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MULTI Red Dead Redemption

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zimtzicke schrieb:
Ich kritisiere die Story doch garnicht. Ich kritisiere nur, dass mir die Story nach gut 10 Stunden (!) Spielzeit noch nicht bekannt ist. :ugly:

was dann aber daran liegt das du dich noch nicht mit der story beschäftigt hast sonst wärst du diesbezüglich nach 10 stunden um einiges schlauer ;)
 
Frank schrieb:
hyperman schrieb:
Frystil schrieb:
Warum ist eigentlich John hinter Bill nochmal her? Die waren in der gleichen Gang und dann? Hab die Einleitung vom Intro leider wieder vergessen. Daher kann das auch spoilerfrei geschrieben werden.

sie ließen ihn sterbend zurück.. aber der eigentliche grund ist das nicht soweit ich das bis jetzt verstehe..

wird doch zig mal erklärt:
Die Regierung bedroht seine Familie, wenn er seiner alten Bande nicht das Handwerk legt.

das wird aber erst am ende eindeutig gesagt... auch wenn man es sich bei der anfangssequenz vieleicht denken kann
 
deswegen habe ich geschrieben: ernster als gta.

wobei unrealistisch... ich glaube damals rannte im westen schon ne menge komisches volk rum. vielleicht mit ausnahme von abraham reyes fällt mir grade nix groß unrealistisches ein. natürlich sind da abgedrehte charaktere dabei, aber eben deutlich weniger, als in gta4 zuletzt...

hyperman: komisch, mir war das ziemlich zu beginn und die ganze zeit klar?!
 
hyperman schrieb:
Frank schrieb:
hyperman schrieb:
Frystil schrieb:
Warum ist eigentlich John hinter Bill nochmal her? Die waren in der gleichen Gang und dann? Hab die Einleitung vom Intro leider wieder vergessen. Daher kann das auch spoilerfrei geschrieben werden.

sie ließen ihn sterbend zurück.. aber der eigentliche grund ist das nicht soweit ich das bis jetzt verstehe..

wird doch zig mal erklärt:
Die Regierung bedroht seine Familie, wenn er seiner alten Bande nicht das Handwerk legt.

das wird aber erst am ende eindeutig gesagt... auch wenn man es sich bei der anfangssequenz vieleicht denken kann

das erzählt er mehrmals in gesprächen und ist übrigens auch der erste satz in der anleitung.
 
tastepolice schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Ich kritisiere die Story doch garnicht. Ich kritisiere nur, dass mir die Story nach gut 10 Stunden (!) Spielzeit noch nicht bekannt ist. :ugly:

was dann aber daran liegt das du dich noch nicht mit der story beschäftigt hast sonst wärst du diesbezüglich nach 10 stunden um einiges schlauer ;)

Oder ich bin einfach nur zu blöd dafür.

Nach dem Dialog mit Bonnie hatte ich die Hoffnung, dass es nun richtig los geht. Dem war nicht so.

Ich bleibe dabei, dass man selbst bei OW-Spielen die Story besser und flüssiger vorantreiben könnte. Vielleicht will man das bei R* ja nicht, vielleicht wollen die Fans der Spiele es ebenso wenig nicht.

Es ist aber definitiv meiner bescheidenen Meinung nach so, dass wir es hier nicht mit einer Story-Granate zu tun haben, wo man von einem wichtigen Dialog zum nächsten gelangt.
 
hyperman schrieb:
Frank schrieb:
hyperman schrieb:
Frystil schrieb:
Warum ist eigentlich John hinter Bill nochmal her? Die waren in der gleichen Gang und dann? Hab die Einleitung vom Intro leider wieder vergessen. Daher kann das auch spoilerfrei geschrieben werden.

sie ließen ihn sterbend zurück.. aber der eigentliche grund ist das nicht soweit ich das bis jetzt verstehe..

wird doch zig mal erklärt:
Die Regierung bedroht seine Familie, wenn er seiner alten Bande nicht das Handwerk legt.

das wird aber erst am ende eindeutig gesagt... auch wenn man es sich bei der anfangssequenz vieleicht denken kann

Er erzählts dem Marshall, er erzählts Bonnie... eindeutiger gings wohl nur mit ner Leuchtreklame auf dem Kopf ;).
 
