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das stimmt, und wie ist das mit den gesetzen welche die unternehmen anfechten können?
hab mir kein video angesehen. aber sag doch mal was zum investitionsschutz. afaik ist das ein punkt, weswegen die australier ein ähnliches abkommen mit dem USA aufgekündigt haben. die hatten schlicht keine lust mehr, verklagt zu werden...

Das ist imho auch der größte Knackpunkt. Allerdings sollte man nicht vergessen, daß diese Abkommen schon seit Jahren existieren und Deutschland sie auch schon mit diversen Ländern abgeschlossen hat. Zum eigenen Vorteil nebenbei, um die deutschen Investitionen im Ausland zu schützen. Und sie funktionieren! Deswegen sehe ich jetzt erstmal nicht die Wellt mit TTIP zusammenbrechen.

Was da jetzt genau beschossen werden soll, weiß keiner so genau: Knackpunkt Nummer Zwei. Allerdings wissen die Kritiker auch nichts, deswegen bin ich immer vorsichtig, wenn da diverse Argumente von Chlorhuhn, über Gentechnik bis zu Kennzeichnungspflicht und sonstwas durch den Raum geworfen werden. Ich denke auch nicht, daß Australien da unbedingt ein Maßstab ist, die haben (auch und gerade in der Wirtschaftspolitik) mehr als nur ein Ei am kreisen :D
 
gentechnik ist ja garnicht das problem...wie gesagt, lobbyarbeit ist ja kein geheimnis...und deswegen schenke ich dem video auch etwas an glauben
 
Das ist imho auch der größte Knackpunkt. Allerdings sollte man nicht vergessen, daß diese Abkommen schon seit Jahren existieren und Deutschland sie auch schon mit diversen Ländern abgeschlossen hat. Zum eigenen Vorteil nebenbei, um die deutschen Investitionen im Ausland zu schützen. Und sie funktionieren! Deswegen sehe ich jetzt erstmal nicht die Wellt mit TTIP zusammenbrechen.

Was da jetzt genau beschossen werden soll, weiß keiner so genau: Knackpunkt Nummer Zwei. Allerdings wissen die Kritiker auch nichts, deswegen bin ich immer vorsichtig, wenn da diverse Argumente von Chlorhuhn, über Gentechnik bis zu Kennzeichnungspflicht und sonstwas durch den Raum geworfen werden. Ich denke auch nicht, daß Australien da unbedingt ein Maßstab ist, die haben (auch und gerade in der Wirtschaftspolitik) mehr als nur ein Ei am kreisen :D
naja, die mangelhafte transparenz ist für mich der größte knackpunkt. ich unterstelle "denen", dass sie gründe haben, nicht alles offenzulegen. wichtig für mich ist, dass man weiß, was verabredet wird, dass man drüber diskutieren kann und dann entscheidet. so wie es derzeit läuft, kann das nicht angehen...
 
TTIP heißt für mich im Klartext, dass ich in Zukunft nicht mehr selbst entscheiden kann was auf meinem Teller landet und das sich die meisten Bauern in Deutschland sich einen Strick nehmen können, wie in den meisten Ländern wo Monsanto und co. ihre verbrecherischen Auflagen durchsetzen kann. TTIP NO!!!



TTIP-Cartoon-cimoc.de_web.jpg
 
naja, die mangelhafte transparenz ist für mich der größte knackpunkt. ich unterstelle "denen", dass sie gründe haben, nicht alles offenzulegen. wichtig für mich ist, dass man weiß, was verabredet wird, dass man drüber diskutieren kann und dann entscheidet. so wie es derzeit läuft, kann das nicht angehen...

Im Prinzip stimme ich Dir da zu, zumindest sollte man bei sowas vor der Annahme wissen, was da drinsteht. Bei den Verhandlungen selber können die ruhig Stillschweigen bewahren. Solche Verhandlungen sind tatsächlich nicht ohne Grund nicht öffentlich. Gerade wenn so viele Interessen dabei berücksichtigt werden müssen, wäre das sonst eine offene Lobbyschlacht, in der man hinterher gar nichts mehr machen kann und keiner mehr weiß, was nun Sache ist.

