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Schön das du den Behörden soviel Vertrauen entgegen bringst. Ich denke aber, dass wir eine spezialisierte Lösung brauchen.

Das kannst du dir mal durchlesen.

„Eine kriminelle Vorgeschichte wie Sarfo haben viele der Männer, die heute für den IS in Syrien kämpfen. 27 Prozent aller europäischen Dschihadisten wurden im Gefängnis von islamistischen Predigern radikalisiert.“

https://www.google.de/amp/amp.hande...ismus-vom-knast-in-den-dschihad/14677228.html
das brauche ich mir nicht durchlesen, weil es für mich nichts ändert. dein problem ist: du willst eine einfache, schnelle lösung mit möglichst wenig aufwand und fertig. das wird nicht funktionieren, selbst wenn man sie wegsperrt, abschiebt oder abknallt.

aus deinem posting entnehme ich, dass du davon ausgehst, dass ich alles so laufen lassen wollen würde wie es jetzt ist. dann hast du aber meine vorherigen posts entweder nicht verstanden oder ignoriert. das schreibe ich nämlich mit keiner silbe. man muss gegen die radikalisiserung etwas tun. für dich ist die lösung "alle" umzubringen und für mich ist die lösung der radikalisierung den nährboden zu entziehen und perspektiven aufzeigen. sowohl außerhalb, als auch innerhalb von gefängnismauern.

tatsächlich bringe ich dem demokratischen prinzip der gewaltenteilung und somit auch der justiz viel vertrauen entgegen. dass da aktuell nicht alles rund läuft bestreite ich nicht einmal. den anschlag amris hätte man aber verhindern können, ohne dass man ihn tötet. dazu müssen nur die handelnden personen ihren job ordentlich machen. und wenn diese überlastet sind, müssen "eben" mehr eingestellt werden. da heißt die alternative für mich nicht, wir fangen an irgendwen umzubringen, nur weil wir selber überfordert sind.
 
Schön das du den Behörden soviel Vertrauen entgegen bringst. Ich denke aber, dass wir eine spezialisierte Lösung brauchen.

Das kannst du dir mal durchlesen.

„Eine kriminelle Vorgeschichte wie Sarfo haben viele der Männer, die heute für den IS in Syrien kämpfen. 27 Prozent aller europäischen Dschihadisten wurden im Gefängnis von islamistischen Predigern radikalisiert.“

https://www.google.de/amp/amp.hande...ismus-vom-knast-in-den-dschihad/14677228.html
Darum geht es doch null. DU willst Menschen töten. Punkt. Du bist so nicht besser als der Terrorist. Verstehst du das nicht?

https://kurier.at/chronik/niederoes...theken-salafisten-buch-hat-folgen/293.208.398
Naja wenn man sich in der Gefängnisbibliothek salafistische Schriften ausborgen kann , kein Wunder. Soviel zu Vertrauen an die Behörden.


'Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“

Das klingt aber eher nach lieber Terror hier als woanders. An und für sich ist ja nichts dagegen einzuwenden , aber ob man damit die Wähler anspricht?
Wähler ansprechen? Falscher Ansatz. Hier geht es um menschliche.. Nur weil andere sich unmenschlich Verhalten darf man seine eigene Menschlichkeit nicht aufgeben...

Was habt ihr dann für moralische und ethische Vorstellungen?
 
Wähler ansprechen? Falscher Ansatz. Hier geht es um menschliche.. Nur weil andere sich unmenschlich Verhalten darf man seine eigene Menschlichkeit nicht aufgeben...

Was habt ihr dann für moralische und ethische Vorstellungen?
Geht es hier um Politik oder Philosophie und Ethik? Wenn man in einer Demokratie nicht genug Wähler hat wird man seine Vorstellungen auch nicht durchsetzen können.
 
jetzt soll es leute geben, die ihr gewissen und ihre eigenen moralvorstellungen (um nicht "ideale" zu sagen) zum maßstab ihrer politik machen. ganz verrückte geschichte.
 
