, aber du darfst dich in diesem fall nicht schuldig fühlen... klar redest du dir jetzt ein, dass du es hättest sehen müssen, das ist auch normal, trotzdem hättest du, auch wenn du es "rechtzeitig" gesehen hättest, wohl eher nichts machen können... wie du schreibst, hatte sie es geplant, also hättest du den plan auch nicht umstoßen können...

wir haben uns noch nie gesehen, aber ich fühle echt hart mit dir grade... eine ex von mir hat den schritt auch schon mal versucht und ich konnte nichts tun... außer mich anschließend zu trennen, um mich selber zu schützen...

ebenso wie pil und der rest von KT wünsche ich dir, dass du die kraft findest einzusehen, dass du keine schuld an allem hast und dass du das ganze nicht allein verarbeiten musst... fühl dich gedrückt mein lieber...
 
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