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Ich finde es einerseits witzig aber auch sehr traurig, daß es immer noch Menschen gibt, welche ernsthaft glauben daß Politiker wirklich das Wohl der Menschen in Ihre Entscheidungen mit einbeziehen.
Da geht es auschließlich um Eigennutz, Steuern, Prestige und um finanzielle Interessen ect. Ab und zu kreuzt sich das vielleicht mal mit den Interessen einiger Bürger und dann wir kurz bejubelt und jeder ist kurz befriedigt.
Es war immer so in allen großen "Kulturen", daß einige wenige oben die da unten ausgenutzt haben.
Diesen romantische Traum von einer großen positiven Änderung hatten schon viele.....Get Real
Isso
Das mag vielleicht auf autoritäre oder totalitäre Systeme oder Scheindemokratien zutreffen, aber doch nicht auf Deutschland respektive Europa.

Das bringt meine Missgunst über diese Leute da "oben" nur recht gut zur Geltung.
Für das EU Parlament hab ich sogar noch bessere Bezeichnungen...
Dann dürfte dir bekannt sein, dass die Parlamente eh nur für die Show sind und Deutschland ein Mischform des Redeparlaments und des Arbeitsparlaments ist, mit starker Gewichtung zum Redeparlament, da die Arbeit in den Fraktionen und Ausschüssen stattfindet.

Schwachsinn!

In einer richtigen Demokratie muss man den Bürger jederzeit über das Entscheiden lassen, was beschlossen werden soll.
Es heisst doch nicht umsonst im Grundgesetzt, dass alle Staatsgewalt vom Volke auszugehen hat.

Es dürfen einfach nicht nur die paar Menschen, die inzwischen sogar ausschließlich von der Wirtschaft beraten werden, über unsere Zukunft entscheiden.

Aber gut, dass Du anmahnst, man bräuchte noch etwas Bildung in Politik...
Das was du vertrittst, ist nur eine Art Perversion von Demokratie.
Quasi das, was inzwischen leider auch Politiker und der Mainstream denken.
Und wir sind keine richtige Demokratie? Come on... jetzt geht's echt in Richtung Aluhut.
Eben, die Staatsgewalt geht vom Volke aus, da wir die Abgeordneten wählen, von der kommunalen über die Landes- bis zur Bundeseben.
Auch dass Politiker nur von der Wirtschaft beraten werden, ist doch einfach falsch.
Natürlich hat die Wirtschaft ein berechtigtes Interesse, an der Politik mitzugestalten und Einfluss zu nehmen.
So wie jede Organisation und Vereinigung.
Das ist nun einfach mal Demokratie, wenn du das nicht wahrhaben willst und mir eine Perversion dessen vorwirfst... bitte.
Dann komm mir nur nicht mit der Schweiz und ihrer entzückenden Volksentscheide.

Aber ich weiß das schon einzuordnen, es kommen eh immer die gleichen "Argumente" und Codewörter von den Politikverdrossenen und denen, die sich von "denen da oben" unterdrückt fühlen.
Dann sollen sie halt abgewählt werden, aber anscheinend gefällt den meisten die Arbeit, die die Politiker verrichten.
Mehrheit schlägt Minderheit, die sich dann zu beugen hat.
Wem da nichts passt, der ist falsch in einer Demokratie.
 
Das bringt meine Missgunst über diese Leute da "oben" nur recht gut zur Geltung.
Für das EU Parlament hab ich sogar noch bessere Bezeichnungen...



Schwachsinn!

In einer richtigen Demokratie muss man den Bürger jederzeit über das Entscheiden lassen, was beschlossen werden soll.
Es heisst doch nicht umsonst im Grundgesetzt, dass alle Staatsgewalt vom Volke auszugehen hat.

Es dürfen einfach nicht nur die paar Menschen, die inzwischen sogar ausschließlich von der Wirtschaft beraten werden, über unsere Zukunft entscheiden.

Aber gut, dass Du anmahnst, man bräuchte noch etwas Bildung in Politik...
Das was du vertrittst, ist nur eine Art Perversion von Demokratie.
Quasi das, was inzwischen leider auch Politiker und der Mainstream denken.
da würde mich ja schon interessieren, wie du DAS durchsetzen möchtest. bei sowas dauern entscheidungen JAHRE. es gibt permanent eine art wahlkampf...
gibt es eine große koalition heißt es oft: sowas lähmt ein land. gibt es für jede entscheidung einen volksentscheid ... was kommt nach lähmung? tod?
 
da würde mich ja schon interessieren, wie du DAS durchsetzen möchtest. bei sowas dauern entscheidungen JAHRE. es gibt permanent eine art wahlkampf...

