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ONE/PC Quantum Break

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

08/15 meiner Meinung nach nicht. Aber eben ein Singleplayer Shooter. Der ist in 10 - 15 Stunden durch und fertig.
Ich habe Spaß damit, fast täglich seit Release, nur bringt es auch nichts, wenn ich hier nun jeden Tag aufs neue von der Story schwärme. :D

Die, die Interesse hatten, sind mittlerweile wahrscheinlich eh durch und der Rest spielt es halt nicht. Da gibt es nichts mehr groß zu bereden.

Eben. Ist halt kein Dark Souls bei dem man seitenweise in verschiedensten Threads über diverse Parts des Spiels diskutieren kann.

Wird einem Uncharted auch nicht anders ergehen im Mai.
 
Was halt daran liegt, dass man bei solchen Titeln halt einfach nicht so viel diskutieren kann. Sie sind in wenigen Stunden abgefrühstückt und bieten nicht viel an Tiefe. Bedeutet ja nicht, dass die Spiele schlecht sind, sondern halt einfach extrem kurzweilig. AAA-Fast Food quasi.

Der Driveclub Thread zum Beispiel lebt bereits ewig. Der Witcher und der Bloodborne Thread haben auch einen sehr stolzen Umfang und wollen einfach nicht sterben.
 
Die Frage nach der Halbwertszeit bestimmter Threads klingt immer so negativ. Als ob ein nur "kurz" besprochenes Spiel schlecht wäre. Jedenfalls kein Singleplayer-Titel. Bei Multiplayer-Spielen sagt die Lebensdauer der Threads natürlich etwas über die Beliebtheit aus. Der Evolve-Thread war zum Beispiel schon im Release-Monat tot. Und das Spiel selber kurze Zeit später dann auch. :ugly:

Bei Uncharted, Tomb Raider oder eben Quantum Break ist es aber "normal". The Witcher ist beispielsweise das faktisch längere und umfangreichere Spiel. Da gibt es schlichtweg mehr zu entdecken und Mechaniken oder Geschichten, über die man sich austauschen kann. Und selbst das habe ich, weil ich es so großartig fand, recht zügig durchgespielt und den Thread danach auch nicht mehr so regelmäßig besucht. Ist für mich so weit einfach abgeschlossen - bis das nächste Add-On erscheint. Bei The Division ebenfalls. Da bin ich nun mit der Hauptstory durch und sehe, aus der Sicht des Singleplayer-Spielers, keinen Grund mehr, mich darüber auszutauschen. Habe schon alles dazu gesagt.

Was nicht heißt, dass mich diese Spiele nicht begeistern konnten. Bin halt nur einer, der Games, auf die er sich sehr freut, auch entsprechend schnell durchspielt. Ich warte doch nicht mehrere Jahre auf Quantum Break, um es dann häppchenweise über vier Monate verteilt zu spielen. Das wurde am Stück, aber dennoch sorgfältig und mit großer Begeisterung durchgezockt und fertig. :D
 
Aber gerade bei dem Spiel finde ich sie dann doch wieder sinnhaft. Meistens bringen die ja nichts. Hier erweitern sie die Story. Nur wegen Erfolgen würde ich mir das nicht mehr geben wollen.

Finde das inzwischen insofern eigentlich ganz gut von Remedy gemacht. Hat man kein Bock tiefer in die Welt einzutauchen, lässt man die links liegen und zockt das Moped einfach durch. Die Grundstory kann man ja auch so verfolgen und mitbekommen. So zumindest mein Eindruck. Wenn man aber auf Hintergrundinfos steht, liest man sich die Sachen halt alle durch. Finde ich Atmosphärisch natürlich wesentlich dichter und gibt einem nochmal mehr das Gefühl, dass in der Welt einfach was Großes passiert und man dagegen ankämpft.
 
Als 08/15-Shooter würde ich QB auch nicht bezeichnen.

Das Gameplay ist durch die Zeitkräfte schon abwechslungsreicher als beim Standard. Das Grundgerüst wird aber bereits relativ schnell repitititv. Man ist in einem Gebäude, Tür auf, Gegnerwelle beseitigen, weiter. Man kommt nach draussen, kommt auf einen Hof, Gegnerwelle beseitigen, weiter. Dann wieder in ein Gebäude, usw.

Auch die Story ist besser als in den meisten Shootern, die man so vor die Nase gesetzt bekommt. Ab Akt 4 wird sie zwar schon leicht verwirrend, aber die Geschichte rund um Jack und Monarch macht immer Lust auf mehr.

Die TV-Serie ist ganz gelungen, auch wenn ich da immernoch bemängele, dass sie sich nicht um die hauptsächliche Story dreht. Was hätte man da wie bei MGS alles erreichen können...

Mein grösstes Problem mit QB ist, dass es sehr viele gute Ansätze hat, aber keinen bis zum Ende denkt. Es wird viel Potential verschenkt an allen Ecken und Enden. Leider merkt man es, das ist das Problem.

Es bleibt aber auf jeden Fall ein ansprechender Shooter mit guter Story. Der letzte Funke zum wirklich in Erinnerung bleibenden Spiel fehlt aber.
 
