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Rauchverbot in der Praxis - interessierts eigentlich noch jemanden?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Diskusssionsbasis ist aber auch eine schwierige. Jedes Land macht seind, dadurch kann es sein, dass es die einen härter trifft die anderen nicht. Sachsen hat es hier ganz gut geregelt und sinnvolle Ausnahmen zugelassen.

Ich rauche gerne mal die eine oder andere Zigarette wenn ich weggehe und habe kein Problem nach draußen zu gehen oder in den Raucherbereich, viel störender sind die Leute die um einen herum sich auf der Tanzfläche eine anzünden.
 
Ich würde das Rauchen eher in Kneipen erlauben und draußen verbieten. Wenn ich z.B. morgens um 4:50 Uhr am Bahnhof stehe und 3 Leute meine Atemluft verpesten, kotzt mich das mehr an, als wenn in der Gastronomie geraucht wird. Ich gehe seit mindestens 10 Jahren nimmer in Kneipen, eben aus diesem Grund.
Wer nicht naß werden will, der soll auch nicht ins Schwimmbecken springen.
Wer keinen Rauch inhalieren will, geht nicht in Kneipen.
 
Sehe ich zum Teil ähnlich. Mich stört der Rauch (ich bin schon bei Verkehrsabgaben recht empfindlich), d.h. ich bin froh, wenn nicht in meiner Gegenwart geraucht wird. Dass man den Leuten aber das Rauchen in Kneipen verbietet ist für mich -persönlich- eher überflüssig, da ich da a) eh kaum bin und b) ich mir das Rauchen in einer Kneipe noch als besonders angenehm/friedlich/beruhigend vorstelle und es für etwas seltsam halte, wenn dann halt "die Raucher" alle 30min "draussen in den kalten Regen" schnell eine Zigarette durchziehen müssen...

Aber klar, im Endeffekt habe ich als Nichtraucher von den Verboten profitiert - allerdings in einem für mich fast irrelevanten Mass.
 
BAZONG schrieb:
Ich würde das Rauchen eher in Kneipen erlauben und draußen verbieten. Wenn ich z.B. morgens um 4:50 Uhr am Bahnhof stehe und 3 Leute meine Atemluft verpesten, kotzt mich das mehr an, als wenn in der Gastronomie geraucht wird. Ich gehe seit mindestens 10 Jahren nimmer in Kneipen, eben aus diesem Grund.
Wer nicht naß werden will, der soll auch nicht ins Schwimmbecken springen.
Wer keinen Rauch inhalieren will, geht nicht in Kneipen.

Schwachsinn
 
Ach, mich stört das Rauchverbot als Nichtraucher. Wenn man jetzt in 'ne Bar geht, müssen andauernd Raucherpausen eingelegt werden. Dann muss man entweder wehmütig raus in die Kälte oder mit den Spießern weiterlabern. ;)
 
Die ganzen Spelunken und Kiezkneipen hier in der Stadt, die nicht auf Rauch verzichten können, haben sich halt zu Raucher-Clubs umfunktioniert und Minderjähre kommen da nicht mehr rein.
Grundsätzlich finde ich es angenehm, dass man oft nicht mehr von Rauch belästigt wird. Gerade bei Konzerten finde ich das super. Ich finde auch, dass eine gewisse Diskriminierung, wenn man es so nennen will, von Rauchern durchaus gewollt und auch sinnvoll ist. Übertreiben sollte man es aber nicht. Wer sich über Zigarettenrauch auf der Strasse aufregt, sollte überlegen, ob er nicht lieber nach Sibirien auswandern möchte und dort für sich allein leben.
 
Mit Diskriminierung hat das doch nix zu tun. Da könnte ich ja auch dagegen wettern, dass ich in meiner Freiheit, andere Leute nach Gutdünken umzulegen, behindert werde...oder um ein weniger drastisches Beispiel zu nennen - nicht nach Gusto die Mucke voll aufdrehen und plärren lassen kann.
 
