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RIP - rest in peace

  • Ersteller Ersteller Urgs
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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Immerhin is das gut zu wissen.
So schlimm die ganze Sache auch is, wenn man weiß das derjenige höchstwahrscheinlich nicht leiden musste, hilft es ein wenig.
 
Ja, danke Kollegen. Das ist mir nämlich auch ein Trost, das er ohne Angst und zu große Schmerzen abtreten konnte. Jetzt werden ich sein Andenken in meinem Herzen tragen und zusehen, das ich jetzt erstmal wieder normal in mein Leben komme. Bringt ja nix und wär auch nicht in seinem Sinne, wenn ich vor Trauer selbst der nächste wäre. Aber nach der Beerdigung gestern gehts mir schon besser, ich denke jetzt wird es auch täglich leichter werden.
 
Jop, das ist wirklich beängstigend.
Mein Onkel ist mit ca. 45 Jahren genauso gestorben. Abends auf der Couch ein plötzlicher Herzstillstand und Licht aus.
Meine Tante hat ihn dann nachts gefunden, nachdem sie sich gewundert hat, wieso er nicht ins Bett gekommen ist :(
Keine (bekannten) Vorerkrankungen, kein Übergewicht, gar nix.
 
Hast du nicht mittlerweile schon auf Untergewicht abgespeckt?
Dank Erkrankung bin ich innerhalb 1 Woche auch schon 3kg losgeworden.
Fehlen noch 9 zum Wohlfühlgewicht.
 
Nicht das ich das Leben nicht schätzen würde, aber jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich genau so abtreten sollte... Dann auch noch im Schlaf, ein Traum. So blöd es klingen mag, aber angenehmer kann man ja wohl kaum sterben. Da kann ich die Angst nicht so sehr nachvollziehen. Kein Tage-, Wochen-, Monate-, oder gar Jahrelanges dahinsiechen unter Ausschluss aller Würde.
 
Hast du nicht mittlerweile schon auf Untergewicht abgespeckt?
Dank Erkrankung bin ich innerhalb 1 Woche auch schon 3kg losgeworden.
Fehlen noch 9 zum Wohlfühlgewicht.

7 Kilo runter...gute 25 Rest!

Diese Woche hat sich ein ehemaliger Mitpatient aus der Klinik aufgehängt!
Es trifft mich nicht so sehr, da ich keinen großen Kontakt hatte, aber man wird schon nachdenklich!
Für ihn war es aber leider Gottes das Beste (krebs im Endstadium, große familiäre Probleme, Unternehmen verloren usw.!)
 
Kleines Update für diejenigen die es vielleicht interessiert, der Autopsiebericht zum Tod meines Freundes (den wir gestern beerdigt haben) ist da. Die Todesursache war ein plötzliches, totales Herzversagen. Warum, das konnten die auch nicht genau sagen, jedenfalls hab ich dazu keine Informationen bekommen. Er hat wohl nicht gelitten. Einfach mit der Fernbedienung in der Hand ohne Vorahnung oder Schmerzen abgetreten. Vielleicht sogar im Schlaf. Wenigstens das tröstet mich, das er nicht lange leiden musste.

Krass. Auch wenn es natürlich immer "gut" ist schmerzfrei abzutreten, aber als gesunder junger Mensch einfach an Herzversagen zu sterben, ist doch einfach nur kacke. Da stehst du voll im Leben und dann hört die Pumpe auf zu arbeiten.

Das gibt einem schon zu denken. Meine Oma kippte mit 81 auch einfach beim Frühstück vom Stuhl und war tot. Auch Herzstillstand. Aber die war halt 81.
 
Nicht das ich das Leben nicht schätzen würde, aber jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich genau so abtreten sollte... Dann auch noch im Schlaf, ein Traum. So blöd es klingen mag, aber angenehmer kann man ja wohl kaum sterben. Da kann ich die Angst nicht so sehr nachvollziehen. Kein Tage-, Wochen-, Monate-, oder gar Jahrelanges dahinsiechen unter Ausschluss aller Würde.
Jo, so sehe ich das eigentlich auch. Wenn, dann so. Nur bitte nicht zu früh. Das ist für die Angehörigen dann Scheiße. Wenn zum Beispiel Eltern das eigene Kind begraben müssen, oder wie bei blue jetzt einen jungen Freund, dann ist das einfach von der Schockwirkung nochmal ne Stufe krasser als ein Tod es eh schon ist. Und gerade für die Eltern ist das heftig, kenne mehrere Fälle, wo diese die Trauer nicht bewältigt bekommen haben.
 
Nicht das ich das Leben nicht schätzen würde, aber jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich genau so abtreten sollte... Dann auch noch im Schlaf, ein Traum. So blöd es klingen mag, aber angenehmer kann man ja wohl kaum sterben. Da kann ich die Angst nicht so sehr nachvollziehen. Kein Tage-, Wochen-, Monate-, oder gar Jahrelanges dahinsiechen unter Ausschluss aller Würde.

Bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Klar, der Tod ist für uns Gesunde und Lebende der Horror. Wir haben Angst davor. Aber im Schlaf sterben? Irgendwie ist der Tod doch auch ein wichtiger Moment und auch wenn danach das Bewusstsein endet, möchte ich den doch möglich bewusst erleben. Es ist das ultimative Ende und das große Geheimnis des Lebens. Das will ich doch nicht verpennen! :D
 
Dann empfehle ich dir, über zwei Jahre elendig an Krebs zu verrecken, wie meine Mutter. Was sicherlich ein Heidenspaß für sie :deal:

Bei allem Respekt vor deiner Mutter, aber bist du dir wirklich sicher, dass sie über zwei Jahre lang "elendig verreckt" ist? Vielleicht haben wir auch nur eine unterschiedliche Vorstellung vom verrecken.
Der Mann meiner Mutter hatte Lungenkrebs und auch einen mehr als zweijährigen Leidensweg. Aber ich würde nicht behaupten, dass es dort nur bergab ging. Da gab es auch schöne Momente, auch mit der Krankheit. Wenn wir mit ihm nochmal in den Zoo gegangen sind z.B. Am Ende war er dann auch so weit gewesen, den Tod zu akzeptieren. Dort hatte ihn die Krankheit hingeführt. Meine Mutter hatte damit ihre Probleme. Am Ende lebte er glaub ich nur noch ihr zuliebe.
 
Ich hätte wahrscheinlich mittlerweile nicht mehr das große Problem, wenn ich wüsste das ich sterben werde. Kommt natürlich immer auf die Krankheit an. Beim Krebs kann ich immer noch frühzeitig den Freitod wählen. Wenigstens kann ich dann noch paar schöne Tage genießen und deutlich friedlicher sterben.

Wobei das sich natürlich heute leichter sagen lässt, als wenn der Fall schließlich eintritt. Kommt natürlich auch immer auf den Fall drauf an. Wenn der Krebs erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird, dann wird der obige Plan wohl auch eher nicht funktionieren.
 
Bei allem Respekt vor deiner Mutter, aber bist du dir wirklich sicher, dass sie über zwei Jahre lang "elendig verreckt" ist? Vielleicht haben wir auch nur eine unterschiedliche Vorstellung vom verrecken.
Der Mann meiner Mutter hatte Lungenkrebs und auch einen mehr als zweijährigen Leidensweg. Aber ich würde nicht behaupten, dass es dort nur bergab ging. Da gab es auch schöne Momente, auch mit der Krankheit. Wenn wir mit ihm nochmal in den Zoo gegangen sind z.B. Am Ende war er dann auch so weit gewesen, den Tod zu akzeptieren. Dort hatte ihn die Krankheit hingeführt. Meine Mutter hatte damit ihre Probleme. Am Ende lebte er glaub ich nur noch ihr zuliebe.

Die Mutters meines Kumpels hatte auch Lungenkrebs, und der Beschreibung nach war es ein Leidensweg. Er begann noch hoffnungsvoll, wurde dann aber mehr und mehr zu Qual, wo die Frau dann auch nicht mehr wollte. Die Chemo machte sie kaputt, der Krebs konnte nicht operiert werden. Sie wog unter 40 kilo, und hatte nur noch Schmerzen. Also wenn man das unter der letzten Lebenserfahrung versteht, kann ICH darauf verzichten, und möchte dann auch lieber schmerzfrei und ohne es zu spüren abtreten.

Vielleicht kommt ja doch noch etwas danach, das erlebe ich dann auch wenn ich vorher gepennt habe. Und wenn nicht, ist es halt vorbei. Ich bin nicht christlich, ich bin kein Atheist, aber ich bin zumindest so naiv und hoffe, dass ich meine Familie nach dem Tod sehen werde. Das mag dumm sein, aber das ist mir egal. Was ich IM LEBEN aber definitiv nicht möchte ist an einer schlimmen Krankheit zu leiden, die mich komplett zerstört und dahin rafft.

Meine Oma kippte mit 81 vom Stuhl und war tot, sicherlich für meinen Opa der ihr gegenübersaß der Horror, aber sie ging zumindest schmerzfrei. Mein Vater war auch plötzlich tot, auf dem Sofa verstarb er während ich auf den Krankenwagen wartete, teilweise sogar imselben Raum. Ich habe es einfach nicht bemerkt. Dann kamen die Leute hoch und gingen zu meinem Vater, da war er plötzlich tot. Für mich nicht zu erfassen, aber wenn er da jetzt mega gelitten hätte, wäre das viel viel furchtbarer gewesen.

Heute wäre mein Vater 68 geworden. Happy Birthday Dad. :traurig:

Naja, komisches Thema.
 
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