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Gast
Weil wir die Diskussion hier letztens hatten, wo ich extrem viel Gegenwind bekommen habe bezüglich meiner Einstellung zur Drogenpolitik, hier ein schönes Interview zum anstehenden UN-Gipfel, wo es auch um Drogenpolitik gehen soll:
http://www.vice.com/de/read/dieser-...de-des-kriegs-gegen-die-drogen-einlaeuten-523
http://www.vice.com/de/read/dieser-...de-des-kriegs-gegen-die-drogen-einlaeuten-523
Diesen April werden sich die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen treffen, um über Drogen zu sprechen. Das letzte Mal, als das passiert ist, nämlich 1998, endete die Versammlung mit einer dezent utopischen Zielsetzung: der totalen Verbannung aller Drogen aus der ganzen Welt. „Eine drogenfreie Welt—Wir schaffen das!", ließ die Versammlung verlauten. Achtzehn Jahre später haben Betäubungsmittel keineswegs an Beliebtheit eingebüßt. Die UN schätzt sogar, dass die Zahl der Konsumenten illegaler Drogen bis 2050 um 25 Prozent ansteigen wird.
In der Zwischenzeit hat eine Handvoll Länder mit alternativen Ansätzen experimentiert. Portugal entkriminalisierte 2001 alle Drogen, die Schweiz hat mit der ärztlich kontrollierten Heroinabgabe Pionierarbeit geleistet und in den US-Bundesstaaten Washington und Colorado wurde der Verkauf von Marihuana auch zu nicht-medizinischen Zwecken legalisiert. All diese Vorstöße haben sich als so weit erfolgreich in der Schadensminderung und als Anreiz für die lokale Wirtschaft herausgestellt. [...]

