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Allerdings betonten die IfW-Forscher, dass die Schätzungen mit großen Unsicherheiten behaftet seien - denn es sei nicht vorauszusehen, wie viele Flüchtlinge tatsächlich noch ankommen werden und wie schnell sie sich in den Arbeitsmarkt integrieren.

Die Studie macht sich sogar selbst so schnell wieder nutzlos, da ist der gleiche Atemzug noch nicht mal beendet ;)
 
Und selbst wenn: Dann ist das halt so. Wurde schon mehr Kohle für weitaus sinnloseres Zeug ausgegeben.

Aber man hätte das Geld in diesem Fall aber sinnvoller ausgeben können...

Hätte man das Geld z.B., welches die UN, angeblich aus Geldmangel, bei der Hilfe vor Ort kurz vor Merkels "Einladung" um die Hälfte gekürzt hat, rechtzeitig dort investiert, hätte man die humanitäre Katastrophe deutlich verringert und wäre dazu sogar noch günstiger gekommen.

Das ganze hätte dann nur etwas weniger als 130 Mio. Euro pro Monat gekostet.
In diesem Fall hätte sich D. sogar mit anderen Ländern reinteilen können und eventuell sogar noch mehr aufbringen können, damit die Standards in den echten Flüchtlingslagern vor Ort angehoben werden hätten können.
 
Aber man hätte das Geld in diesem Fall aber sinnvoller ausgeben können...

Hätte man das Geld z.B., welches die UN, angeblich aus Geldmangel, bei der Hilfe vor Ort kurz vor Merkels "Einladung" um die Hälfte gekürzt hat, rechtzeitig dort investiert, hätte man die humanitäre Katastrophe deutlich verringert und wäre dazu sogar noch günstiger gekommen.

Das ganze hätte dann nur etwas weniger als 130 Mio. Euro pro Monat gekostet.
In diesem Fall hätte sich D. sogar mit anderen Ländern reinteilen können und eventuell sogar noch mehr aufbringen können, damit die Standards in den echten Flüchtlingslagern vor Ort angehoben werden hätten können.


Hätte....
Ist aber leider nicht so also muss man schlucken. Werden wegen den 50Mrd jetzt nicht viel ärmer. Die Kohle wäre warscheinlich auch wieder nicht in sinnvolle Sachen investiert worden.

Man kann ja von Schäuble halten was man will aber der Typ hat die Zahlen immer im Blick und so lange der sich keine Sorgen macht braucht das auch kein anderer.

Ist in der Politik leider immer so das der Sinn von vielen Ausgaben eher daneben ist oder man mit besserer Planung viel sparen hätte können. Kann man aber im Nachhinein auch nicht mehr ändern.
 
Drei Absätze die sechs mal "hätte" enthalten, beißen sich aber nunmal mit einer Studie, die in Zukunft blickt und sich dabei auf nicht bekannte Zahlen stützt. Würde ist das neue Hätte.
 
Hätte....
Ist aber leider nicht so also muss man schlucken.

Und Du stellst dir nicht die Frage des warum?

Davon ab wäre es immernoch möglich und vorallem nötig da zu investieren.
Wird aber nicht gemacht...
Nein, es wird, jetzt sogar von deutscher Seite, das Verbrechen begangen und ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats in den Krieg gezogen.

Es kann doch nicht Sinn und Zweck sein die Länder dort zu Entvölkern und die Menschen nach Europa zu ziehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Du stellst dir nicht die Frage des warum?

Davon ab wäre es immernoch möglich und vorallem nötig da zu investieren.
Wird aber nicht gemacht...
Nein, es wird sogar, jetzt sogar von deutscher Seite, das Verbrechen begangen und ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats in den Krieg gezogen.

Es kann doch nicht Sinn und Zweck sein die Länder dort zu Entvölkern und die Menschen nach Europa zu ziehen!

Klar frag ich mich warum da in der Politik oft die weitsichtig fehlt.
Klar frage ich mich warum es nötig ist sich an einen Krieg zu beteiligen bei denen Menschen (ja auch wenns Terroristen sind) getötet werden. Imo hätte sich Deutschland da lediglich humanitär beteiligen sollen aber ich bin auch nicht so blöd und bilde mir ein das Problem IS wird nur ein einer Front gelöst.

Das wir nun solche Summen aufbringen müssen lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Das abfucken über solche Dinge bringt imo recht wenig und versperrt den Blick nach vorne. Denn da muss man hinschauen wenn man nicht noch mehr ausgeben möchte.

