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Irgendwann muss halt eine altersmäßige Grenze eingezogen werden und 14 passt da ziemlich optimal imo.

Sehr gut ist auch, dass in unseren Breitengraden das Alter ab dem einer Person die sexuelle Selbstbestimmung grundsätzlich ermöglicht wird, dem Alter für die Strafmündigkeit, welches ja ebenfalls 14 Jahre ist, genau entspricht. Das ist schlüssig und ergibt Sinn.

Wen der Staat im Regelfall als reif genug ansieht, die Folgen seines Handelns abschätzen zu können und für einen eventuellen Verstoß gegen Strafgesetze gerade zu stehen, der ist wohl im Regelfall auch reif genug die Folgen seines sexuellen Handelns abzusehen.

Ich finde es so absurd wenn in anderen Staaten, wie etwa den USA, teilweise 12-jährige Kinder "als Erwachsene" strafrechtlich verfolgt werden, weil sie nach Ansicht des Gerichts "in der Lage waren, das Unrecht ihrer Tat einzusehen" aber gleichzeitig einem/einer 17-jährigen das Recht abgesprochen wird, selbstbestimmt Sex mit einem/einer beispielsweise 25-jährigen Person zu haben. Völlig absurd und widersprüchlich.
 
[vid]https://www.youtube.com/watch?v=ol9tQiF0Lfs[/vid]

Beste Aussage: Bei Alkohol und Zigaretten ist ein vernünftiger, begrenzter Umfang nicht sofort so suchtgefährdend

Das könnte sie glatt von einem x-beliebigen Stammtisch entwendet haben. Ich dachte die Gute hat ihren Doktor in einer naturwissenschaftlichen Disziplin?
 
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zukunft-der-zeitung-die-odyssee-der-online-onkels-12534852.html

Nur bedingt politisch, aber dennoch lesenswert.
 
"EU-Bürger sind herzlich willkommen" - das Schild an der Tür eines Sonderpostenmarktes in Bramsche klang freundlich. Gemeint war es ganz anders: Willkommen sind nur EU-Bürger - und nicht die Bewohner des benachbarten Flüchtlingsheims.
http://www.tagesschau.de/inland/diskriminierung108.html

Übel...
 
Bei uns im Ort müssen zur Zeit notgedrungen mangels anderer Unterkünfte knapp 50 Asylbewerber in ner ehemaligen Behindertenschule wohnen.
Da gabs hier auch erschreckend viel Kritik und Gedanken wie "o Gott, da wird hier alles unsicher!" "die klauen doch alles!" und so weiter.
Natürlich hat auf die NPD prompt eine Kundgebung angekündigt, allerdings wurd ebensoschnell ne Gegendemo auf die Beine gestellt.
Am Ende waren 9 NDP-Fritzen da, die sich über 200 Gegendemonstranten gegenübersahen, die so einen Lärm gemacht haben, dass die NPD nach ner Stunde unverrichteter Dinge abgezogen ist :lol:

Und was sind die Auswirkungen der Asylantenunterbringung? Wenn man am Schulhof vorbeiläuft, hört man Kinder fröhlich spielen. Fertig.
 
Ich frag mir halt immer, ob die Heimbewohner das überhaupt differenzieren können, wer da vor der Tür rumdemonstriert. Vielleicht wäre es besser, 9 Nazis da rumstehen zu lassen, als mit 200 Mann ne aggressiv wirkende Gegendemo zu veranstalten. Für die Heimbewohner ist das sicherlich alles sehr schwer nachzuvollziehen und angsteinflössend.
 
Ich weiß was du meinst Urgs aber nein.

Einem Naziaufmarsch MUSS entgegnet werden und das in großer Zahl.
So etwas darf einfach nicht unkommentiert auf den öffentlichen Straßen rumlaufen!
 
Zudem wurd der NPD-Aufmarsch auch nicht vorm Heim genehmigt, sondern ein ganzes Stück weit weg. Die Asylbewerber werden das ohne Infos nicht mal auf sich bezogen haben.
Und wenn sie Infos haben, dann werden sie auch wissen, welche Gruppe für was steht
 
das probelm gabs in hellersdorf auch. die flüchtlinge hatten vor beiden seiten angst und wussten gar nich, was da jez alles passiert. kann man aber aufklären, dann isses gut.
viel gefährlicher als die npd-spacken sind im moment doch die leute, die mit "das muss man doch mal sagen dürfen..." daherkommen. hauen fremdenfeindliche parolen raus udn schicken immer hinterher "aber ich bin kein nazi.. hab nix gegen ausländer... kenn sogar welche." sicher, das sind keine nazis, aber sie machen die parolen salonfähig und tragen das in die mitte der gesellschaft. das könnte die npd so nie hinbekommen.
 
Themenverwandt dazu, dank Stau auf der Autobahn bin Ich gestern quer durch einige deutschen Gemeinden getummelt und durfte mir dabei die Wahlplakate ansehen.

Erstens:

Ich finde es enorm was an Wahlplakaten aufgefahren wird. Jeder Baum, jede freie Fläche, alles Irgendwas ist vollgestopft. Mir fehlen die Worte um diesen Irrsinn zu beschreiben.

Zweitens:
Meine Favoriten unter den Wahlplakaten:

NPD: "Natürlich Deutsch"
NPD: "Weg mit dem Euro, her mit der Mark!"
NPD: "Unwiderstehlich Anders"

Bayern Partei: "Republik Bayern"


Nicht das die Anderen Plakate besser gewesen wären, das waren nur so die die mir ins Auge gestochen sind.
 
Mir sollen die Plakate egal sein. Sind alle dämlich, aber einige gehen zu weit.
Direkt vor dem Flughafen-Schönefeld in Berlin, unserem größten internationalen Flughafen hängen überall NPD-Poster, z.b. "Maria statt Shariva" (o.ä.). Tolle Begrüßung für Touristen und andere Reisende...
 
Ich muss sagen, dass ich die Wahlplakate der Linken sehr gut finde (zumindest jene, die hier in der Umgebung zu sehen sind). Die Slogans fordern einerseits Selbstverständlichkeiten ein, andererseits gelten sie in unserer Gesellschaft als "Kampfsprüche", was zeigt wie weit weg die Politik derzeit von Selbstverständlichkeiten ist.

20130717_themenplakat_rente_130x184.gif
20130717_themenplakat_miete_energie_130x184.gif
20130717_themenplakat_hartziv_130x184.gif


Und nicht vergessen: die Linke ist Opposition und wird auch Opposition bleiben.
 
Aber auch eine Oppositionspartei darf ruhig Konzepte vorlegen, wie man die Ziele denn erreichen will statt bloßer Kampfansagen. Ich finde diese Plakate daher total populistisch und aggressiv, man scheint bewusst den Stammtisch als Wählerschaft gewinnen zu wollen. Wenn wir aber schon beim Thema Plakate sind, finde ich die der Grünen nicht schlecht, weil die sich wirklich Gedanken gemacht haben und durch originelle Ideen auffallen. Über die großen SPD und CDU müssen wir gar nicht sprechen, die sind langweilig und nichtssagend wie eh und je.
 
Weasel1988 schrieb:
Aber auch eine Oppositionspartei darf ruhig Konzepte vorlegen, wie man die Ziele denn erreichen will statt bloßer Kampfansagen.
[...]
Wenn wir aber schon beim Thema Plakate sind, finde ich die der Grünen nicht schlecht, weil die sich wirklich Gedanken gemacht haben und durch originelle Ideen auffallen.

Ja, die Plakate der Grünen ähneln den der Linken kein bisschen:
plakat-miete_540x370.jpg
plakat-loehne_540x370.jpg
 
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