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Hast Recht, das Opfer hat immer schuld, hätte ja auch zuhause bleiben können. Am besten gar nicht mehr vor die Tür gehen weil die Welt draußen so anarchisch ist. :roll:

Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, das man sich nicht in einem Pulk von Polizisten positioniert.. Gerade wenn die Polizei eh schon mit dem Nerven am Ende ist. Da würde ich 20 - 30 Meter Abstand halten, alleine schon aus Respekt!

Und der Typ passt halt auch optisch genau in diese linke Sparte rein mit seiner Punk-Frisur etc.

Ich verkleide mich ja auch nicht als Zebra und laufe in ein Löwengehege.. mit Krücken.. :D
 
Die blaue Waffe ist eine Krücke und derjenige hatte einen geschienten Fuß. Beim Video gibts einen kurzen Beschreibungstext der Situation. Kann man mit einem Körnchen Salz aufnehmen. Der Rest ist der eigenen Fantasie überlassen.

der Text ist mir scheiß egal. die komplette Aktion wurde von der Polizei selbst gefilmt und da ist zb zu sehen wie die Krücke als Waffe benutzt wird
 
Übrigens findet schon heute in Themar (Thüringen) das erste "Rock gegen Links" Konzert statt.

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Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, das man sich nicht in einem Pulk von Polizisten positioniert.. Gerade wenn die Polizei eh schon mit dem Nerven am Ende ist. Da würde ich 20 - 30 Meter Abstand halten, alleine schon aus Respekt!

Und der Typ passt halt auch optisch genau in diese linke Sparte rein mit seiner Punk-Frisur etc.

Ich verkleide mich ja auch nicht als Zebra und laufe in ein Löwengehege.. mit Krücken.. :D

Das klingt jetzt danach, als wären polizeistaatliche Zustände für dich bereits etwas Alltägliches und Akzeptiertes.

Überall wo der gesunde Menschenverstand in den Raum geworfen wird, läuten bei mir ohnehin die Alarmglocken, denn der Appell an den gesunden Menschenverstand ist ein Trugschluss angeblicher Gewissheit.


die komplette Aktion wurde von der Polizei selbst gefilmt und da ist zb zu sehen wie die Krücke als Waffe benutzt wird

Verweis dazu?

Ich will aber hier noch mal anmerken, dass es mir nicht um das Vorangegangene ging, denn auch dieses Argument könnte man einem von der Polizei selbst gefilmten Materials wohl auch wieder entgegen bringen, nachdem Filmaufnahmen immer nur Momentaufnahmen sind, denen etwas voranging und folgte.

Worum es mir geht, ist die völlig überzogene Reaktion. Ich wurde auch schon einmal von einem verwirrten, älteren Herren (der kräftiger war als das Bürschchen im Video wirkte) mit einer Krücke attackiert, als wir gerufen wurden, um uns um ihn zu kümmern. Ich trug keine Schutzausrüstung und habe ihn auch nicht verprügelt, um die Situation zu deeskalieren.
 
Das klingt jetzt danach, als wären polizeistaatliche Zustände für dich bereits etwas Alltägliches und Akzeptiertes.

Überall wo der gesunde Menschenverstand in den Raum geworfen wird, läuten bei mir ohnehin die Alarmglocken, denn der Appell an den gesunden Menschenverstand ist ein Trugschluss angeblicher Gewissheit.




Verweis dazu?

Ich will aber hier noch mal anmerken, dass es mir nicht um das Vorangegangene ging, denn auch dieses Argument könnte man einem von der Polizei selbst gefilmten Materials wohl auch wieder entgegen bringen, nachdem Filmaufnahmen immer nur Momentaufnahmen sind, denen etwas voranging und folgte.

Worum es mir geht, ist die völlig überzogene Reaktion. Ich wurde auch schon einmal von einem verwirrten, älteren Herren (der kräftiger war als das Bürschchen im Video wirkte) mit einer Krücke attackiert, als wir gerufen wurden, um uns um ihn zu kümmern. Ich trug keine Schutzausrüstung und habe ihn auch nicht verprügelt, um die Situation zu deeskalieren.

welche überzogene Reaktion soll da eigentlich zu sehen sein ?
 
