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Hmm... einfach so würd ich wohl gerade nicht in so ein Gebiet reisen... das Risiko mag nicht extrem sein, aber es ist da. Und das wäre mir wohl schon zu viel.
Aber ich weiß nicht inwieweit du das Job-technisch ablehnen kannst und was das evtl. für Konsequenzen nach sich zieht... das wäre evtl. für mich ein Grund das nochmal zu überlegen.
 
Wenn dann würde ich in Istanbul oder Ankara landen und dann mit dem Auto ins Hotel nach Malatya und von dort nach Elbistan fahren.

Wohl ist mir dabei aber wirklich nicht.

edit: Und nach Googlemaps sind es von Elbistan bis zur syrischen Grenze ca 100 Km Luftlinie.

Achso Luftline sind es 100 KM.
Am Ende musst du es entscheiden ob du hin willst oder nicht. Aber ich denke nicht, dass es gefährlich ist dort.

Aber wieso fliegst/fährst du so umständlich? Und dann noch ein Hotel in Malatya? ist da nichts in Elbistan selber? Magst du in der früh wirklich so lange hin fahren?
 
Mir ist das einerlei.
Ich dachte bisher nur immer dass zumindest für Einwohner westlicher Länder vorher ein Gericht über sowas entscheidet. In UK scheint der PM wohl auch oberster Richter zu sein.

Wenn die Tötung in einem Gebiet stattgefunden hat, in welchem ein bewaffneter Konflikt stattfindet und eine Person dort als gegnerischer Kombattant angegriffen und dabei eventuell auch getötet wird, dann ist dies durch das Völkerrecht (in aller Regel) gedeckt.

Wenn im bewaffneten Konflikt das humanitäre Völkerrecht anzuwenden ist, dann unterscheiden sich die anzuwendenden rechtlichen Regeln von denen die in Friedenszeiten gelten.


Auch ein Kriegsgebiet sollte kein rechtsfreier Raum sein.

Das ist es ja auch nicht. Es gelten das humanitäre Völkerrecht und weiterhin auch andere völkerrechtliche und nationale Normen. Letztere werden aber durch das humanitäre Völkerrecht teilweise eingeschränkt.


Und das könnte einen sehr interessanten Präzedenzfall schaffen.

Die Tötung von Kombattanten in einem Kriegsgebiet ist alles andere als ein "Präzendezfall", da das leider millionenfach geübte Praxis in allen Weltregionen ist.


Oder um es nochmal ganz einfach auszudrücken: Wenn du ein britischer Staatsbürger in London bist und einen Terroranschlag planst, darfst du natürlich "nur" festgenommen werden, hast das Recht auf ein faires Verfahren und die vollen nationalen Grundrechte und die supranationalen Menschenrechte (Europäische Menschenrechtskonvention) gelten für dich.

Wenn du dich als britischer Staatsbürger aber in ein Kriegsgebiet begibst und als Kombattant für eine gegnerische Konfliktpartei kämpfst und die Briten dann halt einen Luftschlag auf deine Position machen, Pech für dich, weil das ist völkerrechtskonform. Hättest dich halt nicht als Kämpfer ins Kriegsgebiet begeben sollen, wenn du nicht von deinen Feinden angegriffen werden willst. ;)

Was anderes wäre es natürlich, wenn du dich als britischer Staatsbürger irgendwo hin begibst, wo gerade KEIN bewaffneter Konflikt tobt und das humanitäre Völkerrecht nicht anzuwenden ist, also sagen wir mal nach Äthiopien. Dort kann Großbritannien dich dann nicht einfach so mit einem Luftangriff ausschalten, weil du nicht in einem Gebiet bist, in dem ein bewaffneter Konflikt tobt.

Deswegen sind die Drohnenangriffe der USA in den sogenannten "pakistanischen Stammesgebieten" auch so umstritten, denn nach Ansicht der absolut überwiegenden völkerrechtlichen Lehre ist dort halt kein bewaffneter Konflikt im Sinne des Völkerrecht, weswegen man dort auch nicht einfach so "Feinde" durch Luftschläge töten darf.
 
Ich würde dir raten vorsichtig zu sein. Kurdisch bewohnte Gebiete sind aktuell mit täglichen Anschlägen auf türkische Polizeiwachen und Militär brandgefährlich. Darüber hinaus blockiert die Pkk gerne mal Straßen und führt dabei pseudo Passkontrollen durch. Wenn man mit dem Auto nicht stoppt wird man zu Kanonenfutter. Es sind bereits mehrere Zivilisten dabei drauf gegangen. Die IS ist in den von Kurden bewohnten Gebieten das geringste Problem und wären meine letzte Sorge. Ich persönlich würde es nicht tun aber das muss nun jeder selber entscheiden.

Mit dem Auto von Ankara dort runterzufahren ist ne bescheuerte Idee. Flieg lieber nach Gaziantep und nimm von dort aus nen Bus oder eben ne Privateskorte.
 
Ich würde dir raten vorsichtig zu sein. Kurdisch bewohnte Gebiete sind aktuell mit täglichen Anschlägen auf türkische Polizeiwachen und Militär brandgefährlich. Darüber hinaus blockiert die Pkk gerne mal Straßen und führt dabei pseudo Passkontrollen durch. Wenn man mit dem Auto nicht stoppt wird man zu Kanonenfutter. Es sind bereits mehrere Zivilisten dabei drauf gegangen. Die IS ist in den von Kurden bewohnten Gebieten das geringste Problem und wären meine letzte Sorge. Ich persönlich würde es nicht tun aber das muss nun jeder selber entscheiden.

Mit dem Auto von Ankara dort runterzufahren ist ne bescheuerte Idee. Flieg lieber nach Gaziantep und nimm von dort aus nen Bus oder eben ne Privateskorte.

wenn dann würde ich ihm raten nach kayseri zu fliegen und dann mit dem Auto! Gaziantep und von dort nach Elbistan ist es meiner meinung nach gefährlicher! Antep ist gerade auch wieder ein heißes pflaster. kenn ich von einem bekannten von mir, der seit längerer Zeit wieder dort wohnt
 
wie ist eigentlich, jetzt mal stumpf und kurz runtergebrochen, die aktuelle Lage in Afghanistan, Iran und Irak?

hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie da jetzt der Stand ist
 
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