Dir aktuelle Situation zeigt uns Schwächen der EU auf was ich nicht einmal so schlecht finde denn daraus kann man lernen wenn das ganze Gerüst nicht zerbricht. Nur diese ganze vermeintliche Angst der Bevölkerungen (ich rede nicht nur von Deutschland) macht imo blind.

Würde das mit der EU endlich mal solidarisch funktionieren könnte man sogar weitaus mehr Flüchtlinge in der EU unterbringen. Dazu noch die Grundlagen in nicht EU Ländern verbessern und Flüchtlingen endlich eine Perspektive im eigenen Land sichern nachdem das vorbei ist. Einige werden bleiben und uns bereichern andere werden evtl. Straffällig und kein guter Teil der Gesellschaft.

Ich glaub auch nicht das dies das letzte mal sein wird indem uns solche großen Menschenmassen an den Türen klopfen. Irgendwann wird woanders ein neues Problem geboren und sei es durch den Klimawandel.

Vorraussicht ist aber immer ein kleines Problem der Politik. Wie soll man Menschen ein was wäre wenn Szenario klarmachen um Ausgaben zu rechtfertigen. Ist leider nicht immer so einfach und aktuell ist da noch viel verbesserungsbedarf.

Parteien wie die AfD und sich jetzt über die Kosten zu echauffieren bringt aber auch keine Besserung.
 
Und Du stellst dir nicht die Frage des warum?

Davon ab wäre es immernoch möglich und vorallem nötig da zu investieren.
Wird aber nicht gemacht...
Nein, es wird sogar, jetzt sogar von deutscher Seite, das Verbrechen begangen und ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats in den Krieg gezogen.

Es kann doch nicht Sinn und Zweck sein die Länder dort zu Entvölkern und die Menschen nach Europa zu ziehen!
weil das viel, viel geld kostet und eine partei in deutschland (um nur mal in deutschland zu bleiben) nicht gewählt werden würde, die sowas vorschlägt oder dahingehend handeln würde.
 
weil das viel, viel geld kostet und eine partei in deutschland (um nur mal in deutschland zu bleiben) nicht gewählt werden würde, die sowas vorschlägt oder dahingehend handeln würde.

Würde es richtig komuniziert und die geschätzten 50 Milliarden für 2015 gegen die 1,6 Milliarden UN Hilfe pro Jahr hingestellt, würde niemand denken es wäre viel Geld.
Zudem ist bei der Unterstützung der UN nie nur ein Land beteiligt (wobei D. das locker stemmen könnte), sondern viele.
Nehmen wir mal die 28 EU Mitgliedsstaaten und die USA, als schlimmsten Verursacher der aktuellen Kriese, noch hinzu, würden aus den 1,6 Milliarden plötzlich nur noch 55 Mio pro Jahr pro Land werden, was lächerlich wenig ist, bei der Verschwendung die Staaten heut betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde es richtig komuniziert und die geschätzten 50 Milliarden für 2015 gegen die 1,6 Milliarden UN Hilfe pro Jahr hingestellt, würde niemand denken es wäre viel Geld.
Zudem ist bei der Unterstützung der UN nie nur ein Land beteiligt (wobei D. das locker stemmen könnte), sondern viele.
Nehmen wir mal die 28 EU Mitgliedsstaaten und die USA, als schlimmsten Verursacher der aktuellen Kriese, noch hinzu, würden aus den 1,6 Milliarden plötzlich nur noch 5,5 Mio pro Jahr pro Land werden, was lächerlich wenig ist, bei der Verschwendung die Staaten heut betreiben.
also ich hab keinen plan, wo die zahlen herkommen, ob die stimmen, wie die relationen sind und ob man mit dem geld auch nur irgendwas erreichen könnte oder wieviel man wirklich bräuchte, aber:
das ist so utopisch, dass es nichtmal wirklich sinn ergibt, darüber nachzudenken. nicht nur müssten alle geldgeber mit im boot sein und dafür erstmal von ihrer jeweiligen bevölkerung legitimiert, sprich: gewählt werden, es müsste auch noch die möglichkeit geben, mit diesem geld was anzufangen. das wird spätestens beim IS schwierig, aber auch bei herrschern wie assad in syrien oder jedem x-beliebigen dikator in afrika. als nächstes sprechen wir darüber, dass das bedeuten würde, dass wir unglaublich viele entwicklungshelfer bräuchten, die in diesen ländern quasi eine "kulturrevolution" unterstützen müssten, die nicht zwingend aus der eigenen bevölkerung kommt (einfach weil es "so schnell geht". in europa haben wir für solche änderungen hin zu wohlstand und demokratie auch jahrhunderte gebraucht)

