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Oh, welche Frage denn? Hier im Thread oder woanders?
Hatte dich zweimal zitiert, als du je nur einen Link gepostet hast und ich dich um deine Meinung gebeten habe.
Kann ich später mal raussuchen, jetzt geht's aber erstmal um die Wahl.

AfD als zweitstärkste Partei ist natürlich zum Kotzen, immerhin ist die NPD raus.
Was die Petry da in der Runde wieder von sich gegeben hat, schlimm.
 
Jetzt redet der Sigmar Gabriel angesichts der AfD Wahlergebnisse auch von "...mehr Sicherheit. Brauchen mehr innerne, aber auch soziale Sicherheit" Ein Sicherheitspakt wird gefordert. Oh man, der redet auch wie der Wind gerade weht.
 
Bin gespannt ob das jetzt endlich Rot-Rot-Grün wird. In zwei Wochen dann in Berlin das selbe Signal und dann 2017 auf Bundesebene. Imo hat die SPD keine andere Wahl mehr, wenn sie noch einen Rest von Glaubwürdigkeit behalten möchte.
 
Die Leute vergessen schnell, die haben ja jetzt schon vergessen, das bei den Wahlen in Baden-Württemberg die AfD vor der SPD lag. Ich gehe davon aus, das in Berlin es deutlich weniger Wechselwähler gibt und eine deutlich stärkere linke Szene. Dann wird die AfD wieder unter 10% sein, die Fragen der Reporter werden Richtung "hat sich die AfD selbst erledigt?" sein und auch Christian Lindner wird man wieder vor der Kamera sehen, der irgendwas wieder mit "German Mut" faselt.
 
Ganz ehrlich? Ich bin zufrieden mit dem Wahlergebnis. Die stärkste Partei hat fast 10% Vorsprung vor der AfD. Wenn ich diese Zahlen mit den letzten Umfragen vergleiche, dann gab es heute keinen Ausreißer nach oben bei der AfD wie in anderen Bundesländern. Das am Ende trotzdem 25% rechtsextreme Parteien gewählt haben, ist natürlich Mist.
Schön aber auch, dass die CDU mit ihrer "mehr Sicherheit, mehr Überwachung, mehr Polizei" Politik gescheitert ist. Sowas sollte nicht regieren.
Bei den "Anderen" ist auch die Partei "Freier Horizont" bei. Deren Hauptziel war es, den Bau von neuen Windkraftanlagen zu stoppen, weil sie krank machen (lol), und die Touristen fern halten (lol). Diese Partei hat unglaublich viel Geld in den Wahlkampf gesteckt (u. a. bei der größten Zeitung des Landes). Zum Glück sind sie aber letztendlich an der 5% Hürde gescheitert.
 
Gerade mal grob nachgerechnet. 22% AFD bei 1,5 Mio Wahlberechtigten müssten knapp 200.000 Wähler sein, wenn 60% zu Wahl gegangen sind. In nem Land wie Meckpom jetzt auch nicht mehr soo sensationell, finde ich.
 
Hab gerade gesehen, es waren nur knapp 52% wählen. Dann wären es sogar nur gute 168.000 Wähler.
ARD und ZDF gehen von 60-61% aus.

Ich freue mich gerade, dass mein Wahlkreis den niedrigsten AfD Wert hat (12,7%). Liegt vielleicht daran, dass hier ein echter Nazi Volksverhetzer für die AfD angetreten ist :ugly:
 
Die Petry hat auch wieder so Dinger rausgehauen. Auf die Frage hin, ob man sich denn Gedanken machen müsse, da so viele Ex-NPD Wähler die AfD gewählt haben, schwadronierte sie davon, dass sie nichts davon hielte, Wähler in gut oder schlecht einzuteilen, alle Parteien demokratisch sind und man deren früheres und heutiges Wahlverhalten akzeptieren muss.
Dann machte sie dem Moderator noch den Vorwurf, ihre Wähler zu diffamieren.

Auf die Frage, wie sie mit den ("ehemaligen") Rechtsextremen, die der AfD beigetreten sind, verfahren will und ob sie sich davon distanziert, gab es keine richtige Antwort. Macht einen Ausschuss ehemaliger rechtsextremer Kräfte wohl unwahrscheinlich.
 
Ach, das wollen die doch gar nicht, die sind doch genauso! Ist einfach ein rechtspopulistischer Haufen, mit einem Deckmäntelchen drüber, auch wenn es vielleicht nicht alle Protestwähler mitbekommen haben. Daß sie die Rechtsradikalen ausschließen, ist völlig ausgeschlossen, der Zug ist abgefahren. Da müßte einer schon explizit den Holocaust leugnen.
 
Im Grunde will die afd doch auch nix. Wenn die an einer Regierung teilnehmen würden würde doch auffallen, dass die nix können. Die haben doch selber gar nicht das Personal dafür.
Die machen sich schön die Taschen voll und gut ist.
Naja, Taschen voll machen würde ich da nicht sagen, die würden in der freien Wirtschaft wohl mehr verdienen bzw. wesentlich mehr finanzielle Sicherheit genießen.

Aber man sieht doch schon in den anderen Landtagen, in die sie eingezogen sind, dass sie konstruktiv nichts, aber auch gar nichts (sinnvolles) beitragen.
 
Naja, Taschen voll machen würde ich da nicht sagen, die würden in der freien Wirtschaft wohl mehr verdienen bzw. wesentlich mehr finanzielle Sicherheit genießen.

Aber man sieht doch schon in den anderen Landtagen, in die sie eingezogen sind, dass sie konstruktiv nichts, aber auch gar nichts (sinnvolles) beitragen.
ganz ehrlich: ich glaube nicht, dass da viele fachleute bei sind, die da was verdienen würden. abgesehen von den akademikern,die da so rumrennen (professoren und so). schon gar nicht so leicht.
 
ganz ehrlich: ich glaube nicht, dass da viele fachleute bei sind, die da was verdienen würden. abgesehen von den akademikern,die da so rumrennen (professoren und so). schon gar nicht so leicht.
Dennoch ist es einfach ein Mythos, dass Menschen nur aus finanziellen Gründen in die Politik gehen. Ausnahmen mag es immer geben, klar, aber im Grunde sind das alles "Überzeugungstäter".
 
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