Nicht Alles gehört zu jeder Zeit in die Öffentlichkeit. Insbesondere nicht, wenn die meisten Leute nicht in der Lage sind, den Umfang zu begreifen, bzw. zu faul sind, sich die Hintergründe klar zu machen. Siehe Dresden und die Wanderer...
 
man kann es auch übertreiben...... wenn es z.b. keine Kennzeichnungspflicht gibt, werden sicherlich einige Hersteller freiwillig auszeichnen, was sie für Inhaltsstoffe / Zutaten in ihren Produkten nutzen um sich so einen Marktvorteil zu erarbeiten....ein wenig mitdenken und informieren hat noch nie geschadet.
 
Im Prinzip stimme ich Dir da zu, zumindest sollte man bei sowas vor der Annahme wissen, was da drinsteht. Bei den Verhandlungen selber können die ruhig Stillschweigen bewahren. Solche Verhandlungen sind tatsächlich nicht ohne Grund nicht öffentlich. Gerade wenn so viele Interessen dabei berücksichtigt werden müssen, wäre das sonst eine offene Lobbyschlacht, in der man hinterher gar nichts mehr machen kann und keiner mehr weiß, was nun Sache ist.

Nicht Alles gehört zu jeder Zeit in die Öffentlichkeit. Insbesondere nicht, wenn die meisten Leute nicht in der Lage sind, den Umfang zu begreifen, bzw. zu faul sind, sich die Hintergründe klar zu machen. Siehe Dresden und die Wanderer...

Na ja...es ist dann eher die Aufgabe der Politiker und ihres Experten Gremiums hier weiterhin sondieren zu können, trotz eines breiteren Pools an Meinungen und Interesse. Ist sogar für eine Entscheidungsfindung förderlich, wenn man sich mit mehreren Meinungen und damit auch unterschiedlichsten Perspektiven auseinander setzen muss, statt nur jene des eigenen, engeren Kreises. Sollte etwas in der Öffentlichkeit auf große Ablehnung stoßen, dann sollte man sich auch vielleicht einmal fragen ob das, was man hier nun umsetzen möchte, wirklich im Interesse aller ist oder dies nur für einen kleinen Teil zutrifft.

Transparenz ist schon sehr wichtig, ansonsten könnten wir uns auch gleich wieder Dingen wie der Aristokratie zuwenden.
 
Die Idee des Abkommens finde ich weiterhin gut. Allerdings glaube ich auch weiterhin , dass wir Europäer da aufs übelste übers Ohr gehauen werden würden...

Tja, vor allem dann, wenn die europäischen Bürger die Verhandler dazu zwingen wollen (!) die komplette Verhandlungsposition der EU offen zu legen. Sprich, den Amis zu verraten, was unsere Schmerzgrenze ist und wie weit sie uns also auspressen können. :O_o:

Man muss sich das mal vorstellen. :ugly:
 
Wenn ich nur an unseren ehemaligen Handelskommissar Karel de Gucht denke, diesen Schwachmaten. Der hat ernsthaft mit solchen Sachen wie "Die Amerikaner würden es nicht akzeptieren, dass wir diesem und jenem nicht zustimmen..." argumentiert.
 
Na ja...es ist dann eher die Aufgabe der Politiker und ihres Experten Gremiums hier weiterhin sondieren zu können, trotz eines breiteren Pools an Meinungen und Interesse. Ist sogar für eine Entscheidungsfindung förderlich, wenn man sich mit mehreren Meinungen und damit auch unterschiedlichsten Perspektiven auseinander setzen muss, statt nur jene des eigenen, engeren Kreises. Sollte etwas in der Öffentlichkeit auf große Ablehnung stoßen, dann sollte man sich auch vielleicht einmal fragen ob das, was man hier nun umsetzen möchte, wirklich im Interesse aller ist oder dies nur für einen kleinen Teil zutrifft.

