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Meiner Meinung nach sollte man endlich alle mit Bodycams ausstatten, was imo wesentlich mehr Vorteile als Nachteile hat.
Ich bin erstmal dafür, dass das Geld für die Polizeiausbildung/-ausrüstung/-schießstände etc. ausgegeben wird. Dort fehlt es ja schon an allen Ecken und Enden.
Bevor Bodycams eingesetzt werden, die gerade bei solchen Großeskalationen dann auch vermutlich nicht lange funktionierend im Einsatz sind.
 
Lebenslange Strafen sind einfach völlig Banane. Soll ich mit 80 nicht gegen die Schließung des örtlichen Krankenhauses protestieren dürfen, weil ich mit 20 mal nen Stein geworfen habe? Klar Strafe muss sein, aber das muss alles im Verhältnis stehen und dem Täter auch die Chance geben, zurück ins Leben zu finden.

Bzw bin ich selbst vorbestraft. Würde ich nicht in Deutschland leben, hätte ich vielleicht niemals die Chance bekommen, mich zu rehabilitieren und würde nun irgendwo im Knast vergammeln. Stattdessen habe ich aus der Sache gelernt, weil der Staat mir die Chance gegeben hat zu lernen. Anderenfalls hätte ich nun wohl kaum eine wundervolle Frau, zwei tolle Kinder, einen guten Job ... Eben ein normales Leben.
 
Finde ich aber gut. Solche Handlungen haben nun mal Ihre Konsequenzen und vielleicht kommt der eine odere andere straffällig gewordene dadurch auch mal im Leben an, anstatt weiterhin bei Mami im Keller zu wohnen und dort Plakate zu malen.
Solche Handlungen dürfen auch ihre Konsequenzen haben und zwar im Rahmen des StGB.
Ein lebenslanges Demo-Verbot ist völliger Humbug.
Strafe darf und muss sein bei grobem Fehlverhalten, aber das Absprechen von Grundrechten ist einfach falsch. So kann ein (zumindest demokratischer) Staat nicht strafen.

Zu der Kennzeichnungspflicht hatte ich ja schonmal was gepostet. In keinem einzigen europäischen Land gab es einen nennenswerten Anstieg von Anschuldigungen gegen Polizisten, welche die Polizei durch die Kennzeichnungspflicht aber befürchtet.
https://www.bundestag.de/blob/19180...a3118b/kennzeichnungspflicht_polizei-data.pdf

Ergo blinder Aktionismus. Bringt nichts, am Ziel vorbei, aber man muss halt irgendwas präsentieren, möglichst rabiat, leicht verständlich und schnell durchführbar.
 
Im Moment hat man eh das Gefühl viele Politiker hätten unsere komplette Gewaltenteilung nicht verstanden.

Warte, ich nehm einigen die Antwort gleich aus dem Mund um ihnen das Zitieren dieses Satzes zu ersparen:

das haben die linken Krawallmacher auch nicht!!!!!!!!

Ja, da hast Du recht, aber Menschen die Straftaten begehen, bewegen sich immer außerhalb der gesellschaftlichen Normen, deswegen gibt es ja Straftatbestände. Egal ob Landfriedensbruch oder Steuerhinterziehung. Das bedeutet aber nicht, dass Polizei, Politik und Justiz zu einer zusammengerührten, undurchsichtigen Mischpoke werden dürfen, die man nicht kritisieren darf. Ein Polizist der im Dienst Straftaten begeht muss selbst in vermummter Montur am Ende genauso identifizierbar sein, wie ein ziviler Straftäter und genauso verfolgt werden, wie ein ziviler Straftäter oder wie ein Nicht-Polizei-Beamter, der am Schreibtisch oder im Hinterzimmer einen Straftatbestand wie Untreue oder Bestechung etc. begeht.
 
Ich bin erstmal dafür, dass das Geld für die Polizeiausbildung/-ausrüstung/-schießstände etc. ausgegeben wird. Dort fehlt es ja schon an allen Ecken und Enden.
Bevor Bodycams eingesetzt werden, die gerade bei solchen Großeskalationen dann auch vermutlich nicht lange funktionierend im Einsatz sind.
Da wirst du leider lange drauf warten können. Eher schraubt man die Anforderungen noch weiter runter damit man neues Personal gewinnt. Egal was dann anschließend in blau auf der Straße rum läuft. Hauptsache Stellen besetzt und welche die die Köpfe hin halten.
 
Klar, Personal wird genauso dringend benötigt. Nur, wenn ich dann an die Schlagzeilen denke, wo auf jemanden geschossen wurde und statt in Arm oder Bein einfach auf den Körper, sodass die Person i.d.R. dann nicht überlebte ...
Dann ist die Polizeiausbildung bald so desaströs wie die Crashkurscops in den VSA.
 