Insbesondere weil danach offensichtlich überhaupt kein Interesse daran besteht ihn fest- oder in Gewahrsam zu nehmen. Da lässt sich dann nur vermuten wie schlimm der vermeintliche Krückenangriff war.

Ein Fotograf sagte im Interview mit Intro

Ich stellte mich an den Rand, um nicht zwischen die Fronten zu geraten. Ein Typ stolperte direkt vor mir auf dem Bürgersteig. Sofort sprangen zwei Bereitschaftspolizisten auf ihn. Ich konnte nicht ausmachen, ob es ein Demonstrant war, jemand der Flaschen oder Steine geworfen hatte, oder einer der Schaulustigen. Sie traten ihn, dann kniete einer auf seinem Rücken und schlug wie im Rausch immer wieder mit der Faust auf den am Boden Liegenden ein – in den Rücken und vor allem auf den Kopf. Bis seine Kollegen ihn anschrien: »Spinnst du? Hör auf! Bist du wahnsinnig? Hör auf!« Sie rissen ihn weg. Der anleitende Beamte der Truppe schlug den Polizisten gegen den Arm und schubste ihn weg. Ein anderer zog den Geschlagenen hoch und brüllte ihn an, er solle sich verpissen. Dann schrie der anleitende Beamte nochmal auf seine Kollegen ein: »Scheiße, spinnt ihr alle, oder was?« und trat dem gewalttätigen Beamten sogar gegen das Bein. Die Einheit zog sich zurück.

Im ersten Moment denkt man natürlich ja gut, er erzählt das und hat es nicht dokumentiert. Wenn man dann aber solche Bilder sieht gewinnt es halt allgemein an Glaubwürdigkeit. Ich selbst habe in meinem Leben in Hamburg schon soviel Polizeibrutalität gesehen, die ich aber nie belegen könnte. Das sind dann ja immer eher Zufälle, wie der sogenannte "Mondlicht-Prozess", wo diverse Polizisten im Gewaltrausch Zivilbeamte krankenhausreif geschlagen hatten und nicht mal von ihnen abließen als sie das vereinbarte Codewort (Mondlicht) regelrecht schrien.

Immerhin gabs damals keine Diskussionen, ob man den betroffenen Zivilbeamten überhaupt glauben kann :ugly:
 
Das klingt jetzt danach, als wären polizeistaatliche Zustände für dich bereits etwas Alltägliches und Akzeptiertes.

Überall wo der gesunde Menschenverstand in den Raum geworfen wird, läuten bei mir ohnehin die Alarmglocken, denn der Appell an den gesunden Menschenverstand ist ein Trugschluss angeblicher Gewissheit.




Verweis dazu?

Ich will aber hier noch mal anmerken, dass es mir nicht um das Vorangegangene ging, denn auch dieses Argument könnte man einem von der Polizei selbst gefilmten Materials wohl auch wieder entgegen bringen, nachdem Filmaufnahmen immer nur Momentaufnahmen sind, denen etwas voranging und folgte.

Worum es mir geht, ist die völlig überzogene Reaktion. Ich wurde auch schon einmal von einem verwirrten, älteren Herren (der kräftiger war als das Bürschchen im Video wirkte) mit einer Krücke attackiert, als wir gerufen wurden, um uns um ihn zu kümmern. Ich trug keine Schutzausrüstung und habe ihn auch nicht verprügelt, um die Situation zu deeskalieren.