Es wird etwas debattiert und dabei 2 (oder mehr) Vorschläge festgemacht, die am Ende zur Wahl stehen.

Und damit meine ich nicht, ob wir nun für 3 oder 5 Milliarden in einen Krieg ziehen, sondern ob wir an einem Krieg teilhaben wollen oder nicht.
Oder ob wir eine Bank mit Millarden retten oder nicht.
Oder ob wir Hartz4 erhöhen oder nicht.
Ob wir Sanktionen über einen anderen Staat verhängen oder nicht.
etc.

Das ganze wird dann 2 Wochen neutral in den Medien verbreitet, und danach wird an einem Sonntag abgestimmt.

Und mit neutraler Verbreitung meine ich keine Talksshow mit 6 Mann, von denen 5 von der einen Seite und einer von der anderen Seite sitzt, sondern das beide (oder mehr) Seiten jeweils, und vorallem in Ruhe, ihre Argumente vorbringen dürfen.
Und wenn danach Entscheidungen getroffen werden, die nicht mit meiner Übereinstimmen, würde ich mich dem absolut fügen.
 
Und wir sind keine richtige Demokratie?

Hmm, die Antwort darauf ist schwierig.

Ich würde es als erstes schonmal begrüßen, wenn Wir den Bundespräsident wählen dürften, denn nur er steht über allem und entscheidet auch als letzter über unsere Gesetzgebung.
Dazu dann noch Volksentscheide, und ich wäre nahezu glücklich.

Eben, die Staatsgewalt geht vom Volke aus, da wir die Abgeordneten wählen, von der kommunalen über die Landes- bis zur Bundeseben.

Nicht "die Staatsgewalt", sondern "alle Staatsgewalt".
Ist ein Unterschied.
Ansonsten sag ich es mal so.
Wenige sind besser zu beeinflussen als viele.

Auch dass Politiker nur von der Wirtschaft beraten werden, ist doch einfach falsch.
Natürlich hat die Wirtschaft ein berechtigtes Interesse, an der Politik mitzugestalten und Einfluss zu nehmen.
So wie jede Organisation und Vereinigung.
Das ist nun einfach mal Demokratie, wenn du das nicht wahrhaben willst und mir eine Perversion dessen vorwirfst... bitte.

Und das findest Du gut?
Findest Du denn gut, dass Berater von Telekomunikationsunternehmen die Politik in Sachen Netzneutralität beraten, oder das Berater von Stromkonzernen die Politik beim Atomausstieg beraten.
Klar, die sollen des Verständnisses wegen definitiv ihr Meinung mitteilen dürfen, aber eben nicht nur diese.

Dann komm mir nur nicht mit der Schweiz und ihrer entzückenden Volksentscheide.

Wieso nicht?
Was stört dich denn daran?
Die Schweiz zeigt wie es gehen könnte.
Und auch da wurde der Staat noch nicht runiert, es gibt immernoch Steuern, und die Todesstrafe gibt es auch nicht ;)

Aber ich weiß das schon einzuordnen, es kommen eh immer die gleichen "Argumente" und Codewörter von den Politikverdrossenen und denen, die sich von "denen da oben" unterdrückt fühlen.
Dann sollen sie halt abgewählt werden, aber anscheinend gefällt den meisten die Arbeit, die die Politiker verrichten.
Mehrheit schlägt Minderheit, die sich dann zu beugen hat.
Wem da nichts passt, der ist falsch in einer Demokratie.

Zugegeben, was ich mache ist aktuell noch Meckern auf hohem Niveau.
Im Moment geht es uns allen noch gut.
Meiner Meinung nach steuert die Bundesregierung u.a. aber in Richtung Krieg, und da geht es uns nicht mehr gut.
Mein Trachten ist es vorallem, dies zu verhindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird etwas debattiert und dabei 2 (oder mehr) Vorschläge festgemacht, die am Ende zur Wahl stehen.

Und damit meine ich nicht, ob wir nun für 3 oder 5 Milliarden in einen Krieg ziehen, sondern ob wir an einem Krieg teilhaben wollen oder nicht.
Oder ob wir eine Bank mit Millarden retten oder nicht.
Oder ob wir Hartz4 erhöhen oder nicht.
Ob wir Sanktionen über einen anderen Staat verhängen oder nicht.
etc.