Klar, Personal wird genauso dringend benötigt. Nur, wenn ich dann an die Schlagzeilen denke, wo auf jemanden geschossen wurde und statt in Arm oder Bein einfach auf den Körper, sodass die Person i.d.R. dann nicht überlebte ...
Dann ist die Polizeiausbildung bald so desaströs wie die Crashkurscops in den VSA.
also bei berechtigten aller kritik an der polizeiausbildung (ich glaube auch, dass man mehr geld da reinstecken muss), aber mal eben jemanden in arm oder bein zu schießen (am besten noch, wenn der wegrennt) ist auch einfacher gesagt, als getan.
 
also bei berechtigten aller kritik an der polizeiausbildung (ich glaube auch, dass man mehr geld da reinstecken muss), aber mal eben jemanden in arm oder bein zu schießen (am besten noch, wenn der wegrennt) ist auch einfacher gesagt, als getan.
Diejenigen Personen rannten aber nicht, sondern standen meist oder liefen langsam auf sie zu. Und genau deswegen erwarte ich eine bessere Ausbildung und vorallem Geld für Schießanlagen (statt neue geschlossene), damit man in der Lage ist, jemanden nichttödlich zu treffen.
 
alles klar. etwas anderes als ein rücktritt ist nach der aussage und den existierenden bildern/videos nicht mehr hinnehmbar. der typ hat sie doch nicht alle...

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sieht weiterhin keine Schuld bei der Polizei. "Polizeigewalt hat es nicht gegeben, das ist eine Denunziation, die ich entschieden zurückweise", sagte er dem Sender NDR 90,3.

http://www.spiegel.de/politik/deuts...nsatz-waehrend-des-g20-gipfels-a-1157701.html
 
Klar, Personal wird genauso dringend benötigt. Nur, wenn ich dann an die Schlagzeilen denke, wo auf jemanden geschossen wurde und statt in Arm oder Bein einfach auf den Körper, sodass die Person i.d.R. dann nicht überlebte ...
Dann ist die Polizeiausbildung bald so desaströs wie die Crashkurscops in den VSA.

Da müsstest du schon etwas mehr über die Situation konkret preisgeben, um die es da ging. Wenn einer wenige Meter vor dir ist, Messer in der Hand und auf dich zukommt, dann schießt kein vernünftig denkender Mensch auf Arme oder Beine.
 
Und warum nicht? Das Messer befindet sich aber nun einmal in der Hand. Wenn die Polizei nicht lernt, in einer derartigen Situation mit der Schusswaffe richtig umzugehen, kann man sich die Ausbildung auch schenken.

Letzte mir bekannte Situation war diese:
http://www.spiegel.de/panorama/just...ngen-mann-in-hohenschoenhausen-a-1132591.html

Und in der Situation hätte die Polizei meiner subjektiven Meinung vermutlich auch andere Möglichkeiten gehabt.

Sonst noch der:
http://www.sueddeutsche.de/panorama...erschiesst-mann-auf-offener-strasse-1.2652281
Am Ende des Artikels auch ein weitere Vorfall, der in der Vergangenheit geschah.

Klar ist die Polizei kein SEK, aber man kann mir bitte nicht erzählen, ich bräuchte ein SEK wegen einem Mann mit einem Messer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum nicht? Das Messer befindet sich aber nun einmal in der Hand. Wenn die Polizei nicht lernt, in einer derartigen Situation mit der Schusswaffe richtig umzugehen, kann man sich die Ausbildung auch schenken.

Letzte mir bekannte Situation war diese:
http://www.spiegel.de/panorama/just...ngen-mann-in-hohenschoenhausen-a-1132591.html

Und in der Situation hätte die Polizei meiner subjektiven Meinung vermutlich auch andere Möglichkeiten gehabt.

Sonst noch der:
http://www.sueddeutsche.de/panorama...erschiesst-mann-auf-offener-strasse-1.2652281
Am Ende des Artikels auch ein weitere Vorfall, der in der Vergangenheit geschah.

Weil das unrealistisch ist. Schießt du einmal vorbei, war es das vielleicht. In der konkreten Situation geht es auch noch um eine Wohnung. Da hast du extrem wenig Platz, keinen sicheren Rückzugsort, willst natürlich auch keine Querschläger, die am Ende noch den falschen treffen.
Aus der spärlichen Beschreibung der Situation zu schließen, dass die Polizei auch andere Möglichkeiten gehabt hätte, halte ich für totalen Quatsch.
 
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