Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oder eine andere funktionierende Koalition bilden.

Die CSU bekommt ja bei dem Gedanken an eine Koalition schon graue Haare, aber dann auch noch mit den Grünen? Wird auf jeden Fall interessant :D

Ich weiss nicht, ob das mit einem falschen Häkchen erklär/entschuldbar ist? Man sollte meinen, dass ein so wichtiger Fall wie ein Asylfall so geprüft wird, dass z.B. erkennbar ist, dass die Person unmittelbare Verwandschaft hat, die ein Bleiberecht hat. Vor allem, weil erst 3 Jahre alt... :ugly:

Ach komm schon, auch bei sowas kann ein Flüchtigkeitsfehler passieren. Insbesondere, wenn der Papierweg dahinter automatisiert ist. Es ist ja nicht so, daß irgendeine klitzekleine Chance bestanden hätte, daß da plötzlich eine Dreijährige alleine in einer Abschiebe-Maschine sitzen würde. Ist ne dumme Sache und peinlich fürs Bamf, aber mehr auch nicht. Nette Schlagzeile, jetzt bitte wieder zu den echten Problemen.
 
Ja, Ehrlichkeit und Respekt vor den Wählern sieht anders aus. Ich denke da war auch Optimismus im Spiel. Ich wünschte die Bundes-SPD wäre so selbstbewusst.

Und der Umgang mit den Grünen ändert sich mit der Zeit. Überall. Und in BW haben sie wohl dauerhaft ein großen Teil der politischen Mitte gewonnen.

Edit: Wobei... Vielleicht war die CDU-BW auch von der Angst vor der AfD gesteuert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Cale
Keine Ahnung. Ich bin erst '92 geboren. Als ich alt genug war um mich für Politik zu interessieren, waren die Hochzeiten für die CDU hier vielleicht schon (fast) vorbei. Ich gehöre zu einer neuen Generation die mit anderen Wahlergebnissen aufgewachsen ist. Alleinregierung? Da denke ich nicht an BW, sondern eher an Bayern und die Hamburger SPD.
 
Das hat die Hamburger SPD allerdings auch zuletzt Anfang der 90er geschafft, übrigens bei 84% Wahlbeteiligung :dhoch:

Aber Hamburg ist ja weiterhin eine sozialdemokratische Hochburg, trotz der Pfeffersäcke und ohne absolute Mehrheit. Wie übrigens die meisten Großstädte. Die Landeier versauen es dann immer :D
 
Ich kann das mit Überforderung nicht entschuldigen. Zumal Konzerne in den meisten Fällen schlicht nicht wissen, ob und wann jemand verstorben ist.

@Cale

Ich weiss nicht, ob das mit einem falschen Häkchen erklär/entschuldbar ist? Man sollte meinen, dass ein so wichtiger Fall wie ein Asylfall so geprüft wird, dass z.B. erkennbar ist, dass die Person unmittelbare Verwandschaft hat, die ein Bleiberecht hat. Vor allem, weil erst 3 Jahre alt... :ugly:

Seehofer wird das alles entschuldigen und abwälzen. Wie bei Danial M. und Nasibullah S...

Dass bei tausenden Asylanträgen (und die Zahl ist ja sehr stark rückläufig) Fehler passieren können: geschenkt

Aber spätestens bei Ausreiseaufforderungen und Abschiebungen erwarte ich von unseren Behörden einfach ein besonderes Mass an Sorgfalt.

Geh mal stark davon aus, das die Ausreiseaufforderung eine Vorlage aus dem Amtsssystem ist, die automatisch erstellt wird auf Grundlage der im System gepflegten Daten. Da wird keiner am PC die Dinger jedesmal neu tippen.

Die Frage ist eher, warum diese Familie einzeln aufgezählt wird und jeder für sich ein Bleiberecht hat.
 
Sie haben eigentlich nur in der letzten Wahl ordentlich eingebüßt, was nicht verwunderlich ist, da Christian Ude nicht mehr angetreten ist. Der war halt ziemlich beliebt, der Reiter muß sich erst noch beweisen.
 
Ich stehe ja der ökonomischen Nüchternheit vieler Unternehmen eher kritisch gegenüber, aber manchmal führt das auch zu guten Dingen.
Da man, meist auch hier, nur über die Schattenseiten diskutiert, ist es wichtig, auch mal die positiven Seiten zu beleuchten, die imo auch total überwiegen.
Wie Unternehmen für Flüchtlinge kämpfen

  • Die aktuelle Flüchtlingsdebatte wird dominiert von Härte, überlagert von Problemfällen und Schwierigkeiten.
  • Das ist allerdings nicht das ganze Bild. Viele Menschen bemühen sich um Solidarität und Gemeinsinn und versuchen, Geflüchtete hierzulande zu integrieren. Darunter auch viele Unternehmer.
  • Die SZ hat mit einigen von ihnen über ihre Erfahrungen und Probleme gesprochen und erfragt, warum und wie sie sich jetzt organisieren.