Das ganze wird dann 2 Wochen neutral in den Medien verbreitet, und danach wird an einem Sonntag abgestimmt.

Und mit neutraler Verbreitung meine ich keine Talksshow mit 6 Mann, von denen 5 von der einen Seite und einer von der anderen Seite sitzt, sondern das beide (oder mehr) Seiten jeweils, und vorallem in Ruhe, ihre Argumente vorbringen dürfen.
Und wenn danach Entscheidungen getroffen werden, die nicht mit meiner Übereinstimmen, würde ich mich dem absolut fügen.
ehrenwerte vorschläge, die ich in der relaität für nicht umsetzbar halte. das fängt bei der neutralen berichterstattung an, geht über die qualifizierte (ich sag mal "hysterielose") debatte und endet bei der fähigkeit der bevölkerung (einschließlich mir) viele sachverhalte und vor allem deren folgen nachhaltig beurteilen zu können.

natürlich kann man viele/einige grundlegende dinge von der bevölkerung entscheiden lassen, das macht die schweiz ja z.b. auch. aber in der menge halte ich das für kontraproduktiv.
 
Wie soll das gehen? Pressezensur?

Ohne Vorgaben keine Medienzensur.

Ich hab oben schon ein *imo* schönes Beispiel genannt.
Da werden in Talkrunden 6 Menschen zu einem Thema eingeladen, von denen z.B. 5 von der Atomlobby, und einer von der erneuerbaren Energie kommt.
Wo die Reise dadurch hingeht, sollte eigentlich klar sein.

Man darf schon skeptisch werden, bzw. ist es eigentlich die Pflicht eines jeden skeptisch zu sein, wenn nur eine Seite wirklich zu Wort kommt.
Aktuelles Beispiel wäre z.B. Syrien mit Assad oder Russland mit Putin.
Und da gibt es unzählige weitere Beispiele aus der Vergangenheit.

Sowas darf es einfach nicht mehr geben.
Und ein gewisses Gleichgewicht zu schaffen, sollte nicht allzu schwierig sein.
 
Ein Gleichgewicht suggeriert aber, dass alle Meinungen gleichwertig wären. Ich bin nicht dafür Meinungen zu unterdrücken, aber man muss nicht jede Meinung gleich gewichten. Es gibt auch Leute die glauben die Erde wäre 6000 Jahre alte, deshalb steht das trotzdem nicht gleichberechtigt neben der Evolutionstheorie in den Schulbüchern.
 
Ich hab oben schon ein *imo* schönes Beispiel genannt.
Da werden in Talkrunden 6 Menschen zu einem Thema eingeladen, von denen z.B. 5 von der Atomlobby, und einer von der erneuerbaren Energie kommt.
Wo die Reise dadurch hingeht, sollte eigentlich klar sein.

Selbst wenn man dort ein 3:3-Verhältniss hat, wie sieht es mit der Nachberichtserstattung in den Zeitungen aus? Wie willst du dort Neutralität gewähren wenn bspw. BILD, SZ, Die Zeit, Neues Deutschland und die Junge Freiheit darüber berichten möchten?
 
mal zu den afd-erfolgen in hessen:

wie bescheuert, dämlich oder einfach blind muss ein politker eigentlich sein, um zu glauben, die afd würde bei 5% rumkrebsen? dass die schockiert sind kriege ich ja so grade noch auf die reihe. dass die sich nicht hinstellen und sagen "klar hab ich die bei 10%++ erwartet" auch. aber die gelesenen reaktionen sprechen ja schon eine weltfremde sprache.

und die wahlbeteiligung ist die eigentliche katastrophe. 48%, so heißt es ja... in anderen ländern sterben menschen im kampf für freiheit und demokratie und in hessen halten es 52% nicht für nötig, wählen zu gehen.... unfassbar.

und dann gibt es allen ernstes leute, die nicht verstehen, dass es sehr wohl einen unterschied macht, ob ich gar nicht wähle oder irgendeine splitterpartei die womöglich keine chance auf 5%-erfolg hat.
 
Selbst wenn man dort ein 3:3-Verhältniss hat, wie sieht es mit der Nachberichtserstattung in den Zeitungen aus? Wie willst du dort Neutralität gewähren wenn bspw. BILD, SZ, Die Zeit, Neues Deutschland und die Junge Freiheit darüber berichten möchten?