Frank schrieb:
hyperman schrieb:
Frank schrieb:
hyperman schrieb:
Frystil schrieb:
Warum ist eigentlich John hinter Bill nochmal her? Die waren in der gleichen Gang und dann? Hab die Einleitung vom Intro leider wieder vergessen. Daher kann das auch spoilerfrei geschrieben werden.

sie ließen ihn sterbend zurück.. aber der eigentliche grund ist das nicht soweit ich das bis jetzt verstehe..

wird doch zig mal erklärt:
Die Regierung bedroht seine Familie, wenn er seiner alten Bande nicht das Handwerk legt.

das wird aber erst am ende eindeutig gesagt... auch wenn man es sich bei der anfangssequenz vieleicht denken kann

Er erzählts dem Marshall, er erzählts Bonnie... eindeutiger gings wohl nur mit ner Leuchtreklame auf dem Kopf ;).

woot ich bin der überzeugung er erzählt nur dass er angeschossen wurde und zum sterben zurückgelassen wurde.. so wie im trailer.. :ugly::skep:
 
Mach dir nichts draus. Ich dachte, er sagt das erst in Blackwater. :D
Mich hat die FAZ eh schon am Releasetag gespoilert, aber habe echt gedacht, dass man das erst in Blackwater erfährt.
 
tastepolice schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Es ist aber definitiv meiner bescheidenen Meinung nach so, dass wir es hier nicht mit einer Story-Granate zu tun haben, wo man von einem wichtigen Dialog zum nächsten gelangt.

gewiss. aber je nach vorliebe mag das er ein oder andere auch anders sehen.

Korrekt. Deswegen reden wir ja darüber.

IMO haben z. B. inFamous, Crackdown oder Prototype ihre (sehr seichte) Story konsequenter erzählt. IMO haben das sogar seltsamerweise die beiden GTA IV-Episoden geschafft, die irgendwie schneller auf den Punkt kamen.

Aber hey, ich hab ja auch gesagt, dass ich das Spiel unbedingt weiterspielen möchte, weil es mir doch gefällt. :)
 
Also die Sache mit seiner Familie hab ich Ingame auch nicht so wirklich mitbekommen - meiner Erinnerung nach wird zumindest anfangs nie explizit erwähnt, dass seine Familie entführt wurde und er sie mit den Köpfen von Williamson freikauft. Habe das erst erfahren, als ich mal die Anleitung zur Hand nahm und kurz drüberblätterte. Abgesehen davon ist die Story wohl eher besser als in GTA4, da es dort eigentlich überhaupt keinen vernünftigen Handlungsverlauf gibt (okay, die Vorlage ist auch denkbar ungünstig: Immigrant kommt ins verheißene Land und ... so what, will reich und berühmt werden) - hier hat Marston zumindest ein übergeordnetes Ziel.

