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Entschuldige, du warst ja nicht der Meinung das man Terroristen lieber erschießen sollte oder? Nur abschieben?
Tut mir leid fürs Missverständnis.
Weiß jetzt nicht genau, ob da ein Unterton durchklingen soll bei deiner Aussage jetzt. Deute es jetzt mal so wie es da steht.

Ja erschossen, zu Tode verurteilt oder dergleichen soll hier keiner. Nur bitte wenn jemand hier her kommt um Schaden und Tod zu bringen, dann solle er bitte in sein Herkunftsland zurück geschickt werden und dort verurteilt werden mit Freiheitsstrafe. So wie es das Gesetz auch her gibt. Sollte dort die Todesstrafe drohen, dann muss er eben hier inhaftiert werden.

PS nicht alle Herkunftsländer habe keine Justiz und Gerichtsbarkeit
 
Das ergibt für mich jetzt keinen Sinn bzw. verstehe ich nicht?
Es wurde doch gesagt, solange nur ein Verdacht besteht und keine Straftat vollzogen wurde, wäre eine Inhaftierung nicht möglich. Dort solle man mit den Leuten reden und versuchen aus der Islamisierung herauszuholen. Eine andere Alternative scheint es also nicht zu geben, da abschieben abgelehnt wird
 
Ich kann deinen Standpunkt nachvollziehen, und gebe dir sogar im Grundgedanken recht. Nur leider ist da für mich viel Wunschdenken bei. Nach deiner Theorie klingt es so, als wäre es möglich alle auf den Pfad der Erkenntnis zurück zu bringen. Man müsse nur Alternativen aufzeigen.
Diese Leute haben keine Zweifel das richtige zu tun. Denen wurde das jahrelang/lebenslang indoktriniert. Da kannst du reden wie du möchtest, das nützt nichts. Diese Leute sind größtenteils mit wenig Bildung, sonst würden sie den Kram ja niemals glauben. Mit nem AfDler würdest du auch nicht über Breitbart diskutieren, weil deine Infos eh alle linksversifft und gelogen sind.

Man muss sich auch mal der Realität stellen und nicht nur hinter Gutglauben verstecken.

Sicher gibt es auch unter den Terrorverdächtigen welche die zweifeln und diese sind bestimmt auch integrierbar, aber ich befürchte, dass dieser Teil ziemlich gering ist.

Belastbare Zahlen zu Islamisten, welche nun gemäßigt sind, scheint es ja weltweit keine zu geben.
Nö, es ist überhaupt nicht möglich, alle Personen zu rechtschaffenen und ungefährlichen Personen zu machen.
Das ist faktisch unmöglich, so wie z.B. auch jederzeit von eigentlich jeder Person Gefahr ausgehen kann.

Nun finde ich es durchaus richtig, dass man Gefährder ermittelt und diese auch, sofern möglich, überwacht.
Betrifft ja nicht nur Islamisten, sondern auch Nazis und deren Organisationen.
Mehr kann man jetzt erstmal nicht tun, außer natürlich zu versuchen, die meist Jugendlichen dort zu erreichen und eine Alternative aufzuzeigen.
Mit Wunschdenken hat das erstmal überhaupt nichts zu tun.

Und du liegst auch nicht ganz richtig, dass das vielen jahrelang/lebenslang indoktriniert wurde.
Die meisten radikalisieren sich erst hier und finden Halt in extremen Ideologien.
Die Programme z.B. brauchen oft nichtmal Dolmetscher, weil sehr viele Gefährder Deutsche (mit und ohne Migrationshintergrund) sind.
Klar, einen Pierre Vogel oder Sven Lau wirst du damit nicht erreichen.
Aber wie sieht es mit dem 17-jährigen Muhammad Riyad aus, der in Würzburg Menschen mit Axt und Messer angegriffen hat? Ich bin mir sicher, dass das kein überzeugter islamistischer Attentäter war, sondern ein verzweifelter Jugendlicher, der keinen Ausweg mehr gesehen hat.
Ähnlich wie der 18-jährige David S., der in München neun Menschen erschossen hat.

Es bleibt aber auch weiterhin müßig, darüber zu diskutieren, 100%ige Sicherheit kann und wird es nie geben.
Es wird immer Menschen geben, die Menschen aufgrund ihrer Religion, Hautfarbe oder Nationalität/Ethnie töten wollen.
Es wird immer Menschen geben, die Babynahrung vergiften, Anschläge auf Mannschaftsbusse verüben und DHL erpressen wollen mit angeblichem Sprengstoff.