Transparenz ist schon sehr wichtig, ansonsten könnten wir uns auch gleich wieder Dingen wie der Aristokratie zuwenden.

Sowas ist aber immer nur in einem fortgeschrittenen Stadium sinnvoll. Wenn man sowas von Anfang an öffentlich macht, wird es nur zerrupft, bevor man sich halbwegs auf einen Kompromiß einigen kann. Daß die Diktatur der völligen Transparenz gewaltig nach hinten losgehen kann, haben die Piraten ja gerade erst sehr schön unter Beweis gestellt.
 
Die Chlorhühnchen sind auch nicht das Problem. Die BILD-Normalleser sind bloß nicht in der Lage, komplexere Sachverhalte zu begreifen, deswegen hört man das immer wieder :D

Edit: Chlorhühnchen und "unser Wasser soll privatisiert werden" :schock:OMG!1einself!


Naja, rationales Diskutieren mit Hardcore -TTIP Gegnern ist nicht möglich, weil die nicht in der Lage sind, rational auf Basis von wissenschaftlichen Fakten zu diskutieren. Das ist wie mit Impfgegnern.

Wer von Anfang an glaubt, dass "gentechnisch veränderte" Lebensmittel "böse" sind, auch wenn es dafür Null wissenschaftliche Belege gibt und sich davon nicht abbringen lässt, mit dem wird man auch nicht über die Vorteile von transatlanischem Freihandel diskutieren können.

Aber mir kann es ja egal sein, ich hab ja genug Geld. Wenn die Leute mit ihrem aktuellen Lebensstandard zufrieden sind, dann passt es ja.

Wenn ich schon wieder dieses arrogante, von oben herab Geschwätz lese, wird mir schlecht. :kotz:

Ich werde wohl demnächst diesen Thread meiden um mir dir Laune nicht zu verderben.
 
Wenn ich schon wieder dieses arrogante, von oben herab Geschwätz lese, wird mir schlecht. :kotz:

Ich werde wohl demnächst diesen Thread meiden um mir dir Laune nicht zu verderben.

Oooch, armer Schatz. :bussi:

Versuch doch einfach rauf auf mein Niveau zu kommen, dann könnten wir auf Augenhöhe diskutieren und du müsstest dich nicht mehr "von oben herab" behandelt fühlen. :)
 
Tut mir leid, aber Chlorhühnchen sind wirklich nicht das große Problem bei TTIP. Genauso wenig die Panik, daß jetzt plötzlich das Wasser privatisiert wird und Omma sich keinen Tee mehr leisten kann, weil sie das Wasser zukünfitg nicht mehr bezahlen kann. Wer das denkt, der hat von der Materie leider keine Ahnung. Und die ganze Scheiße - diese unwichtigen Kleinigkeiten - wird leider von Einigen derart aufgebauscht, daß man das durchaus so formulieren kann. Vielleicht solltest Du Dich davon nicht angesprochen fühlen, wenn es für Dich nicht zutrifft...
 
@Osa-chan

du studierst jura gell? wir können leider nicht in den himmel klettern :D

nur spaß

edit: @Cale
sehe ich auch so...das ist eben der stoff, der sich auch fb, twitter usw verkauft....mit dem wichtigen rest brauchste nicht zu kommen
 
Bauernverbände im gesamten Bundesgebiet bieten derzeit aufschlussreiche Vorlesungen von Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen zum Thema TTIP und seine Folgen auf unser Leben an. Ich kann nur jedem wärmsten empfehlen da mal teilzunehmen um sich zu informieren und ich verspreche Euch, Ihr werdet Bauklötze staunen.
 
