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Drohender Brexit: EU kommt Großbritannien weit entgegen
Im Streit mit Großbritannien hat EU-Ratspräsident Tusk einen weitreichenden Vorschlag unterbreitet: London soll Sozialleistungen für Ausländer kürzen dürfen.
http://www.spiegel.de/politik/ausla...-grossbritannien-weit-entgegen-a-1075263.html

na da bin ich ja mal gespannt..., grunsätzlich würde ich aber sagen: :motz: :wand:

die briten tanzen der eu auf der nase rum. beteiligen sich kaum, wollen aber überall mitreden und können sich scheinbar alles rausnehmen. mir geht das derbe auf den sack. dann sollen sie doch raus aus der eu. meine fresse, die braucht hier doch sowieso keiner und sie selber werden schon sehen, was sie davon haben. ohne echte industrie und wenn ihnen banken stiftengehen.
 
Besser könnte es für die AfD nicht laufen

Ein wirklich sehr guter und treffender Artikel :kaffee:
Da ich aus der Gegend komme: Hardy Prothmann, der Chef von Rheinneckarblog ist ein unfassbar mieser "Journalist" mit einer bedenklichen Art, seine Ansichten und Meinungen in seinen Artikeln unterzubringen, der sich hier ständig in Kleinkriegen mit Zeitungen, Unternehmen etc. befindet. Er hält sich selbst für einen exzellenten Journalisten, der nicht merkt, wie unprofessionell er arbeitet. Und natürlich steht er der AfD sehr, sehr nahe. Siehe z.B. seinen Artikel über Fr. Petrys Besuch, der voller rhetorischer Stilmittel ist, die den Artikel extremst einfärben.

Von daher wundert mich nicht, dass der jetzt auch in AfD-Kreisen zitiert wird...
 
Ich finde einige seiner Kernaussagen sind dennoch richtig, AfD-Liebling hin oder her.

Ich mochte die AfD unter Lucke (obwohl ich kein Euro-Gegner bin und nie Anhänger/Wähler der AfD war), finde die Partei unter Petry aber gelinde gesagt zum Kotzen.

Der Artikel hat in meinen Augen aber recht, wenn er schreibt, dass die Stärke der AfD vor allem aus der Schwäche der anderen Parteien resultiert. Vor allem die flächendeckende Antwort der SPD auf die AfD ist wirklich beschämend und falsch, wenn man mich fragt.
 
Mir hat gefallen, wie der Journalist erst die AfD-Rhetorik mit Anführungszeichen zitiert hat und später dieselben Floskeln selbst benutzt. Quasi um den Bruch zu zeigen, wie er erst versucht Distanz zu wahren und dann doch nichts anders kann als sich als Sympathisant und Bewunderer zu outen. :D

Ich glaube auch nicht, dass die Stärke der AfD aus der Schwäche der großen Parteien resultiert. Ich glaube nicht, dass jemand der von den Werten der Sozialdemokraten überzeugt ist, sich plötzlich bei rechten Parteien besser aufgehoben fühlt oder so der falschen Politik trotzt. Es gibt genug Deutsche (und Deutsche mit Migrationshintergrund), die genug haben von aggressiven Kanacken, betrügerischen Polacken und bettelnden Zigeunern. Und die Flüchtlingsdebatte bringt diese Probleme mit Migranten auf den Tisch und die AfD will dagegen ankämpfen. Ich denke, das spricht vielen Menschen hier aus der Seele. Ich zitiere da einen eigentlich sehr sympathischen Arbeitskollegen (und sein bester Freund ist Türke): Ich will diese Flüchtlinge einfach nicht hier haben. Solche Meinungen kaschiert man dann je nach Bildung und sozialem Umfeld einfach besser oder schlechter.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich stimme Tom Zola hier zu - und auch dem Artikel im ReihnNeckarBlog. Ich finde er beschreibt auf eine neutrale Weise den Aufstieg der AfD ohne diese in irgend einer Weise zu loben. Nein er kritisiert den Umgang der Altparteien mit der AfD und die Fehler die die Altparteien gemacht haben und auch wie sie hätten verhindern können das die AfD so groß wird.

