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Das ist ja mal eine weniger dramatische Aussage von Trump. Aber mich wundert wirklich, dass der ernsthafter Präsidentschafts-Kandidat ist. Ich glaub fast, er schaut mal wie weit er mit bescheuerten Aussagen gehen kann, bis endlich mal einer durchschaut, dass er alle nur verarscht :ugly: (bzw hoffe ich das wirklich)




8 Jahre
Noch ist er ja nichtmal als Kandidat der Republikaner aufgestellt. Ein ernsthafter kandidat sieht da doch schon anders aus. Der ist einfach der lauteste.
 
Und was hat es den Türken und allen anderen gebracht? Von mir aus können wir selbst dem IS 1000m² geben. Hauptsache alle sind zufrieden und wir kümmern uns mal um Dinge die wirklich wichtig sind. Religionen in welcher Form auch immer sind es definitiv nicht. Einfach mal Nachts in den sternenklaren Himmel blicken (klar in Deutschland zur Winterzeit recht schwierig, sehe ich ein) und nachdenken.

Eigentlich ist es gerade im Winter recht einfach (nur der Form halber) :D
 
Die drei Punkte möchte ich ansprechen.

Eine wirklich europäische Lösung gibt es leider nicht. Das liegt halt an verschiedenen Interessen und halt auch Ländern wie Ungarn oder Polen. Dass die EU da nicht in die Pötte kommt ist tragisch, ändert an den Umständen aber halt auch nichts. Man stelle sich vor, wir hätten unsere Grenzen ebenso einfach dicht gemacht.

Ebenso muss man sagen, dass wir nicht alleine da stehen. Gemessen an der Bevölkerung und dem BIP leisten auch Österreich und Schweden Grosses. Andere Länder, gemessen daran, sicher auch. Ich meine, Griechenland und Italien sollte man da auch nicht aussen vor lassen, die kämpfen ja schon seit Jahren damit.

Deutschland muss auch kein kleines Licht bei der Bekämpfung der Fluchtursachen sein. Wir sind es, weil wir halt auch einfach nichts machen. Dabei darf man aber natürlich auch nicht vergessen, dass ein energisches Vorgehen z.B. in Syrien zwar grundsätzlich möglich ist, aber spätestens beim Namen Putin geht vielen Politikern wohl dann doch zu sehr die Muffe...

Türkei; tja. Man kann Erdogan nicht trauen, was seine Beweggründe angeht. Das sehe ich auch so. Fakt ist aber, dass in der Türkei schon mehr Flüchtlinge leben als in Deutschland, bedeutend mehr. Fakt ist auch, dass "wir" dem lieben Herrn Erdogan die Milliarden anbeiten, damit er uns "vor noch mehr Flüchtlingen" bewahrt. Ein sehr zynisches Vorgehen der EU, wie ich finde. Vor allem, da unsere Politiker genau wissen, wie erbärmlich und teils menschenunwürdig Flüchtlinge teilweise in der Türkei behandelt werden.

Es ist nicht alles schwarz oder weiss. Unser Land tut halt hier und jetzt das "Beste", um den Menschen wenigstens zu helfen.
Vorneweg: Merkels Politik kann meiner Meinung nur dann Sinn machen, wenn sie gleichzeitig mit einer Debatte um unser Selbstverständnis als Gesellschaft als solcher einhergehen würde: z. B: Sollen wir uns in eine Dienstleistungsgesellschaft transformieren? Inwiefern basiert unser Wohlstand und verschwenderische Lebensstil auf Ausbeutung anderer? Welche Verantwortung erwächst daraus und welche Folgen hat dies, Fragen der Globalisierung uvm. und dies verbunden mit einer Art Volksentscheid ob wir bereit sind, Hilfe als Maxime höher zu stellen als anderes.

Der verhängnisvolle POLITISCHE Fehler von Merkel ist folgender:
Sie hätte nachdem sie die Grenze zu Recht geöffnet hat, um in Ungarn eine Katastrophe zu verhindern, klar nach aussen signalisieren müssen, dass es sich nur um eine vorübergehende Ausnahmeregelung handelt, und gleichzeitig nach einer internationalen Lösung suchen.
Stattdessen hat sie die Einladung (und als solche wurde es verstanden) und das Versprechen ausgesendet, alle könnten in Deutschland Schutz mit Bleibeperspektive finden, sofern sie es nur irgendwie zu uns an die Grenze schaffen würden, was erst die Massenbewegungen von Flüchtlingen und Glücksrittern Richtung Deutschland (und Schweden) losgetreten hat. Und dies in einer historisch einmaligen Form unkontrolliert, unregistriert und unbegrenzt in einer eigenmächtigen, undemokratischen und rechtlich zumindest umstrittenen Weise ohne Vorbereitung oder Plan.
Was waren die Folgen?
Länder konnten sich sofort aus der Verantwortung stehlen und das Problem als ein Deutsches erklären. Man kann es bedauern oder nicht: Merkels Vorgehen wird im Ausland eigentlich überall als abschreckendes Beispiel betrachtet (Sind das alles Nazis und Menschenfeinde?). Sie sind froh, dass Merkel ihnen so manche Probleme vom Hals schafft, werden aber trotzdem oder gerade deshalb keine signifikante Anzahl an Flüchtlingen aufnehmen (und Ereignisse wie Sylvester oder Anschläge helfen dabei auch nicht); Schweden schottet sich mittlerweile auch ab.
Fazit: Merkel hat eine europäische/internationale Lösung erschwert, die Abschottung Europas wahrscheinlicher gemacht, den rechten Bewegungen im In-und Ausland Munition geliefert und gleichzeitig die Dynamik des Wiedererstarkens des Nationalismus verschärft, Europa und Deutschland gespalten
Überhaupt ist die Verteilung in Europa sowieso eine Scheindebatte. Man kann keine Flüchtlinge in Länder schicken, wo sie nicht erwünscht sind bzw. gar nicht leben wollen.