Klar, wer kann sich schon als hunderprozentig geistesgegenwärtig und vollkommen genesen bezeichnen, Niemand wahrscheinlich. ;)

Trotzdem verwette ich Sonstwas darauf, das auf solchen Veranstaltungen 80% Minderbemittelte rumrennen, die aus merkwürdigen sozialen Schichten kommen und auch die dementsprechende Umgangsform und Ausdrucksform beherrschen. Und Voruteile hin oder her, der Herr der da am Boden sitzt, wird nicht das Erste mal seinen Mittelfinger in das Gesicht eines Beamten gehalten haben. Und sowas würde ein im Leben stehender, normal arbeitender, anständiger Bundesbürger halt nicht tun. Also ich käme nicht auf die Idee.

EDIT : Und wenn am Vortag die halbe Straße zerstört wird, sind polizeistaatliche Zustände leider nicht zu verhindern, selber Schuld.
 
der Text ist mir scheiß egal. die komplette Aktion wurde von der Polizei selbst gefilmt und da ist zb zu sehen wie die Krücke als Waffe benutzt wird

Das ist ein Stock und keine Schusswaffe und rechtfertigt keinesfalls das Zusammenschlagen im Rudel. Wenn er sich ein Vergehen zu schulden kommen hat lassen, sollen sie ihn festnehmen, das sind schließlich Polizisten und keine Hooligans.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Aranus es für gerechtfertigt hält, dann wirst du das nicht ändern können.

Verhältnismäßig scheint die Reaktion jedenfalls nicht zu sein. Versuchen auf den Kopf einzuschlagen scheint der Polizei nämlich zu reichen. Festnahme o.ä. ist ihnen ja unwichtig. Vielleicht waren letztendlich auch einfach zuviele gezückte Handies da.
 
Klar, wer kann sich schon als hunderprozentig geistesgegenwärtig und vollkommen genesen bezeichnen, Niemand wahrscheinlich. ;)

Trotzdem verwette ich Sonstwas darauf, das auf solchen Veranstaltungen 80% Minderbemittelte rumrennen, die aus merkwürdigen sozialen Schichten kommen und auch die dementsprechende Umgangsform und Ausdrucksform beherrschen. Und Voruteile hin oder her, der Herr der da am Boden sitzt, wird nicht das Erste mal seinen Mittelfinger in das Gesicht eines Beamten gehalten haben. Und sowas würde ein im Leben stehender, normal arbeitender, anständiger Bundesbürger halt nicht tun. Also ich käme nicht auf die Idee.

EDIT : Und wenn am Vortag die halbe Straße zerstört wird, sind polizeistaatliche Zustände leider nicht zu verhindern, selber Schuld.


Opa bist du's?
 
EDIT : Und wenn am Vortag die halbe Straße zerstört wird, sind polizeistaatliche Zustände leider nicht zu verhindern, selber Schuld.
doch, lassen sich und wenn dabei rechtliche grenzen überschritten werden ist das durch nichts zu rechtfertigen.

generell ist es schon sehr bezeichnend, wie schnell der polizei übertritte zugebilligt werden. wie schnell verharmlost wird, wenn sie selbst gewalt anwendet und wie willig sich einige (viele?), sich unterordnen und kritiklos hinnehmen, was die polizei so treibt.

das fängt ja schon damit an, dass es viele nicht verstehen, dass man kritik an der polizei üben kann (und meiner meinung nach auch muss) ohne, dass ihr gleich die ganze (und alleinige) schuld an den vorkomnissen gegeben wird. es kann nicht der richtige weg sein, ihr einen persilschein auszustellen und zu sagen, sie habe alles richtig gemacht. jeder polizist hat besondere rechte und besondere pflichten. und seine pflicht ist es mit den besonderen rechten maßvoll umzugehen. polizeigewalt so wie sie in hamburg belegbar stattgefunden hat ist auch unter den gegebenen umständen ein problem und nicht zu legitimieren. sie muss genauso benannt und verfolgt werden, wie gesetzesbrüche der "gegenseite". wenn ich hier z.b. lese, dass die prügelattacke einiger polizisten nicht so schlimm sei, weil das opfer danach ja noch aufstehen und den mittelfinger zeigen konnte, dann hat das nichts mit einem vernünftigen rechtsempfinden zu tun.
 
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