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PC Raspberry Pi und Alternativen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich möchte in meiner zukünftigen Wohnung eine an die Decke klappbare Heimkinoleinwand.

Zu Beginn wollte ich sie einfach an die "nackte" Decke hängen und per Hand hochklappen. Dann kam die Idee sie mit einer Handwinde per Seilzug hochzuziehen.
Mittlerweile bin ich bei einer angehängten Decke angekommen.

Jetzt wäre das Nonplusultra natürlich eine motorisch gesteuerte Lösung.

Ich tüftle gerade an einem Klappmechanismus mit einer Seilwinde.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
Die Seilwinde hat eine Fernsteuerung mit Kabel.
zB die hier:
https://www.hubtechnik24.de/hebezeuge/elektrische-seilwinde-mini-12-6m-230v

Kann man "einfach" einen GPIO-Pin mit dem Schalter der Fernsteuerung/der Platine der Seilwinde verbinden um sie ein/auszuschalten?
Da die Spannung wohl nicht passen wird, brauch ich eine Schaltstufe oder so?
Idealerweise werden noch 2 Endschalter montiert, damit sich die Winde automatisch ausschaltet, wenn die Leinwand ganz hoch bzw. runter gefahren ist.

Ein Traum wäre natürlich, einen Code zu schreiben der es ermöglicht, einmal "Leinwand ausfahren" zu drücken und der Rest läuft dann automatisch.

Schafft man sowas mit rudimentären Programmier und Elektrotechnikkenntnissen? :?

Ich würden sagen "ja" :D Es ist nicht ganz trivial, aber auch kein Unding. Etwas Einarbeit ist erforderlich.

Hier mal ganz grob der Beginn: https://tutorials-raspberrypi.de/raspberry-pi-relais-schalter-steuern/ Diese Platinen gibt es auch mit nur einem Relais, statt 4. Hier müsste man den Strom vergleichen, der über den Relais-Kontakt fließen darf. Aber man könnte dies auch problemlos kaskadieren, sprich ein Leistungsschütz (also ein "Relais", was mehr Strom schalten kann) an das 5V Relais anschließen. Da könnte ich dir eine Mini-Doku geben, das habe ich selber schon mal gemacht.

Ich würde mir an deiner Stelle aber gut überlegen, ob du die Fernbedienung aufschraubst, denn dann verlierst du vermutlich sofort die Garantie. Deshalb wäre eine Lösung den Schalter zu arretieren und über den Raspberry eine Steckdose ansteuern, die dann die Winde zu- oder abschaltet.

Davon abgesehen finde ich eine Seilwinde für eine Leinwand ganz schön überdimensioniert :D Wieso keine motorisch betriebene Leinwand gleich kaufen? Ich glaube ich habe das Konstrukt nicht ganz verstanden, aber muss ich ja auch nicht um dir zu helfen. :D

Hier noch umfangreiche Erklärungen / Raspberry Grundlagen, auch zu den GPIOs: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/raspberry-pi/index.htm#a5
 
Danke für deine Antwort. Hab gestern begonnen mich etwas einzulesen.
Ich denke auch dass ich das hinbekommen würde. :dhoch:

Ich würde mir an deiner Stelle aber gut überlegen, ob du die Fernbedienung aufschraubst, denn dann verlierst du vermutlich sofort die Garantie. Deshalb wäre eine Lösung den Schalter zu arretieren und über den Raspberry eine Steckdose ansteuern, die dann die Winde zu- oder abschaltet.

Davon abgesehen finde ich eine Seilwinde für eine Leinwand ganz schön überdimensioniert :D Wieso keine motorisch betriebene Leinwand gleich kaufen? Ich glaube ich habe das Konstrukt nicht ganz verstanden, aber muss ich ja auch nicht um dir zu helfen. :D

Das funktioniert nicht, da ich die Winde dann nur ab oder aufspulen könnte, je nachdem in welcher Stellung der Schalter arretiert ist.

Überdimensioniert... Jein, wäre nur eine mini Winde mit 50kg Hubkraft (100kg mit Flaschenzug). Die Leinwand wird so 20 kg haben, die Holz oder Gipskartonplatte nochmal 15-20. Ich hab noch nicht gesucht, aber ich glaub ein Getriebemotor welcher an der Achse sitzt und genug Drehmoment hat um die Platte und Leinwand hochzuklappen wird noch aufwändiger. Natürlich kann man darüber diskutieren ob dieser Aufwand im Gegensatz zu einer fertigen Motorleinwand gerechtfertigt ist.

Ja, warum keine Motorleinwand? Wegen der Planlage des Tuchs hab ich mir irgendwie in der Kopf gesetzt dass es eine Rahmenleinwand sein soll. Jedoch will ich die nicht dauerhaft im Wohnzimmer im Blickfeld haben.
Aber ich werde noch eine hochwertige Tension-Leinwand in Betracht ziehen.

Mehr dazu wird es im Umbauen, Ausbauen, Einziehen Thread geben. Dann wirst du dir auch was unter meinem Konstrukt vorstellen können.

Aber ganz egal ob es jetzt Eigenbau-Klappmechanismus-Leinwand oder gekaufte Tension-Motorleinwand werden wird. Ich glaub ich bestell mir mal einen Raspberry Pi und ein Kit mit Breadboard und Bauteilen zum Basteln. Einfach weil ich es spannend finde. :D

Taugen diese Starter Kits von Freenove was?
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Oder hat da jemand bessere Tipps?
 
Taugen diese Starter Kits von Freenove was?
Oder hat da jemand bessere Tipps?