Gerade das finde ich aber bezüglich der TV Serie ganz interessant, dass man eben einen Einblick in die übrigen Charaktere bekommt. Jack selbst erlebt man ja während des Spiels. Aber Verbindung zu den Nebencharakteren entsteht durch die Serie bzw. die Dokumente. Fand den Ansatz eigentlich mal total frisch. Bin jetzt in Akt 5 und mag es, dass man eigentlich beide Seiten nachvollziehen kann und ahnt worauf es unausweichlich hinausläuft. Hab da schon ein wenig Alan Wake Feeling. Auch da lebte die Atmo letztlich davon, dass man die Story im gesamten verfolgt hat. Aber ich bin da scheinbar auch zu 100% Remedys Zielpublikum.

Und gerade die Story ab Akt4 wird doch dann auch erst so richtig spannend. Das hatte für mich das Feeling wie bei Lost, als plötzlich alles was man bis dahin erlebt hat zusammen läuft und einen Sinne ergibt. Hab da an verschiedenen Punkten schon leicht Gänsehaut gehabt. Gerade Beths Story und ihr Tagebuch haben mich ziemlich gepackt.

Die Kampfmechanik macht mir auch ziemlich viel Spaß, wobei die Kämpfe ja recht dosiert eingesetzt werden. Will nach dem ersten Run dann vielleicht mal einen normalen Shooterdurchgang ohne Dokumente etc. machen. Mal sehen wie das Spiel sich dann anfühlt.
 
Aber gerade bei dem Spiel finde ich sie dann doch wieder sinnhaft. Meistens bringen die ja nichts. Hier erweitern sie die Story. Nur wegen Erfolgen würde ich mir das nicht mehr geben wollen.

Finde das inzwischen insofern eigentlich ganz gut von Remedy gemacht.
Hier erweitern sie aber nur deshalb die Story weil Remedy imo einfach zu faul war das eigentliche Storytelling im Spiel besser zu gestalten. Wenn man sich die Serie nicht anschaut und die unendlich vielen Texte nicht durchliesst entgehen einem schon wichtige Storyfetzen. Denn nur durch das eigentliche Spiel ist imo die Geschichte vor allem in den letzten beiden Kapiteln nicht wirklich schlüssig erzählt. Für ein Spiel welches so sehr auf Story und Storytelling setzt fand ich das doch ziemlich schwach und enttäuschend.
 
Ok, habs jetzt durch. Das längste am Game ist doch das Suchen der Chronoteile, was immer noch für mich ein Immersion-Killer ist, aber sei's drum.

So, das Ende...
Hatte das, wo Hatch noch übrig bleibt (gibt es überhaupt verschiedene Enden?). Um das mal zu verstehen: Die ganze Zeit kämpft man gegen Monarch, um dann dort zu arbeiten? Und was sollte der Teil, wo der CFR ausgebrannt ist und man neben seinem Bruder anfängt, irgendwelche Schmerzen zu bekommen?
 
Gerade das Lösungsbuch erhalten. Was jedoch nur nur zur hälfte Lösung ist und ansonsten eher ein Artbook oder Making-Of darstellt. Mit Remedy Retrospective, Zusammenfassungen, Details zu Charakteren und Locations und anderen interessanten Hintergründen über Story und Produktion.

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Spannend ist beispielsweise das Kapitel Unused Materials, in dem sie Level und Storyentwicklungen besprechen, die es aus verschiedenen Gründen (zu wenig Zeit, Änderungen im Storyverlauf, etc.) nicht mehr ins fertige Spiel geschafft haben. U.a. sollte es ein Level geben, das
am Ende der Zeit spielt und die Beziehung zwischen Paul und Beth näher beleuchtet hätte. In diesem Zusammenhang war es auch geplant, die Shifter tatsächlich als weiteren Gegnertypen einzuführen. Entweder in einer direkten Konfrontation oder eher als Umweltereignis, dem man entkommen muss.

Schlussendlich hatten sie schlichtweg keine Zeit mehr, um einen weiteren umfangreichen Akt zu erstellen und haben daher das Level und die Shifter, die eben nur in Zusammenhang mit dem Ende der Zeit Abschnitt wirklich Sinn gemacht hätten, nahezu komplett entfernt.

Schade, klingt nämlich sehr vielversprechend und war, so wie es sich im Buch liest, auch ein recht zentraler Storypunkt für Remedy, um die Charaktere und deren Verhalten näher zu skizzieren.

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Es werde auch noch viele weitere mögliche Locations genannt (Jacks Elternhaus bzw. Elternfarm, ein Raketensilo, ein Museum, eine Weltausstellung...). Kann mir vorstellen, dass man da einiges in einem eventuellen Nachfolger wiedersehen wird.

Sehr interessant ist ebenfalls das Kapitel über Optional Storytelling. Darin wird dann auch deutlich, dass Remedy eben nicht zu faul war, die Story in-game zu erzählen, sondern die unzähligen Texte ganz gezielt eingesetzt hat. War anscheinend so geplant, wie ich es auch aufgefasst habe: Sie wollten eben nicht nur ein Spiel, sondern eine ganze Welt kreieren. Während des Spielens wird also eine nachvollziehbare und in sich abgeschlossene Geschichte erzählt. Das optionale Storytelling in den Mails und Texten ist Lore, die der Spielwelt mehr Tiefe verleiht. Nichts, was für das Verständnis zwingend erforderlich ist, sondern Bonusgeschichten für Leute, die nun Bock auf das Quantum Break Universum haben. So habe ich das auch empfunden. Alles zentrale "in-game", Optionales bzw. nähere Ausführungen der "in-game Ereignisse" in Textform.

Ist jedenfalls ein gelungenes Lösungsbuch, vor allem, wenn man etwas hinter die Kulissen schauen möchte.
 

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