Wo da jetzt Nähe zu AfD gesehen kann ich nicht nachvollziehen.

http://m.welt.de/wirtschaft/article151713703/Warum-geschlossene-Grenzen-auch-Freiheit-bedeuten.html

Haltet ihr denn von diesem Artikel?
Ein geachteter Ökonom gibt einen mMn guten und stichhaltigen Kommentar zu Situation ab und ich würde mich freuen wenn wir hier mal über die einzelnen von ihm genannten Punkte diskutieren könnten.

Ist der jetzt auch politisch in irgendeiner Richtung gefärbt?
 
Du kannst ja anfangen, indem du die positiven subjektiven Wertungen "gut" und "stichhaltig" untermauerst, ob du derselben Meinung bist und warum, statt sie einfach nur so zu nennen und von anderen die Diskussion darüber zu fordern.

Dann kommt die Diskussion schon ganz von allein :)
 
Vor allem die flächendeckende Antwort der SPD auf die AfD ist wirklich beschämend und falsch, wenn man mich fragt.

Wenn du damit die TV-Runden meinst finde ich, dass die SPD genau richtig handelt. Ich würde mich mit denen von der AfD auch nicht an einen Tisch setzen. Das Signal ist richtig und wichtig.

Allerdings hat der SWR falsch reagiert. Als Sender hätte man der SPD eine Abfuhr erteilen müssen, denn ein Sender hat nicht das Recht, sich von einer Partei bevormunden zu lassen.
 
Das ständige blinde Einteilen in Kategorien bringt uns bestimmt weiter :dhoch:


Gutmenschen vs. Nazis. Inhalt egal. Ich kann's nicht mehr hören...

War halt die Frage, wie der Artikel gefärbt ist und das ganze Blatt ist tendentiell 'gegen Flüchtlinge'. Ich habe auch den Artikel gelesen oder zumindest überflogen, aber es ist anstrengend über einen Artikel zu diskutieren, der ohne Quellen und Zahlen auskommt (z.B. die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt), dafür umso mehr mit krassen Fantasien daherkommt. ("Ohne Privateigentum, das notfalls durch Zäune geschützt wird, entsteht eine Wildwest-Gesellschaft mit Mord und Totschlag. Beim Zusammenleben der Staaten ist es nicht anders. Chaos, Gewalt und Ineffizienz werden die Folge sein, wenn die Staaten darauf verzichten, ihre Grenzen und damit das öffentliche Eigentum der Staatsbürger wirksam zu schützen.")
 
@JohnnyWohlfahrt
Hab den Artikel nicht gelesen finde nur diese ständige Vorverurteilerei zum Kotzen, bzw. dieses ständige in-eine-Ecke-stellen, was in alle Richtungen freudestrahlend betrieben wird und jede vernünftige Diskussion im Keim erstickt.

@Zimtzicke
Das sehe ich allerdings ganz anders. Die AfD ist nun einmal ein relevanter politischer Gegner (dessen Argumente überdies oftmals leicht auszuhebeln sind). Ich bin der Meinung, die großen Parteien haben sogar die Pflicht, sich mit den kleineren auseinanderzusetzen.
Ich mag die AfD wie gesagt nicht, aber es ist alles andere als fair und demokratisch, sein politisches Gewicht auszunutzen, um kleinen Parteien Auftritte in Fernsehsendungen zu verwehren. Das mag heute bei der AfD anfangen, und morgen will dann die CDU nicht mehr mit der Linken und die CSU nicht mehr mit der FDP sprechen.
Es ist unfair und feige (weil man so die Gegenüberstellung scheut), was die SPD derzeit tut. Es ist nicht Aufgabe der Parteien zu entscheiden, welche Parteien es wert sind, gehört zu werden und welche nicht. Dafür gibt es das Verfassungsgericht, und ob die SPD will oder nicht, die AfD ist eine demokratisch legitimierte Partei, die in einigen Bereichen unseres Landes gerade drauf und dran ist, die Sozialdemokraten zu überholen. Da kann doch nicht die Antwort sein, wie die kleinen Kinder nen Schmollmund zu ziehen und nicht mehr mit dem Gegner reden zu wollen.
 
Es ist unfair und feige (weil man so die Gegenüberstellung scheut), was die SPD derzeit tut. Es ist nicht Aufgabe der Parteien zu entscheiden, welche Parteien es wert sind, gehört zu werden und welche nicht. Dafür gibt es das Verfassungsgericht, und ob die SPD will oder nicht, die AfD ist eine demokratisch legitimierte Partei, die in einigen Bereichen unseres Landes gerade drauf und dran ist, die Sozialdemokraten zu überholen. Da kann doch nicht die Antwort sein, wie die kleinen Kinder nen Schmollmund zu ziehen und nicht mehr mit dem Gegner reden zu wollen.