Jetzt bist Du aber derjenige, der den Medien eine nicht-neutrale Berichterstattung vorwirft.

Aber gut: In dem Fall sollten sie schlicht über das gesagte Berichten und keine eigenen Meinungen lancieren.
Es geht ja schlicht darum den Bürger zu infoirmieren, und nicht ihn in eine bestimmte Richtung zu bewegen.
 
Ein Gleichgewicht suggeriert aber, dass alle Meinungen gleichwertig wären. Ich bin nicht dafür Meinungen zu unterdrücken, aber man muss nicht jede Meinung gleich gewichten. Es gibt auch Leute die glauben die Erde wäre 6000 Jahre alte, deshalb steht das trotzdem nicht gleichberechtigt neben der Evolutionstheorie in den Schulbüchern.

Schwachsinnige Meinungen sind in einer Demokratie erlaubt.
Und wenn sie wirklich Schwachsinn sind, dann sind sie auch ganz leicht zu widerlegen.
 
Hmm, die Antwort darauf ist schwierig.

Ich würde es als erstes schonmal begrüßen, wenn Wir den Bundespräsident wählen dürften, denn nur er steht über allem und entscheidet auch als letzter über unsere Gesetzgebung.
Dazu dann noch Volksentscheide, und ich wäre nahezu glücklich.
Und daran machst du eine "richtige" Demokratie fest?
Als hätte der Bundespräsident auch nur irgendwas zu melden, ich bitte dich.
Du hängst dich viel zu sehr an der Theorie auf, 1. Mann/Frau im Staat schön und gut, wenn es realpolitisch ganz anders läuft.

Nicht "die Staatsgewalt", sondern "alle Staatsgewalt".
Ist ein Unterschied.
Ansonsten sag ich es mal so.
Wenige sind besser zu beeinflussen als viele.
Alle Staatsgewalt... Das hieße Polizei, Gerichte etc. pp. müsste alles vom Volk aus geregelt werden.
Wie sähe das aus? Jede Gerichtsentscheidung per Votum von 80 Millionen Menschen entscheiden lassen?
Politik ist etwas komplizierter, als du es dir vorstellst.
Genauso wie ich den Mediziner seine Arbeit machen lassen, genauso lasse ich den gewählten (!) Politiker seine Arbeit machen. Und wenn diese nicht passt, dann wird er halt abgewählt.
So einfach ist das.

Und das findest Du gut?
Findest Du denn gut, dass Berater von Telekomunikationsunternehmen die Politik in Sachen Netzneutralität beraten, oder das Berater von Stromkonzernen die Politik beim Atomausstieg beraten.
Klar, die sollen des Verständnisses wegen definitiv ihr Meinung mitteilen dürfen, aber eben nicht nur diese.
Natürlich finde ich das gut, das ist Demokratie, dass auch Konzerne, dessen Meinung oder Interessen man als Bürger vielleicht nicht gut findet, ihre Interessen artikulieren dürfen.
Genauso wie jeder Privatmann und jede NGO.
Und wir beschweren uns über Länder, in denen die Wirtschaft gegängelt wird...
Jeder muss frei sein dahingehend, seine Meinung und Interessen zu fordern, ob es dir passt oder nicht.

Wieso nicht?
Was stört dich denn daran?
Die Schweiz zeigt wie es gehen könnte.
Und auch da wurde der Staat noch nicht runiert, es gibt immernoch Steuern, und die Todesstrafe gibt es auch nicht ;)
Ganz einfach, weil wir Politiker wählen, die diese Arbeit übernehmen, da braucht es nicht für jedes Thema nochmal einen Volksentscheid. Sonst könnten wir uns das ganze System sparen und auf reiner Anarchie gründen.
Auch wenn du das jetzt nicht hören magst, aber das gemeine Volk halte ich in vielen Fragen einfach nicht für fähig genug, über bestimmte Sachen abzustimmen.
Wenn ich lesen muss, dass das Volk abstimmen soll, ob wir in den Krieg ziehen, wird mir ehrlich gesagt schlecht.
Dazu kommt genau das, was dir an der Wirtschaft nicht passt. Die, die das Geld haben und den Einfluss, bestimmen diese Debatten meist und können so Meinungen formen und extremen Einfluss ausüben.
So easy, wie du dir das vorstellst, ist es einfach nicht.
Es wird nie eine hysterielose Debatte geben, bei der sich alle nur auf die Fakten stützen und dann gemeinsam abwägen.

