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Es ist nun einmal geltendes Recht und wird auch angewendet. Jedes Land schütz seine Grenzen und die Grenzposten eines jeden Landes sind natürlich auch bewaffnet. Das allerdings erst einmal sämtliche anderen Maßnahmen zum Schutz und zur Abwehr von illegalen Grenzübertritten Anwendung finden, sollte wohl ebenfalls klar sein. Ob es eben extra Schutzzäune, der Einsatz von Wasserwerfern oder aber Grenzposten mit Schild sind, kommt eben immer auf die jeweilige Situation an. Ein Gebrauch der Schusswaffe als Ultima Ratio bedeutet auch mitnichten, dass dann mal eben unbewaffnete Menschen einfach "abgeknallt" werden. Darunter zählt eben wie bereits erwähnt auch die Abgabe von Warnschüssen sowie die Benutzung von nicht tödlicher Munition. Auch hier kommt es nämlich auf die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel an. Ein einfaches "abknallen" von unbewaffneten Menschen an Grenzen wird es daher natürlich auch in Deutschland nie geben. Mit ihrer Aussage im Interview hat die Petry aber nun einmal völlig recht und die ganze Aufregung darum ist völliger Blödsinn bzw. wird eben jetzt von den üblichen Verdächtigen auch gerne aufgenommen und eben instrumentalisiert. Das sind dann die gleichen Leute, welche der Türkei 3 -5 Milliarden zahlen wollen, damit diese ihre Grenzen ordentlich sichert… diese werden diese Grenzen dann aber sicher mit Wattebällchen schützen....

Diese ganze Verlogenheit kotzt mich daran echt am meisten an
und ich muss mir anhören, ich würde irgendwas schönreden. auch nicht schlecht.
 
deutschlandfunk hat die aussage von petry mal rechtlich auseinandergenommen, gerade auch im hinblick auf den gesetzestext, der da gern angeführt wird.

http://blogs.deutschlandfunk.de/berlinbruessel/2016/01/30/schusswaffengebrauch-an-der-grenze/

Gute Zusammenfassung und bestätigt damit Perty :waah:

Diese hat sich in der Zwischenzeit auch noch einmal geäußert:

Aus aktuellem Anlass und aufgrund der vielen Anfragen stelle ich das Original-Interview zum angeblichen "Schiessbefehl auf Flüchtlinge" ganz unten ein, verbunden mit einigen Fragen und Hinweisen:

- Selbstverständlich soll Flüchtlingen geholfen werden, aber das darf nicht dazu führen, dass Recht und Gesetz bei uns in Deutschland nicht mehr zur Anwendung kommen.

- Woher weiß der Beamte, dass es sich bei der Person, die gerade im Begriff ist, sich unerlaubt Zugang zu verschaffen, um einen "Flüchtling" handelt? Er hat diese Person(en) nie gesehen, ist aber zur Einhaltung unserer Gesetze verpflichtet. Schon alleine deshalb ist eine Aussage "will auf Flüchtlinge schiessen" völliger Blödsinn. Ob es sich hier um einen Flüchtling oder vlt. einen Kriminellen handelt, stellt sich erst bei einer Personenüberprüfung heraus, der sich diese Person ja gerade entziehen will! Man nutzt den Begriff "Flüchtling" aber gerne, um beim Leser das Bild eines "kleinen, weinenden Kindes mit großen Kulleraugen" und gegenüber einen Beamten, der auf das Kind schiessen soll, zu projizieren um zu Dramatisieren und die sachlich und rechtlich richtige Aussage in völlig falschem Licht darzustellen.

- Wer hat sich im Oktober darüber aufgeregt, als der GRÜNE OB von Tübingen das sagte?
http://www.tagblatt.de/…/Tuebinger-OB-Mehr-Fluechtlinge-geh…

- Es ist geltendes Recht, warum greift man nicht die Regierung an, die das Gesetz erlassen hat bzw. nicht ändert? Dort hat man gewiss keinen Grund, sich darüber zu echauffieren! Lesen Sie §11 UzWG

- Warum misst man mit zweierlei Maß? Versuchen Sie sich mal bei Ihrem nächsten Flug der Sicherheitskontrolle zu entziehen! Oder versuchen Sie den Sperrbereich im Flughafen unerlaubt zu bertreten! Was glauben Sie, was passiert, vor allem, wenn Sie sich dann einer mehrfachen Aufforderung widersetzen, dies zu unterlassen?

