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deshalb verfügen die Türken hier über freien Internetzugang und unsere Presse.
Ja klar das machen die ja auch. Sag mal hattest mal türkische freunde? Weißt du wieso die nahezu alle eine satschüssel haben während die deutschen die hausantenne benutzten? Kannst du dir ausmalen wieso viele ältere generationen der türkischen einwander nur gebrochen deutsch reden obwohl sie seit jahrzenten hier leben? Ganz sicher nicht weil die markus lanz und hart aber fair anschauen.
 
Ein hier lebender türke hat doch gar nicht die weitsicht zu sehen was dort bald passieren wird und was das für die dortige freihheit bedeutet.

Es war eine Antwort auf diese Aussage und diese Weitsicht KANN er eben haben, im Gegensatz zu vielen dort lebenden Türken. Ob er die Chance nutzt, ist wieder was Anderes. Anscheinend tun es ja genug Deutschtürken nicht.
 
Die Briten verlieren jedenfalls nach afaik 15 Jahren im Ausland ihr Wahlrecht im Heimatland. Weiß nicht, ob das hier ähnlich geregelt ist, denke aber schon. Und finde ich persönlich auch richtig.
 
Weiß nicht, ob das hier ähnlich geregelt ist, denke aber schon.
Nein, ists nicht:

Bei den Bundestagswahlen sind nur wenige deutsche Staatsbürger/-innen vom Recht zu wählen (aktives Wahlrecht) ausgeschlossen:

  1. Die größte Gruppe umfasst diejenigen, die unter "Totalbetreuung" stehen: Das sind Menschen, deren Angelegenheiten in allen Lebensbereichen ein/e Betreuer/-in regelt. Es gibt keine offizielle Statistik dazu, wie groß diese Gruppe ist; eine inoffizielle Schätzung geht von 200.000 Menschen aus.
Wichtig: Die meisten Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung oder Demenz dürfen in Deutschland wählen; sie haben in der Regel nur für bestimmte Lebensbereiche eine/-n Betreuer/-in, stehen also nicht unter "Totalbetreuung".

  1. Sehr gering ist die Zahl derjenigen, die nicht wählen dürfen, weil ein/-e Richter/-in ihnen aufgrund einer Straftat das Wahlrecht entzogen hat. Das aktive Wahlrecht kann nur aufgrund einer politischen Straftat entzogen werden; beispielsweise wenn jemand wegen Landesverrats oder dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt worden ist. Es wird auch bei einer Verurteilung wegen einer politischen Straftat nicht automatisch, sondern nur auf Initiative eines Richters für zwei bis fünf Jahre entzogen.
Wichtig: Menschen, die aufgrund nicht-politischer Straftaten verurteilt worden sind, zum Beispiel wegen Mordes, Totschlags oder Kindesmissbrauchs, dürfen weiterhin wählen. Die meisten der etwa 63.000 Strafgefangenen in deutschen Gefängnissen dürfen also bei den Bundestagswahlen abstimmen.

  1. Ebenfalls sehr gering ist die Zahl der Menschen, die eine Straftat begangen haben, aber aufgrund einer seelischen Störung als "schuldunfähig" eingestuft und in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden sind. Sie verlieren ebenfalls das Recht zu wählen.
Wichtig: Alle anderen Menschen mit psychischen Erkrankungen dürfen bei der Bundestagswahl wählen.

Und das ist imo auch richtig so.
 
Finde ich persönlich nicht. Wer 15 Jahre oder länger nicht mehr in seinem Land gelebt hat, sollte imo bis zu seiner etwaigen Rückkehr kein Recht mehr haben, durch Wahlen über das Leben der dort lebenden Menschen zu entscheiden.
Ich wüsste gar nicht welchen sinn das auch haben sollte, zusätzlich sollen die die im land leben wählen dürfen, das ist ja viel schlimmer dass viele gar nicht entscheiden dürfen obwohl sie hier leben und arbeiten. Wenn jemand entscheidet seinen wohnsitz in einem fremden land zu haben soll er dort wählen dürfen.
 
