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Da ein Kind wohl kaum eine Meinung zur Politik haben wird, wird die Stimme natürlich nur seitens der Eltern missbraucht um ihrer eigenen Ansichten undemokratisch zu pushen.

Wenn sowas ok ist, ist es für Unternehmen auch ok seine Arbeitnehmer dazu zu drängen eine bestimmte Partei zu wählen.
 
In Frankreich weigern sie sich ja auch Anglizismen zu verwenden... wir können ja auch anfangen demnächst vom Weltnetz statt dem Internet zu reden - oder macht das schon wer?
 
Wobei das schon Charme hat. Finds immer sympathisch, wenn man mal Werbung aus den 50er/60er Jahren sieht und einfach alles eine deutsche Bezeichnung hat. Der heutige Mix aus denglisch und Anglizismen ist auch ein Grund, warum Werbung nirgendwo mehr zieht.
 
Da ein Kind wohl kaum eine Meinung zur Politik haben wird, wird die Stimme natürlich nur seitens der Eltern missbraucht um ihrer eigenen Ansichten undemokratisch zu pushen.

Wenn sowas ok ist, ist es für Unternehmen auch ok seine Arbeitnehmer dazu zu drängen eine bestimmte Partei zu wählen.

Was heißt hier "missbraucht" und was "undemokratisch"? In einer Demokratie entscheidet das Volk und ich denke, da gehören Kinder ebenso dazu. Ich finde es vermessen, Kinder von der Wahl auszuschließen, nur weil man sagt, sie wüssten noch nicht worum es geht (nach der Premisse müsste man auch viele Erwachsene ausschließen). Ich glaube, im Familienwahlrecht liegt auch eine große Chance für unser politisches System: Eltern können Kinder schon früh an das Thema Politik heranführen und ihnen nahe bringen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Ich finde es daher besser, von Anfang an mit dem Wahlrecht aufzuwachsen statt es mit 18 einfach ins Gesicht gedrückt zu bekommen. Nun wird manch einer bestimmt sagen: "Eltern missbrauchen das Wahlrecht ihrer Kinder nur für ihre eigenen Zwecke." Darauf habe ich zwei Antworten:

1. Wenn man nach dem Motto lebt, könnte man gleich alles abschaffen. Wer sagt, dass das Kindergeld wirklich überall beim Kind ankommt und nicht von den Eltern versoffen wird? Man sollte sich eher die Möglichkeiten vor Augen führen statt nur nach Missbrauchsmöglichkeiten zu suchen.

2. Dein Vergleich mit der Firma hinkt gewaltig, denn ich z.B. als Vater muss auch viele politischen Entscheidungen doppelt tragen, da ich für eine Person - meine Tochter - die Verantwortung in jeder Hinsicht trage. Wenn die Regierung die z. B. Mehrwertssteuer erhöht, trifft mich das doppelt, weil ich nicht bloß für mich was zu Essen kaufen muss. Selbst wenn die Eltern das Stimmrecht ihrer Kinder also für sich selbst "missbrauchen" würden, wäre das sogar okay, denn ich beispielsweise stehe eben als Vater auch für zwei Personen und nicht bloß für mich.

Auf diese Weise wird es sogar demokratisch belohnt, Verantwortung zu übernehmen. Ich finde es nur gerecht Angesichts des demografischen Wandels und des hohen finanziellen Aufwands, Kinder großzuziehen, wenn die Stimmkraft von Familien im Gegenzug auf diese Weise ausgeweitet wird.
 
Was heißt hier "missbraucht" und was "undemokratisch"? In einer Demokratie entscheidet das Volk und ich denke, da gehören Kinder ebenso dazu. Ich finde es vermessen, Kinder von der Wahl auszuschließen, nur weil man sagt, sie wüssten noch nicht worum es geht (nach der Premisse müsste man auch viele Erwachsene ausschließen). Ich glaube, im Familienwahlrecht liegt auch eine große Chance für unser politisches System: Eltern können Kinder schon früh an das Thema Politik heranführen und ihnen nahe bringen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Ich finde es daher besser, von Anfang an mit dem Wahlrecht aufzuwachsen statt es mit 18 einfach ins Gesicht gedrückt zu bekommen. Nun wird manch einer bestimmt sagen: "Eltern missbrauchen das Wahlrecht ihrer Kinder nur für ihre eigenen Zwecke." Darauf habe ich zwei Antworten:

1. Wenn man nach dem Motto lebt, könnte man gleich alles abschaffen. Wer sagt, dass das Kindergeld wirklich überall beim Kind ankommt und nicht von den Eltern versoffen wird? Man sollte sich eher die Möglichkeiten vor Augen führen statt nur nach Missbrauchsmöglichkeiten zu suchen.

