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Selbst mit Touris wird man in keinem "Dorf" ständig Burka- und Niqab-Trägerinnen sehen. Wenn man jegliches Kopftuch darunter zählt, dann vllt.
Aber die sind ja nirgends das Thema.
 
Es gibt schon Urlaubsorte in DACH, in denen man wirklich "häufiger" Burkas (wirklich sehr, sehr selten, da es ein afghanisches Gewand ist) bzw. Niqabs sieht. Dass das Touristinnen sind, steht aber außer Frage.
Und dass sich unter den Gewändern auch einige "Einheimische" verbergen, ist nun auch nichts Neues.

Bleibt natürlich die Frage, um was sich die "Ich hab aber mehr Burkas als du gesehen"-Diskussion nun dreht.

Mir kommt es so vor, als wolle man mit dem überdurchschnittlichen Aufkommen legitimieren wollen, warum ein Verschleierungsverbot, wie z.B. in Österreich, gut wäre.
Dass es das nicht ist, dürfte auch nicht so überraschend sein.

Eine überzeugte verschleierte Frau wird sich solch weltlicher Gesetze nicht beugen, eine dazu gezwungene Frau ebenso nicht.
Und bis die Polizei mal eine verschleierte Frau antrifft und diese ermahnen kann, werden vorher zig Clowns, vermummte Fahrradfahrer, bibbernde Fußgänger, die den Schal über Mund und Nase ziehen und Werbemaskottchen in Haikostümen ermahnt, angezeigt und ein Bußgeld abgeknöpft.

Das kann doch auch kein Ziel unserer Gesellschaft sein.
 
Abdel-Samad ist ein ägyptisch-deutscher Islamkritiker und Politikwissenschaftler, eigentlich bekannt wie ein bunter Hund durch seine Publikationen und Fernseh- und Talkshowauftritte.

Über das Burkaverbot schreibt er: "Diejenigen 'Linken' und 'Liberalen', die keinen Finger krumm machten, um muslimische Frauen vor Bevormundung, Zwangsverheiratung, Gewalt in der Familie und Ehrenmorde zu retten, wollen nun ihre freiheitlich-liberale Einstellung unter Beweis stellen, indem sie das Tragen der Burka/des Nikabs für ein Menschenrecht erklären."
http://www.stern.de/politik/deutsch...sche-freiheit-im-stoffgefaengnis-7020918.html

Und derjenige hat eben eine Zahl von Burkaträgerinnen in Deutschland geschätzt, da weder das Statistische Bundesamt, noch das BAMF und auch die Regierung keine belastbaren Zahlen dazu haben.

Theoretisch könnte man es auch einfach mal umdrehen. These: Es gibt keine Frau in Deutschland, die tatsächlich Burka (!) trägt. Islamwissenschaftler, Verkäufer muslimischer Mode, Botschafter, alle kennen keine Burkaträgerin oder haben je eine gesehen.
http://www.bento.de/politik/burka-i...leierte-frauen-gibt-es-in-deutschland-773270/

In Frankreich gibt es halbwegs belastbare Zahlen, erhoben durch das Innenministerium. Von den ca. 6 Millionen Muslimen sollen 2000 Burka tragen.
Die Zahl ist im Vergleich so "hoch", da dort mehr Menschen leben, die aus einem Kulturkreis kommen, in dem die Burka getragen wird.

Bei den in Deutschland lebenden Muslimen (ein Großteil sind ja Türken) ist die Burka und vergleichbares aber regelrecht verpönt, von daher dürfte die Zahl nochmal deutlich geringer sein.
http://www.sueddeutsche.de/karriere...hen-dienst-wuerde-recht-und-burka-1.1054676-5
 
und worüber wird hier jetzt gerade eigentlich diskutiert?
hat sich hier irgendjemand pro Burkaverbot geäußert? (die offensichtlich überspitzt sarkastischen Kommentare mal ausgenommen)
Es wurde die Frage gestellt, ob irgendjemand schon mal jemanden mit Burka in Deutschland gesehen hat.
Offensichtlich haben das ein paar User hier.
Da muss ich keine Thesen anhand der Schätzungen eines Islamkritikers aufstellen. Womöglich laufen im Norden Duisburgs überproportional viele Burkaträgerinnen rum. Klar ist es einfacher, sich im Internet die passenden Aussagen eines Experten zu suchen. Respekt hätte ich aber mehr, wenn du tatsächlich mal ein Wochenende da hin fährst und selbst mal beobachtest, ob und wie viele Burkaträgerinnen da rum laufen.
Mir persönlich ist das zwar absolut Wurst aber manchen hier scheint das ja extrem wichtig zu sein
 
Abdel-Samad ist ein ägyptisch-deutscher Islamkritiker und Politikwissenschaftler, eigentlich bekannt wie ein bunter Hund durch seine Publikationen und Fernseh- und Talkshowauftritte.

Über das Burkaverbot schreibt er: "Diejenigen 'Linken' und 'Liberalen', die keinen Finger krumm machten, um muslimische Frauen vor Bevormundung, Zwangsverheiratung, Gewalt in der Familie und Ehrenmorde zu retten, wollen nun ihre freiheitlich-liberale Einstellung unter Beweis stellen, indem sie das Tragen der Burka/des Nikabs für ein Menschenrecht erklären."
http://www.stern.de/politik/deutsch...sche-freiheit-im-stoffgefaengnis-7020918.html

Und derjenige hat eben eine Zahl von Burkaträgerinnen in Deutschland geschätzt, da weder das Statistische Bundesamt, noch das BAMF und auch die Regierung keine belastbaren Zahlen dazu haben.