- wie wurden zum G7 Gipfel letzten Sommer die geschlossenen Grenzen gesichert und warum trugen die zig-Tausend eingesetzten Beamten dabei scharfe Schusswaffen?

- Was glauben Sie, wie die EU-Außengrenzen gesichert werden?

- Welche Logik ist es zu sagen, wir könnten unsere Grenze nicht schützen, die Türkei kann/soll aber eine weitaus längere Grenze schützen? Doppelmoral!

- Im September 2015 dementiert die Bundespolizei die angeblich abgegebenen Warnschüsse an der deutsch-österreichischen Grenze. RTL aktuell hatte zuvor berichtet, man habe Warnschüsse abgegeben, um eine Gruppe von Personen am illegalen Grenzübertritt zu hindern.
Dies zeigt deutlich, dass der Einsatz von Schusswaffen als Ultima Ratio oder zur Abschreckung trotz aller Beteuerungen durch Polizeigewerkschafter und Politiker grundsätzlich möglich wäre. Damals hat man das nicht als "völlig unmöglich" zurückgewiesen.
http://web.de/…/offenbar-warnschuesse-deutsch-oesterreichis…

Es handelt sich also wieder einmal nur um eine Schmutzkampagne gegen Frauke Petry und die ‪#‎AfD‬, da schreckt man auch nicht vor Lügen zurück!
Kein Wunder, laut Emnid hat die AfD wieder 2% hinzugewonnen und hat Linke und Grüne auf Bundesebene bereits überholt „wink“-Emoticon

Hier noch der Link zum Interview:
http://www.morgenweb.de/…/sie-konnen-es-nicht-lassen-1.2620…


Zu Frau Storch, quasi die Erika Steinbach der AfD fällt aber selbst mir nix mehr ein :fp:
 
Weil unsere Grenze auch an einem Land liegt, in dem Krieg herrscht und in der Grenzregion mit der dort lebenden Minderheit quasi auch wieder Krieg geführt wird (Türkei gegen Kurden/PKK) und Terroristen täglich die Grenze in die eine wie die andere Richtung überqueren.

Nochmal, Grenzschutz ist ausgelegt gegen Bedrohungen sämtlicher Art und mir widerstrebt es, da auch nur den Einsatz von Waffengewalt versuchen zu legitimieren, wenn die Bedrohung flüchtende Menschen sein sollen.

Manchmal fragt man sich echt :fp:
 
was petry damit erreichen will und leider zum teil auch erfolgreich is billige panikmache. den eindruck erwecken, dass es nötig sei.
wenn sowas schon gefordert wird, dann muss es ja schlimm aussehen an den grenzen.
dabei immer schön schwammig bleiben um sich jederzeit auf eine "hab ich so nie gesagt"-ausrede zurückziehen zu können.
 
was mich erschüttert ist, dass aus den anderen parteien niemand in der lage zu sein scheint, die afd bloßzustellen und deutlich zu machen, wo ihre halbwahrheiten, polemiken und ideologien liegen und warum das scheiße ist, was die da so von sich geben. da lässt man sich in talkshows mit billigen rednerischen kniffen den schneid abkaufen oder versucht sie undemokratisch aus debatten zu einer landtagswahl rauszuhalten. das ist ein rhetorisch ganz, ganz schwaches bild unserer politiker.
 
Ach Fr. Storch - dazu hab ich doch schon was geschrieben. Die alte Ihr Vater war ein verurteilter Kriegsverbrecher, der wäre im Knast gestorben wenn er nicht vorzeitig wegen Krankheit entlassen worden wäre. Ihr Vater hat sich übrigens im driten Reich mit der Beschlagnahmung von jüdischen Besitztümern hervorgetan.

Das erklärt auch Fr. Storchs Forderung das sie die Besitztümer aus den alten Gebieten wieder ihren "rechtmäßigen Eigentümern" übergeben will. Vermutlich zieht sie für die Eigentumsforderungen so einen Schlußstich um 1940 rum.

Wiederwertig, ekelhaft und dumm wie ein rechtes Überraschungsei.