2. Dein Vergleich mit der Firma hinkt gewaltig, denn ich z.B. als Vater muss auch viele politischen Entscheidungen doppelt tragen, da ich für eine Person - meine Tochter - die Verantwortung in jeder Hinsicht trage. Wenn die Regierung die z. B. Mehrwertssteuer erhöht, trifft mich das doppelt, weil ich nicht bloß für mich was zu Essen kaufen muss. Selbst wenn die Eltern das Stimmrecht ihrer Kinder also für sich selbst "missbrauchen" würden, wäre das sogar okay, denn ich beispielsweise stehe eben als Vater auch für zwei Personen und nicht bloß für mich.

Auf diese Weise wird es sogar demokratisch belohnt, Verantwortung zu übernehmen. Ich finde es nur gerecht Angesichts des demografischen Wandels und des hohen finanziellen Aufwands, Kinder großzuziehen, wenn die Stimmkraft von Familien im Gegenzug auf diese Weise ausgeweitet wird.


Nein, du hast definitiv nicht Recht.
 
Was heißt hier "missbraucht" und was "undemokratisch"? In einer Demokratie entscheidet das Volk und ich denke, da gehören Kinder ebenso dazu. Ich finde es vermessen, Kinder von der Wahl auszuschließen, nur weil man sagt, sie wüssten noch nicht worum es geht (nach der Premisse müsste man auch viele Erwachsene ausschließen).

Kinder wissen ja auch nicht, worum es geht. Du sagst es ja selbst, auch viele Erwachsene wissen das nicht. Wie sollen die das also ihren Kindern erklären? Das führt lediglich dazu, dass Papa dann seine Stimme + die seiner Kinder hat. Und die seiner Frau, wenn er ihr sagt, was sie wählen soll. So würde es nämlich laufen. In der Welt, in der die meisten Familienväter und Mütter ihre Kinder politisch bilden und diese dann eine echte politische Entscheidung treffen würden, wachsen auch Schokoäpfel auf den Bäumen und Honig fließt in den Bächen.
 
Nein, du hast definitiv nicht Recht.

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Ein Kind ist einfach nicht so weit, umsowas komplexes wie unsere Politik zu verstehen. Eltern können Politik den Kindern jetzt schon beibringen, dafür brauch es kein Wahlrecht...
Aber welches Kind will das denn wissen und warum überhaupt? Keiner bekommt mit 18 irgendwas ins Gesicht gedrückt. Du darfst mit 16 schon wählen...
Hinzukommt so oder so die Prägung der Eltern...bei manchen mehr, bei manchen weniger...
 
Kinder wissen ja auch nicht, worum es geht. Du sagst es ja selbst, auch viele Erwachsene wissen das nicht. Wie sollen die das also ihren Kindern erklären? Das führt lediglich dazu, dass Papa dann seine Stimme + die seiner Kinder hat. Und die seiner Frau, wenn er ihr sagt, was sie wählen soll. So würde es nämlich laufen. In der Welt, in der die meisten Familienväter und Mütter ihre Kinder politisch bilden und diese dann eine echte politische Entscheidung treffen würden, wachsen auch Schokoäpfel auf den Bäumen und Honig fließt in den Bächen.

Also allen das Wahlrecht entziehen oder Bildungstests vor der Wahlkabine abhalten oder was ist dein Vorschlag?

Ich finde es echt bedenklich, dass dem Volk stets und ständig seine politische Mündigkeit abgesprochen wird, egal ob es um direktdemokratische Elemente oder die Wahl allgemein geht.
 
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