Ich hoffe mittlerweile auch dass VdB das Rennen macht, weil er einfach der bessere für das Amt wäre. Was mich nervt ist dass die Grünen das als ihren Erfolg feiern werden.
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Mal abgesehen davon, dass man IMO 45 mit 2016 nicht vergleichen kann: doch, ich glaube schon dass da einige (vielleicht nicht in diesem Ausmaß) gesehen habe wohin der Hase läuft.ich weiß, das folgende schießt übers ziel hinaus, aber trotzdem: als adolf an die macht kam hat vermutlich auch keiner gegelaubt, dass er millionen juden vergasen und einen zweiten weltkrieg mit weiteren millionen toten auslösen wird.
und dass etwas sang und klanglos in der versenkung verschwindet hab ich schon 2x gehört: 1x als die fpö erste erfolge feierte und 1x als haider starb.
Ich denke das kann man wohl kaum vergleichen. Die FPÖ wird niemanden vergasen. Nicht heute und nicht in 30 Jahren, dafür ist ihre Bedeutung als österreichische Partei zu klein. Dass die FPÖ Mitglieder sich wie römische Provinzstatthalter bereichern werden wenn sie in die Regierung kommen, ist dagegen unbestritten.ich weiß, das folgende schießt übers ziel hinaus, aber trotzdem: als adolf an die macht kam hat vermutlich auch keiner gegelaubt, dass er millionen juden vergasen und einen zweiten weltkrieg mit weiteren millionen toten auslösen wird.
und dass etwas sang und klanglos in der versenkung verschwindet hab ich schon 2x gehört: 1x als die fpö erste erfolge feierte und 1x als haider starb.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber die FPÖ ist doch in den aktuellen Umfragen deutlich stärkste Partei in Österreich. Das ist schon ein klitzekleines bisschen beunruhigend und ein Bundespräsident, der von der FPÖ käme, würde das nicht gerade besser machen.
Kann aber sein dass ein blauer Bundespräsident , dem Strache Stimmen bei der Nationalratswahl kostet, und die ist wesentlich wichtiger. Weil die Österreicher keinen blauen Kanzler & BP wollen.Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber die FPÖ ist doch in den aktuellen Umfragen deutlich stärkste Partei in Österreich. Das ist schon ein klitzekleines bisschen beunruhigend und ein Bundespräsident, der von der FPÖ käme, würde das nicht gerade besser machen.
Absolut richtig, diesen Verstetiguns- und Gewöhnungseffekt lässt sich dort gut beobachten.ich weiß, das folgende schießt übers ziel hinaus, aber trotzdem: als adolf an die macht kam hat vermutlich auch keiner gegelaubt, dass er millionen juden vergasen und einen zweiten weltkrieg mit weiteren millionen toten auslösen wird.
und dass etwas sang und klanglos in der versenkung verschwindet hab ich schon 2x gehört: 1x als die fpö erste erfolge feierte und 1x als haider starb.
Ich kapier überhaupt nicht was seit ein paar Wochen bei uns abgeht bezüglich der Wahl. Es geht um den Bundespräsidenten, und das war es dann auch schon wieder.
Sieht man sich die Wählermotive an, war zb bei Hofer das Ausländerthema überhaupt nicht unter den Motiven.

Nur dass der BP in Österreich im Vergleich zu Deutschland viel weitreichendere Rechte hat. Und nur, weil sie bisher noch niemand wahrgenommen hat, heißt das nicht, dass Hofer das auch so machen wird.
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Wenn Hofer BP wird, ist das einfach ein Armutszeugnis für Österreich. Ein offen ausländerfeindlicher Politiker darf so ein Amt nicht bekleiden. An eine Kombination aus blauem BP und blau-geführter Koalition möchte ich gar nicht erst denken. Wobei ich gern sehen würde, wie blöd die ganzen FPÖ-Wähler schauen, wenn sie sehen, was die so anstellen, wenn die an der Regierung sind. Partei des kleinen Mannes?![]()
Liest man sowas nicht immer, nachdem eine "unliebsame" Partei erfolgreich ist?Ähm, ich glaub du hast keine Ahnung wie Österreicher ticken. Natürlich wird sich die FPÖ weiter um die Macht bemühen, aber es wird nicht mehr honoriert. Hat man doch schon Anfang 2000 gesehen.. Genauso wird es auch jetzt sein wenn Hofer gewinnt. Irgendwann wird er Fehler begehen, eine kleine Aussage und schwupps schon sind ein paar Stimmen weg. Dann wird es Strache auch irgendwann zu viel werden, dass alle nur von Hofer reden - und schon gibt's die gleichen Probleme wie intern in der Spö/ÖVP. Alles zusammen führt dazu, dass die FPÖ dann wohl 2018 nicht mehr die stimmenstärkste Partei wird.
Liest man sowas nicht immer, nachdem eine "unliebsame" Partei erfolgreich ist?
Wie muss ich immer lesen, dass wenn die erstmal in den Landtagen sitzen oder gar Regierungsverantwortung haben, dann zerstören sie sich von alleine.
Bisher hat's ihnen ja nicht geschadet.
Warum sollten sie geschwächt daraus hervorgehen, wenn einer ihrer Kandidaten eventuell Bundespräsident werden kann?