Zugegeben, was ich mache ist aktuell noch Meckern auf hohem Niveau.
Im Moment geht es uns allen noch gut.
Meiner Meinung nach steuert die Bundesregierung u.a. aber in Richtung Krieg, und da geht es uns nicht mehr gut.
Mein Trachten ist es vorallem, dies zu verhindern.
Wieso schreibst du immer noch? Vor 10 Jahren warst du dir wahrscheinlich auch schon sicher, dass Deutschland untergeht.
Glaub mir, meckern darf man immer und zu verbessern gibt es auch immer was, das ist klar.
Aber das, was du siehst, ist einfach fernab jeglicher Realität.
 
Jetzt bist Du aber derjenige, der den Medien eine nicht-neutrale Berichterstattung vorwirft.

Ich habe ihnen niemals eine neutrale Berichterstattung attestiert. Die gibt es in meinen Augen auch nicht. Aber nicht weil "die da oben" es diktieren [zumindest bei den meisten Medien] sondern weil es verschiedene Redakteure, Verlagsleiter, etc. sind die allesamt eine andere Meinung und damit auch eine andere Politik vertreten. Wir haben keine neutrale Berichterstattung und die werden wir auch nicht haben, schlichtweg weil wir Menschen sind. Auch wenn bspw. Euronews nur Bilder zeigt ohne Text sind auch diese Bilder ausgewählt worden von Menschen die eine Meinung haben und damit eine Politik forcieren. Das ist in meinen Augen auch nichts schlechtes das wir so etwas nicht haben können, das ist Demokratie und freie Meinungsäußerung.

Aber gut: In dem Fall sollten sie schlicht über das gesagte Berichten und keine eigenen Meinungen lancieren.
Es geht ja schlicht darum den Bürger zu infoirmieren, und nicht ihn in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

Was du wie genau erreichen willst? Willst du Zeitungen vorschreiben was sie zu drucken haben? Denn nur so könntest du das erreichen. Wenn du bspw. sagst "ihr müsst Abdrucken was Wort für Wort gesagt wurde" ist das a] Pressezensur und b] wird sich das praktisch niemand durchlesen. Ein Großteil der Menschen wollen Infos gerne kompakt und schnell, nicht ohne Grund nutzt Facebook-Hysterie den Leuten bei PEGIDA, AfD und Co. am meisten.

Schwachsinnige Meinungen sind in einer Demokratie erlaubt.
Und wenn sie wirklich Schwachsinn sind, dann sind sie auch ganz leicht zu widerlegen.

Wie man gut an allen Falschmeldungen bzgl. Flüchtlingen in den letzten Monaten sehen kann. Die Richtigstellungen wurden sowas von beachtet. Dann dürfte auch die Chemtrail-Szene nicht mehr aktiv sein. Oder Homöopathie.

"Beunruhigend ist zudem: Auch entlarvte Lügen entfalten eine Wirkung. Der Journalist Sebastian Herrmann schrieb erst vor ein paar Tagen in einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung": "Gegen die Verbreitung von Gerüchten haben Psychologen und andere Wissenschaftler bisher keine effektive Therapie gefunden."
[...]
Herrmann beschreibt das grundsätzliche Dilemma im Umgang mit derartigen Geschichten: "Wer Gerüchte widerlegt, befeuert deren Verbreitung." Zugleich dürfe Desinformation aber nicht unwidersprochen bleiben. Und so mäandern die Behauptungen und die Gegenbehauptungen, die Lügen und die Fakten durch die Wahrnehmung. Wissenschaftler konnten laut Herrmann nachweisen: Sind die Details einer Falschmeldung samt all ihren Widersprüchen und Richtigstellungen nach einiger Zeit nicht mehr so präsent, ist auch nicht mehr klar, was Irrtum und was Wahrheit ist. Für Vorurteile und Angst reicht aber schon das dumpfe Gefühl, das mit den Worten "War da nicht was?" einhergeht."


http://www.n-tv.de/politik/Fluechtlinge-duerfen-nicht-gratis-in-den-Puff-article16918571.html

Einfach gesagt: Man kann Schwachsinn noch so sehr enttarnen, es wird immer Schwachsinnige geben die weiterhin daran glauben. Und dank des Internets sogar mehr denn je.

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Achtung, Achtung, hier spricht die Sprachpolizei
 
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noch fragen?
 
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