Das große Problem von RDR sind wohl eher die Charaktere, die er bei der Erreichung seines Ziels trifft: Imho passt der typische Rockstar-Humor überhaupt nicht und funktioniert mehr schlecht als recht. Seth, Irish und Dickinson waren weder sympathisch, witzig oder sonst was, sondern einfach nur nervig und unpassend. Ihr Hintergrund wird viel zu wenig beleuchtet, somit wirken auch ihre Handlungen unglaubwürdig und unpassend. Irish, der permanent betrunken in der Gosse liegt, hat plötzlich ein Leben als Waffenschieber mit tausenden Kontakten, die ihm dann auch verraten, wo man so einfach Mini-Guns findet? Wie wärs, wenn man in 1-2 Missionen genau dieses Leben ein wenig zu Gesicht bekommen würde? Wenn man ihn mit seinen Kontakten beim Trinken trifft und dabei sieht, wie er selbige aushorcht und dir dann die entsprechenden Tips zum Aufenthaltsort geben kann. Aber nein, gibt’s alles nicht ... man findet ihn immer alleine und so besoffen, dass er Marstons Namen vergisst ... aber klar, so einer hat sicher jede Menge Kontakte.
Auch der Dickinson-Abschnitt ist unglaubwürdig. Die Tatsache, dass Marston ihm das Leben rettet, gerät völlig in den Hintergrund und wichtig sind nur die Geldbeschaffungsmissionen für ... wofür eigentlich - ich dachte, er verstärkt die Kutsche und rüstet sie langsam zu einer fahrenden Waffenkammer auf - im Endeffekt fährt er aber nur in Fort Mercer ein und öffnet den Kofferraum, wofür er kein Geld benötigt hätte. Ansonsten finde ich ihn als Charakter einfach nur extrem unsympathisch und nervig - sowas hatte ich bei GTA4 nie.
Seth ist dann überhaupt der sinnloseste Part des Trios. Warum helfe ich dem nochmal? Ja, er kennt die Typen von Fort Mercer und hat mehr oder weniger freien Zutritt? Und, was bringt Marston das? Welche Rolle spielt Seth bei der Stürmung von Fort Mercer? Dickinsons Kutsche wird auch ohne Seth eingelassen und Seth tanzt nur auf den Mauern rum. Aber super, dass ich diesem kranken Sujet vorher so viel meiner Zeit überlassen habe.

Klar, diese drei Charaktere sind typische Rockstar-Charaktere - nur gefallen sie mir nicht in diesem Setting. GTA war permanent so überzeichnet, dass solch skurrile Gestalten witzig waren. Hier nerven sie und zerstören viel vom Flair. Die bisher besten und passendsten Charaktere (ein Marshal, der in der Verbrechensbekämpfung Prioritäten setzen muss, dabei aber Probleme hat, diese moralische Zwickmühle vor sich, der Bevölkerung und Marston zu rechtfertigen und im Ende eine tragische, einsame Figur ist, die alles richtig macht und trotzdem nicht die Anerkennung bekommt, die ihr zusteht; eine alte Jungfer, die aufgrund ihrer Dominanz nicht in das damalige Rollenverständnis passt, deswegen Ziel von allerlei Missgunst ist und verzweifelt mit ihrem Vater um die Existenz ihrer Farm kämpft; ein alter Revolverheld, der all jene überlebt hat, die mit ihm in einer anderen Ära gelebt und gekämpft haben und sich nun fragt, was eigentlich bleibt) haben dabei nur einen Gastauftritt und schöpfen ihr Potenzial bei weitem nicht aus - weniger und kürzere Missionen verstärken das nur zusätzlich.

Und jetzt in Mexiko? Marston, der Robin Hood des Wilden Westens, der immer seinem moralischen Code gefolgt ist und gegen die reichen Unterdrücker gekämpft hat, gibt beim Grenzübergang seine Moral ab und brennt unschuldige Dörfer en masse nieder. Das wirkt vor allem nach dem Abschnitt in Amerika höchst unglaubwürdig. Nico war ein eiskalter Opportunist, der nur in den seltensten Fällen Moral durchschimmern ließ - deswegen waren dort solche Missionen auch kein Problem. Marston hingegen wirkt dabei völlig überfordert und hilflos, bringt allenfalls noch ein paar zahnlose, kritische Kommentare über die Lippen und beugt sich dann doch wieder, obwohl ihm selbst klar ist, dass er nur ausgenutzt wird. Achja, und dass man permanent Seiten wechselt, immer abwechselnd die halbe Gegenseite auslöscht, dann aber ohne Konsequenzen wieder Missionen für die andere Seite erledigen kann, ist mehr als lachhaft. Ein getrennter Handlungsstrang (gut/böse) wäre hier essentiell gewesen.
 