Ich hab ja geschrieben, wenn man es so nennen will. Viele Raucher empfinden es so. In meinen Augen ist es auch keine Diskrimnierung, nur, Rauchen war jahrzehntelang völlig gesellschaftsfähig und normal. In den 70er und 80ern hat man nicht mal auf Kinder rücksicht genommen. Da kann ich schon verstehen, dass es vielen überzeugten Rauchern aufstößt, wenn sie nun ständig vor die Tür geschickt werden, also quasi ausgeschlossen werden, wenn sie ihrem nun anstößigen Verhalten nachkommen wollen. Es ist sicherlich eine (notwendige) erzieherische Maßnahme, aber das braucht halt auch ein wenig Zeit. Ähnlich ist es ja auch mit den Hundebesitzern, die früher ihre Hunde überall haben hinscheißen lassen, zumindest hier in Berlin. Da braucht es schon einige Jahre, um die umzuerziehen. Aber es funktioniert, ich sehe immer öfter Leute mit Tütchen. Und wer seinen Hund einfach so hinscheißen lässt, der guckt verstohlen und fühlt sich schuldig. :D
 
ich finde das trinken von alkohol in der öffentlichkeit (auf der straße) auch voll störend. von miraus könnte man deshalb drogenkonsum in der öffentlichkeit generell abschaffen.

ich versteh eh nicht wer da entscheidet was ok ist und was nicht. wenn ich meinen schwanz in der fußgängerzone auspacke und an der frischen luft rumbaumeln lasse, dann bekomm ich schwierigkeiten. wenn ich sturzbesoffen mit ner bierflasche in der hand und rauchend am selben platz rumtaumel, ist alles in ordnung. ich finde da herrscht eine große ungerechtigkeit.
 
Auch wenn ich mir hier viele Feinde machen werde aber ich LIEBE es zu Rauchen...!

Auch wenn es komisch bzw gestört klingt aber ich habe angefangen zu rauchen mit der Diagnose Lungenkrebs bei meinem Vater...! Damals war ich 17 nun bin ich 24 und möchte nicht drauf verzichten! Ich rede nicht von Kettenrauchen sondern einer genüsslichen Kippe nach dem Essen, nach dem Sex oder einfach an einem gemütlichen ruhigen Ort!!!

Ich kann mich noch erinnern, man durfte damals in Flugzeugen rauchen, PERVERS! Im Bus oder UBahn... PERVERS! Wie es jetzt ist finde ich ok, wobei ich gerne in Cocktailbars auch rauchen würde, sobald ich Alk zu mir nehme werde ich automatisch zum Kettenraucher! Ich nehme auch viel Rücksicht auf andere Nichtraucher aber wenn mich jemand auf der Straße drauf ansprechen würde ob ich nicht damit aufhören kann würde ich demjenigen einen Vogel zeigen...!
 
Urgs schrieb:
Wer sich über Zigarettenrauch auf der Strasse aufregt, sollte überlegen, ob er nicht lieber nach Sibirien auswandern möchte und dort für sich allein leben.

Darum geht es nicht. Es geht darum, sich in Toleranz zu üben (was ich übrigens seit 43 Jahren tu, ich habe noch nie einen Raucher gebeten, nicht zu rauchen, ich gehe immer freiwillig weg, also mancher Raucher kann froh sein, dass ich kein cholerisches Arschloch bin in solchen Situationen, sondern die Toleranz in Person).
Wenn man auf einem Bahnsteig raucht, auf dem das übrigens verboten ist ("Rauchfreier Bahnhof"), dann ist das einfach die Mißachtung eines Verbots und ein Eingriff in Persönlichkeitsrechte von Nichtrauchern, rauchfreie Luft genießen zu wollen.

Das ist nicht lustig, wenn man von 4 Leuten um einen herum eingenebelt wird (die später sich dazustellen und nicht einmal fragen). Ich hätte nix dagegen, wenn diese Leute eine Art hermetisch abgeriegelte Taucherglocke auf dem Kopf hätten ( :grins: ), damit der Qualm bei ihnen bleibt. Ich verbiete niemandem das Rauchen, ich will nur MIR die rauchfreie Atemluft genehmigen und die habe ich leider nur solange, bis sich irgendein ignoranter, rauchender Egomane neben mich stellt und mir tierisch auf den Sack geht mit seiem stinkenden Glimmstengel.

Ich habe sogar mal über einem Raucher gewohnt ein Jahr lang. Übel war das. Extrem übel ! Im Sommer nicht auszuhalten, da die stinkenden Rauchschwaden an der Fassade rauf in meine Bude strömten. Im Winter ging es noch, da man da die Fenster nicht lange öffnet.
 
MIIE schrieb:
Rauch sowieso immer nur zum Bier und an der frischen Luft ... Ergo , mir ist's lieber so.

Ich rauche auch nur an den Wochenenden, wenn ich mal los gehe und finde es angenehm, dass Klamotten und Haare nicht mehr so müffeln, wie früher. Klar gibt es noch einzelne Clubs in denen man auf der Tanzfläche rauchen darf, doch die sind merklich weniger geworden.
 
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