Ausserdem kann diese Politik sowieso nicht aufrechterhalten werden. Was ist mit den bis zu 10 Millionen die kurzfristig Richtung Europa streben; was mit den bis zu 900 Millionen in den nächsten 30 Jahren (Gunnar Heinsohn)
Auch der Satz, dass Deutschland dies schon schaffen wird, ist zumindest leichtfertig.Nur ein Beispiel: Ja, wir sind ein reiches Land. Genauso wahr ist aber auch, dass die Alters- und Kinderarmut zunimmt, der Niedriglohnsektor sich immer weiter aufbläht, die Arbeitslosenquote nicht die wahre Lage abspiegelt, die Verschuldung der Privathaushalte enorm ist usw. Eine Gesellschaft erodiert, wenn man Millionen Einheimischer aus der Unterschicht mit Millionen verzweifelter Importierten konkurrieren lässt und dies umso stärker, wenn die Einwanderer einer anderen Kultur angehören. (Und die Hauptlast der Integration im Alltag wird die Unterschicht leisten müssen; hab nirgends was gefunden, was dem widerspricht.). Dies geht solange gut wie die Wirtschaft floriert. Beginnt aber der Mittelstand echte oder auch eingebildete Deklassierungsängste zu entwickeln, wird es brandgefährlich. Und die Sündenböcke sind schon im Land.
Probleme wie innere Sicherheit, kulturelle Probleme,Vertrauensverlust in die Demokratie oder den Staat (man schaue nur die ganzen Subszenen auf Youtube an) kommen hinzu.

Aber vielleicht zeigt Deutschland ja der Welt tatsächlich wies geht, wer weiss....
 
http://www.fr-online.de/politik/bue...er--rechts--und-ordnung,1472596,33520044.html

:ugly: Was ich mich immer Frage ist: Wissen solche Leute eigentlich, daß Sie Idioten sind und jeder über Sie lacht oder glauben die echt, das alles normal ist?:lachweg:
Genauso wie so Frauentausch Familien oder ähnlich, denken die echt alles ist ok und merken es nicht?

Anstatt darüber zu lachen, finde ich es eher traurig, dass einige Meinen es wäre inzwischen nötig.
Womit ich nicht sagen will, es wäre unnötig.
Im Falle des falles wäre mir sowas lieber als eine Polizei, die nichts unternimmt...
 
Noch ist er ja nichtmal als Kandidat der Republikaner aufgestellt. Ein ernsthafter kandidat sieht da doch schon anders aus. Der ist einfach der lauteste.
Dass er wirklich ins Rennen für die Präsidentschaft geht, bezweifel ich auch. Es gibt bei den Republikanern doch öfter mal die lauten, polternden Schreihälse, denen man den dritten Weltkrieg im ersten Amtsjahr zutrauen würde.
Aber dann läuft das meistens so ab, dass du aussichtsloseren, gemäßigteren Kandidaten einer nach dem anderen aus dem Rennen fliegen und gleichzeitig ihren Anhängern eine Wahlempfehlung aussprechen, was natürlich ein anderer gemäßigter Kandidat ist. So konzentrieren sich die verteilten Stimmen auf einen Kandidaten, der dann den Schreihals überholt.

Nur hat man halt dieses Mal gleich mehrere Kandidaten, bei dem einen Angst und Bange wird. Klar, keiner ist so ein Dilettant wie Trump, aber bei einem Ben Carson läuft mir auch ein kalter Schauer den Rücken runter... Dann steht den islamischen Fundamentalisten im mittleren Osten ein christlicher Fundamentalist entgegen - mal wieder...
 
Momentan schätze ich es aber so ein, dass das amerikanische Volk darauf auch keinen Bock hat. Die diskreditieren sich doch in der breiten Masse selbst. Könnte alles der Clinton und den Demokraten in die Hände spielen. :)
 
Das kommt noch dazu. Die USA sind ja nicht nur die Texas-Rednecks, die sich jetzt freuen, dass sie mit ihrer Magnum am Gürtel durch die Gegend spazieren können und sich nach wildem Westen fühlen.
Es gibt da ja auch sehr viele vernunftbegabte und intelligente Menschen, für die nicht nur Murica der Nabel der Welt ist.

FALLS sich ein untragbarer Kandidat wie Trump oder Carson durchsetzen sollte, rechne ich damit, dass sehr viele Wechselwähler zu den Demokraten getrieben werden - egal wie dumm sich die Hillary manchmal auch anstellt. Klar, Cletus aus Mississippi wird man damit nicht zu einem Demokraten-Wähler machen können, aber die stellen ja glücklicherweise nicht die breite Masse.
Alleine die komplette Demographie aus Schwarzen und Latinos sollte eigentlich so gut wie geschlossen Blau wählen, wenn ein Trump oder Carson gestellt wird.
 
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