Die Firma kenne ich leider gar nicht. Den Einstiegsbausatz von Franzis fand ich ziemlich gut. Conrad bietet den auch noch unter eigener Marke an, die Anleitung beim Set von Franzis war aber besser.
Probleme hatte ich bisher nur bei den Steckleitungen von Maker Factory. Da hatte etwa die Hälfte keinen Durchgang. Die sind aber auch sonst eine der häufigsten Fehlerquellen. Wenn du in einer Schaltung den Fehler nicht findest, überprüfe immer zuerst die Leitung.
 
Gibt es für den Raspberry 4 auch schon Gehäuse mit Lüfter und Platz für eine SATA-SSD?
Und wenn das ganze noch ein richtiges Netzteil statt so ein übliches Steckernetzteil haben würde...

Ich habe mir mal so ein Ding zum Antesten gekauft und wenn damit auch N64, PSX und vielleicht gar PS2-Spiele vernünftig laufen, würde ich den nämlich gerne weiter als Retrospielkonsole weiter ausbauen.
 
Gibt es für den Raspberry 4 auch schon Gehäuse mit Lüfter und Platz für eine SATA-SSD?
Und wenn das ganze noch ein richtiges Netzteil statt so ein übliches Steckernetzteil haben würde...

Ich habe mir mal so ein Ding zum Antesten gekauft und wenn damit auch N64, PSX und vielleicht gar PS2-Spiele vernünftig laufen, würde ich den nämlich gerne weiter als Retrospielkonsole weiter ausbauen.

Wie gut ist denn eigentlich mittlerweile die Unterstützung vom Rpi4 und diversen distros diesbezüglich? als ich das letzte mal geschaut hatte gab es von den ganzen emulator distros nur lakka das offiziell auf dem rpi4 lief/läuft (wie gut weis ich leider nicht). hab zurzeit nur manjaro arm drauf ohne fokus auf games/emulation.

Wird ein case nicht nur unnötig groß dadurch das es eh keinen nativen sata port gibt?

Wäre nicht so ne externe ssd festplatte mit eigenem gehäuse und usb anschluss nicht das beste?
 
Folding@home auf Raspberry Pi: Corona-Forschung jetzt auch mit ARM-Prozessoren
Verteilte Rechenprojekte laufen nicht mehr nur auf PCs mit AMD- oder Intel-CPU. Vor Folding@home stellte Rosetta@home einen entsprechenden Linux-Client bereit.

heise.de

Werde ich mal ausprobieren, werde mir in den nächsten Wochen mal den Raspberry Pi 4 8GB gönnen.
 
Da ist ja mein Gehäuse mit SSD:

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Wie bekommt man eigentlich direkt in Retropie eine statische IP für das Ding eingestellt?
Und am besten im LAN.

In den Menüs finde ich da nichts was da irgendwie nach aussieht, auch nicht beim Wifi.
 
Da ist ja mein Gehäuse mit SSD:

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Wie bekommt man eigentlich direkt in Retropie eine statische IP für das Ding eingestellt?
Und am besten im LAN.

In den Menüs finde ich da nichts was da irgendwie nach aussieht, auch nicht beim Wifi.
Vll hilft dir das hier:
https://retropiestation.wordpress.com/2016/11/17/how-to-add-a-static-ip-address-to-your-retropie/


Ansonsten würde ich das im Router machen. Der Mac Adresse des Pie halt immer die gleiche ip zuweisen.
 
Über die Fritzbox geht das am besten:
https://www.giga.de/hardware/avm-fritz-box-fon-wlan-7390/tipps/fritzbox-feste-ip-vergeben-so-geht-s/

Hatte das zuerst über SSH versucht, aber das hat nicht funktioniert und nicht nur die veraltete Anleitung von Eventer, trotzdem danke für den Link.

Linux ist immer nur solange schön, solange man sich in einer GUI bewegt.
Sobald man aber nur noch was über eine Eingabeaufforderung eingeben muß, ist das schlimmer als früher unter DOS. :schreck:

Zumindest läuft die Kiste jetzt.
Bis zur Reha muß die fertig sein, denn drei Wochen nur mit einem Netbook, da kann man höchstens noch ein Adventure zocken.
 
Grob wohl doppelte Leistung im Vergleich zum 4er - und bisschen mehr/andere Anschlussmöglichkeiten

Allerdings kommt man jetzt wohl nicht mehr wirklich um eine aktive Kühlung herum (das Case wird ja scheinbar auch mit Lüfter jetzt angeboten). Und der Pi braucht mehr strom.

SHnkUIf.png


Schön im Gegenzug ist wohl, dass die Preise unverändert zum Vorgänger bleiben.

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das gabs nicht beim 4er und das war recht kurios. da er ja zu heiß leif ohne jegliche Kühlung.

Ich werd wahrscheinlich auch auf Dritthersteller ausweichen, daher wärs ja umso interessanter zu wissen ob das Board an sich gleich ist :)

Nur dass man ein neues Netzteil benötigt nervt etwas.
 
das gabs nicht beim 4er und das war recht kurios. da er ja zu heiß leif ohne jegliche Kühlung.

Ich werd wahrscheinlich auch auf Dritthersteller ausweichen, daher wärs ja umso interessanter zu wissen ob das Board an sich gleich ist :)

Nur dass man ein neues Netzteil benötigt nervt etwas.

Bzgl. der größe/passform hab ich noch nicht geschaut.

Ansonsten lässt sich aber aus der Vergangenheit eh ehr sagen das es sich nicht unbedingt lohnt die neuste Version zeitnah zu holen. Da es meist etwas dauert bis die ganzen distros auf dem neuen Gerät laufen. raspberry pi os wird verfügbar sein, aber wie lange es bei den anderen dauert, weiß man noch nicht. Vermutlich werde ich mir aber auch einen zu Beginn holen - mal schauen.
 
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