Das Einzige, was man tun kann, ist nicht in Panik zu verfallen, keine Grundrechte einschränken und trotzdem alles mögliche versuchen, präventiv dagegen zu arbeiten mit Programmen und Strategien.
 
PS nicht alle Herkunftsländer habe keine Justiz und Gerichtsbarkeit

Jetzt mal ganz ehrlich.

Was ist wahrscheinlicher? Wir schieben einen afghanischen "Gefährder" nach Afghanisten ab.

a) Afghanistan erkennt die deutschen Ermittlungen an, prüft dies, ein ordentlicher Prozess gewährleistet eine lange Haftstrafe.

b) Der Mann kommt in Afghanistan an, steigt aus dem Flugzeug, sitzt zwei Tage in einem Kerker und wird entlassen. Und weil Deutschland so lieb zu ihm war, steigt er schon bald wieder in ein Flugzeug und versucht, sein Vorhaben zu vervollständigen.

c) Er kommt in Afghanistan an und wird erschossen, nach einem ordentlichen Prozess natürlich... :ugly:

Gerade bei radikalisierten Menschen sehe ich nach der Abschiebung eher noch die Gefahr einer weiteren Radikalisierung, die wie ein Boomerang zurück kommen kann.

Wofür leben wir denn in einem Rechtsstaat, der genau für solche Dinge Gesetze und Institutionen hat?

Diese ganze Abschiebescheisse ist doch nur ein verzweifelter Versuch den Bürgern das Gefühl zu geben, dass de Maiziere etwas tut.
 
Und was möchtest du mir jetzt damit sagen? Weil wir Nazis dulden müssen, müssen wir auch Terroristen dulden oder wie? Darf ich beides scheiße finden?

Selbstverständlich sollte man keine Terroristen dulden. Du sprichst aber von Terrorverdächtigen.

Wir müssen Menschen mit anderen Ansichten und Meinungen dulden. Jedoch keinenfalls Gewalttäter. Die gibt es halt auf allen Seiten. Und die Abschiebung von Terrorverdächtigen (oder Nazis) wäre halt keine Ursachenbekämpfung sondern ein "soll sich jemand anderer drum kümmern".

Das Einzige, was man tun kann, ist nicht in Panik zu verfallen, keine Grundrechte einschränken und trotzdem alles mögliche versuchen, präventiv dagegen zu arbeiten mit Programmen und Strategien.

This.
 
@Zimtzicke
das ist in der Tat richtig, dann soll es aber bitte ein EU weites, einheitliches Konzept geben, wo alle Staaten gemeinsam etwas dafür tun, das die Ihre Haft hier (in der EU) absitzen. Man hat dank der Presse ja das Gefühl, das nur anscheinend nur Deutschland dafür verantwortlich ist, abzuschieben bzw. Aufzunehmen und Menschen zu dulden, die kein Aufenthaltsrecht haben.
 
@Zimtzicke
das ist in der Tat richtig, dann soll es aber bitte ein EU weites, einheitliches Konzept geben, wo alle Staaten gemeinsam etwas dafür tun, das die Ihre Haft hier (in der EU) absitzen. Man hat dank der Presse ja das Gefühl, das nur anscheinend nur Deutschland dafür verantwortlich ist, abzuschieben bzw. Aufzunehmen und Menschen zu dulden, die kein Aufenthaltsrecht haben.

Na ja, unsere Medien berichten halt zu 99% über unser Land. Ich glaube kaum, dass man z.B. in Frankreich tun und lassen kann, was man will. In Summe kriegen wir es nur nicht so mit.

Ich wäre auch für europäische Regelungen. Leider haben wir in der EU aber Staaten, die gerne von der EU profitieren, sich aber ansonsten so gut es geht von der Solidargemeinschaft abschotten und nationalistisch denken und handeln.
 
Es wurde doch gesagt, solange nur ein Verdacht besteht und keine Straftat vollzogen wurde, wäre eine Inhaftierung nicht möglich. Dort solle man mit den Leuten reden und versuchen aus der Islamisierung herauszuholen. Eine andere Alternative scheint es also nicht zu geben, da abschieben abgelehnt wird

Was auch wichtig ist, dass der bloße Verdacht nicht ausreicht. Stell dir mal vor das macht Schule. So arbeiten totalitäre Systeme.

Das “mit den Leuten reden“ ist eine ziemliche Kleinredung der Konzepte, die in diesem Bereich bereits erdacht wurden und wird denen nicht gerade gerecht. Halte das sehr wohl für eine gangbare Alternative, wenn der notwendige Wille und die Ressourcen dafür aufgewendet werden. Aber ja, da sind wir auch wieder beim Glauben und Meinen.