Ein interessanter Artikel von der Frankfurter Allgemeine:

Passt ziemlich gut mit meiner Wahrnehmung.


Sehnsucht der Zuwanderer
Dieses Land ist nicht deutsch genug!
Von ANNA PRIZKAU
28.03.2017Sie leben in Deutschland in Freiheit und sehnen sich doch nach den starken Führern in ihren Herkunftsländern. Nationalistische Polen und Russen preisen Kaczyński und Putin und Türken stimmen begeistert für Erdogans Verfassungsänderung. Warum können sie Deutschland nicht mit der gleichen Inbrunst lieben?


http://m.faz.net/aktuell/feuilleton...deutschland-nicht-deutsch-genug-14942439.html
 
Wow, da nimmt man echt eine polnische Prostituierte und eine mehrfach als "Superblonde" charakterisierte Polin, um auf herablassende Weise das sozialpolitische Bild der polnischen Migranten abzubilden. Und dann fragt die Autorin, warum die Zuwanderer Deutschland nicht mit Inbrunst lieben können. Also wäre ich nicht sowieso für solche Patriotismus- und Nationalismusgeschichten wenig anfällig, würden mir als Sohn polnischer Einwanderer spätestens Artikel und Meinungen dieser Art die Deutschlandliebe verderben. Drecksland.
 
Ein typischer Artikel, dessen Inhalt schon vor der allerersten Sekunde an Recherche feststand. Erbärmlich, dass sowas in der FAZ erscheint.
 
Wobei aber nicht von der Hand zu weisen ist, dass solche Dinge wie der "American way of Life" den Zusammenhalt durchaus fördern und als verbindendes Element dienen (auch wenn er gerne mal überschätzt wird und spätestens seit Trump im Sterben liegt). Dieses verbindende Element gibt es hier aber nicht, weder in Deutschland noch in anderen europäischen Staaten. Als Resultat nehmen stark vertretene Gruppen wie die Türken oder auch Osteuropäer halt die Annehmlichkeiten gerne an, hätten alles andere aber lieber so wie "zu Hause". Da müsste die EU die Vorteile ihrer Lebensweise imo halt schon stärker propagieren, auch ohne ständig Ausnahmen zu machen und übertrieben Toleranz für Befindlichkeiten zu zeigen, die dieses Bild verwässern und die Konturen verschwimmen lassen.
 
Wobei aber nicht von der Hand zu weisen ist, dass solche Dinge wie der "American way of Life" den Zusammenhalt durchaus fördern und als verbindendes Element dienen (auch wenn er gerne mal überschätzt wird und spätestens seit Trump im Sterben liegt). Diese verbindende Element gibt es hier aber nicht, weder in Deutschland noch in anderen europäischen Staaten. Als Resultat nehmen stark vertretene Gruppen wie die Türken oder auch Osteuropäer halt die Annehmlichkeiten gerne an, hätten alles andere aber gerne so wie "zu Hause".
ich glaube du überschätzt das sehr stark. grade in den usa...
 
Vielleicht. Natürlich gibts da auch überall ne Chinatown, das Paradebeispiel für nebeneinander her leben. Aber übergreifend fühlen sie sich (oder fühlten) doch als Amerikaner.
 
Vielleicht. Natürlich gibts da auch überall ne Chinatown, das Paradebeispiel für nebeneinander her leben. Aber übergreifend fühlen sie sich (oder fühlten) doch als Amerikaner.
wie gesagt: das überschätzt du imo massiv. die asiaten sind ja nur ein beispiel. sieh dir die latinos an. wo sich viele deutschtürken als türken sehen, sehen sich dort viele us-mexikaner als mexikaner. das problem ist das gleiche. integration misslungen und eher ein nebeneinander, als ein miteinander.
 
Oder Afro-Amerikaner... :ugly:

Der Zusammenhalt der USA wird doch eh nur noch im Krieg oder bei Terror beschworen. Die USA sind doch als Land schon zwiegespalten. Ost-/ Westküste, Mitte, Süden. Die ticken alle unterschiedlich.
 
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