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Was anderes: Gestern gings bei uns "ab". NPD Demo in Büdingen, yeah. Die Jungs wollten ein Fakelzug durch das jerusalemer Tor, eine alte Stadtmauer. Unglaublich witzig am 30.01. wo die Nazis 33 durchs Brandenburger Tor marschiert sind, hat natürlich nix damit zu tun. Pervers dabei: Das Jerusalemer Tor wurde vor über 1000 Jahren von Flüchtlingen aus Jerusalem als Dank an die Stadt Büdingen errichtet, die diese Flüchtlinge aufnahm und eine neue Heimat anbot.

Naja - von den "tausenden" die angekündigt waren, kamen dann so knapp 150 Nazis. Hintergrund: Der letzte Zug fährt am Wochenende hier um 19:30 Richtung Frankfurt, auch die jungs setzen Prioritäten.

Der Fakelzug wurde verboten. Die Frankfurter Antifa war in der Überzahl, gab aber nix außer kleinere Rangeleien. Orginal tweet der antifa: "Scheiß Demo", tja es hat geregnet und hier im Vogeslberg ist der Regen im Winter sackkalt.

Bereits in unserem Nachbarsort (ein Ort vor Büdingen Stadt entfernt) stand der Verkehr weil die Polizei jedes Auto ab mittags kontrollierte. Meine große Tochter war auf einem Geburtstag in dem Nachbarsort und als wir sie abholten, parkten wir am Ortsrand und holten sie zu Fuß ab weil nix ging.

Schon krank wie 150 (Verzeiht mir den Ausdruck aber ich steh dazu) Spakos für einen halben Tag eine ganze Region lahm legen. Hier ging nix mehr, alle Geschäfte ab mittags zu, kein Supermarkt mehr, Geschäfte hatten sich vorsorglich verbarikadiert.

Ich steh ja auf Demokratie und freie Meinungsäußerung aber wenn grade mal 150 Hansels wegen ihrem verbalen Müll eine ganze Region in Haftung nehmen hört es bei mir auch auf.
 
Bundesarchiv_Bild_101I-808-1236-08%2C_Berlin%2C_Reichstagssitzung%2C_Goebbels%2C_Ribbentrop.jpg


der typ neben goebbels is der opa von der von storch.. familientradition und so..
 
Ja, und was ist, wenn der ins Land rennende Flüchtling auf einen Warnschuss nicht reagiert? Dann macht man Feierabend?
Wenn auf einen Warnschuss nicht wie gewünscht reagiert wird (und Menschen, die aus einem Kriegsgebiet kommen, in dem normalerweise skrupel- und gewissenlose Idioten mit Waffen rumrennen und Menschen abschlachten, werden eher nicht ruhig reagieren, sondern Panik bekommen), dann muss der logische nächste Schritt sein, dass danach die Warnung auch Konsequenzen hat, sprich ein Schuss mit Mannstoppwirkung.
Also erstmal... wenn hier Menschen, ins Land RENNEN ohne jegliche Kontrolle, würden sie hinter der Grenze eh festgehalten, oder wie willst du mit so Menschen verfahren? Ihr haltet euch viel zu sehr an irgendwelchen Aussagen der AFD fest. Was du schreibst darf es gar nicht geben und wenn mir eine Partei sagt, dass es dieses Szenario für sie gibt, sind sie ebenso unwählbar wie die AFD.

Ich würde, ohne jegliche Quellen, davon ausgehen, dass 90% der Leute die da kommen noch nie eine Waffe aus der Nähe gesehen haben ;) Die Kriegsgebiete sind sehr oft regional begrenzt. Was die natürlich gehört haben, sie sehr wahrscheinlich die Flugzeuge, was nicht minder schlimm ist. Aber das war du da schreibst, hört sich genauso krass an wie das der AFD.
 
was mich erschüttert ist, dass aus den anderen parteien niemand in der lage zu sein scheint, die afd bloßzustellen und deutlich zu machen, wo ihre halbwahrheiten, polemiken und ideologien liegen und warum das scheiße ist, was die da so von sich geben. da lässt man sich in talkshows mit billigen rednerischen kniffen den schneid abkaufen oder versucht sie undemokratisch aus debatten zu einer landtagswahl rauszuhalten. das ist ein rhetorisch ganz, ganz schwaches bild unserer politiker.