Die werden aber als Philosophen besser aufgehoben als Politiker.
Nein. Parteien haben verschiedene Ziele, neben office-seeking und vote-seeking gibt es eben auch noch policy-seeking, also die Implementierung von Policies und damit auch der eigenen Normen und Werte. Die drei Ziele werden je nach Partei unterschiedlich stark gewichtet. Politik, Philosophie und Ethik kann man einfach nicht strikt voneinander trennen.
 
Nein. Parteien haben verschiedene Ziele, neben office-seeking und vote-seeking gibt es eben auch noch policy-seeking, also die Implementierung von Policies und damit auch der eigenen Normen und Werte. Die drei Ziele werden je nach Partei unterschiedlich stark gewichtet. Politik, Philosophie und Ethik kann man einfach nicht strikt voneinander trennen.
Das ist mir schon klar. Ist ja auch ein edles Anliegen von der Frau, die Terroristen lieber hier haben zu wollen als in ihren Heimatländern. Aber die Frage ist wieviele Deutsche das auch so sehen. Wenn das sehr viele nicht tun, war ihre Aussage für ihre Partei eher kontraproduktiv.

Abgesehen davon dass diese potentielle Terroristen ja Deutsche als Opfer auserkoren haben und nicht ihre Landsleute. Kann ja sein dass sie dann halt sonst Muslime einer rivalisierenden Glaubensrichtung oder Andersgläubige töten würden, muss aber nicht sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darum geht es doch null. DU willst Menschen töten. Punkt. Du bist so nicht besser als der Terrorist. Verstehst du das nicht?


Wähler ansprechen? Falscher Ansatz. Hier geht es um menschliche.. Nur weil andere sich unmenschlich Verhalten darf man seine eigene Menschlichkeit nicht aufgeben...

Was habt ihr dann für moralische und ethische Vorstellungen?

Ich werde jetzt nicht das pro und contra der Todesstrafe mit dir durchkauen.

Wenn die Art der Strafe demokratisch legitimiert ist, ist die Ausführung absolut rechtens.
Das ist bei uns natürlich nicht der Fall, trotzdem darf ich diesbezüglich eine andere Meinung haben.:kaffee:
 
Muss man an der Stelle aber noch einmal hervorheben.
Es gibt nunmal nicht die einzig wahre Moralvorstellung.

Korrekt aber trotzdem nehmen wir (und das ist auch gut so) gewisse regulative Prinzipien an und befinden uns in einem ständigen Prozess, diese neu “auszuhandeln“, um nicht völlig im Relativismus zu ertrinken. Unsere Werte sind mMn hauptsächlich Kulturgüter, abgesehen von evtl. manchen tiefer liegenden Dingen, die uns vermutlich in die Wiege gelegt wurden, wie anderen Affenarten und Tieren.
 
:lol:

Endlich! Die Nazi Keule! :grins:
Ich schließe mich @Fanatic an: Heeeeee?

Das war lediglich ein Beispiel das aufzeigen soll, dass es eben nicht damit getan ist etwas (innerhalb - global gesehen - doch recht eng gesteckter Landesgrenzen) "demokratisch zu legitimieren".
Es gibt beispielsweise so etwas wie die universellen Menschenrechte, die in unseren Breitengeraden (zum Glück) doch recht akzeptiert sind und gegen die eine etwaige Todesstrafe sehr wohl verstoßen würde. Egal wie sich Deutschland dazu demokratisch verhält.

Im übrigen war der Verweis auf die Rechtmäßigkeit einer der Punkte, mit dem sich die Bürger*innen zur NS-Zeit auf unverzeihliche Weise schuldig gemacht haben: 'Ich habe doch nur das gemacht, was ich in meiner Funktion tun sollte. Die Befehle kamen von den Vorgesetzten, ich habe lediglich folge geleistet.' Schreibtischtäter*innen eben, alles ganz rechtschaffene Menschen.
 
Und trotzdem muss mir nochmal einer erklären, warum es die Pflicht der BRD ist, radakalisierte Gefährder, welche nicht in der BRD geboren sind zu dulden und sogar am besten noch zu entradikalisieren?
Da muss dann vor Ort in den Herkunftsländern dann was getan werden, aber doch nicht für jeden einzelnen hier.
 
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