@Zimtzicke
das ist in der Tat richtig, dann soll es aber bitte ein EU weites, einheitliches Konzept geben, wo alle Staaten gemeinsam etwas dafür tun, das die Ihre Haft hier (in der EU) absitzen. Man hat dank der Presse ja das Gefühl, das nur anscheinend nur Deutschland dafür verantwortlich ist, abzuschieben bzw. Aufzunehmen und Menschen zu dulden, die kein Aufenthaltsrecht haben.

Das mit “der EU“ ist so eine Sache, wenn keiner der Nationalstaaten Befugnisse abgeben möchte. Das ist immer etwas paradox, wenn die Leute nach der EU rufen aber gleichzeitig nicht wollen, dass ihr Staat einen weiteren Teil seiner Souveränität abgibt.
 
Wollte nur mal kurz kundtun, das hier im Thread doch eine gute Diskussionskultur herrschen kann. Es wird diskutiert und nicht diffamiert, auch wenn die Standpunkte teilweise kaum gegenteiliger sein könnten. Es geht mir hier ja auch gar nicht darum, dem anderen meine Meinung aufzuzwingen, sondern halt zu sagen "hey, schau mal. Ich sehe das so und so!"
Bislang funktioniert das zur Zeit ganz gut, ohne das einer auf die persönliche Schiene abdriftet.
 
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Während immer öfter darüber diskutiert wird, ob ein Achtstundentag überhaupt noch zeitgemäß ist, kommt in Österreich der Zwölfstundentag zurück. Vor-industrielle Zeit war aber auch schon nice, da gab es ja auch noch keine Flüchtlinge!

Beschäftigte sollen unter Türkis-Blau länger arbeiten
Einig sei man sich im Bereich der Arbeitszeiten, heißt es. Beschäftigte sollen ihren Arbeitgebern künftig länger als bisher zur Verfügung stehen können. Bis zu zwölf Stunden täglich und bis zu sechzig Stunden wöchentlich sollen gesetzlich möglich sein, wenn der Betriebsrat zustimmt oder, wenn es keinen Betriebsrat gibt, Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine entsprechende Vereinbarung treffen. Kollektivverträge blieben davon unberührt, heißt es, auch die gesetzliche Normalarbeitszeit solle beibehalten werden – zugleich solle aber weniger kollektiv und mehr auf Betriebsebene entschieden werden.

Auch in der Gastronomie und in der Hotellerie soll die tägliche Ruhezeit von elf auf maximal acht Stunden reduziert werden. Zudem soll die Saison im Tourismus verlängert werden können.

Dass diese Reformen auf den Widerstand von Gewerkschaften und Arbeiterkammer stoßen, ist absehbar. Kurz lässt sich davon nicht beirren: Wenn man Dinge verändern wolle, so der ÖVP-Chef, "dann gibt es immer jemanden, den das stört".
https://derstandard.at/2000069723733/
 
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Was für Schwachmaten, wir leben doch nicht im Mittelalter. :fp:

8 Stunden Ruhezeit... :lol: Es gibt durchaus Menschen, die brauchen 8 Stunden Schlaf, habt ihr schon mal versucht direkt nach der Arbeit schlafen zu gehen? Geht nicht! Hab früher auch mal bis Mitternacht gearbeitet und konnte dann trotz 14 Stunden Schicht nicht direkt einschlafen... der ÖVP Chef sollte mal mit gutem Beispiel vorangehen und 60 Stunden Wochen schieben aber damit er sich besser einfühlen kann, natürlich nur zum Mindestlohn, scheiß Bastard :deal:
 
Theoretisch brauchste hier ja auch schon deine 60h woche wenn du mindestlohn bekommst und mehr haben willst als ein harz4 empfänger. In deutschland ist es heute schon erlaubt seinen ma 60h pro woche arbeiten zu lassen, nur der br kann das verhindern.
Zwar nicht dauerhaft aber in betrieben ohne br haste als AN doch eh kaum rechte dich durchzusetzen, welcher AN getraut sich schon nein zu sagen wenn chef was will und beruft sich auf das arbeitsrecht?
 
Während immer öfter darüber diskutiert wird, ob ein Achtstundentag überhaupt noch zeitgemäß ist, kommt in Österreich der Zwölfstundentag zurück. Vor-industrielle Zeit war aber auch schon nice, da gab es ja auch noch keine Flüchtlinge!

Beschäftigte sollen unter Türkis-Blau länger arbeiten

https://derstandard.at/2000069723733/

Tja, die Leute bekommen halt genau das, was sie gewählt haben. Für manche gibts da evtl noch ein böses Erwachen aber sowas ist halt absehbar, bei dieser Konstellation.
 
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