Theoretisch könnte man es auch einfach mal umdrehen. These: Es gibt keine Frau in Deutschland, die tatsächlich Burka (!) trägt. Islamwissenschaftler, Verkäufer muslimischer Mode, Botschafter, alle kennen keine Burkaträgerin oder haben je eine gesehen.
http://www.bento.de/politik/burka-i...leierte-frauen-gibt-es-in-deutschland-773270/

In Frankreich gibt es halbwegs belastbare Zahlen, erhoben durch das Innenministerium. Von den ca. 6 Millionen Muslimen sollen 2000 Burka tragen.
Die Zahl ist im Vergleich so "hoch", da dort mehr Menschen leben, die aus einem Kulturkreis kommen, in dem die Burka getragen wird.

Bei den in Deutschland lebenden Muslimen (ein Großteil sind ja Türken) ist die Burka und vergleichbares aber regelrecht verpönt, von daher dürfte die Zahl nochmal deutlich geringer sein.
http://www.sueddeutsche.de/karriere...hen-dienst-wuerde-recht-und-burka-1.1054676-5
bemerkenswert, dass du es noch immer versuchst mit fakten zu belegen. dabei musst du doch nur mit offenen augen durch die gegend laufen...
 
Die Diskussion ist doch völlig wumpe.

Nichts könnte mir egaler sein, ob eine Frau aus religiösen Gründen eine Burka trägt oder nicht. Selbst gegen einen Burkini hätte ich nix, warum auch?

Und so Sprüche von wegen die Burka wäre Symbol von Bevormundung, Unterdrückung und Gewalt... örm... ich wette, es gibt mehr deutsche Frauen die Opfer von Bevormundung, Unterdrückung und häuslicher Gewalt werden. Nur tragen die halt andere Klamotten, um ihre Blutergüsse zu überdecken.
 
Nichts könnte mir egaler sein, ob eine Frau aus religiösen Gründen eine Burka trägt oder nicht. Selbst gegen einen Burkini hätte ich nix, warum auch?
Weil solche Forderungen am Ende ein Burkaverbot (bzw. wie in Österreich ein "Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz") Realität werden lassen könnte, welches sich auch direkt auf "uns" niederschlagen könnte mit dem Verlust von Freiheiten.

Und da hab ich keinen Bock drauf.
 
Weil solche Forderungen am Ende ein Burkaverbot (bzw. wie in Österreich ein "Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz") Realität werden lassen könnte, welches sich auch direkt auf "uns" niederschlagen könnte mit dem Verlust von Freiheiten.

Und da hab ich keinen Bock drauf.

Is schon klar. Ich würde mich ja auch dafür aussprechen, dass es KEIN solches Verbot geben wird. Es gibt für mich nichts, was ein Verbot legitimieren würde.

Stupide Polemik. Aber gut, wir leben in einer freiheitlichen Demokratie und da darf halt jeder seinen Senf dazu geben und auch AfD oder CSU wählen.
 
Mir kommt es so vor, als wolle man mit dem überdurchschnittlichen Aufkommen legitimieren wollen, warum ein Verschleierungsverbot, wie z.B. in Österreich, gut wäre.

Das wird vermutlich auch der Punkt gewesen sein. Besonders unsere ÖVP betreibt eine ziemlich ärgerliche Law & Order Politik (das erst kürzlich aufgeschobene, schreckliche Sicherheitspakt, welches mit massiven Einchränkungen der Bürgerrechte daher kommen sollte, spricht da auch Bände) und dass man damit natürlich gleich noch ein populistisches Schnäppchen schlägt bzw. man damit ein Verhüllungsverbot quasi for free bekommt, war natürlich ein gefundenes Fressen.
 
Ich rede auch von nichts anderem. Aber ist ja auch schön einfach, den Leuten direkt uninformiertheit und/oder Populismus vorzuwerfen.
Ok, das heißt ich kann an einem x-beliebigen Nachmittag durch den Duisburger Norden laufen und werde gar nicht umhin kommen, die durchaus nicht seltenen Burka-Trägerinnen zu bemerken? Sorry, aber bislang habe ich lediglich davor gewarnt auf Populismus reinzufallen, aber ich denke ich kann meine Aussage wohl getrost umändern: hier wird nicht irgendeinem Populismus auf den Leim gegangen, sondern er wird hier munter weiter gesponnen.
 
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http://www.wetter.com/hd-live-webcams/deutschland/duisburg-sportschule-wedau/5295e2f857bad/
 
Ok, das heißt ich kann an einem x-beliebigen Nachmittag durch den Duisburger Norden laufen und werde gar nicht umhin kommen, die durchaus nicht seltenen Burka-Trägerinnen zu bemerken? Sorry, aber bislang habe ich lediglich davor gewarnt auf Populismus reinzufallen, aber ich denke ich kann meine Aussage wohl getrost umändern: hier wird nicht irgendeinem Populismus auf den Leim gegangen, sondern er wird hier munter weiter gesponnen.

Ja es ist gut möglich, dass man da einer Burka Trägerin über den Weg läuft. Es gibt grade im Duisburger Norden viele Stadtteile die durch den Islam geprägt sind. In Marxloh steht sogar die größte Moschee Deutschlands. Natürlich ist da Chance um einiges höher, einer Burka Trägerin zu begegnen als in Oberammergau. Was an diesem Fakt populistisch sein soll, verstehst wohl nur du selbst.
 
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