Wobei mich mal interessieren würde, woher diese Fachleute die genauen Inhalte von TTIP kennen wollen, wenn zur gleichen Zeit immer gejammert wird, daß das doch alles Geheimverhandlungen seien und keiner weiß, was die da in den Hinterzimmern kungeln :D

Da wird imho auch ordentlich im Nebel gestochert und schon mal im Vorfeld gejammert. Gerade die Bauern sind da ja auch nicht unerfahren (no offense, aber so ist es nun mal).

Wobei ich das durchaus verstehen kann, daß sie Angst vor der amerikanischen Landwirtschaftmacht haben. Da würde ich als Bauer auch Wind machen :)
 
Tut mir leid, aber Chlorhühnchen sind wirklich nicht das große Problem bei TTIP. Genauso wenig die Panik, daß jetzt plötzlich das Wasser privatisiert wird und Omma sich keinen Tee mehr leisten kann, weil sie das Wasser zukünfitg nicht mehr bezahlen kann. Wer das denkt, der hat von der Materie leider keine Ahnung. Und die ganze Scheiße - diese unwichtigen Kleinigkeiten - wird leider von Einigen derart aufgebauscht, daß man das durchaus so formulieren kann. Vielleicht solltest Du Dich davon nicht angesprochen fühlen, wenn es für Dich nicht zutrifft...
ach, das wasser ist aber ein kack beispiel. ich bin auch dagegen, dass wasser privatisiert wird. aber nicht aus irgendwelchen handfesten gründen, sondern weil es mir damit allgemein vom gefühl her besser geht. ich muss nicht jeden aspekt des lebens (und des staates) privatisieren. ich muss wasser nicht wie in anderen ländern mit chlor reinigen lassen, damit es billiger (nicht günstiger) wird. ich muss wasser nicht in die hand von unternehmen geben. ich finds prima, wenn sowas staatlich geregelt wird. was nicht heißt, dass der staat damit kein schindluder treiben kann, aber wie gesagt: gefühlt gehts mir dann besser...
 
Die Fachleute erhalten ihre Kenntnisse aus den Ländern, die TTIP bereits haben - und wer hinter den Interessen von TTIP steht ist auch hinlänglich bekannt, nämlich überwiegend die großen US-Agrar- und Chemiekonzerne, da braucht man nicht viel im Nebel stochern.
 
ach, das wasser ist aber ein kack beispiel. ich bin auch dagegen, dass wasser privatisiert wird. aber nicht aus irgendwelchen handfesten gründen, sondern weil es mir damit allgemein vom gefühl her besser geht. ich muss nicht jeden aspekt des lebens (und des staates) privatisieren. ich muss wasser nicht wie in anderen ländern mit chlor reinigen lassen, damit es billiger (nicht günstiger) wird. ich muss wasser nicht in die hand von unternehmen geben. ich finds prima, wenn sowas staatlich geregelt wird. was nicht heißt, dass der staat damit kein schindluder treiben kann, aber wie gesagt: gefühlt gehts mir dann besser...

Der Witz ist doch, daß die Wasserwerke gar nicht zwangsprivatisiert werden sollen/müssen! Aber wenn die Kommunen sie dann doch (aus was für Gründen auch immer) verkaufen wollen, dann müssen sie sie international anbieten und nicht unter der Hand kungeln oder in irgendwelchen dubiosen Konstuktionen verstecken, die ihnen hinterher ohnehin auf die Füße fallen (siehe Leipzig).

Die Fachleute erhalten ihre Kenntnisse aus den Ländern, die TTIP bereits haben - und wer hinter den Interessen von TTIP steht ist auch hinlänglich bekannt, nämlich überwiegend die großen US-Agrar- und Chemiekonzerne, da braucht man nicht viel im Nebel stochern.

Keiner hat bisher TTIP! Das Abkommen wird erst verhandelt und bezieht sich dann ausschließlich auf die USA und die EU. Da werden wieder andere Verträge genommen und mal eben auf TTIP umgemünzt. Das meinte ich mit "im Nebel stochern".
 
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