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Für Berliner sind fahrende Schienenfahrzeuge ja eh suspekt und dann auch mehr als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk statt als Normalzustand zu betrachten.
 
Immer schön, wenn es einen nicht betrifft, was?

Klar betrifft es mich nicht. Weil ich öffentliche Verkehrsmittel grundsätzlich versuche zu meiden. Auch wenn ich z.B. Donnerstags und Freitags damit zur Schule fahren müsste. Ich fahre dann die Strecke von 18km hin und auch wieder zurück mit dem Rad. Das ist eine Situation, in der andere sagen würden, sie sind davon abhängig. Ich mache das nicht. Klar meine persönliche Entscheidung, aber aus dieser Situation heraus, habe ich natürlich wenig Mitleid mit den "Opfern" des Staus. Es kann nicht so schlecht sein, wenn die Leute sich ein bisschen bewegen müssen. Und wenn es nur darauf hinausläuft, dass sie Fahrgemeinschaften bilden.
 
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Ich bin sauer auf die Bahn, aber bestimmt nicht auf die Mitarbeiter.

Der Scheiss-Verein soll seine Mitarbeiter einfach gescheit entlohnen, dann fährt die Bahn auch wieder.
 
@ BitByter:

Die Bahn fährt jährlich saftige Gewinne ein, aber die Mitarbeiter verdienen weit unterm europäischen Durchschnitt dieser Branche. In Frankreich oder Italien bekommt zum Beispiel ein Lokführer deutlich mehr Gehalt. Ist also schön irgendwo die Schuld des Arbeitgebers ;)

Ich finde darüber hinaus es wirklich schade, dass gerade ehemalige Behörden nun so katastrophal mit ihren Mitarbeitern umgehen. Das ist ja nicht nur bei der Bahn so, sondern vor allem bei der Post, die sich zum richtigen Sklaventreiber gemausert haben.
 
Ich würde mich aber nicht immer am ausland orientieren wollen, das wäre zu einfach, da spielen andere dinge doch auch eine ganz große rolle dabei.
 
Klar betrifft es mich nicht. Weil ich öffentliche Verkehrsmittel grundsätzlich versuche zu meiden. Auch wenn ich z.B. Donnerstags und Freitags damit zur Schule fahren müsste. Ich fahre dann die Strecke von 18km hin und auch wieder zurück mit dem Rad. Das ist eine Situation, in der andere sagen würden, sie sind davon abhängig. Ich mache das nicht. Klar meine persönliche Entscheidung, aber aus dieser Situation heraus, habe ich natürlich wenig Mitleid mit den "Opfern" des Staus. Es kann nicht so schlecht sein, wenn die Leute sich ein bisschen bewegen müssen. Und wenn es nur darauf hinausläuft, dass sie Fahrgemeinschaften bilden.

Klar, ich kaufe mir mal kurz ein Rad und fahre die 200 km zu meinen Terminen und zurück - kein Thema! Meine 80jähriger Vater macht das auch gerne für seine Reha. Ach nee, ich kann ja auch Fahrgemeinschaften bilden, die ja zu jeder Zeit in jeden Ort vorhanden sind. Dein fehlendes Mitleid mit den Opfer resultiert wohl eher daraus, daß Du nicht weit über deine Zehenspitzen hinaussehe kannst ;)
 
Mich betrifft es auch nicht, ich bin kein Lokführer. Aber dennoch sind es für mich keine rechtelosen Diener. Ich hasse Sätze wie "Die sollen ja für ihre Rechte streiken, aber nicht auf dem Rücken der Kunden". Manchmal fragt man sich, ob die Leute sich überhaupt selbst beim Reden hören.
 
Vor allem in Frankreich, die Privilegien der Staatsbediensteten da Grenzen schon ans Absurde. In Italien haben sie wenigstens teilweise gekürzt, aber da ist immer noch viel zu machen.
 
Würde ich da aber auch wollen, wenn ich ehrlich bin. Das ist ja praktisch eine Karrieregarantie! Wenn man dann noch an der ENA war, braucht man sich überhaupt keine Sorgen mehr zu machen. Da sind selbst die US-Elite-Unis noch hinten dran. Der ganze Arbeitsmarkt ist verknöchert bis ins Mark.
 
Um beim konkreten Beispiel Bahn zu bleiben fand ich persoenlich allerdings weniger die Gehaelter in den anderen Laendern, als vielmehr die in Deutschland erschreckend (niedrig).
 
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