Betrüger, Straftäter, Gefährder - in der aktuellen Diskussion um die deutsche Flüchtlingspolitik dominieren die Problemfälle und der Ärger über die Schwierigkeiten. Gelungene Integration, kleinere und größere Erfolge - darüber spricht kaum noch jemand. Stattdessen dominierte ein Streit in der Bundesregierung über Zurückweisungen an der Grenze wochenlang alle anderen Fragen.

Die Wirklichkeit in Deutschland ist damit aber nicht komplett abgebildet. Zu ihr gehören auch Erlebnisse, Erfahrungen und Geschichten, die nicht von Verbrechen erzählen, sondern von Solidarität, von Gemeinsinn und dem sehr pragmatischen Bemühen, Geflüchtete aufzunehmen.

Für solche Geschichten sorgen nicht nur Flüchtlingshelfer und Nichtregierungsorganisationen. In Baden-Württemberg sind es derzeit vor allem größere und kleinere Unternehmer, die mit einer außergewöhnlichen Initiative ein anderes Bild der Gesellschaft zeichnen.

Es sind Hoteliers und Brauereibesitzer, Textilunternehmerinnen und Friseurinnen, die sich für Geflüchtete einsetzen. Sie alle haben einst den Ruf der Politik, den Ruf der Kanzlerin ernst genommen und Flüchtlinge in ihre Betriebe geholt. Jetzt wollen sie mit einer Kampagne und offenen Briefen verhindern, dass diese Menschen wieder gehen müssen.

Mehr als achtzig Unternehmen haben sich dem Aufruf angeschlossen, darunter Familienbetriebe mit Hunderten Mitarbeitern, aber auch Selbständige, die nur drei bis fünf Menschen Arbeit geben.

In einem Brief an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU) rufen sie dazu auf, diesen Mitarbeitern ein Bleiberecht zu gewähren, statt sie ausgerechnet jetzt einfach abzuschieben. Letzteres erleben sie nicht selten als Provokation: "Wir verurteilen es, dass Auszubildende auf Anweisung der Behörden von der Polizei in der Berufsschule oder beim Arbeitgeber abgeholt und in Abschiebehaft genommen werden."

Die Autoren betonen, dass sie dem Ruf der Politik gerne gefolgt seien, auch wenn das oft mit einem "hohen bürokratischen Aufwand" verbunden sei. Nichts helfe bei der Integration aber mehr als ein sicherer Arbeitsplatz. Außerdem sei die Schaffung von Arbeitsplätzen ein wichtiger Beitrag, um "dem Anstieg der Kriminalität und der Ausländerfeindlichkeit entgegenzuwirken".

Die Unternehmer werden nicht nur von einem großen Herzen angetrieben, sondern auch von ihrem nüchternen ökonomischen Verstand geleitet. Im Südwesten Deutschlands herrscht wie in Bayern in vielen Regionen Vollbeschäftigung; deshalb sind sie der Überzeugung, dass ein kluges Bleiberecht für ihre Mitarbeiter auch gegen einen dramatischen Arbeitskräftemangel helfen kann. "Die eingestellten Geflüchteten stellen genau die anzulernenden, angelernten und auszubildenden Arbeitskräfte dar, die wir benötigen."
[...]
https://www.sueddeutsche.de/politik...rnehmer-fuer-fluechtlinge-kaempfen--1.4061424

Danach folgen noch fünf exemplarische Einschätzungen von UnternehmerInnen, ist wirklich lesenswert.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

"Ischias-Probleme"

Edit: Video-Quelle ausgetauscht
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Anführungszeichen kann man sich sparen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Junckers gesundheitliche Schwäche zum Thema wird. Zuletzt bekannte der Präsident vor gut drei Wochen im irischen Parlament, was für jeden offensichtlich war, als er dort zum Rednerpult schritt: "Ich habe Schwierigkeiten beim Gehen." Und fügte hinzu: "Ich bin nicht betrunken. Ich habe Ischias. Ich würde es vorziehen, betrunken zu sein." Auf die Frage, ob Juncker am Abend des Nato-Dinners betrunken gewesen sei, wie manche spekulierten, sagte sein Sprecher, dass er es für "mehr als geschmacklos" halte, wie einige Medien jetzt mit herabsetzenden Überschriften die Schmerzen des Präsidenten ausnutzten. Juncker nehme Medikamente und gehe zu einer Physiotherapeutin, hieß es aus der Kommission.
https://www.sueddeutsche.de/politik/europaeische-union-die-leiden-des-jean-claude-juncker-1.4053162

Edit: Schau dir doch bitte auch vorher den Youtube-Channel (drei Verschwörungsvideos und eine AfD-Rede) an oder recherchiere kurz.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben