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Ich selber war nur einige Male in Berlin und kenn die Stadt aufgrund meines Alters natürlich nur nach dem Mauerfall.

Aber einige Verwandte, die seit ihrer Geburt in Berlin leben, finden Berlin im Moment als so schön und lebenswert, wie es noch nie war.
Also scheint doch was richtig gelaufen zu sein und das böse Multi-Kulti doch nicht das Abendland vernichten.
 
Naja, also in Berlin kann man beides finden. Gelungene wie auch misslungene Integration. Leider entwickelt sich die Stadt in einem Tempo, bei dem man den Eindruck bekommt, dass lässt sich nicht mehr richtig steuern.
 
Und wer hat jetzt darunter zu leiden?
Wo wäre der Unterschied, ob jetzt nur 200.000 oder 2 Millionen Flüchtlinge hier wären?
Dem ganz normalen Bürger fällt das doch gar nicht auf, mal ernsthaft.
Genau die gleichen "Ängste" gab es, als Rumänen und Bulgaren frei einreisen durften, mein Gott, da hat man auch gedacht, Deutschland geht unter. Oder die Russenmafia damals. Oder oder oder...

.

Also erstmal, ja den Unterschied 200k oder 2 Mio wirst du merken ;) Wie kommst du überhaupt darauf, dass dem nicht so ist? Hier sind in den kleinsten Dörfern mittlerweile Leute untergebracht, wären das an all den Orten 10 mal soviele, könnte man es schon als große Herausforderung sehen. (und ja, ich weiß das nicht 200k hier sind, einfach mal die Relation)

Der Teil mit den Rumänen und Bulgaren ist auch witzig. Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat sich seit dem extrem viel an den Machtverhältnissen geändert bei der organisierten Kriminalität. Bekommst du aber wahrscheinlich nicht mit, du merkst ja auch den Unterschied 200k und 2 Mio nicht ;)
 
Die Relationen sind doch völlig egal @Winterm... äh @AryloN
Du kannst in einem Dorf mit 500 Einwohnern leben und es ziehen 50 Flüchtlinge in eine Unterkunft und du kannst in einer 50.000 Einwohner Stadt leben und kannst nie (bewusst) einem Flüchtling begegnen.
Völlig unabhängig von der absoluten Zahl der Flüchtlinge.

Jaja, die Machtverhältnisse am Frankfurter Bahnhofsviertel...
Entscheidend für das Wohl wie vieler? Wahrscheinlich keinem.
Und friedlich war es da bestimmt noch nie, egal, wer bis jetzt da das sagen hatte.

Außerdem rede ich von den bundesweiten Faktoren, wie dem "Wegnehmen" der Arbeitsplätze, dem "Ausbeuten" der Sozialsysteme etc. und nicht von Mikrokosmos wie einem Bahnhofsviertel. Ich bitte dich.
Und du wirst dich noch gut erinnern, dass Deutschland vielen Analysten, der AfD und besorgten Bürgern nach dem Untergang geweiht war, auch hier im KT waren es die üblichen Verdächtigen mit Apokalypse-Szenarien.
Und was stellt sich jetzt heraus? Unterm Strich haben wir nur Vorteile durch den Zuzug aus Rumänien und Bulgarien.
Klingt halt nur nicht so sexy und sauber wie Kanadier oder Japaner.
 
Das die Leute besorgt sind liegt aber auch an der Politik selbst die jahrelang betrieben wurde. Seit 2001 wird uns Angst vor Moslems gemacht, wir sollen uns überwachen lassen und es wird immer vor Terror gewarnt. Jetzt kommen halt unkontrolliert Menschen aus diesem Kulturkreis zu uns. Das können halt viele nicht verstehen.
 
@CandleWaltz

Ich bin sehr oft bei dir, aber du redest Probleme auch gerne mal klein, und das halte ich für gefährlich.
Wenn sich die Situation am Frankfurter Bahnhof verschlechtert hat, dann muss das benannt werden, dann muss geschaut werden, warum das so ist und dann muss man da Lösungen für finden. Deine Art a la

Jaja, die Machtverhältnisse am Frankfurter Bahnhofsviertel...
Entscheidend für das Wohl wie vieler? Wahrscheinlich keinem.

wirken imo sehr von oben herab. Als würde es gar nicht gelten, wenn ein Problem nicht gleich die ganze Bevölkerung betrifft.
 
@CandleWaltz

Ich bin sehr oft bei dir, aber du redest Probleme auch gerne mal klein, und das halte ich für gefährlich.
Wenn sich die Situation am Frankfurter Bahnhof verschlechtert hat, dann muss das benannt werden, dann muss geschaut werden, warum das so ist und dann muss man da Lösungen für finden. Deine Art a la



wirken imo sehr von oben herab. Als würde es gar nicht gelten, wenn ein Problem nicht gleich die ganze Bevölkerung betrifft.
Nein, ich rede das Problem nicht klein und ja, für Leute, die dort wohnen, mag das auch problematisch sein.
Nur wird es diese Problematik schon seit Jahrzehnten geben, ebenso wie in anderen Großstädten wohl auch.
Nur, dass die Debatte erst aufkeimt, als natürlich der böse Rumäne oder Bulgare hier frei einreisen darf.
Um die Verschiebung von Machtverhältnissen an eh "kriminellen Orten" denke ich da erstmal nicht bzw. mag das für die Polizei relevant sein, der normale Bürger nimmt doch sowas nicht wahr.
Ein größeres Problem in dem Kontext ist der Menschenhandel und Prostitution.
Das in beiden Fällen Lösungen gefunden werden müssen steht doch außer Frage, ich wollte einfach etwas polemisieren.

Wie gesagt, diese Diskussionen flammen doch alle paar Jahre auf, welche Gruppe diesmal Schuld ist.
Da waren die Rumänen und Bulgaren nur das letzte Beispiel.
Lässt sich ja beliebig erweitern und alles verläuft nach Schema F.

Vor allem immer dieser Blödsinn, dass alle, die in der Hinsicht eine andere Meinung vertreten, von Angst geleitet seien. Wahrscheinlich der typische Weg, um sich in der eigenen Position besser und überlegener zu fühlen. Letztendlich aber einfach nur dumm.
Nicht alle, nein.
Aber ein großer Teil ist von Angst oder Panik getrieben.
Was jetzt auch per se keine Unterstellung ist, sondern Fakt, wenn man sich die Zahlen der verkauften Pfeffersprays, Anmeldung für Kampfkurse, Waffenscheinbeantragungen etc. ansieht.
Ganz netter Artikel und Interview darüber: http://www.vice.com/de/read/angstfo...rspray-und-die-angst-vor-der-aengstlichen-909
 
Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist das alles andere als "ein großer Teil". Selbst nach dem Anstieg durch Köln gibt es jetzt bundesweit 300.000 eingetragene kleine Waffenscheine. Selbst mit denen, die ohne Erlabnis damit rumlaufen, ist das ne absolute Minderheit. Paar Freundinnen wurden auch (.id.R. von ihren Müttern) damit eingedeckt, aber packen sie gar nicht erst in die Handtasche, weil du damit halt in keinen Club reinkommst :D.
 
Natürlich ist es eine Minderheit, aber der prozentuale Anstieg ist exorbitant und bei solchen extremen Maßnahmen, wie einen Waffenschein beantragen, reicht das auch.

Sagt ja nur deutlich aus, dass die Angst/Panik/Whatever steigt.
 
Mal zum vergleich:
Die aktuelle Flüchtlingssituation ist so als wären 80 leute in einer kneipe und dann kommt ein syrer dazu. Und der soll dann alles kaputt machen?
 
Eine ziemliche Milchmädchenrechnung, wenn man dabei die bereits erfolgte Migration, die zukünftig weiter zu erwartenede Migration und späteren Familiennachzug nicht berücksichtigt (welchen sie trotz der neuen Vereinbarungen sicher genauso zuverlässig verhindern, wie sie jetzt abgelehnte Asylbewerber abschieben). Und zu guter Letzt benötigt man nicht mal annähernd die Mehrheit, um eine Gesellschaft - je nach Sichtweise - negativ zu beeinflussen.
 
Och Jungs, kann man mit euch nicht mal im Ansatz diskutieren oder löst sich eure Tastatur auf, nachdem ihr einen Satz geschrieben habt?

Erstens gebe ich sicherlich nicht die Meinung der derzeitigen Regierung wieder.
Aber wer keine Lügenpresse liest, der weiß das wohl nicht.

Und ich habe nie bestritten, dass es einen Unterschied macht, ob man 200.000 oder 2 Millionen Flüchtlinge aufnimmt.
Am ehesten merken das die Flüchtlinge und natürlich auch die Ämter, Einrichtungen, etc.
Für den normalen Bürger, der erstmal nichts mir Flüchtlingen zu tun hat, wird kaum einen Unterschied merken, das meinte ich.
Einen Einfluss kann es immer geben auf das eigene Leben, was aber nicht gekoppelt ist an die absolute Zahl der Flüchtlinge.
 
Letzens sagte eine Fernsehmoderatorin "Es gibt nur noch schwarz oder weiß, wo ist das grau geblieben?"

Und da ist was dran m.M.n
Niemanden ist damit geholfen zu sagen "wir schaffen das" und genausowenig hilft das andere extrem indem der untergang des Abendlands prognostiziert wird. Diskussion sind so gar nicht mehr möglich und es wird sich nur noch gegenseitig angegangen weil jeder meint im Recht zu sein.

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte, was mal wieder beweist das extreme immer schlecht sind, egal in welche Richtung sie gehen.
 
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