Keine Eier in der Hose. Wenn man sich politisch für eine Position entscheidet könnte man ja Stimmen verlieren.

Und dabei scheißen die sich so ein das es lächerlich ist und sie noch mehr Stimmen verlieren. Dieses wischi waschi von der SPD aktuell hat imo nichts mit Politik zu tun. Wenn man sich weigert sich einem politischen Gegner zu stellen (und das imo nur aus Angst um Stimmen) ist das extrem peinlich für eine Partei.

Frag mich wo da genau das Problem liegt grade weil die Aussagen der AfD so einfach zerpflückt werden können. Da sind evtl 2-3 Sachen bei denen man wirklich politisch über die Richtigkeit streiten können aber der Rest ist doch nur aufgeleckter NPD Kot der nur nochmal von der AFD gefressen und ausgespuckt wird und auf nen Teller serviert.
 
den satz hast du aber schon gelesen?

Beamte müssten daher bei Schusswaffengebrauch an der Grenze gegen unbewaffnete, sie nicht angreifende Flüchtlinge wohl damit rechnen, dass sie sich selbst strafbar machen.

Dieser Satz würde voraussetzen, dass grundsätzlich nur unbewaffnet Flüchtlinge die Grenzen stürmen. Es geht doch aber gerade darum die jeweilige Personen zu überprüfen, damit man eben rausfinden kann, um wem es sich dabei letztendlich eigentlich handelt. Für einen Grenzpolizisten ist es daher auch erst einmal völlig unerheblich, ob der oder die in das jeweilige Hoheitsgebiet eindringende und sich der Kontrolle entziehende, am Ende eben "nur" ein unbewaffneter Flüchtling oder aber ein Terrorist ist. Dies kann der Grenzpolizist ja im Vorfeld natürlich nicht wissen. Aber auch hier ist der Einsatz der Schusswaffe natürlich nur das wirklich letzte Mittel und auch dann geht es nur darum die jeweilige Person zu stoppen und nicht darum diese zu töten.

Ansonsten bräuchte es auch erst gar keine Grenze bzw. keinerlei Grenzpolizisten. Diese würden bei einer Erstürmung oder illigalen Übertritt ansonsten im Umkehrschluss ja einfach nur zur Seite treten und einfach nur zuschauen ;)

Bis zum Wegfall der Grenzkontrollen (1995 – 1996) wurde natürlich auch die deutsche Grenze im Notfall mit Waffengewalt verteidigt und diese wurde auch angewendet.

Hier mal ein paar klare Fakten:
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Uwe-Jens Heuer, Ulla Jelpke, Maritta Böttcher und der Gruppe der PDS

- Drucksache 13/5702 - Gebrauch von Schußwaffen an den Grenzen der Bundesrepublik Deutschland

Für die umfassende Beantwortung der Fragen wäre der längerfristige Einsatz erheblicher Personalressourcen erforderlich, der die gebotene Aufgabenerfüllung unverhältnismäßig beeinträchtigen würde. Darüber hinaus konnte aufgrund von Aktenaufbewahrungsfristen sowie organisatorischen Änderungen im Behördenaufbau lediglich in begrenztem Umfang auf statistische Daten zurückgegriffen werden. Angaben aus dem Zuständigkeitsbereich der Polizeibehörden in Berlin liegen der Bundesregierung nicht vor.

1. Wie oft wurde seit dem 1. Januar 1950 bis heute an der Grenze der Bundesrepublik Deutschland (einschließlich Westberlin) vom Bundesgrenzschutz von der Schußwaffe Gebrauch gemacht (bitte sämtliche Grenzabschnitte, auch die zum Saargebiet [bis 1956], zur DDR und die Seegrenzen berücksichtigen und nach Ort, Datum, Namen und Staatsangehörigkeit aufschlüsseln)?

Der Bundesregierung sind der Gebrauch der Schußwaffe gegen Personen und Sachen sowie die Abgabe von Warnschüssen vom 1. Januar 1950 bis heute in 103 Fällen bekannt.

Davon entfallen auf die Grenze

zur Schweiz elf Fälle,
zu Frankreich neun Fälle,
zu den Niederlanden drei Fälle,
zu Dänemark ein Fall,
zu Polen 47 Fälle,
zur ehemaligen Tschechoslowakei fünf Fälle,
zur Tschechischen Republik 26 Fälle,
zur ehemaligen DDR ein Fall.

a) Auf welcher gesetzlichen Grundlage erfolgte dies?