Nochmals.

Die SPD hat IMO sehr wohl das "Recht", sich mit der AfD nicht an einen Tisch zu setzen und ihr die grosse Bühne zu geben.

Der SWR hat dieses Recht nicht!

Die Konsequenz hätte sein müssen, dass der SWR zur SPD sagt, dass es so nicht geht. Was die SPD daraus gemacht hätte, wäre ihr Problem gewesen.
 
Nochmals.

Die SPD hat IMO sehr wohl das "Recht", sich mit der AfD nicht an einen Tisch zu setzen und ihr die grosse Bühne zu geben.

Der SWR hat dieses Recht nicht!

Die Konsequenz hätte sein müssen, dass der SWR zur SPD sagt, dass es so nicht geht. Was die SPD daraus gemacht hätte, wäre ihr Problem gewesen.

Okay, jetzt fällt der Groschen. So, wie du es sagst, kann ich das nachvollziehen und gehe mit dir d'accord. Ich finde es trotzdem falsch, dass die SPD sich so entschieden hat. Auch wenn sie das Recht (im rechtlichen Sinne) dazu hat.
 
ich stimme Tom Zola hier zu - und auch dem Artikel im ReihnNeckarBlog. Ich finde er beschreibt auf eine neutrale Weise den Aufstieg der AfD ohne diese in irgend einer Weise zu loben. Nein er kritisiert den Umgang der Altparteien mit der AfD und die Fehler die die Altparteien gemacht haben und auch wie sie hätten verhindern können das die AfD so groß wird.

Wo da jetzt Nähe zu AfD gesehen kann ich nicht nachvollziehen.

http://m.welt.de/wirtschaft/article151713703/Warum-geschlossene-Grenzen-auch-Freiheit-bedeuten.html

Haltet ihr denn von diesem Artikel?
Ein geachteter Ökonom gibt einen mMn guten und stichhaltigen Kommentar zu Situation ab und ich würde mich freuen wenn wir hier mal über die einzelnen von ihm genannten Punkte diskutieren könnten.

Ist der jetzt auch politisch in irgendeiner Richtung gefärbt?

geachtet? sinn is massiv umstritten.. der artikel passt genau dazu, was er sonst so vom stapel lässt. klimawandel hält er für markfeindlichen unfug und midestlohn nur unter 2-3 euro für vertretbar.
 
geachtet? sinn is massiv umstritten.. der artikel passt genau dazu, was er sonst so vom stapel lässt. klimawandel hält er für markfeindlichen unfug und midestlohn nur unter 2-3 euro für vertretbar.

Ich finde es ja immer wieder bezeichnend, dass so etwas vor allem von Leuten gefordert wird, die mit großer Sicherheit jenseits der 3-4k netto monatlich verdienen.
 
Das wird ja auch im Artikel angesprochen.

"Doch die meisten werden wie schon die bisherigen Migranten nur schwer in den Arbeitsmarkt zu integrieren sein. Und wenn, dann nur bei einer sich weiter spreizenden Lohnskala. Am unteren Rand der Qualifikationsskala wird diese Spreizung allerdings durch den Mindestlohn behindert."

Leider ist der Artikel so dilettantisch geschrieben, dass man die Argumentation(?!) schwer nachvollziehen kann.
 
Das wird ja auch im Artikel angesprochen.

"Doch die meisten werden wie schon die bisherigen Migranten nur schwer in den Arbeitsmarkt zu integrieren sein. Und wenn, dann nur bei einer sich weiter spreizenden Lohnskala. Am unteren Rand der Qualifikationsskala wird diese Spreizung allerdings durch den Mindestlohn behindert."

Leider ist der Artikel so dilettantisch geschrieben, dass man die Argumentation(?!) schwer nachvollziehen kann.
die kann ich so oder so nur schwer nachvollziehen. hat er belege dafür? und welche migranten meint er? die flüchtlinge aus 2015? warum habe ich dann in letzter zeit diverse informationen gelesen oder gesehen, die das gegenteil seiner these aussagen?
fragen über fragen....
 
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