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Ich versteh aber auch nicht, wie man momentan Tunesien als Urlaubsziel in Betracht ziehen kann... VIEL zu instabil, um mich freiwillig da hin zu begeben, vor allem wenns nur ein schnöder Badeurlaub ist.
Genauso meine Schwiegereltern. Die sind grade in Ägypten (Luxor). Da würden mich keine 10 Pferde hinbekommen. Klar, zu 95% wird nix passieren, aber ich könnte einfach nicht entspannen in einem Land, in dem es von jetzt auf nachher knallen kannn und die verrückten Über-Religiösen mit AK47 und Bombengürtel in meiner Hotellobby stehen.
 
Naja, so instabil ist Tunesien ja nun nicht. Außerdem sind ein Vielfaches der 27 Toten (ohne das Abwerten zu wollen) dieses Jahr schon auf dem Weg zum Flughafen gestorben, weil sie oder Andere nicht autofahren können. Ob man das so entspannt sehen kann, ist natürlich je nach Persönlichkeit verschieden.
 
Ich versteh aber auch nicht, wie man momentan Tunesien als Urlaubsziel in Betracht ziehen kann... VIEL zu instabil, um mich freiwillig da hin zu begeben, vor allem wenns nur ein schnöder Badeurlaub ist.
Genauso meine Schwiegereltern. Die sind grade in Ägypten (Luxor). Da würden mich keine 10 Pferde hinbekommen. Klar, zu 95% wird nix passieren, aber ich könnte einfach nicht entspannen in einem Land, in dem es von jetzt auf nachher knallen kannn und die verrückten Über-Religiösen mit AK47 und Bombengürtel in meiner Hotellobby stehen.

Mich würde da im Moment und mittlerweile fast auch allgemein nichts hinziehen. Andererseits: Es laufen hier doch auch genug Bekloppte rum, irgendwann knallt es hier doch auch.
 
naja. ägypten ist doch eigentlich harmlos. grade in den touri-gebieten. ich selber war dieses jahr in marrakesch. das war überhaupt kein problem. tunesien ist aber immerhin schon der zweite anschlag in kürzerer zeit.
 
Ägypten ist ja auch eine Militärdiktatur. Ein ziemlich hoher Preis für einen trügerischen Frieden, oder nicht?
 
Bei Tunesien muss ich sagen, dass wir letztes Jahr während unserer Hochzeitsreise mit der Aida einen Tag da waren. Waren auch in dem Museum, wo vor einigen Monaten auch der Anschlag war (da wurde einem auch etwas anders).

Und ich muss sagen, dass ich mich in Tunesien (auch wenn es nur ein Tag war) sehr unsicher gefühlt habe. Vor vielen Gebäuden standen Leute mit AK-Gewehren, wir haben eine Unruhe vor einer Botschaft erlebt, etc.
Sicher ist was anderes gewesen...
 
Hochzeitsreise mit der Aida finde ich cool, gewählt hätte ich allerdings eine der anderen Routen.

Wenn ich mir die Bilder des Tages anschaue, dann kann ich immer noch nicht verstehen, wie verblendet die Einzelnen sein können, solche Taten zu begehen. Ich bin einfach fassungslos. Und ich glaube wirklich, dass in jedem der europäischen Staaten der Graben zwischen der muslimischen Bevölkerung und den "Bios" größer werden wird. Der Aufschwung populistischer Parteien ist ja überall schon zu beobachten, dagegen ist die AfD hierzulande ja Kindergarten.
 
Der Aufschwung von Rechtspopulisten hat in seiner Genese aber nichts mit Muslimen zu tun. Die gibt es ja schon seit den 80ern in größerer Zahl. Wäre antimuslimischer Rassismus gerade nicht so en vogue, würden sie eben einen anderen Sündenbock finden.
 
@Mandos War mega toll die Hochzeitsreise. Von der Route fand ich es super, Tunesien war der einzige halt im afrikanischen Raum, sonst waren wir nur im Mittelmeer mit Fokus auf Frankreich, Spanien und Italien.
 
Ich wollt's nur mal gesagt haben, auch wenn es hier keine Sau zu interessieren scheint: Krass, was gerade in Griechenland abgeht.
 
Ich hoffe, dass sie wenigstens die nächste Woche überstehen und es tatsächlich zum Referendum kommt. Wenn die Griechen mit "Ja" stimmen, sind diese Hasardeure von Syriza blamiert und es gibt Neuwahlen, und wenn sie tatsächlich mit "Nein" stimmen, können sie immerhin nicht mehr der EU die Schuld geben, wenn das Land ins Chaos gestürzt wird.
 
Das liegt nicht am Euro. Das liegt in erster Linie daran, daß die Griechen keine Regierung und Verwaltung zustande bekommen, die ein moderner Staat nun mal benötigt. Sollten sie tatsächlich aus dem Euro ausscheiden, werden sie wieder da landen, wo sie nach der Militärdiktatur waren: ein 2te-Welt-Agrarstaat mit ein paar netten Inseln. Dann wird die Heulerei in Griechenland erst so richtig anfangen.

Hoffen wir mal, daß es nicht so kommt. Daß die Rettungsprogramme funktionieren, hat man ja an anderen Staaten ganz gut sehen können.
 
Das liegt nicht am Euro. Das liegt in erster Linie daran, daß die Griechen keine Regierung und Verwaltung zustande bekommen, die ein moderner Staat nun mal benötigt. Sollten sie tatsächlich aus dem Euro ausscheiden, werden sie wieder da landen, wo sie nach der Militärdiktatur waren: ein 2te-Welt-Agrarstaat mit ein paar netten Inseln. Dann wird die Heulerei in Griechenland erst so richtig anfangen.

Hoffen wir mal, daß es nicht so kommt. Daß die Rettungsprogramme funktionieren, hat man ja an anderen Staaten ganz gut sehen können.


Aber genau das meinte ich doch. Ich bin grundsätzlich für eine europäische Währungsunion, nur müssen deren Teilhaber mit Bedacht gewählt werden. Ein Land wie Griechenland hätte dem Euro gar nicht erst beitreten dürfen, und damit spiele ich nicht nur auf die geschönten Bilanzen an. Auch die griechischen Strukturen genügen meiner Meinung nach nicht, um Mitglied der Währungsunion zu sein. Und ich sehe das bei einigen anderen Ländern ähnlich kritisch.

Ich denke, eine Währungsunion hätte langsam aufgebaut werden müssen unter Staaten, deren Strukturen, wirtschaftliche Leistung und Finanzpolitik vergleichbar sind, z.B. Deutschland, Frankreich, Österreich, Benelux. Aber mit dem Euro ist es leider wie mit der EU: Alles muss rein, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, und nachgedacht wird erst hinterher. In meinen Augen der falsche Weg.
 
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