prototype weiss ich nicht. infamous hast du recht, da klappts prima von anfang an. aber crackdown ist jetzt für mich ein kanditat für " geschichte... :? "
da war ja nichts ausser 5 zwischen und 3 endgegnern. tut dem spielspass allerdings keinen abbruch.
 
tastepolice schrieb:
prototype weiss ich nicht. infamous hast du recht, da klappts prima von anfang an. aber crackdown ist jetzt für mich ein kanditat für " geschichte... :? "
da war ja nichts ausser 5 zwischen und 3 endgegnern. tut dem spielspass allerdings keinen abbruch.

Ok, Crackdown war ein blödes Beispiel. :D Scarface?
 
@Zicke

Infamous ist ein genau so blödes Beispiel.

Blackacidevil138 schrieb:
Verschanz dich im Saloon in Armadillo auf der oberen etage

10 minuten und der drops ist gelutscht

10 min ist aber reichlich optimistisch. Hab gestern bestimmt 15 min im Saloon rumgeballert und kamm grade mal auf 2000 $ Kopfgeld.

MadX schrieb:
Ich verwende diesen Ausdruck jetzt das erste Mal in meiner langjährigen Forenaktivität: WTF?!?

Die Story ist schwach? Ich finde die Story ist eine richtig gute dreckige Westerngeschichte.
Dass man sie mal aus den Augen verliert, liegt, wie bei GTA auch daran, dass so ein Open World Game so viele Möglichkeiten bietet, die man abseits der Hauptgeschichte zur Beschäftigung findet. Natürlich läuft es in den meisten Missionen darauf hinaus, irgendetwas für irgendeinen Spinner zu tun. Aber ich habe den Faden der Story bisher noch nicht verloren, ich weiß worum es geht, denn in den Dialogen wird viel darüber gesprochen. Das macht für mich den ganzen Reiz und Charme von RDR (Genau so wie bei GTA) aus. Nicht nur, dass ich eine fast grenzenlose Freiheit verspüre, wenn ich auf mein Pferd steige, sondern Teil der Geschichten der einzelnen Personen werde, deren Mist ich erledigen muss; eben Teil einer so brutalen Welt. Man hangelt sich von Kleinvieh zu Kleinvieh und irgendwann spielt alles im Großen und Ganzen zusammen. So empfinde ich das zumindest und bin deshalb weitab davon zu sagen, die Story wäre schlecht. :staun:

Und dass die Auftraggeber gesichtslose Niemande sind, kann ich so auch nicht unterschreiben. West Dickens... Mann der "Wissenschaft", eigentlich Betrüger, Feigling, der mich benutzt, um sein Wunderelixier an den Mann zu bringen und mich laufend in Schwierigkeiten bringt. Sympathisch? Irgendwie schon, aber auch wichtig, denn er kennt die Leute, die mir zu meinem eigentlichen Zeil verhelfen. Seth... Kaum ein anderer Charakter bringt das Thema Nekrophilie mal so rüber, wie dieser Gollum-verschnitt. Ständig auf der Suche nach seinem Schatz, wird er enttäuscht und in die harte Realität zurückgeholt und will mich dann unterstützen. Irish... Ständig besoffener Typ, der mir später zu einer wichtigen Waffe verhilft. Der Marshall? Ein Mann des Gesetzes, der einem die Moral und Mentalität des Westens näher bringt und zeigt wie es läuft. etc etc.
Und alles wird gespickt mit Satire und Witz. Das ist für mich nicht farblos...

85!*

Endlich mal einer, der es zusammen mit Bitbyter und mir versteht. :dhoch: das gibt ganz klar +1 für dich. :D
 
Oha, der illustre Kreis der drei Musketiere, die als einzige RDR in seiner Gesamtheit und Perfektion erfassen.

Gehe lieber auf meine Kritikpunkte ein, bevor du hier rumquotest und Einzeiler abschießt.
 
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