Der Schußwaffengebrauch erfolgte auf der Grundlage des Gesetzes über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG-Bund) bzw. in Notwehr.

b) Wie viele Personen wurden hierbei getötet?

Der Bundesregierung ist ein Fall bekannt, bei dem eine Person in Notwehr tödlich verletzt wurde (August 1962 im Bereich der Ortschaft Setzelbach).

Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/058/1305845.asc

Sofern also wieder echte Grenzkontrollen eingeführt werden würden, würde natürlich auch wieder im Notfall von Waffengewalt gebraucht gemacht. Dies ist etwas völlig normales und sofern nicht gerade die Petry auf die Gesetzeslage hingewiesen hätte, hätte sich auch niemand darüber aufgeregt.

Man kann es drehen und wenden wie man will aber die Petry hat mit ihrer Aussage nun einmal völlig recht gehabt. Das Geschreie der Regierungsvertreter ist daher auch nicht nur extrem lächerlich, es ist auch nicht mehr als reine Verleumdung, dessen Zweck wohl klar sein dürfte. Unseren Regierungsvertretern stand und steht es im übrigen auch völlig frei, diese bestehenden Gesetze einfach zu ändern. Macht natürlich niemand, eben weil es diese Gesetze ja nicht ohne Grund gibt.
 
Als wäre es ihr dabei um die Gesetzeslage gegangen. Bei ihrer Bemerkung geht es nur um eine Sache, nämlich den Eindruck zu erwecken, jeder Flüchtling könnte ein potentieller Krimineller sein. Die Grenze dazwischen möchte sie verwischen und dadurch Angst schüren. Wenn an der Grenze kein Recht auf Waffeneinsatz herrscht, dann ist das symptomatisch für den wehrlosen deutschen Staat, der von der Asylantenflut überrollt wird. Das sind ihre Bilder, die sie mit dieser Bemerkung weiter unter's Volk bringen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man muss auch mal bedenken, dass es nicht um Einzeltäter geht, wie @medion dies hier angibt. Es geht bei der Debatte um den Einsatz von Schusswaffen nicht darum, einen einzelnen zu stoppen, der sich einer Kontrolle zu entziehen versucht. Es geht darum, dass tausende von Menschen gegen unsere Grenze drücken, dass sie über die Mauern klettern, die wir in unserer Angst errichtet haben und dass sie durch den Stacheldraht kriechen, den wir ihnen in den Weg gelegt haben. Es geht darum, dass als Ultimo Ratio dann hinter unseren Grenzbefestigungen eine Reihe Soldaten oder Polizisten stehen muss, die das Feuer auf diese Menschen eröffnen, um sie davon abzuhalten, unser Land zu betreten. Denn nur so werden wir die Grenzen wirksam schützen können. Alles andere ist Augenwischerei. Und da sollten wir uns fragen, ob wir das wollen. Für mich jedenfalls klingt das nach DDR. Und ich dachte immer, wir wären besser als die DDR...

Was hier als Argumente für den Waffengebrauch angeführt werden, geht völlig am Kern der Debatte vorbei (teilweise bewusst), bzw. verschleiert ihn, wie @Urgs dies treffend festgestellt hat.
 
Also zunächst einmal ist die Gesetzeslage eine Kann-Vorschrift. Es ist nicht mal von SOLL die Rede und schon gar nicht von MUSS. Von daher ist es ziemlich eindeutig, was die AfD mit ihrem schwachsinnigen Einwurf (ich nenne das einfach mal nicht Forderung, weil das diesem reinen Populismus zuviel Ehre zukommen lassen würde) erreichen will - was Urgs sagt.

Auch das Zurückrudern der Partei ist jetzt lächerlich. Frauen mit Kindern sollte das natürlich nie einschließen. Natürlich nicht, deswegen hat Frau von Storch es auf ihrer Facebook-Seite ja bloß mit einem knappen und undifferenzierten "ja." bestätigt, als ein User nachfragte.

Sollen sie doch ihr wahres Gesicht zeigen und Tacheles reden, dann weiß wenigstens jeder woran man ist.
 
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