ich teile ja deine meinung, dass die wohlstandsländer helfen müssen und den flüchtlingen den grund nehmen müssen, ihr land zu verlassen. ich teile auch deine einschätzung, dass das ne menge geld kostet, aber in summe von "allen" zu tragen wäre. das wird aber einfach nicht passieren, weil es zu viele interessen unter einen hut zu bringen gilt. das ist zum scheitern verurteilt und wenn man sich auf den kopf stellt. so traurig das auch sein mag.
 
also ich hab keinen plan, wo die zahlen herkommen,

Die 50 Milliarden für die Flüchtlinge im jahr 2015 sind vor einiger Zeit auch von der deutschen Politik geschätzt wurden.
Die 1,6 Milliarden UN Hilfsgelder, für die Hilfe vor Ort direkt neben den Kriegsländern, sind offiziell von der UN ausgewiesen.
Dabei braucht die UN insgesamt 3,2 Milliarden, haben aber, wie ich schon sagte, kurz vor Merkels Einladung, das Budget wegen angeblichem Geldmangel um 1,6 Milliarden gekürzt.

Und eben für diese 1,6 Milliarden sollen mMn jetzt die genannten Länder aufkommen.
Von mir aus auch besonders die, die einen Nutzen aus den Kriegen ziehen.
Genau genommen müssen eigentlich die USA einen Riesenanteil der Kosten tragen (was sie auch locker könnten), da sie mit der Destabilisierung der heutigen Flüchtlingsregionen im Jahr 1998 im Kosovo, gefolgt vom Irak im Jahr 91 (zugegeben mit UN Mandat), in Afghanistan im Jahr 2001, über Libyen im Jahr 2011 ect. ect. ect. angefangen haben.
Aber die nehmen uns ja ganze 13.000 ausschließlich Syrische Flüchtlinge ab, damit haben sie ja echt einen Löwenanteil bekommen... (und Trump schmeisst sie dann wieder raus).

nicht nur müssten alle geldgeber mit im boot sein und dafür erstmal von ihrer jeweiligen bevölkerung legitimiert, sprich: gewählt werden, es müsste auch noch die möglichkeit geben, mit diesem geld was anzufangen. das wird spätestens beim IS schwierig, aber auch bei herrschern wie assad in syrien oder jedem x-beliebigen dikator in afrika.

Die von Dir genannten Gruppen und Personen haben mit dem Geld nichts zu tun.
Es geht dabei nur um Hilfe.

als nächstes sprechen wir darüber, dass das bedeuten würde, dass wir unglaublich viele entwicklungshelfer bräuchten, die in diesen ländern quasi eine "kulturrevolution" unterstützen müssten,

Diese Strukturen gibt es doch längst.
Die Flüchtlingslager und Helfer sind vorhanden, nur wurde das Geld von der UN gekürzt.
 
okay, aber das ist imo viel zu kurz gedacht. zum einen reichen selbst die 3,2 milliarden der UN nicht um länder wie z.b. syrien, irak oder afghanistan zu stabiliseren. und zum anderen denke ich, dass die von mir angesprochenen gruppen sehr wohl dazu gehören. was wollen denn die meisten menschen: was zu futtern, etwas luxus und freiheit. und das gilt überall. egal ob in afrika, asien oder eben europa. falls man die utopie schafft, bildung und wohlstand in die welt zu tragen, haben wir automatisch auch weniger terror und krieg, weil es eben unötig ist und nicht mehr teilweise von der bevölkerung mitgetragen wird oder sie dem schutzlos ausgeliefert sind.
 
Naja, bei allem Mist, den FOX News so verzapft, sowas kann passieren, auch und gerade WENN man sich an die Rundungsregeln hält:

Sanders: 49,5% ---> 50%
Clinton: 49,7% ---> 50%
O'Malley: 0,8% ---> 1%

(Zahlen von mir erfunden)

So kann das passieren, obwohl man alles richtig gemacht hat. Daher wird bei solchen Statistiken oft auf einen möglichen Rundungsfehler hingewiesen.
 
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