Wenn er es wird, dann ist das ein neuer Meilenstein für die FPÖ und wenn nicht, können sie es immer noch so inszenieren, dass es extrem knapp war, Stimmen gefälscht wurden (haben sie ja schon) und eine "jetzt erst recht" Phase einläuten.
wenn der boden der tatsachen immer so aussieht, dass sie sich kurz sammeln um danach auf der leiter weiter nach oben zu wackeln, halte ich deine meinung für ziemlich naiv und kurzsichtig.Weil es bisher immer so war, dass nach größen/größten Erfolgen die FPÖ auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Natürlich wäre der Bundespräsident ein Meilenstein für die FPÖ gar keine Frage. Nur ich blicke auch schon immer in Richtung Nationalratswahl 2018. Und da kann die Wahl heute schon großen Einfluss nehmen. Und meiner Meinung nach (!) würde - wenn es Hofer werden würde - es der FPÖ für 2018 mehr Schaden als Nutzen bringen. Und ja wir wissen alle was der Präsident kann und was nicht, nur so dermaßen Dramatisch wie das in der Medien dargestellt wurde, ist es nun auch nicht.
Und danach ging's wieder (steil) bergauf. Der langfristige Erfolg zählt und der ist bei der FPÖ kontinuierlich steigend.Weil es bisher immer so war, dass nach größen/größten Erfolgen die FPÖ auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Natürlich wäre der Bundespräsident ein Meilenstein für die FPÖ gar keine Frage. Nur ich blicke auch schon immer in Richtung Nationalratswahl 2018. Und da kann die Wahl heute schon großen Einfluss nehmen. Und meiner Meinung nach (!) würde - wenn es Hofer werden würde - es der FPÖ für 2018 mehr Schaden als Nutzen bringen. Und ja wir wissen alle was der Präsident kann und was nicht, nur so dermaßen Dramatisch wie das in der Medien dargestellt wurde, ist es nun auch nicht.
Egal, wie die Wahl in Österreich letztlich ausgeht: Das Land hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verändert.
Kommentar von Cathrin Kahlweit, Wien
Österreich hat einen heftigen und unschönen Wahlkampf erlebt - einen Wahlkampf, an dessen Ende alle einen klaren Sieg von FPÖ-Mann Norbert Hofer erwartet hatten. Doch am Ende wurde es doch zu einer Zitterpartie. Am Abend des 22. Mai konnten sich, beide Seiten Hoffnungen machen: Das FPÖ-Lager um Norbert Hofer hoffte, dass die Republik bald einen rechtspopulistischen Präsidenten hat und sich das Land noch weiter blau einfärbt als bisher. Und das linksliberale Lager um den Grünen Alexander Van der Bellen hoffte, dass Österreich eine moderate, moderierbare Republik bleibt, in welcher der neue Kanzler von der SPÖ, Christian Kern, und ein verantwortungsbewusster Präsident das Land auf Europakurs halten.
Aber ganz egal, wie diese Wahl nun letztlich ausgeht: Das Land hat sich in den vergangenen Monaten schon verändert, und das war dramatisch genug. Die Boulevard-Medien, die FPÖ, aber auch Teile der Volkspartei ÖVP haben die Diktion aufgenommen, die sich in den sozialen Netzwerken schon seit Längerem mit großer Brutalität und völlig undifferenziert niederschlägt: "rasanter Anstieg der Kriminalität", "Frauen können nicht mehr auf die Straße gehen", "Ausländer sind Vergewaltiger und Mörder".
Hass und Verachtung sind plötzlich okay, es geht ja gegen andere, gegen Fremde. So klang Präsidentschaftsbewerber Hofer auf seiner Abschlusskundgebung: Ausländer, denen Österreich am Herzen liege, dürften bleiben. "Aber wer für den IS in den Krieg zieht oder Frauen vergewaltigt, muss gehen."
Hofer suggerierte den Menschen, was gehen könnte
Jede Verallgemeinerung, jede Verleumdung ist mittlerweile in Österreich hoffähig geworden und wird von den Wählern begierig aufgenommen und gespiegelt. Im Wahlkampf ging es längst nicht mehr darum, welcher Kandidat besser für ein Amt geeignet wäre, wer würdig repräsentieren, Sympathien für das Land sichern, Investoren locken, vermitteln und verbinden kann.
Nein, diese Wahl hat Norbert Hofer schon gewonnen, selbst wenn er zum Schluss nicht der Sieger sein sollte. Weil er den Menschen suggerierte, was alles gehen könnte mit einem Bundespräsidenten von der FPÖ: mit dem eisernen Besen kehren, das Establishment in seine Schranken weisen, die alte Ordnung wieder zurückholen. Wer in Österreich noch versucht, zu differenzieren oder zu mäßigen, der hat verloren. Der FPÖ-Generalsekretär etwa äußerte vor der Wahl gar die Vermutung, "Helfershelfer des gegenwärtigen Politsystems" könnten die Gelegenheit nutzen, "dem Wählerwillen zugunsten der Systemrepräsentanten nachzuhelfen". Solche Verschwörungstheorien verbreitet ein hoher Vertreter der Partei, die den Präsidenten stellen will.
Sollte nach Auszählung der Wahlkarten und der großen Städte, die traditionell weniger weit rechts wählen, Alexander Van der Bellen mit hauchdünner Mehrheit gewinnen, dann fängt der echte Kampf um Österreich erst an.
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